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Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk

Modellbauermeister/in/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk

Weiterbildung Engineering KldB B 27293

What is Model Yapım Ustası (Profesyonel Lisans Derecesinde)?

In Germany, a Modellbauermeister/Modellbauermeisterin is a professional who plans work processes in model-making businesses, manages specialist personnel, oversees the entire operation if necessary, and trains apprentices.

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (German)

In Germany, a Modellbauermeister/Modellbauermeisterin is a professional who plans work processes in model-making businesses, manages specialist personnel, oversees the entire operation if necessary, and trains apprentices.

Programs that lead to this profession

Engineering field →

The profession Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:

Detailed Information

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenModellbauermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Modellbaubetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. Prototypen her und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Modellbauermeister und -meisterinnen sind beschäftigt in handwerklichen Betrieben des Modell- und Formenbausin Gießereienim Maschinen- und Fahrzeugbauin Büros des Ingenierurwesens für technischen Modellbau oder ArchitekturmodellbauArbeitsorte:Modellbauermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten oder Werkhallenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Technischer Modellbauer bzw. Technische Modellbauerin der Fachrichtungen Anschauung, Gießerei oder Karosserie- und Produktion.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bi...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil: ca. 120 StundenTeil II - Fachtheoretischer Teil: ca. 800 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1.275 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):ein Modell, eine Form oder eine Modelleinrichtung planen, hierfür Planungsunterlagen (Konstruktionen und Kalkulationen) erstellenein Modell, eine Form oder eine Modelleinrichtung herstellen und prüfen, hierfür Fertigungsdaten erzeugen und anwenden sowie Messprotokolle und Prüfberichte erstellenFachtheorie (Teil II):Konstruktions- und Fertigungszeichnungen anfertigentechnische Daten computergestützt erzeugen und bewertenArten und Eigenschaften sowie Be- und Verarbeitung von Werkstoffen und Werkstoffverbindungen beurteilenProdukte des Gießerei-, Karosserie-, Produktions- oder Anschauungsmodellbaus sowie Änderungen planen und bewertenAngebote erstellen und kalkulierenMethoden und Verfahren der Arbeitsplanung und -organisation bewerten, dabei Konstruktions- und Fertigungstechnik, Herstellungsverfahren, gestalterische Aspekte und Personaleinsatz berücksichtigentechnische Arbeitspläne, Skizzen und Zeichnungen erarbeiten, bewerten und korrigierenden auftragsbezogenen Einsatz von Werkstoffen, Maschinen und Geräten bestimmenbetriebliche Kosten ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen, betriebliche Kennzahlen ermittelnMarketingmaßnahmen zur Kundenpflege und Kundengewinnung erarbeitendie Bedeutung des betrieblichen Qualitätsmanagements für den Unternehmenserfolg darstellenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Angebotskalkulationen durchzuführen und betriebliche Kennzahlen zu ermittelnWirtschaft/Recht: z.B. Kenntnisse in Buchführung und ControllingMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Modellbauermeister/in an:Bereich HolzStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik Schwerpunkt Modell- und Formenbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Holztechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Modellbau und in der Holzbearbeitung übernehmenBereich Feinmechanik und WerkzeugbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Feinwerktechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Feinwerktechnik und im Modellbau übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und z.T. technische Aufgaben übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

1976:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Modellbauer-Handwerk tritt in Kraft2013:neue Meisterverordnung: betriebswirtschaftliche, planende und organisatorische Abläufe spielen eine größere Rolle2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungModellbauermeister/ModellbauermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Modellbauermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Modellbauermeister/innen in Handwerksbetrieben des Modell- und Formenbaus, in Gießereien und in industriellen Fahrzeug- und Maschinenbaubetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Metallbe- und -verarbeitung bis hin zu CAD.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Modellbauerhandwerks bzw. einem Modellbaubetrieb.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über die Meisterprüfung in den Teilen I und II im Modellbauer-Handwerk (Modellbauermeisterverordnung - MbauMstrV) vom 27.12.2012 (BGBl. 2013 I S. 27), geändert durch Artikel 2 Abs. 77 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Übergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigkeit)Gesetz...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Technischer Modellbauer bzw. Technische Modellbauerin der Fachrichtungen Anschauung, Gießerei oder Karosserie- und Produktion.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Model Yapım Ustası (Profesyonel Lisans Derecesinde)

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk do in Germany?

In Germany, a Modellbauermeister/Modellbauermeisterin is a professional who plans work processes in model-making businesses, manages specialist personnel, oversees the entire operation if necessary, and trains apprentices.

Is Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).

How can I qualify as Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk in Germany?

In Germany, "Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk.

What is the typical salary for Modellbauermeister/Modellbauermeisterin/Bachelor Professional im Modellbauer-Handwerk in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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