Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik
Techniker/in - Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik
Was ist Malzeme Teknolojisi Uzman Teknikeri / Bachelor Professional in Technik?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenTechniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik untersuchen die Zusammensetzung von Werkstoffen wie Beton, Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoff, Verbundstoffen und technischer Keramik sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften. Sie führen mit mechanischen, magnetischen, elektrischen und strahlentechnischen Verfahren Messungen durch. Dazu entnehmen sie Materialproben und behandeln diese, z.B. in der metallografischen Werkstoffprüfung, durch Schleifen, Polieren und Ätzen. Anschließend nehmen sie mithilfe von Mess- und Prüfinstrumenten die eigentliche Materialprüfung vor. Die Ergebnisse werten sie aus und halten den Verlauf und die Befunde in Prüfprotokollen fest. Darüber hinaus sind sie in der Qualitätssicherung und Anwendungsberatung tätig und wirken daran mit, Werkstoffe neu zu entwickeln bzw. zu optimieren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik sind beschäftigt in Betrieben der Metallerzeugung sowie Metallver- und -bearbeitung, z.B. Gießereienin Unternehmen vieler industrieller Wirtschaftsbereiche, z.B. Glas-, Keramik- oder Baustoffindustrie, Maschinen- und Werkzeugbau, Fahrzeugbau, chemische Industriein Instituten für physikalische Untersuchung und Beratungin Forschungsinstitutenbei RecyclingfirmenArbeitsorte:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik arbeiten meistin Labors in Büroräumen in Werkstättenin ProduktionshallenSie arbeiten ggf. auch bei Kunden/Kundinnenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:Phänomenologie metallischer und nichtmetallischer Werkstoffethermochemische und thermomechanische Verfahren anwendenmechanische Prüfungen planen, durchführen und ermittelte Kennwerte beurteilenWerkstoffe durch metallografische Untersuchungen analysieren, Werkstofffehler ermitteln und bewertenSchadensfalluntersuchungen planen, durchführen und Untersuchungsergebnisse bewertenHalbzeug herstellen und optimierenUmformungsprozesse hinsichtlich der werkstoffspezifischen Eigenschaften bewerten und die zur Produktoptimierung geeigneten Prozesse auswählenProzesse der Fügetechnologie, Einfluss der Prozessparameter auf die WerkstoffeigenschaftenFachrichtungsübergreifend z.B.:BetriebswirtschaftDeutschEnglisch
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sind UnterrichtsräumeLaborsComputerräume
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenTechniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik untersuchen die Zusammensetzung von Werkstoffen wie Beton, Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoff, Verbundstoffen und technischer Keramik sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften. Sie führen mit mechanischen, magnetischen, elektrischen und strahlentechnischen Verfahren Messungen durch. Dazu entnehmen sie Materialproben und behandeln diese, z.B. in der metallografischen Werkstoffprüfung, durch Schleifen, Polieren und Ätzen. Anschließend nehmen sie mithilfe von Mess- und Prüfinstrumenten die eigentliche Materialprüfung vor. Die Ergebnisse werten sie aus und halten den Verlauf und die Befunde in Prüfprotokollen fest. Darüber hinaus sind sie in der Qualitätssicherung und Anwendungsberatung tätig und wirken daran mit, Werkstoffe neu zu entwickeln bzw. zu optimieren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik sind beschäftigt in Betrieben der Metallerzeugung sowie Metallver- und -bearbeitung, z.B. Gießereienin Unternehmen vieler industrieller Wirtschaftsbereiche, z.B. Glas-, Keramik- oder Baustoffindustrie, Maschinen- und Werkzeugbau, Fahrzeugbau, chemische Industriein Instituten für physikalische Untersuchung und Beratungin Forschungsinstitutenbei R...
▶ Weiterbildungsdauer
Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: 3-4 Jahre
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichI. Fachrichtungsübergreifender Lernbereich Deutsch/Kommunikation: 1. Schuljahr 80-160 Stunden, 2. Schuljahr 0 Stunden Englisch: 1. Schuljahr 40-80 Stunden, 2. Schuljahr 40-80 StundenPolitik/Gesellschaftslehre: 1. Schuljahr 80 Stunden, 2. Schuljahr 0 StundenBetriebs- und Personalwirtschaft: 1. Schuljahr 20-60 Stunden, 2. Schuljahr 20-60 StundenFachrichtungsübergreifender Bereich insgesamt: 400-600 StundenII. Fachrichtungsbezogener Lernbereich Entwicklung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen: 1. Schuljahr 160 Stunden, 2. Schuljahr 200 StundenPrüftechnik: 1. Schuljahr 300-460 Stunden, 2. Schuljahr 200-340 StundenHerstellung und Verarbeitung von Werkstoffen: 1. Schuljahr 280-360 Stunden, 2. Schuljahr 160-400 StundenProjektarbeit: 1. Schuljahr 0 Stunden, 2. Schuljahr 160-320 StundenFachrichtungsbezogener Bereich insgesamt: 1.800-2.000 StundenPflichtbereich insgesamt: mind. 2.200 StundenWahlpflichtbereichMathematik: 1. Schuljahr 40-60 Stunden, 2. Schuljahr 40-60 StundenFestkörperphysik: 1. Schuljahr 40-60 Stunden, 2. Schuljahr 40-60 StundenBerufs- und Arbeitspädagogik: 1. Schuljahr 40-60 Stunden, 2. Schuljahr 40-60 StundenSicherheits- und Umweltschutztechnik: 1. Schuljahr 0 Stunden, 2. Schuljahr 40-80 StundenWahlpflichtbereich insgesamt: 0-200 StundenGesamtstundenzahlmindestens 2.400 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei. Private Fachschulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenTechniker-Weiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Lernbereiche:Fachrichtungsbezogen z.B.:Phänomenologie metallischer und nichtmetallischer Werkstoffethermochemische und thermomechanische Verfahren anwendenmechanische Prüfungen planen, durchführen und ermittelte Kennwerte beurteilenWerkstoffe durch metallografische Untersuchungen analysieren, Werkstofffehler ermitteln und bewertenSchadensfalluntersuchungen planen, durchführen und Untersuchungsergebnisse bewertenHalbzeug herstellen und optimierenUmformungsprozesse hinsichtlich der werkstoffspezifischen Eigenschaften bewerten und die zur Produktoptimierung geeigneten Prozesse auswählenProzesse der Fügetechnologie, Einfluss der Prozessparameter auf die WerkstoffeigenschaftenFachrichtungsübergreifend z.B.:BetriebswirtschaftDeutschEnglischZusatzkenntnisse:Schulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Physik: z.B. um geeignete Prüfverfahren für Werkstoffe auszuwählenChemie: z.B. um Werkstoffe mittels chemischer Verfahren zu prüfenMathematik: z.B. um Messergebnisse bei der Werkstoffprüfung auszuwertenEnglisch: z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen und Fachliteratur zu verstehen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Techniker/in der Fachrichtung Werkstofftechnik an:Bereich ArbeitsvorbereitungGalvaniseurmeister/Galvaniseurmeisterin/Bachelor Professional im Galvaniseur-HandwerkIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung ChemieIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung GlasIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung KeramikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Kunststoff und KautschukStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Galvanotechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glastechnik Schwerpunkt Glashüttentechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Keramiktechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Korrosionsschutztechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Physiktechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Werkstofftechnik übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Die Schul- bzw. Fachschulordnungen der Bundesländer regeln Dauer, Verkürzungs- und Verlängerungsmöglichkeiten.Verkürzung:Teilnehmende mit einem Abschluss in einer anderen Fachrichtung des Fachbereichs Technik oder in einem zweiten Schwerpunkt einer Fachrichtung können die Weiterbildung verkürzen. Verlängerung:Teilnehmende können fehlende Berufspraxis z.T. während der Weiterbildung nachholen. Dadurch verlängert sich ggf. die Weiterbildung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Bayern:Staatlich geprüfter Werkstoff- und Prüftechniker/Staatlich geprüfte Werkstoff- und Prüftechnikerin (Bachelor Professional in Technik)Nordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Werkstofftechnik (Bachelor Professional in Technik)Saarland:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik) - Fachrichtung Werkstofftechnik
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Staatlich geprüfter Techniker bzw. staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Werkstofftechnik ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Techniker/innen der Fachrichtung Werkstofftechnik z.B. in metallerzeugenden und -verarbeitenden Betrieben, in Forschungsinstituten sowie bei Recyclingfirmen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Werkstofftechnik bis hin zu physikalischer Messtechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Techniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Schulordnung für die Fachschulen (Fachschulordnung - FSO) vom 15.05.2017 (Bay.GVBl. S. 186), zuletzt geändert durch § 10 der Verordnung vom 04.07.2025 (Bay.GVBl. S. 298)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung - über die Ausbildung und Prüfung an Fachschulen für Technik (APO-T) vom 11.06.2003 (Saar.Amtsbl. S. 1789), zuletzt geändert durch Artikel 215 des Gesetzes vom 08.12.2021 (Saarl. Amtsbl. S. 2629)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenRheinland-PfalzSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Malzeme Teknolojisi Uzman Teknikeri / Bachelor Professional in Technik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenTechniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik untersuchen die Zusammensetzung von Werkstoffen wie Beton, Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoff, Verbundstoffen und technischer Keramik sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften. Sie führen mit mechanischen, magnetischen, elektrischen und strahlentechnischen Verfahren Messungen durch. Dazu entnehmen sie Materialproben und behandeln diese, z.B. in der metallografischen Werkstoffprüfung, durch Schleifen, Polieren und Ätzen. Anschließend nehmen sie mithilfe von Mess- und Prüfinstrumenten die eigentliche Materialprüfung vor. Die Ergebnisse werten sie aus und halten den Verlauf und die Befunde in Prüfprotokollen fest. Darüber hinaus sind sie in der Qualitätssicherung und Anwendungsberatung tätig und wirken daran mit, Werkstoffe neu zu entwickeln bzw. zu optimieren.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik sind beschäftigt in Betrieben der Metallerzeugung sowie Metallver- und -bearbeitung, z.B. Gießereienin Unternehmen vieler industrieller Wirtschaftsbereiche, z.B. Glas-, Keramik- oder Baustoffindustrie, Maschinen- und Werkzeugbau, Fahrzeugbau, chemische Industriein Instituten für physikalische Untersuchung und Beratungin Forschungsinstitutenbei RecyclingfirmenArbeitsorte:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Werkstofftechnik arbeiten meistin Labors in Büroräumen in Werkstättenin ProduktionshallenSie arbeiten ggf. auch bei Kunden/Kundinnenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:Phänomenologie metallischer und nichtmetallischer Werkstoffethermochemische und thermomechanische Verfahren anwendenmechanische Prüfungen planen, durchführen und ermittelte Kennwerte beurteilenWerkstoffe durch metallografische Untersuchungen analysieren, Werkstofffehler ermitteln und bewertenSchadensfalluntersuchungen planen, durchführen und Untersuchungsergebnisse bewertenHalbzeug herstellen und optimierenUmformungsprozesse hinsichtlich der werkstoffspezifischen Eigenschaften bewerten und die zur Produktoptimierung geeigneten Prozesse auswählenProzesse der Fügetechnologie, Einfluss der Prozessparameter auf die WerkstoffeigenschaftenFachrichtungsübergreifend z.B.:BetriebswirtschaftDeutschEnglisch
Ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik qualifiziert werden? ▼
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sind UnterrichtsräumeLaborsComputerräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Werkstofftechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.