Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk
Straßenbauermeister/in/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk
Was ist Yol Yapım Ustası (Bachelor Professional)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenStraßenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Straßenbaubetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. anspruchsvolle Pflasterarbeiten durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Straßenbauermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbauim Schacht-, Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbauin kommunalen Bauämtern oder Straßen- und AutobahnmeistereienArbeitsorte:Straßenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistim Freien auf wechselnden Baustellenin Büroräumen bzw. in BaucontainernSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Straßenbauer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Straßenbauer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Straßen entwerfen Verkehrsleiteinrichtungen planenAbsteckungs- und Vermessungsarbeiten durchführen Baugrund nach Bodenarten, Bodenklassen und Eigenschaften unterscheidenPläne und Zeichnungen anfertigenParkplätze, Sportanlagen und Spielplätze herstellenFachtheorie (Teil II):Erdbauwerke, Baugruben und Gräben, Gründungen und Gebäudesicherungen planen, berechnen und bemessen Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke von Ver- und Entsorgungsleitungen und -anlagen sowie Entwässerungseinrichtungen für Verkehrsflächen planen, berechnen und bemessen Verfahren für Dichtheitsprüfungen z.B. für Entwässerungsleitungen und -kanäle auswählen Gestaltungsmöglichkeiten von Straßen, Wegen und Plätzen aufzeigen Skizzen, technische Zeichnungen und Konstruktionsunterlagen erstellen; Vorleistungen und Toleranzen von Vorgewerken bewerten Arten und Eigenschaften von Materialien und Baustoffen beurteilen Bodenarten unterscheiden, bodenphysikalische Prüfverfahren und bodenmechanische Zusammenhänge beurteilen Angebote erstellen und kalkulieren auftragsbezogenen Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Geräten festlegen Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -gewinnung erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenbetriebsspezifische Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und des Umweltschutzes entwickelnBetriebs- und Lagerausstattung sowie logistische Prozesse planenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenStraßenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Straßenbaubetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. anspruchsvolle Pflasterarbeiten durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Straßenbauermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbauim Schacht-, Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbauin kommunalen Bauämtern oder Straßen- und AutobahnmeistereienArbeitsorte:Straßenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistim Freien auf wechselnden Baustellenin Büroräumen bzw. in BaucontainernSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Straßenbauer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Straßenbauer-HandwerkInhalte der...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 860 Stunden Teil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.215 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachpraxis (Teil I):Straßen entwerfen Verkehrsleiteinrichtungen planenAbsteckungs- und Vermessungsarbeiten durchführen Baugrund nach Bodenarten, Bodenklassen und Eigenschaften unterscheidenPläne und Zeichnungen anfertigenParkplätze, Sportanlagen und Spielplätze herstellenFachtheorie (Teil II):Erdbauwerke, Baugruben und Gräben, Gründungen und Gebäudesicherungen planen, berechnen und bemessen Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke von Ver- und Entsorgungsleitungen und -anlagen sowie Entwässerungseinrichtungen für Verkehrsflächen planen, berechnen und bemessen Verfahren für Dichtheitsprüfungen z.B. für Entwässerungsleitungen und -kanäle auswählen Gestaltungsmöglichkeiten von Straßen, Wegen und Plätzen aufzeigen Skizzen, technische Zeichnungen und Konstruktionsunterlagen erstellen; Vorleistungen und Toleranzen von Vorgewerken bewerten Arten und Eigenschaften von Materialien und Baustoffen beurteilen Bodenarten unterscheiden, bodenphysikalische Prüfverfahren und bodenmechanische Zusammenhänge beurteilen Angebote erstellen und kalkulieren auftragsbezogenen Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Geräten festlegen Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -gewinnung erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenbetriebsspezifische Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und des Umweltschutzes entwickelnBetriebs- und Lagerausstattung sowie logistische Prozesse planenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Vermessungen und Höhenaufnahmen von Straßen und Trassen durchzuführenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Straßenbauermeister/in an:Bereich TiefbauGeprüfter Polier/Geprüfte Polierin - TiefbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Straßen- und Tiefbau übernehmenBereich Architektur und BautechnikGeprüfter Berufsspezialist für Building Information Modeling (BIM) im Handwerk/Geprüfte Berufsspezialistin für Building Information Modeling (BIM) im HandwerkGemeinsamkeit:Arbeitsphasen im Straßenbau planen und Arbeiten koordinieren
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1988:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Straßenbauer-Handwerk tritt in Kraft2009:neue Meisterverordnung für das Straßenbauer-Handwerk: stärkere Gewichtung auf Betriebs- und Unternehmensführung, Kundenorientierung sowie fachlichen Zusammenhängen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungStraßenbauermeister/StraßenbauermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Straßenbauermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Straßenbauermeister/innen vor allem in Tiefbauunternehmen, die im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau tätig sind.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Straßenbau bis hin zu Baustellenleitung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Straßenbauer-Handwerks. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Straßenbauer-Handwerk (Straßenbauermeisterverordnung - StrbauMstrV) vom 17.02.2009 (BGBl. I S. 390), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 70 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstit...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Straßenbauer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Straßenbauer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Yol Yapım Ustası (Bachelor Professional)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenStraßenbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Straßenbaubetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. anspruchsvolle Pflasterarbeiten durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Straßenbauermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbauim Schacht-, Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbauin kommunalen Bauämtern oder Straßen- und AutobahnmeistereienArbeitsorte:Straßenbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistim Freien auf wechselnden Baustellenin Büroräumen bzw. in BaucontainernSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Straßenbauer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Straßenbauer-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Straßen entwerfen Verkehrsleiteinrichtungen planenAbsteckungs- und Vermessungsarbeiten durchführen Baugrund nach Bodenarten, Bodenklassen und Eigenschaften unterscheidenPläne und Zeichnungen anfertigenParkplätze, Sportanlagen und Spielplätze herstellenFachtheorie (Teil II):Erdbauwerke, Baugruben und Gräben, Gründungen und Gebäudesicherungen planen, berechnen und bemessen Konstruktionen für Bauteile und Bauwerke von Ver- und Entsorgungsleitungen und -anlagen sowie Entwässerungseinrichtungen für Verkehrsflächen planen, berechnen und bemessen Verfahren für Dichtheitsprüfungen z.B. für Entwässerungsleitungen und -kanäle auswählen Gestaltungsmöglichkeiten von Straßen, Wegen und Plätzen aufzeigen Skizzen, technische Zeichnungen und Konstruktionsunterlagen erstellen; Vorleistungen und Toleranzen von Vorgewerken bewerten Arten und Eigenschaften von Materialien und Baustoffen beurteilen Bodenarten unterscheiden, bodenphysikalische Prüfverfahren und bodenmechanische Zusammenhänge beurteilen Angebote erstellen und kalkulieren auftragsbezogenen Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Geräten festlegen Marketingmaßnahmen zur Kundenpflege und -gewinnung erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenbetriebsspezifische Maßnahmen zur Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und des Umweltschutzes entwickelnBetriebs- und Lagerausstattung sowie logistische Prozesse planenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Ist Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Straßenbauer/inodereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Straßenbauer-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Straßenbauermeister/Straßenbauermeisterin/Bachelor Professional im Straßenbauer-Handwerk in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.