Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin
Ausbildungsberater/in
What is Mesleki Eğitim Danışmanı?
To become an Ausbildungsberater/in in Germany, you generally need to complete a university education (Studium) in fields such as law, economics, business administration, pedagogy, or social sciences. In addition to this academic education, several years of work experience gained in the field of vocational training also play an important role in reaching this position. In some cases, it may also be possible to enter this profession with long-term professional experience and additional qualifications (Weiterbildung) in a relevant field. For Turkish students and professionals wishing to come to Germany from Turkey, the recognition (Anerkennung) of existing university diplomas in Germany is of great importance. Furthermore, advanced German language skills (generally C1 level) are indispensable to succeed in this profession and provide consultancy. A good understanding of the German education system and relevant legal regulations will provide an advantage in the job search process.
Beschreibung (German)
Ausbildungsberater/in is an important profession in Germany, advising companies and individuals on vocational training (Ausbildung) processes, and monitoring the quality and legal compliance of these processes. These professionals help companies establish their vocational training programs, select candidates, and manage the training processes. At the same time, they protect the rights of young people undergoing training, supervise the implementation of training plans, and mediate in the resolution of potential disputes. Their work environments are typically institutional structures such as Chambers of Industry and Commerce (IHK) or Chambers of Skilled Crafts (HWK); however, they are frequently in the field for company visits and consultation meetings. Communication skills, legal knowledge (especially regarding the Berufsbildungsgesetz - Vocational Training Act), and organizational ability are the primary tools used in this profession. To become an Ausbildungsberater/in in Germany, you generally need to complete a university education (Studium) in fields such as law, economics, business administration, pedagogy, or social sciences. In addition to this academic education, several years of work experience gained in the field of vocational training also play an important role in reaching this position. In some cases, it may also be possible to enter this profession with long-term professional experience and additional qualifications (Weiterbildung) in a relevant field. For Turkish students and professionals wishing to come to Germany from Turkey, the recognition (Anerkennung) of existing university diplomas in Germany is of great importance. Furthermore, advanced German language skills (generally C1 level) are indispensable to succeed in this profession and provide consultancy. A good understanding of the German education system and relevant legal regulations will provide an advantage in the job search process.
Programs that lead to this profession
Law & Economics field →The profession Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin in Germany is generally reached through programs in the Law & Economics field:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detailed Information
▶ Medien
Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitAssistierte Ausbildung: Gesetzliche Neuausrichtung und statistische BerichterstattungAssistierte Ausbildung (AsA)Förderung für Ihre zukünftigen Fachkräfte - Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)Weitere InformationsangeboteArbeitsgemeinschaft BerufsbildungsforschungsnetzAusbildung & Beruf - Rechte und Pflichten während der BerufsausbildungBerufsbildungsbericht 2025Berufsorientierung - Entdecke dein TalentBildungskettenbildungsklickBildungsmonitor 2025BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und PraxisDatenreport zum Berufsbildungsbericht 2025Die Duale. Berufsbildung mit SystemDie überbetriebliche Aus bildung digital voranbringenDigitales Lernen und Lehren in der BerufsausbildungiMOVENETZWERK Q 4.0POSITION. Das IHK-Magazin für die BerufsbildungPublikationen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)Servicestelle JugendberufsagenturenStark für AusbildungWarum werden Berufe nicht gewählt? Die Relevanz von Attraktions- und Aversionsfaktoren in der Berufsfindung
▶ Arbeitsorte
Ausbildungsberater und -beraterinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungs- und Veranstaltungsräumenbei Kunden/Kundinnen, z.B. bei FirmenbesuchenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Aus- und FortbildungBerufsberatungBerufs- und ArbeitspädagogikBildungsberatungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Berichtswesen, InformationBerufsbildungsrechtBildungsarbeitKundenberatung, -betreuungÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsSozialrechtVortragstätigkeit
▶ Arbeitssituation
Ausbildungsberater/innen arbeiten in ihren Aufgabenbereichen meist eigenständig. In Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen erstellen sie z.B. Ausbildungspläne oder koordinieren Beratungsaufgaben. Auch haben sie vielfältige persönliche, schriftliche und telefonische Kontakte zu Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Ausbildungsbetrieben, Jugendlichen, Lehrern und Lehrerinnen allgemeinbildender Schulen sowie zu ihren Vorgesetzten. Sie müssen sich flexibel auf Kundenbedürfnisse einstellen können und eine Vielzahl von Informationen gezielt aufbereiten und verwalten. Ausbildungsberater/innen verfügen über ein fundiertes Wissen über den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und damit zusammenhängende rechtliche Fragen. Für eine erfolgreiche Beratung sind zudem Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen sowie pädagogisches Geschick vonnöten. Ebenso unerlässlich ist Diskretion, da Ausbildungsberater/innen Einblick in persönliche Daten und Unterlagen haben. Wenn sie z.B. bei Problemen während der Ausbildung eingeschaltet werden, vermitteln sie unparteiisch und an der Sachlage orientiert. In kritischen Situationen handeln sie diplomatisch und versuchen, eine Lösung zur Zufriedenheit aller zu finden. Ausbildungsberater/innen arbeiten im Büro am Computer und in Besprechungsräumen, sind jedoch auch im Außendienst tätig, um sich vor Ort in den Firmen über die Ausbildungssituation zu informieren.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung nach absolviertem Studium (monatlich): 4.099 €Quelle:Tarifvertrag für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Bundesagentur für Arbeit (TV-BA)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
SozialversicherungSozialversicherung, z.B. Agenturen für ArbeitWirtschafts-, Berufsverbände, GewerkschaftenWirtschafts- und Arbeitgeberverbände, z.B. Industrie- und Handelskammern, HandwerkskammernBerufsorganisationen, z.B. Innungs- und FachverbändeArbeitnehmervereinigungen, z.B. GewerkschaftenErwachsenenbildung, sonstiger UnterrichtBerufliche Erwachsenenbildung
▶ Zugang zur Tätigkeit
Für eine Beschäftigung in Agenturen für Arbeit oder in Jobcentern wird i.d.R. ein Studium im Bereich Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit vorausgesetzt.Organisationen des Wirtschafts- und Arbeitslebens bzw. in der Erwachsenenbildung erwarten häufig eine Weiterbildung in Pädagogik bzw. ein entsprechendes Studium.
▶ Zugangsstudienfächer
Berufspädagogik (grundständig)Berufspädagogik (weiterführend)Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung (grundständig)Arbeitsmarktmanagement (grundständig)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Ausbildungsberater und -beraterinnen finden Beschäftigungbei den Agenturen für Arbeitbei den Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammernbei Gewerkschaftenbei Einrichtungen der beruflichen Bildung
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Ein erweitertes Führungszeugnis kann für den Umgang mit Minderjährigen erforderlich sein.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Ausbildungsberater und -beraterinnen informieren Jugendliche, Lehrkräfte, Betriebe sowie Ausbilder und Ausbilderinnen über Möglichkeiten und Voraussetzungen der Berufsausbildung.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
DIHKInteramt.deStellenblatt.de
▶ Verbände und Organisationen
dvb Deutscher Verband für Bildungs- und Berufsberatung e.V. - GeschäftsstelleGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (für die ratsuchenden Jugendlichen)Kundenkontakt (z.B. Jugendliche und Lehrer/innen allgemeinbildender Schulen sowie Betriebe über Möglichkeiten und Voraussetzungen der Berufsausbildung beraten)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (z.B. Berufsbildungsrecht)Bildschirmarbeit (z.B. Ausbildungspläne erstellen)Arbeit in Büroräumen (z.B. bei den Agenturen für Arbeit, bei den Industrie- und Handelskammern bzw. Handwerkskammern, bei Einrichtungen der beruflichen Bildung)
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Ausbildungspläne und -verträge, Berichtshefte, Arbeits- und Ausbildungsgesetze, sonstige Rechtsvorschriften, Beratungs- und InformationsmaterialienBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Videokonferenztools
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Ausbildungsberater und -beraterinnen informieren Ausbildungsstätten, Lehrkräfte sowie Jugendliche über verschiedene Berufe, Anforderungen an die Ausbildenden und Auszubildenden oder Ausbildungs- und Prüfungsinhalte. Sie erläutern Betrieben, wie sich die Ausbildungspraxis z.B. durch neugeordnete Berufe verändert und vermitteln Umschulungsträgern Informationen zu neuen Ausbildungsberufen. Sie planen und koordinieren Aktionen, um Auszubildende zu gewinnen oder freie Ausbildungsplätze publik zu machen. Zudem organisieren Ausbildungsberater und -beraterinnen Ausbildungsverbünde. Auch helfen sie Firmen, die zum ersten Mal ausbilden und unterstützen z.B. dabei, Ausbildungspläne zu erstellen. Sie haben auch eine überwachende Funktion und besuchen z.B. Ausbildungsstätten, nehmen Einsicht in die Ausbildungsnachweise und kontrollieren die Qualität der Ausbildung.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Geprüfter Berufspädagoge/Geprüfte Berufspädagogin (Weiterbildung)
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Berufs- und Karriereplanung, Betriebliche Aus- und Fortbildung, Arbeitsrecht).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Berufspädagogik oder Wirtschaftspädagogik).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Auszubildende beratenCharakteristika der verschiedenen Ausbildungsberufe darstellenVor- und Nachteile einzelner Berufe vergleichen, Alternativen aufzeigenAusbildungs- und Prüfungsinhalte sowie Verdienstmöglichkeiten darlegenNeigungs- und Eignungstests durchführenbei Jugendlichen ggf. die Eltern in die Beratung einbeziehensich über neueste Entwicklungen auf dem Laufenden halten, z.B. durch Teilnahme an Messen und SchulprojektenAusbildungsbetriebe und Bildungsträger informierenUnternehmen und Einrichtungen in Kenntnis setzen, welche Neuerungen und Veränderungen sich für die Ausbildungspraxis ergeben, z.B. durch die Neuordnung eines BerufsBetriebe und Umschulungsträger über neue Ausbildungsberufe informierenAusbilderarbeitskreise vorbereiten und moderierenInformations- und Schulungsveranstaltungen für das Ausbildungspersonal organisieren und abhaltenAktionen planen und durchführen, um zusätzliche Auszubildende zu finden und Ausbildungsplätze zu gewinnenerstausbildende Firmen dabei unterstützen, die betriebliche Ausbildung aufzubauenFirmen zur Eignungsfeststellung der Ausbildungsstätte beraten und darüber, wie die Berufsausbildung durchgeführt werden sollauf Rechte und Pflichten, die aus dem Ausbildungsverhältnis entstehen, hinweisenInformationen von Bildungsveranstaltungen oder -messen übermittelnausbildungsunterstützende Möglichkeiten vorstellen, z.B. überbetriebliche Ausbildungsstätten Unternehmen dabei unterstützen, innerbetriebliche Ausbildungspläne zu erstellen und Ausbildu...
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ausbildungsberater/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Berater/Beraterin für Bildung, Beruf und BeschäftigungBerufspädagoge/Berufspädagoginfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Ausbilder/Ausbilderin für anerkannte AusbildungsberufeEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Mesleki Eğitim Danışmanı
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin do in Germany? ▼
Ausbildungsberater/in is an important profession in Germany, advising companies and individuals on vocational training (Ausbildung) processes, and monitoring the quality and legal compliance of these processes. These professionals help companies establish their vocational training programs, select candidates, and manage the training processes. At the same time, they protect the rights of young people undergoing training, supervise the implementation of training plans, and mediate in the resolution of potential disputes. Their work environments are typically institutional structures such as Chambers of Industry and Commerce (IHK) or Chambers of Skilled Crafts (HWK); however, they are frequently in the field for company visits and consultation meetings. Communication skills, legal knowledge (especially regarding the Berufsbildungsgesetz - Vocational Training Act), and organizational ability are the primary tools used in this profession.
To become an Ausbildungsberater/in in Germany, you generally need to complete a university education (Studium) in fields such as law, economics, business administration, pedagogy, or social sciences. In addition to this academic education, several years of work experience gained in the field of vocational training also play an important role in reaching this position. In some cases, it may also be possible to enter this profession with long-term professional experience and additional qualifications (Weiterbildung) in a relevant field. For Turkish students and professionals wishing to come to Germany from Turkey, the recognition (Anerkennung) of existing university diplomas in Germany is of great importance. Furthermore, advanced German language skills (generally C1 level) are indispensable to succeed in this profession and provide consultancy. A good understanding of the German education system and relevant legal regulations will provide an advantage in the job search process.
Is Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin" follows a Grundberuf — an entry-level occupation that requires no formal vocational training or specific degree.
How can I qualify as Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin in Germany? ▼
In Germany, "Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin" follows a Grundberuf — an entry-level occupation that requires no formal vocational training or specific degree. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin.
What is the typical salary for Ausbildungsberater/Ausbildungsberaterin in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.