Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik
Tiefbaufacharbeiter/in - Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik
What is Altyapı Hat İnşaatı Uzman İşçisi?
Steckbrief
BesonderheitNeu geordneter Ausbildungsberuf; Ausbildung ist ab dem Ausbildungsjahr 2026/2027 möglich Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (German)
The profession of Tiefbaufacharbeiter/in Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany involves excavation and line construction, which form the foundation of infrastructure projects.
Programs that lead to this profession
Engineering field →The profession Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detailed Information
▶ Lernorte
Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (z.B. Betriebe des Tiefbaugewerbes): BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland in Nürnberg (Bayern):Stadt Nürnberg Berufliche Schule Direktorat 11für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Bautechnik (BS 08)für die Länder Bremen und Niedersachsen in Bad Zwischenahn (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen Ammerlandfür die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt):Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld Standort: BitterfeldQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Aktuelles
Ausbildung in der Bauwirtschaft wird modernisiertDie Ausbildung in den 19 anerkannten Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft wird modernisiert und sowohl inhaltlich als auch strukturell angepasst. Der technische Fortschritt sowie insbesondere die gestiegenen Anforderungen des Umwelt- und Verbraucherschutzes, z.B. in Bezug auf Energieeinsparung und Vermeidung von CO2-Emissionen, machen eine Neuordnung der Ausbildung erforderlich. Sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand haben sich die Anforderungen an die Berufe im Baugewerbe verändert: Beispielsweise werden Gebäude immer smarter und technische Anlagen, Werkzeuge und Maschinen sind immer mehr vernetzt. Die Auswirkungen neuer Technologien und Verfahren sowie der Digitalisierung auf die Tätigkeiten in der Bauwirtschaft werden in der neuen Ausbildungsordnung ebenso berücksichtigt wie das Thema Nachhaltigkeit. Im Zuge der Neuordnung wird beim Beruf Tiefbaufacharbeiter/in außerdem der Schwerpunkt "Kanalbauarbeiten" in "Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" sowie der Schwerpunkt "Rohrleitungsbauarbeiten" in "Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" umbenannt. Aktuelle Rechtsgrundlage für alle 19 Bauberufe ist die "Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft". Künftig werden die Berufe im Hochbau, im Ausbau und im Tiefbau in drei Verordnungen geregelt. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt am 01.08.2026 in Kraft.
▶ Steckbrief
BesonderheitNeu geordneter Ausbildungsberuf; Ausbildung ist ab dem Ausbildungsjahr 2026/2027 möglichBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik stellen Baugruben und Gräben her und verlegen Infrastrukturleitungen. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall, Kunststoff oder Verbundwerkstoff und verbinden diese beispielsweise durch Schrauben, Stecken oder Schweißen. Anschließend bauen sie die Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücke ein und prüfen die Rohrleitungssysteme auf Dichtigkeit. Daneben bringen sie auch Kabel in Kabelschutzrohre ein und verlegen sie. Im Anschluss werden die Zwischenräume und Leitungsgräben verfüllt und verdichtet. Aus Asphalt, Pflastersteinen oder Platten stellen sie die Straßen- oder Gehwegoberflächen wieder her.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik finden Beschäftigungbei Bauunternehmen des Tiefbausin Betrieben der Energie- und WasserversorgungArbeitsorte:Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik arbeiten in erster Linie im Freien auf Baustellen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbil...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungTiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für InfrastrukturtechnikWas macht man in diesem Beruf?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik stellen Baugruben und Gräben her und verlegen Infrastrukturleitungen. Sie bearbeiten Druckrohre aus Metall, Kunststoff oder Verbundwerkstoff und verbinden diese beispielsweise durch Schrauben, Stecken oder Schweißen. Anschließend bauen sie die Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücke ein und prüfen die Rohrleitungssysteme auf Dichtigkeit. Daneben bringen sie auch Kabel in Kabelschutzrohre ein und verlegen sie. Im Anschluss werden die Zwischenräume und Leitungsgräben verfüllt und verdichtet. Aus Asphalt, Pflastersteinen oder Platten stellen sie die Straßen- oder Gehwegoberflächen wieder her.Wo arbeitet man?Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik finden Beschäftigungbei Bauunternehmen des Tiefbausin Betrieben der Energie- und WasserversorgungWeitereBerufe im Tiefbau
▶ Ausbildungsdauer
2 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen:Übernehmen von Arbeitsaufträgen und kundenorientierte KommunikationPlanen, Vorbereiten und Organisieren von ArbeitsaufgabenEinrichten, Sichern, Unterhalten und Räumen von BaustellenBedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und AnlagenPrüfen, Lagern und Auswählen von Baustoffen und BauhilfsstoffenLesen und Anwenden von Plänen und Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen, auch digital Durchführen von Messungen mittels sowohl analoger als auch digitaler MessgeräteBearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von HolzbauteilenHerstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus SteinenHerstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und WasserhaltungenHerstellen von VerkehrswegenHerstellen von Infrastrukturleitungen und BohrungenUmbauen und Rückbauen von BaukörpernDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der LeistungenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Baustellen einrichtenBauwerke erschließen und gründenEinschalige Baukörper mauernStahlbetonbauteile herstellenHolzkonstruktionen herstellenBauteile beschichten und bekleidenZwischenprüfung im 3. Ausbildungshalbjahr2. Ausbildungsj...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:was bei der Auftragsübernahme zu beachten ist wie man Arbeitsaufgaben plant, vorbereitet und organisiertwie man Baustellen einrichtet, sichert, unterhält und räumtwie man Werkzeuge, Maschinen und Anlagen bedient und instand hältwie Bau- und Hilfsstoffe ausgewählt, geprüft und gelagert werdenwie man Pläne, Zeichnungen und Skizzen liest, anfertigt (auch digital), anwendet und dabei digitale Endgeräte und branchenübliche Software nutztwie Messungen mittels analoger und digitaler Messgeräte durchgeführt werdenwie man Holz und Holzwerkstoffe bearbeitet und Holzbauteile herstelltwie man Bauteile aus Beton und Stahlbeton herstelltwie man Baugruben, Gräben und Verkehrswege anlegt und Verbauarbeiten und Wasserhaltungen durchführt wie Infrastrukturleitungen, z.B. Kabel-, Energie- oder Rohrleitungen, sowie Bohrungen hergestellt werden wie man Aufträge kundenorientiert ausführt und wie man qualitätssichernde Maßnahmen durchführtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Organisation des Ausbildungsbetriebs, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie digitalisierte Arbeitswelt vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Leitungsgräben herstellen, Infrastrukturleitungen einbauen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Baumaterialien transportieren, Rohre verlegen und verbinden, Kabelleitungen einbringen, Erd- und Tiefbaumaschinen bedienenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, wechselnde Baustellen, Baustaub und BaulärmKleidung: Schutzkleidung (z.B. Helm, Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Hörschutz, Warnweste)Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Handhaben von Werkzeugen und Maschinen)Sorgfalt und Umsicht (z.B. beim Durchführen von Dichtheitsprüfungen, beim Umgang mit Baumaschinen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben schwerer Rohre)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um den Bedarf an Baumaterial zu berechnenPhysik: z.B. um bauphysikalische Grundlagen zu verstehenWerken/Technik: z.B. um mit Maschinen zu arbeiten und Skizzen anzufertigen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik an:Bereich TiefbauRohrleitungsbauer/RohrleitungsbauerinLeitungsbauer/Leitungsbauerin für InfrastrukturtechnikKanalbauer/Kanalbauerin für InfrastrukturtechnikTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt KanalbauarbeitenTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für InfrastrukturtechnikKanalbauer/KanalbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt StraßenbauarbeitenStraßenbauer/StraßenbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Brunnen- und SpezialtiefbauarbeitenBrunnenbauer/BrunnenbauerinSpezialtiefbauer/SpezialtiefbauerinTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt GleisbauarbeitenGleisbauer/GleisbauerinGemeinsamkeit:Tiefbauarbeiten ausführenBereich HochbauHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Abbruch- und BetontrenntechnikarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Beton- und StahlbetonarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt Feuerungs- und SchornsteinbauarbeitenHochbaufacharbeiter/Hochbaufacharbeiterin Schwerpunkt MaurerarbeitenGemeinsamkeit:Bauarbeiten ausführen und ähnliche Baustoffe verarbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1974:Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft.Anerkennung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in (ohne Schwerpunkte) in den Bereichen Industrie und Handwerk1999:Neuordnung der Berufsausbildung in der BauwirtschaftAusbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Rohrleitungsbauarbeiten sowie StraßenbauarbeitenModernisierung der Ausbildungsinhalte, u.a. Verwendung neuer Bau- und Bauhilfsstoffe, Einsatz von Geräten und Maschinen, Arbeiten im Bereich des Sanierens und Instandsetzens2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen H...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung des Berufs Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten wird neu geordnet. Die Berufsbezeichnung lautet künftig Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik. Die modernisierte Ausbildungsregelung tritt am 1. August 2026 in Kraft.Tiefbaufacharbeiter/in mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungTiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Betrieben des Tiefbaus bzw. der Energie- und Wasserversorgung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Rohrleitungsbau bis hin zu Baumaschinenführung.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschluss-/Gesellenprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und z.B. die Prüfung als Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieu...
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 1.215 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 33 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 7 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 5 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [7.0%]7Hauptschulabschluss* [50.0%]50mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [5.0%]5Sonstige [5.0%]5*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 573 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 63 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 21 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 3 Prozent verfügten über die Hochschulreife. 5 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [10.0%]10Hauptschulabschluss* [63.0%]63mittlerer Bildungsabschluss [21.0%]21Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsberei...
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur Ausbildungab 01.08.2026:Verordnung über die Berufsausbildung in Tiefbauberufen (Tiefbauberufeausbildungsverordnung - TiefbauBAusbV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 03.06.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 179), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.12.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 425)Rahmenlehrplan für die Berufsausbildung in Tiefbauberufen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.09.2023)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Nach bestandener Abschluss-/Gesellenprüfung im Beruf Tiefbaufacharbeiter/in kann die Berufsausbildung ggf. in den folgenden darauf aufbauenden Ausbildungsberufen fortgesetzt werden:Leitungsbauer/in für InfrastrukturtechnikBrunnenbauer/inGleisbauer/inKanalbauer/in für InfrastrukturtechnikSpezialtiefbauer/inStraßenbauer/in
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Altyapı Hat İnşaatı Uzman İşçisi
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik do in Germany? ▼
The profession of Tiefbaufacharbeiter/in Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany involves excavation and line construction, which form the foundation of infrastructure projects.
Is Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.
How can I qualify as Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany? ▼
In Germany, "Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik.
What is the typical salary for Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.