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Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik

Industriemeister/in - Keramik

Weiterbildung Engineering KldB B 21493

What is Seramik Endüstri Ustası?

In Germany, an Industriemeister/in Fachrichtung Keramik is a key position that plans production processes in the ceramics sector, manages skilled personnel, supervises the production flow, and trains apprentices.

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Industriemeister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Ca. 2 Jahre (Vollzeit)

Beschreibung (German)

In Germany, an Industriemeister/in Fachrichtung Keramik is a key position that plans production processes in the ceramics sector, manages skilled personnel, supervises the production flow, and trains apprentices.

Programs that lead to this profession

Engineering field →

The profession Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:

Detailed Information

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Industriemeister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Ca. 2 Jahre (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Keramik planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie berechnen Rezepturen und stellen sicher, dass Stoffe für die Herstellung keramischer Massen richtig gemischt sind. Zudem sorgen sie für eine störungsfreie Funktion der Produktionsanlagen. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Keramik sind in Unternehmen der Keramikindustrie beschäftigt.Arbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Keramik arbeiten meist in Produktionshallen und Werkstättenin Lagerräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.: eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. der Fachrichtung Keramik und entsprechende Berufspraxisodermindestens 5-jährige Berufspraxis in der keramischen Industrie Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Naturw...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: ca. 2 Jahre

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Handlungsspezifische Qualifikationen:Naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten, z.B.: Lineare Gleichungen, Winkelfunktionen, Bindungen und Reaktionen, Herstellungsprozess und Auswirkungen, Temperatureinfluss auf Materialien und Arbeitsprozesse, Mechanik von Flüssigkeiten und Gasen Technologie der Materialien, z.B.: Klassifikation keramischer Werkstoffe und Erzeugnisse, Art, Entstehung und Vorkommen keramischer Rohstoffe und deren Aufbereitung zu WerkstoffenFertigung und Betrieb, z.B.: Maschinen zur Formgebung und zur Oberflächenbehandlung, trocknungstechnische Anlagen, Brennaggregate und Brennprozess, DekorationArbeits-, Umwelt-, Gesundheitsschutz, z.B.: ArbeitssicherheitQualitätsmanagement, z.B.: Bedeutung, Funktion und Aufgaben von Qualitätsmanagementsystemen, Methoden zur QualitätssicherungFührung und Personal, z.B.: Personalauswahl und Personalrekrutierung, Anwenden von situationsgerechten FührungsmethodenGrundlegende Qualifikationen:rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Betriebsverfassungsgesetz, Tarifvertragsrecht, Sozialversicherungsrecht, Wirtschaftsrechtkostenbewusstes Handeln, z.B.: Volkswirtschaft, Aufbau- und Ablauforganisation, Methoden der betrieblichen Verbesserung, KostenrechnenZusammenarbeit im Betrieb/Methoden der Information, z.B.: Beurteilen und Fördern der beruflichen Entwicklung, Gruppenverhalten, Arbeitsplatzorganisation, Führungsgrundsätze, -techniken und -verhalten, Prozess- und Produktionsdaten auswerten, Planungs-, A...

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Abrechnungen zu erstellenChemie/Physik: z.B. Aufbau, Eigenschaften und Verwendung von KeramikWirtschaft/Recht: z.B. um eine Betriebsabteilung zu leitenTechnik: z.B. um Maschinen und Fertigungssysteme einzurichtenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Feedback einzusetzen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. ganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemeister/in der Fachrichtung Keramik an:Bereich KeramikStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Keramik/Bachelor Professional in GestaltungKeramikermeister/Keramikermeisterin/Bachelor Professional im Keramiker-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Keramiktechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in der Keramiktechnik planen und steuernBereich Maschinen- und AnlagenbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Fertigungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Produktions- und Qualitätsmanagement/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Verfahrenstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Industrielle Fertigungsprozesse technisch vorbereiten und steuernBereich QualitätssicherungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Technische Prozesse kaufmännisch-betriebswirtschaftlich steuern

Entwicklung der Weiterbildung

1980:erste Rechtsvorschriften über die Prüfungsanforderungen für Industriemeister/Industriemeisterinnen der Fachrichtung Keramik treten in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungIndustriemeister/Industriemeisterin - Fachrichtung Keramik

Die Weiterbildung im Überblick

Industriemeister bzw. Industriemeisterin der Fachrichtung Keramik ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Keramik in Unternehmen der Keramikindustrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Keramikverarbeitung bis hin zu Fertigungstechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Keramik-, Glastechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs- oder Handelsbetrieb in ihrem Fachbereich.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiel für die Regelung einer Industrie- und Handelskammer:Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung zum Industriemeister / zur Industriemeisterin Fachrichtung Keramik der IHK für Oberfranken vom 29.03.2019 (IHK Oberfranken)Übersicht der zuständigen Industrie- und Handelskammern:Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.: eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. der Fachrichtung Keramik und entsprechende Berufspraxisodermindestens 5-jährige Berufspraxis in der keramischen Industrie

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Seramik Endüstri Ustası

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik do in Germany?

In Germany, an Industriemeister/in Fachrichtung Keramik is a key position that plans production processes in the ceramics sector, manages skilled personnel, supervises the production flow, and trains apprentices.

Is Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).

How can I qualify as Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik in Germany?

In Germany, "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik.

What is the typical salary for Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Keramik in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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