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Zimmerer/Zimmerin

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 33322

Was ist Zimmerer/Zimmerin (Ahşap Yapı Ustası)?

Was macht man in diesem Beruf?Zimmerer und Zimmerinnen bauen Holzhäuser und Dachstühle oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen, oder ganze Fertighäuser, montieren Fenster, Türen, Treppen, Trennwände und Außenwandverkleidungen, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und restaurieren historische Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zimmereienin Ingenieurholzbaubetriebenin TreppenbaufirmenArbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen arbeiten in erster Linieauf Baustellen in Gebäuden oder im Freienin Werkstätten bzw. WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [22.0%]22mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Hochschulreife [32.0%]32*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [12.0%]12mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [39.0%]39Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Holzbalken und Bauteile wie Treppen oder Fenster heben und tragen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen aus Holz oder beim Bedienen von Greif- und Flaschenzügen)Umsicht (z.B. beim Aufrichten von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem Dach)Teamfähigkeit (z.B. bei der gemeinsamen Montage von Holzkonstruktionen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Berechnen von Werkstückmaßen, Materialkosten und Materialbedarf)Physik (z.B. zum Beurteilen physikalischer Eigenschaften von Werkstoffen)Werken/Technik (z.B. für den Umgang mit Handwerkzeug und Kleinmaschinen; Technisches Zeichnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Zimmerer und Zimmerinnen bauen Holzhäuser und Dachstühle oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen, oder ganze Fertighäuser, montieren Fenster, Türen, Treppen, Trennwände und Außenwandverkleidungen, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und restaurieren historische Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zimmereienin Ingenieurholzbaubetriebenin TreppenbaufirmenArbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen arbeiten in erster Linieauf Baustellen in Gebäuden oder im Freienin Werkstätten bzw. WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [22.0%]22mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Hochschulreife [32.0%]32*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [12.0%]12mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [39.0%]39Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Holzbalken und Bauteile wie Treppen oder Fenster heben und tragen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen aus Holz oder beim Bedienen von Greif- und Flaschenzügen)Umsicht (z.B. beim Aufrichten von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem Dach)Teamfähigkeit (z.B. bei der gemeinsamen Montage von Holzkonstruktionen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Berechnen von Werkstückmaßen, Materialkosten und Materialbedarf)Physik (z.B. zum Beurteilen physikalischer Eigenschaften von Werkstoffen)Werken/Technik (z.B. für den Umgang mit Handwerkzeug und Kleinmaschinen; Technisches Zeichnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Zimmerer/Zimmerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Zimmerer und Zimmerinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Zimmererhandwerks): Werkstätten, Werkhallen, Baustellen in Gebäuden oder im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.

Aktuelles

Ausbildung in der Bauwirtschaft wird modernisiertDie Ausbildung in den 19 anerkannten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft wird modernisiert und sowohl inhaltlich als auch strukturell angepasst. Der technische Fortschritt sowie insbesondere die gestiegenen Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, z.B. in Bezug auf Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen, machen eine Neuordnung der Ausbildung erforderlich. Sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand haben sich die Anforderungen an die Berufe im Baugewerbe verändert: Beispielsweise werden Gebäude immer smarter und technische Anlagen, Werkzeuge und Maschinen sind immer mehr vernetzt. Die Auswirkungen neuer Technologien und Verfahren sowie der Digitalisierung auf die Tätigkeiten in der Bauwirtschaft werden in der neuen Ausbildungsordnung ebenso berücksichtigt wie das Thema Nachhaltigkeit. Aktuelle Rechtsgrundlage für alle 19 Bauberufe ist die "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft". Künftig werden die Berufe im Hochbau, im Ausbau und im Tiefbau in drei Verordnungen geregelt. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Zimmerer und Zimmerinnen bauen Holzhäuser und Dachstühle oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen, oder ganze Fertighäuser, montieren Fenster, Türen, Treppen, Trennwände und Außenwandverkleidungen, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und restaurieren historische Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zimmereienin Ingenieurholzbaubetriebenin TreppenbaufirmenArbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen arbeiten in erster Linieauf Baustellen in Gebäuden oder im Freienin Werkstätten bzw. WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [22.0%]22mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Hochschulreife [32.0%]32*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) Schulabs...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungZimmerer/ZimmerinBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Zimmerer und Zimmerinnen bauen Holzhäuser und Dachstühle oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen, oder ganze Fertighäuser, montieren Fenster, Türen, Treppen, Trennwände und Außenwandverkleidungen, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und restaurieren historische Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.Wo arbeitet man?Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zimmereienin Ingenieurholzbaubetriebenin TreppenbaufirmenWeitereBerufe im AusbauBerufe mit Holz

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und AblaufplanEinrichten, Sichern und Räumen von BaustellenPrüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und BauhilfsstoffenLesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von SkizzenDurchführen von MessungenBearbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen Herstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus SteinenEinbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und BrandschutzHerstellen von Putzen und StuckHerstellen von EstrichenAnsetzen und Verlegen von Fliesen und PlattenHerstellen von Bauteilen im TrockenbauAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Einrichten einer BaustelleErschließen und Gründen eines BauwerkesMauern eines einschaligen BaukörpersHerstellen einer HolzkonstruktionHerstellen eines StahlbetonbauteilesBeschichten und Bekleiden eines BauteilesZwischenprüfung am Ende des 1. Ausbildungsjahres2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrPrüfen und Vorbereiten von Untergründenqualitätssichernde Maßnahmen und BerichtswesenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Abbinden und Rich...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Werkzeuge, Baugeräte und -maschinen es gibt und wie sie gehandhabt werdenwas beim Lesen und Anfertigen von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen berücksichtigt werden musswelche Stoffe und Materialien für den Ausbau gebraucht werdenwelche Sperr- und Dämmstoffe gegen Feuchtigkeit, Wärme, Kälte, Schall sowie gegen Feuer benutzt werden mit welchen Arbeitstechniken man Bauteile für den Ausbau fertigtwie man den Baustoffbedarf berechnet wie man Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen mit Dachausbauten und Verkleidungen herstelltwas beim Richten und Herstellen von einfachen Dächern, Dachgauben und Dachaufbauten zu beachten ist wie man Gerüste aufstellt sowie Absteifungsarbeiten ausführtwie man Knotenpunkte aufschnürt und Konstruktionshölzer bearbeitetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Konstruieren einer gewendelten Holztreppe, Einbauen einer Gaube und eines Dachflächenfensters)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Holzbalken tragen und zusägen, Holzkonstruktionen zusammenfügen und aufbauen, Verschalungen, Lattungen und Verkleidungen herstellen und montierenUmgebung: wechselnde Baustellen, Arbeit in Rohbauten (Kälte, Hitze, Nässe, Zugluft), Maschinenlärm, BaustaubKleidung: Schutzkleidung (z.B. Arbeitshandschuhe, Schutzhelm und Sicherheitsschuhe)Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Holzbalken und Bauteile wie Treppen oder Fenster heben und tragen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen aus Holz oder beim Bedienen von Greif- und Flaschenzügen)Umsicht (z.B. beim Aufrichten von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem Dach)Teamfähigkeit (z.B. bei der gemeinsamen Montage von Holzkonstruktionen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum "Europäischer Handwerkeraustausch"Dauer: 3 Wochen bis mehrere MonateWeitere Informationen zum Auslandspraktikum Europäischer HandwerkeraustauschVerschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik:Für das Berechnen von Werkstückmaßen, Materialkosten und Materialbedarf sollten die Grundrechenarten beherrscht werden.Physik:Angehende Zimmerer und Zimmerinnen müssen die physikalischen Eigenschaften von Werkstoffen verstehen und beurteilen können, z.B. hinsichtlich der Statik.Werken/Technik:Der Umgang mit Handwerkzeug und Kleinmaschinen gehört zum Ausbildungsalltag von zukünftigen Zimmerern und Zimmerinnen. Wer über Kenntnisse im technischen Werken verfügt, ist im Vorteil. Kenntnisse im Technischen Zeichnen sind hilfreich für das Anfertigen genauer Skizzen und Pläne.

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Zimmerer/Zimmerin an:Bereich AusbauTrockenbaumonteur/TrockenbaumonteurinDachdecker/DachdeckerinGemeinsamkeit:Holzkonstruktionen herstellen, Trockenbaumaterialien und Dämmstoffe im Dachausbau verarbeitenBereich HolzTischler/TischlerinGemeinsamkeit:Holzbauteile mit ähnlichen Werkzeugen und Maschinen herstellen und montieren

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können1939:Anerkennung als Lehrberuf im Bereich der Industrie 1960:Anerkennung des Berufsbildes für das Zimmer-Handwerk1974:Neuordnung in den Bereichen Handwerk und Industrie erfolgt1999:Neuordnung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft Ausbildung mit Anrechnungsmöglichkeit: Berufsabschluss als Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin (2-jährig)Berufsabschluss als Zimmerer und Zimmerin (3-jährig)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.2024:Modernisierte V...

Die Ausbildung im Überblick

Zimmerer/Zimmerin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungZimmerer/Zimmerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Zimmerer und Zimmerinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Zimmerer und Zimmerinnen in handwerklichen Zimmereibetrieben oder in Ingenieurholzbaubetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Zimmerei bis hin zu Bausanierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Zimmerermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Zimmererbetrieb oder durch Übernahme eines Reparaturbetriebes für Einrichtungen aus Holz, z.B. Treppen.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Handwerk 4.431 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 45 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 32 Prozent besaßen die Hochschulreife. 22 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 17 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsgrundbildungsjahr, 8 Prozent eine Berufsfachschule absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [22.0%]22mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Hochschulreife [32.0%]32*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkIm Ausbildungsbereich Industrie und Handel gab es 66 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 48 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 39 Prozent besaßen die Hochschulreife. 12 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. 5 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsgrundbildungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [12.0%]12mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [39.0%]39Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemein...

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft (BauWiAusbV) vom 02.06.1999 (BGBl. I S. 1102), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20.02.2009 (BGBl. I S. 399)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.02.1999)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter/zur Ausbaufacharbeiterin z.B. mit dem Schwerpunkt Zimmerarbeiten kann auf die Ausbildung zum Zimmerer/zur Zimmerin angerechnet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Zimmerer/Zimmerin (Ahşap Yapı Ustası)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Zimmerer/Zimmerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Zimmerer und Zimmerinnen bauen Holzhäuser und Dachstühle oder nehmen Innenausbauten vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen, oder ganze Fertighäuser, montieren Fenster, Türen, Treppen, Trennwände und Außenwandverkleidungen, die sie ggf. auch selbst gefertigt haben. Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten und restaurieren historische Holzkonstruktionen. Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen technischen Vorgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Zimmerer und Zimmerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zimmereienin Ingenieurholzbaubetriebenin TreppenbaufirmenArbeitsorte:Zimmerer und Zimmerinnen arbeiten in erster Linieauf Baustellen in Gebäuden oder im Freienin Werkstätten bzw. WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [22.0%]22mittlerer Bildungsabschluss [45.0%]45Hochschulreife [32.0%]32je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss [12.0%]12mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [39.0%]39Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Holzbalken und Bauteile wie Treppen oder Fenster heben und tragen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen aus Holz oder beim Bedienen von Greif- und Flaschenzügen)Umsicht (z.B. beim Aufrichten von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten bzw. auf dem Dach)Teamfähigkeit (z.B. bei der gemeinsamen Montage von Holzkonstruktionen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Berechnen von Werkstückmaßen, Materialkosten und Materialbedarf)Physik (z.B. zum Beurteilen physikalischer Eigenschaften von Werkstoffen)Werken/Technik (z.B. für den Umgang mit Handwerkzeug und Kleinmaschinen; Technisches Zeichnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €

Ist Zimmerer/Zimmerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Zimmerer/Zimmerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Zimmerer/Zimmerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Zimmerer/Zimmerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Zimmerer/Zimmerin in Deutschland typischerweise?

Zimmerer und Zimmerinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Zimmererhandwerks): Werkstätten, Werkhallen, Baustellen in Gebäuden oder im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Zimmerer/Zimmerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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