Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik
Tiefbaufacharbeiter/in - Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik
What is Altyapı Kanal İnşaatı Meslek Elemanı (Tiefbaufacharbeiter/in)?
Their tasks also include constructing manhole structures using prefabricated elements, reinforced concrete, and masonry, creating cable shafts, laying cable protection pipes, and installing cables. Finally, they restore the excavated areas by relaying pavement or slabs to reconstruct road or sidewalk surfaces. Their work environment is typically outdoors on construction sites, where they use various hand tools, machines, and construction equipment.
This profession in Germany is pursued through a system called "Duale Ausbildung" (dual vocational training). This Ausbildung, which combines practical training in a company with theoretical education at a vocational school in the industrial and crafts sector, lasts two years and will be available starting from the 2026/2027 academic year. While there are no legally prescribed educational requirements, in practice, most candidates begin their training with a Hauptschulabschluss (secondary school leaving certificate) or mittlerer Bildungsabschluss (intermediate school leaving certificate). Basic knowledge in mathematics, physics, and technical subjects, along with manual dexterity, attentiveness, diligence, and good physical condition, are important qualities sought for this profession.
Steckbrief
BesonderheitNeu geordneter Ausbildungsberuf; Ausbildung ist ab dem Ausbildungsjahr 2026/2027 möglich Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (German)
**Tiefbaufacharbeiter/innen** specializing in canal construction for infrastructure technology are skilled professionals who play a crucial role in Germany's infrastructure projects, particularly in establishing and maintaining wastewater and rainwater infrastructure in cities and residential areas. These professionals begin by setting up construction sites (barriers, scaffolding), then excavate trenches and foundations, secure these excavation areas, and lay wastewater pipes. They place concrete or plastic pipes into beds, assemble necessary fittings and connections, and install manholes and house connections. Their tasks also include constructing manhole structures using prefabricated elements, reinforced concrete, and masonry, creating cable shafts, laying cable protection pipes, and installing cables. Finally, they restore the excavated areas by relaying pavement or slabs to reconstruct road or sidewalk surfaces. Their work environment is typically outdoors on construction sites, where they use various hand tools, machines, and construction equipment. This profession in Germany is pursued through a system called "Duale Ausbildung" (dual vocational training). This Ausbildung, which combines practical training in a company with theoretical education at a vocational school in the industrial and crafts sector, lasts two years and will be available starting from the 2026/2027 academic year. While there are no legally prescribed educational requirements, in practice, most candidates begin their training with a Hauptschulabschluss (secondary school leaving certificate) or mittlerer Bildungsabschluss (intermediate school leaving certificate). Basic knowledge in mathematics, physics, and technical subjects, along with manual dexterity, attentiveness, diligence, and good physical condition, are important qualities sought for this profession.
Programs that lead to this profession
Engineering field →The profession Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detailed Information
▶ Lernorte
Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Tiefbaugewerbes): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.
▶ Aktuelles
Ausbildung in der Bauwirtschaft wird modernisiertDie Ausbildung in den 19 anerkannten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft wird modernisiert und sowohl inhaltlich als auch strukturell angepasst. Der technische Fortschritt sowie insbesondere die gestiegenen Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, z.B. in Bezug auf Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen, machen eine Neuordnung der Ausbildung erforderlich. Sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand haben sich die Anforderungen an die Berufe im Baugewerbe verändert: Beispielsweise werden Gebäude immer smarter und technische Anlagen, Werkzeuge und Maschinen sind immer mehr vernetzt. Die Auswirkungen neuer Technologien und Verfahren sowie der Digitalisierung auf die Tätigkeiten in der Bauwirtschaft werden in der neuen Ausbildungsordnung ebenso berücksichtigt wie das Thema Nachhaltigkeit. Im Zuge der Neuordnung wird beim Beruf Tiefbaufacharbeiter/in außerdem der Schwerpunkt "Kanalbauarbeiten" in "Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" sowie der Schwerpunkt "Rohrleitungsbauarbeiten" in "Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" umbenannt. Aktuelle Rechtsgrundlage für alle 19 Bauberufe ist die "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft". Künftig werden die Berufe im Hochbau, im Ausbau und im Tiefbau in drei Verordnungen geregelt. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.
▶ Steckbrief
BesonderheitNeu geordneter Ausbildungsberuf; Ausbildung ist ab dem Ausbildungsjahr 2026/2027 möglichBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik wirken bei der Einrichtung von Baustellen mit, bringen z.B. Absperrungen an und bauen Arbeitsgerüste auf. Sie heben Gräben sowie Baugruben aus, sichern diese durch Verbau ab und bauen Abwasserleitungen. In den Rohrbettungen verlegen sie Rohre aus Beton oder Kunststoff und montieren Abzweigungen und Formstücke. Sie bauen Einstiegsschächte und stellen Hausanschlüsse her. Daneben errichten sie auch Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Stahlbeton und Mauerwerk, bauen Kabelschächte, legen Kabelschutzrohre aus und bringen Kabel ein. Abschließend stellen sie die Straßen- oder Gehwegoberfläche wieder her und verlegen dazu auch Pflaster oder Plattenbeläge.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik finden Beschäftigungbei Tiefbauunternehmenin der AbwasserwirtschaftArbeitsorte:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik arbeiten in erster Linie im Freien auf Baustellen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte S...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungTiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für InfrastrukturtechnikWas macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik wirken bei der Einrichtung von Baustellen mit, bringen z.B. Absperrungen an und bauen Arbeitsgerüste auf. Sie heben Gräben sowie Baugruben aus, sichern diese durch Verbau ab und bauen Abwasserleitungen. In den Rohrbettungen verlegen sie Rohre aus Beton oder Kunststoff und montieren Abzweigungen und Formstücke. Sie bauen Einstiegsschächte und stellen Hausanschlüsse her. Daneben errichten sie auch Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Stahlbeton und Mauerwerk, bauen Kabelschächte, legen Kabelschutzrohre aus und bringen Kabel ein. Abschließend stellen sie die Straßen- oder Gehwegoberfläche wieder her und verlegen dazu auch Pflaster oder Plattenbeläge.Wo arbeitet man?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik finden Beschäftigungbei Tiefbauunternehmenin der AbwasserwirtschaftWeitereBerufe im Tiefbau
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen:Übernehmen von Arbeitsaufträgen und kundenorientierte KommunikationPlanen, Vorbereiten und Organisieren von ArbeitsaufgabenEinrichten, Sichern, Unterhalten und Räumen von BaustellenBedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und AnlagenPrüfen, Lagern und Auswählen von Baustoffen und BauhilfsstoffenLesen und Anwenden von Plänen und Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen, auch digital Durchführen von Messungen mittels sowohl analoger als auch digitaler MessgeräteBearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von HolzbauteilenHerstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus SteinenHerstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und WasserhaltungenHerstellen von VerkehrswegenHerstellen von Infrastrukturleitungen und BohrungenUmbauen und Rückbauen von BaukörpernDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der LeistungenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Baustellen einrichtenBauwerke erschließen und gründenEinschalige Baukörper mauernStahlbetonbauteile herstellenHolzkonstruktionen herstellenBauteile beschichten und bekleidenZwischenprüfung im 3. Ausbildungshalbjahr2. Ausbildungsj...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:was bei der Auftragsübernahme zu beachten ist und wie man technische Regelwerke und Bauvorschriften anwendetwie man Werkzeuge, Maschinen und Anlagen bedient und instand hältwie Bau- und Hilfsstoffe sowie Fertigteile ausgewählt, geprüft und gelagert werdenwie man Baustellen einrichtet, sichert, unterhält und räumtwie man Pläne, Zeichnungen und Skizzen liest, anfertigt (auch digital), anwendet und dabei digitale Endgeräte und branchenübliche Software nutztwie Höhen-, Lage-, Längen-, Richtungs- und Winkelmessungen durchgeführt werden und wie man Bauteile und Flächen einmisst und abstecktwie man Schalungen und Bewehrungen herstellt, Beton einbringt, verdichtet, abzieht, glättet und nachbehandeltwie man Schachtbauwerke aus Steinen sowie Fertigteilen herstellt und Baukörper gegen Wasser abdichtetwie man Sohlengerinne und Bermen (ebene Flächen an Böschungen) herstelltwie man Baugruben und Gräben aushebt, durch Verbau sichert und wieder verfüllt und verdichtet wie man Verkehrswege, u.a. ein Planum und Oberflächen wie Pflasterdecken, Plattenbeläge und Rinnen sowie Einfassungen, herstelltwie Infrastrukturleitungen, z.B. Kabel-, Energie- oder Rohrleitungen, sowie Bohrungen hergestellt werdenwie man Öffnungen in Decken, Wänden und Fundamenten stemmt oder schneidet und wie Beton- und Stahlbetonteile sowie Rohr- und Kabelleitungen rückgebaut und stofflich getrennt werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenn...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Baumaterialien transportieren, Gräben ausheben, Erd- und Tiefbaumaschinen bedienenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, wechselnde Baustellen, Baustaub und Baulärm, Gerüche in AbwasserkanälenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Helm, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Hörschutz, Warnweste)Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen)Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim exakten Herstellen von Kabelschächten bzw. beim Abdichten von Kanälen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um den Bedarf an Baumaterial zu berechnenPhysik: z.B. um bauphysikalische Grundlagen zu verstehenWerken/Technik: z.B. um mit Maschinen und Geräten zu arbeiten
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik an:Bereich TiefbauKanalbauer/KanalbauerinKanalbauer/Kanalbauerin für InfrastrukturtechnikTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für InfrastrukturtechnikLeitungsbauer/Leitungsbauerin für InfrastrukturtechnikTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt RohrleitungsbauarbeitenRohrleitungsbauer/RohrleitungsbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt StraßenbauarbeitenStraßenbauer/StraßenbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Brunnen- und SpezialtiefbauarbeitenBrunnenbauer/BrunnenbauerinSpezialtiefbauer/SpezialtiefbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt GleisbauarbeitenGleisbauer/GleisbauerinGemeinsamkeit:Tiefbauarbeiten ausführenBereich HochbauHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Beton- und StahlbetonarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt MaurerarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Feuerungs- und SchornsteinbauarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Abbruch- und BetontrenntechnikarbeitenGemeinsamkeit:Bauarbeiten ausführen und ähnliche Baustoffe verarbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1974:Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft.Anerkennung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in (ohne Schwerpunkte) in den Bereichen Industrie und Handwerk1999:Neuordnung der Berufsausbildung in der BauwirtschaftAusbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Rohrleitungsbauarbeiten sowie StraßenbauarbeitenModernisierung der Ausbildungsinhalte, u.a. Verwendung neuer Bau- und Bauhilfsstoffe, Einsatz von Geräten und Maschinen, Arbeiten im Bereich des Sanierens und Instandsetzens2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen H...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten wird neu geordnet. Die Berufsbezeichnung lautet künftig Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik. Die modernisierte Ausbildungsregelung tritt am 1. August 2026 in Kraft.Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Betrieben des Tiefbaus bzw. Kanalbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kanalbau bis hin zu Baumaschinenführung.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und z.B. die Prüfung als Kanalbauer/in für Infrastrukturtechnik ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Polier/in im Bereich Tiefbau abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 1.215 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 33 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 7 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 5 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [7.0%]7Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 573 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 63 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 21 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 3 Prozent verfügten über die Hochschulreife. 5 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [10.0%]10Hauptschulabschluss* [63.0%]63mittlerer Bildungsabschluss [21.0%]21Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsberei...
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur Ausbildungab 01.08.2026:Verordnung über die Berufsausbildung in Tiefbauberufen (Tiefbauberufeausbildungsverordnung - TiefbauBAusbV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 03.06.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 179), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.12.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 425)Rahmenlehrplan für die Berufsausbildung in Tiefbauberufen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.09.2023)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Nach bestandener Abschluss-/Gesellenprüfung im Beruf Tiefbaufacharbeiter/in kann die Berufsausbildung ggf. in den folgenden darauf aufbauenden Ausbildungsberufen fortgesetzt werden:Kanalbauer/in für InfrastrukturtechnikBrunnenbauer/inGleisbauer/inLeitungsbauer/in für InfrastrukturtechnikSpezialtiefbauer/inStraßenbauer/in
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Altyapı Kanal İnşaatı Meslek Elemanı (Tiefbaufacharbeiter/in)
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik do in Germany? ▼
Tiefbaufacharbeiter/innen specializing in canal construction for infrastructure technology are skilled professionals who play a crucial role in Germany's infrastructure projects, particularly in establishing and maintaining wastewater and rainwater infrastructure in cities and residential areas. These professionals begin by setting up construction sites (barriers, scaffolding), then excavate trenches and foundations, secure these excavation areas, and lay wastewater pipes. They place concrete or plastic pipes into beds, assemble necessary fittings and connections, and install manholes and house connections.
Their tasks also include constructing manhole structures using prefabricated elements, reinforced concrete, and masonry, creating cable shafts, laying cable protection pipes, and installing cables. Finally, they restore the excavated areas by relaying pavement or slabs to reconstruct road or sidewalk surfaces. Their work environment is typically outdoors on construction sites, where they use various hand tools, machines, and construction equipment.
This profession in Germany is pursued through a system called "Duale Ausbildung" (dual vocational training). This Ausbildung, which combines practical training in a company with theoretical education at a vocational school in the industrial and crafts sector, lasts two years and will be available starting from the 2026/2027 academic year. While there are no legally prescribed educational requirements, in practice, most candidates begin their training with a Hauptschulabschluss (secondary school leaving certificate) or mittlerer Bildungsabschluss (intermediate school leaving certificate). Basic knowledge in mathematics, physics, and technical subjects, along with manual dexterity, attentiveness, diligence, and good physical condition, are important qualities sought for this profession.
Is Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.
How can I qualify as Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany? ▼
In Germany, "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik.
What is the typical salary for Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.