Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge
Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin - Halbzeuge
What is Plastik ve Kauçuk Teknolojisi Uzmanı (Yarı Mamul Uzmanlığı)?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (German)
In Germany, individuals working as Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Technologin (Plastics and Rubber Technology Specialist) specialize in the production of semi-finished products. This profession
Programs that lead to this profession
Engineering field →The profession Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detailed Information
▶ Lernorte
Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Kunststoff und Kautschuk be- und verarbeitenden Industrie): ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt in Radeberg (Sachsen):Berufliches Schulzentrum Radebergfür die Länder Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Sonneberg (Thüringen):Staatliche Berufsbildende Schule SonnebergQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge verarbeiten Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe mithilfe verschiedener Verfahren, insbesondere Kalandrieren, Extrudieren, Schäumen und Beschichten, und stellen daraus Kunststoff- und Kautschuk-Halbzeuge her, die später weiterverarbeitet werden. Hierzu planen sie Arbeitsabläufe, erstellen Mischungen nach Rezept, legen Verarbeitungsparameter wie Temperatur, Zeit, Druck, Umdrehungsfrequenz und Abzugsgeschwindigkeit fest und überwachen den Fertigungsprozess. Auch die Maschinen und Anlagen richten sie ein. Sie schließen steuerungstechnische Systeme an, bedienen Steuerungs-, Regelungs- und Messeinrichtungen sowie Prozessleitsysteme und warten die Produktionsanlagen. Außerdem bearbeiten sie Halbzeuge nach, z.B. durch Tempern oder Lackieren, und führen Messungen und Prüfungen im Rahmen der Qualitätssicherung durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge finden Beschäftigung in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie.Arbeitsorte:Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge arbeiten in erster Liniein ProduktionshallenDarüber...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungKunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin der Fachrichtung HalbzeugeWas macht man in diesem Beruf?Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge verarbeiten Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe mithilfe verschiedener Verfahren, insbesondere Kalandrieren, Extrudieren, Schäumen und Beschichten, und stellen daraus Kunststoff- und Kautschuk-Halbzeuge her, die später weiterverarbeitet werden. Hierzu planen sie Arbeitsabläufe, erstellen Mischungen nach Rezept, legen Verarbeitungsparameter wie Temperatur, Zeit, Druck, Umdrehungsfrequenz und Abzugsgeschwindigkeit fest und überwachen den Fertigungsprozess. Auch die Maschinen und Anlagen richten sie ein. Sie schließen steuerungstechnische Systeme an, bedienen Steuerungs-, Regelungs- und Messeinrichtungen sowie Prozessleitsysteme und warten die Produktionsanlagen. Außerdem bearbeiten sie Halbzeuge nach, z.B. durch Tempern oder Lackieren, und führen Messungen und Prüfungen im Rahmen der Qualitätssicherung durch.Wo arbeitet man?Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge finden Beschäftigung in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie.WeitereBerufe mit Kunststoff
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von polymeren Werkstoffen sowie von Zuschlag- und HilfsstoffenHerstellen von Bauteilen und BaugruppenMessen, Steuern, RegelnSicherstellen der Betriebsfähigkeit von technischen Systemen zur Be- und Verarbeitung von polymeren WerkstoffenWarten und Instandhalten von BetriebsmittelnFertigungsplanung und -steuerungVertiefungsphase1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Werkstoffe nach anwendungsbezogenen Kriterien auswählenBauelemente aus berufsbezogenen Werkstoffen herstellenEinfache Baugruppen herstellenAnlagenbezogene Steuerungstechniken anwendenFertigungsvoraussetzungen für die Polymerverarbeitung schaffenWerkzeuge, Maschinen und Zusatzgeräte instand haltenEigenschaften von polymeren Werkstoffen prüfen und analysierenSteuerungstechnische Systeme für die Be- und Verarbeitung von Polymeren anwenden und prüfenTeil 1 der Abschlussprüfung im 4. Ausbildungshalbjahr19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenAnwenden von Verfahrenstechniken zur Herstellung von HalbzeugenAnwenden verfahrens...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe nach Verwendungszweck auswählt und einsetzt und wie Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere unterschieden werdenBauteile durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren herzustellen und zu Baugruppen zusammenzufügenwie man Messgeräte handhabt und Messwerte erfasst, insbesondere Temperatur, Druck, Zeit, Durchflussmenge, Masse und elektrische Größenwie man Pneumatikschaltungen aufbaut und wie Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen eingestellt, auf Funktion geprüft und bedient werdenwie man den Materialfluss plant, Prozessleittechnik anwendet und die Bereitstellung von Betriebsmitteln sicherstelltVerarbeitungsverfahren wie Kalandrieren, Extrudieren, Schäumen und Beschichten zu unterscheiden und anzuwendenVerarbeitungsparameter wie Temperatur, Zeit, Druck, Umdrehungsfrequenz und Abzugsgeschwindigkeit zu beurteilen und einzustellen sowie Verarbeitungsprozesse zu optimierenwie man Werkstoffeigenschaften ermittelt, insbesondere Viskosität, Dichte, Härtewie Mischungsverhältnisse berechnet und Mischungen unter Beachtung der Rezeptur hergestellt werdenwie man Werkzeuge vorbereitet, rüstet, reinigt, konserviert und einlagertwie man Halbzeuge nachbehandelt, insbesondere tempert oder konditioniertDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs, digitalisierte Arbeitswe...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Maschinen und Anlagen einrichten, Werkzeuge montieren, Mischungen nach Rezeptur herstellen, Qualität prüfenUmgebung: Maschinenlärm in der Produktionshalle, KunststoffgerücheKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzkittel, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Gehörschutz)Arbeitszeit: häufig SchichtarbeitAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Berechnen der benötigten Mengen an Kunststoffgranulat und Zuschlag- bzw. Hilfsstoffen, beim Einstellen von Verarbeitungsparametern wie Temperatur, Zeit oder Druck)Umsicht und Aufmerksamkeit (z.B. beim Bedienen und Überwachen der Produktionsanlagen)Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. rasches Eingreifen bei Störungen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Montieren von Werkzeugen, beim Warten von Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 928 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 978 € bis 1.270 €3. Ausbildungsjahr: 1.044 € bis 1.370 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Mischungsverhältnisse für polymere Werkstoffe zu berechnenChemie: z.B. um die chemischen Eigenschaften von Werk- und Hilfsstoffen zu ermittelnPhysik: z.B. um die Funktion elektrischer, pneumatischer und hydraulischer Systeme zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Produktionsanlagen zur Herstellung von Halbzeugen zu rüsten und zu bedienen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung eine oder beide der folgenden Zusatzqualifikationen erworben werden können: "Additive Fertigungsverfahren" und "Prozessintegration". Diese sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen ermöglichen es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie werden im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Elektrotechnik - Industrie" richtet sich an Auszubildende, die sich im Hinblick auf die zunehmend vernetzte Arbeitsumgebung fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Elektrotechnik und der Vernetzung aneignen wollen. Die Auszubildenden erwerben z.B. Kenntnisse im Bereich der Sicherheitstechnik sowie der Schaltungs- und Funktionsanalyse. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer schriftlichen Prüfung und praxisorientierten Handlungsaufträgen ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK München-...
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin der Fachrichtung Halbzeuge an:Bereich KunststoffKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung BauteileKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Compound- und MasterbatchherstellungKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung FaserverbundtechnologieKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung FormteileKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung KunststofffensterKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung MehrschichtkautschukteileMechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und FahrwerktechnikMechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung VulkanisationstechnikGemeinsamkeit:Maschinen und Apparaturen im Bereich Kunststoffverarbeitung bedienen und überwachenBereich PapierPackmitteltechnologe/PackmitteltechnologinPapiertechnologe/PapiertechnologinGemeinsamkeit:Anlagen und Maschinen bedienen, überwachen und warten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1949:Entstehung des Berufs Kunststoffschlosser/in 1964:Entstehung des Berufs Gummi- und Kunststoffauskleider/in 1976:Entstehung des Ausbildungsberufs Kunststoff-Formgeber/in1997:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik tritt in KraftAufhebung der Vorläuferberufe Kunststoffschlosser/in, Gummi- und Kunststoffauskleider/in und Kunststoff-Formgeber/in 2006:Ausbildungsordnung wird modernisiert und um die beiden Schwerpunkte Faserverbundwerkstoffe und Kunststofffenster ergänzt2012:Neustrukturierung der Ausbildungsordnung: Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik mit sieben Fachrichtungen (Formteile, Halbzeuge, Mehrschichtkautschukteile, Compound- und Masterbatchherstellung, Bauteile, Faserverbundtechnologie, Kunststofffenster), Abschlussprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden TeilenAufhebung des Vorläuferberufs Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik (mit Schwerpunkten)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2023:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung: stärkere Verankerung der Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Ausbildungsordnung; Umbenennung des Berufs in Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin unter Beibehaltung der bisherigen FachrichtungenAufhebung des Vorläu...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin der Fachrichtung Halbzeuge ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin - Fachrichtung Halbzeuge
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 952 €2. Ausbildungsjahr: 1.018 €3. Ausbildungsjahr: 1.094 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.178 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.269 €Quelle:IG Bergbau, Chemie, Energie, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 928 €2. Ausbildungsjahr: 978 €3. Ausbildungsjahr: 1.044 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.044 €3. Ausbildungsjahr: 1.177 €Quelle:Tarifregister Saarland, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge verschaffen, indem sie beispielsweise bereits während ihrer Ausbildung kodifizierte Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich 3-D-Druck durch die Zusatzqualifikation "Additive Fertigungsverfahren".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Kunststoff- und Kautschuktechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Halbzeuge vornehmlich in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kunststoffkunde bis hin zu Verfahrenstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Kunststofftechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungsbetrieb für Halbzeuge aus Kunststoff.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.044 €3. Ausbildungsjahr: 1.177 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 952 €2. Ausbildungsjahr: 1.018 €3. Ausbildungsjahr: 1.094 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 249 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 30 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 19 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [30.0%]30mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.190 €2. Ausbildungsjahr: 1.270 €3. Ausbildungsjahr: 1.370 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.022 €2. Ausbildungsjahr: 1.108 €3. Ausbildungsjahr: 1.228 €Quelle:IHK Koblenz, Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen und zur Kunststoff- und Kautschuktechnologin (KStoffTechAusbV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 14.06.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 151, ber. Nr. 241)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kunststoff- und Kautschuktechnologe und Kunststoff- und Kautschuktechnologin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 22.03.2012 i. d. F. vom 31.03.2023)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.158 €3. Ausbildungsjahr: 1.242 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.065 €2. Ausbildungsjahr: 1.135 €3. Ausbildungsjahr: 1.190 €Quelle:IHK Schleswig-Holstein, Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer/zur Maschinen- und Anlagenführerin mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik kann auf die Ausbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen/zur Kunststoff- und Kautschuktechnologin der Fachrichtung Halbzeuge angerechnet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.044 €3. Ausbildungsjahr: 1.177 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kunststoff verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.024 €3. Ausbildungsjahr: 1.154 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Plastik ve Kauçuk Teknolojisi Uzmanı (Yarı Mamul Uzmanlığı)
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge do in Germany? ▼
In Germany, individuals working as Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Technologin (Plastics and Rubber Technology Specialist) specialize in the production of semi-finished products. This profession
Is Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.
How can I qualify as Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge in Germany? ▼
In Germany, "Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge.
What is the typical salary for Kunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Halbzeuge in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.