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Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk

Informationstechnikermeister/in/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk

Weiterbildung Engineering KldB B 26393

What is Bilgi Teknolojileri Usta Teknisyeni (Bachelor Professional)?

In Germany, an Informationstechnikermeister/in is a professional in the information technology sector who plans business processes, manages expert personnel, and, when necessary, carries out all operations of a business, while also training apprentices.

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)

Beschreibung (German)

In Germany, an Informationstechnikermeister/in is a professional in the information technology sector who plans business processes, manages expert personnel, and, when necessary, carries out all operations of a business, while also training apprentices.

Programs that lead to this profession

Engineering field →

The profession Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:

Detailed Information

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenInformationstechnikermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführung sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, programmieren z.B. Anlagen der IT-Systemtechnik und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Informationstechnikermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben des Informationstechnik-Handwerks und der Elektroindustriebei herstellenden Betrieben von Informations- und Telekommunikationstechnikin Studios von Hörfunk- und FernsehanstaltenArbeitsorte:Informationstechnikermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten, Werkhallen sowie Mobilwerkstättenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Privatwohnungen oder in Büro- und Betriebsräumen bei Kunden/Kundinnenim Freienim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Informationstechniker-Handwerks oder des Elektrotechniker-Hand...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1.345 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.700 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Meisterprüfungsprojekt: z.B. Entwürfe, technische Berechnungen, Zeichnungen und Kalkulationen anfertigen sowie Systeme in bestehende oder neu zu planende Daten- und Netzwerktechnik und in elektrischen Anlagen berücksichtigen; Installations- und Programmierarbeiten durchführen, dabei Anlagen sicherheitstechnisch überprüfen und in Betrieb nehmenFachgespräch: Kunden und Kundinnen beraten, dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie rechtliche und technische Anforderungen berücksichtigen, berufsbezogene Probleme sowie deren Lösungen darstellenSituationsaufgabe: im Rahmen eines Kundenauftrags Störungen an Anlagen bestimmen, beheben und protokollierenFachtheorie (Teil II):Handlungsfeld "Anforderungen von Kundinnen und Kunden eines Betriebs im Informationstechniker-Handwerk analysieren, Lösungen erarbeiten und anbieten": z.B. Ausschreibungen bewerten, Pläne und technische Informationen für Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik erarbeiten, Angebote kalkulieren, Leistungen vereinbarenHandlungsfeld "Leistungen eines Betriebs im Informationstechniker-Handwerk erbringen, kontrollieren und übergeben": z.B. Personal-, Material-, Maschineneinsatz sowie Arbeitsorganisation planen, Rechtsvorschriften und technische Normen anwenden, vernetzte Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik in Betrieb nehmen, Serviceleistungen anlässlich der Übergabe analysierenHandlungsfeld "Einen Betrieb im Informationstechniker-Handwerk führen und organisieren": Betriebsk...

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Angebote zu kalkulieren und Leistungen abzurechnenTechnik: z.B. um technische Störungen an Geräten zu behebenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb rechtssicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Informationstechnikermeister/in an:Bereich Informations- und KommunikationstechnikElektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-HandwerkIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung ElektrotechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei Entwicklung, Produktion und Wartung von IT-Anlagen übernehmenBereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei Entwicklung, Produktion und Wartung automatisierter Systeme übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Betriebswirtschaftliche, kaufmännische sowie z.T. auch technische Aufgaben übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

2002:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Informationstechniker-Handwerk tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.Inkrafttreten der Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Informationstechniker-Handwerk (enthalten in der Verordnung zur Neuordnung der Meisterprüfungen im Elektrohandwerk)Außerkrafttreten der Verordnung von 2002

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungInformationstechnikermeister/InformationstechnikermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Informationstechnikermeister bzw. Informationstechnikermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Informationstechnikermeister/innen z.B. in Betrieben des Informationstechniker-Handwerks und der Elektroindustrie sowie in Studios von Hörfunk- und Fernsehanstalten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Informationstechnik bis hin zu Prüfbestimmungen in elektrischen Anlagen.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Informations-, Kommunikationstechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Informationstechniker-Handwerks oder durch Übernahme eines einschlägigen Handelsbetriebes. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Informationstechniker-Handwerk (Informationstechnikermeisterverordnung - InformationsTechMstrV), verkündet als Artikel 2 der Verordnung vom 21.02.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 62, ber. BGBl. 2024 I Nr. 103)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildu...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:die Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Informationstechniker-Handwerks oder des Elektrotechniker-Handwerks (verwandtes Handwerk) oder eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Informationstechniker-Handwerk Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Bilgi Teknolojileri Usta Teknisyeni (Bachelor Professional)

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk do in Germany?

In Germany, an Informationstechnikermeister/in is a professional in the information technology sector who plans business processes, manages expert personnel, and, when necessary, carries out all operations of a business, while also training apprentices.

Is Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).

How can I qualify as Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk in Germany?

In Germany, "Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk.

What is the typical salary for Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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