Wirtschaftsinformatik (weiterführend)
Was ist İş Enformatiği (İleri Seviye)?
Fachleute in diesem Bereich arbeiten typischerweise in großen und mittelständischen
Beschreibung (Deutsch)
Wirtschaftsinformatik-Experten in Deutschland spielen eine Schlüsselrolle in den digitalen Transformationsprozessen von Unternehmen, indem sie die Brücke zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnologie schlagen. Diese **weiterführende** Ausbildung ist für Fachleute konzipiert, die ihre vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter vertiefen möchten. Im Wesentlichen analysieren sie Geschäftsprozesse und entwerfen, entwickeln und implementieren innovative IT-Lösungen zur Optimierung dieser Prozesse. Fachleute in diesem Bereich arbeiten typischerweise in großen und mittelständischen
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Wirtschaftsinformatik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Duales Studium
Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer fachlich verwandten beruflichen Tätigkeit bzw. mit studienbezogenen Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Wirtschaftsinformatik gibt es berufsintegrierende oder praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung
▶ Studieninhalte
Module, z.B.:Advanced Methods in Business Administration and EconomicsChange Management und Agiles ProjektmanagementCloud Computing und VirtualisierungDigitale GeschäftsmodelleDigital Leadership und IT-ManagementE-AdministrationGrundlagen des MarketingsIT-Governance, Risiko- und Compliance-ManagementKosten- und LeistungsrechnungMachine LearningMathematik für die WirtschaftswissenschaftPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Unternehmensberatungen, ggf. auch im Ausland), Forschungsprojekte
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Computerräumen selbst entwickelte Software testen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in der Unternehmensberatung oder in wissenschaftlichen Einrichtungen, auch im Ausland), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:verschiedene LänderInternationaler Masterstudiengang WirtschaftsinformatikHochschulen: Universität Mannheim und Partnerhochschulen z.B. in Finnland, Frankreich, Schweden oder Kanada Abschluss: Master of Science (M.Sc.)Weitere Informationen: Universität Mannheim: Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Wirtschaftsinformatik (weiterführend) sein:Bereich Hard- und SoftwareentwicklungInformatik (weiterführend)Informations-, Kommunikationstechnik (weiterführend)Informationsmanagement (weiterführend)Internetbasierte Systeme, E-Services (weiterführend)Softwaretechnik (weiterführend)Technische Informatik (weiterführend)Datenwissenschaft, Data Science (weiterführend)Verwaltungsinformatik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse über Methoden und Konzepte der Informatik erwerbenInformationen verarbeiten und dafür nötige Software und Datenbanken entwickelnBereich WirtschaftswissenschaftenWirtschaftsingenieurwesen (weiterführend)Finanz-, Wirtschaftsmathematik (weiterführend)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in Mathematik und Recht erwerbenMethoden der Planung, Organisation, Berechnung und Umsetzung von Prozessen in der Wirtschaft anwenden
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Wirtschaftsinformatik (grundständig)Informatik (grundständig)Informationsmanagement (grundständig)Datenwissenschaft, Data Science (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Produktion im 21. JahrhundertRhetorikProjektmanagementPraktika z.B. in der Unternehmensberatung oder in wissenschaftlichen Einrichtungen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Themenbereiche wie Cyber Security oder Digital Business Management sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Wirtschaftsinformatik gibt es auch als dualen, Teilzeit- oder Fernstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleBusiness Analytics (Master)Business Intelligence and Process Management (Master)Digital Business Management (Master)Digital Transformation Management (Master)International Management and Information Systems (Master)Wirtschaftsinformatik/Information Systems Management (Master)Wirtschaftsinformatik und Künstliche Intelligenz (Master)Wirtschaftswissenschaftliche Informatik (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Wirtschaftsinformatik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. IT-Koordination, -Organisation, -Management, IT-Anwendungsberatung, -Training oder IT-Vertrieb.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1960er-Jahre:Begründung erster Studiengänge der Informatik in Karlsruhe, München und WienErweiterung betriebswirtschaftlicher Studiengänge um Angebote zur DatenverarbeitungSeit den 1970er-Jahren:Etablierung von Lehrstühlen für Betriebsinformatik, Wirtschaftsinformatik oder EDVBegründung erster eigenständiger Studiengänge der Wirtschaftsinformatik, im Fokus: Grundlagen der Implementierung und Anwendung Weiterentwicklung des Fachs, weitere Themenbereiche z.B.:RechnerarchitekturenEntscheidungsunterstützungssystemeInformatikmarktIT-Recht1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Business Administration (MBA)Master of Science (M.Sc.)Darüber hinaus gibt es den Abschluss Diplom-Wirtschaftsinformatiker/in.
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Wirtschaftsinformatik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu İş Enformatiği (İleri Seviye)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Wirtschaftsinformatik (weiterführend) in Deutschland? ▼
Wirtschaftsinformatik-Experten in Deutschland spielen eine Schlüsselrolle in den digitalen Transformationsprozessen von Unternehmen, indem sie die Brücke zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnologie schlagen. Diese weiterführende Ausbildung ist für Fachleute konzipiert, die ihre vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter vertiefen möchten. Im Wesentlichen analysieren sie Geschäftsprozesse und entwerfen, entwickeln und implementieren innovative IT-Lösungen zur Optimierung dieser Prozesse.
Fachleute in diesem Bereich arbeiten typischerweise in großen und mittelständischen
Ist Wirtschaftsinformatik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Wirtschaftsinformatik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Wirtschaftsinformatik (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Wirtschaftsinformatik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Wo arbeiten Wirtschaftsinformatik (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Wirtschaftsinformatik (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.