Halk Sağlığı Bilimcisi
Gesundheitswissenschaftler/in - Öffentliches Gesundheitswesen
Halk Sağlığı Bilimcisi Nedir?
Beschreibung (Almanca)
Almanya'da Halk Sağlığı Bilimcileri (Gesundheitswissenschaftler/Gesundheitswissenschaftlerinnen), insan sağlığına faydalı olan veya risk oluşturan faktörleri ve bunların arasındaki ilişkileri analiz eden, halk sağlığı alanında sağlığı geliştirme ve
Bu mesleğe götüren programlar
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Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaylı Bilgiler
▶ Medien
Berufliche Bildung im Gesundheitswesen. Reformbedarfe und HandlungsvorschlägeBIÖG InfoDienst GesundheitsförderungBKK Gesundheitsreport 2025Das GesundheitswesenDaten des Gesundheitswesens 2022e:Med SystemmedizinGesundheitsökonomie & QualitätsmanagementGesundheitsRechtGesundheit-studieren.com - Der Wegweiser zu deinem StudiumGesundheits- und SozialpolitikGesundheitswirtschaft. Fakten & ZahlenJournal of Public HealthKrankenhaus-Barometer 2024Prävention und GesundheitsförderungPublic Health Forum. Forschung - Lehre - PraxisRahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung
▶ Trends
Big Data in der WissenschaftForschende in verschiedenen Fachbereichen können durch Big Data große Datensätze auswerten. Sie können z.B. in der medizinischen Forschung Risikofaktoren für Krankheiten identifizieren oder komplexe Interaktionen zwischen Proteinen in Medikamenten aufdecken. Auf der Grundlage umfangreicher Datenanalysen treffen sie dann fundierte Entscheidungen. So ermöglicht es Big Data, bei der Erforschung neuer Technologien effizienter zu arbeiten, bessere Produkte zu entwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen müssen sich mit dieser Methodik auseinandersetzen, um relevante Informationen herausfiltern und auswerten zu können.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Auswerten von Daten zu gesundheitlichen Einflussfaktorenz.B. Dokumentieren von Verlauf und Erfolg von Gesundheitsprojektenz.B. Organisieren von Präventionsaktivitäten und Kursangeboten in UnternehmenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Analysieren des Gesundheitszustands der Bevölkerung einschließlich Risikogruppenz.B. Erstellen von Konzepten für Kranken- und PflegekassenInteresse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Informieren über gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Öffentlichkeitsarbeit
▶ Arbeitsorte
Gesundheitswissenschaftler und Gesundheitswissenschaftlerinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Forschungsräumenin Seminarräumen und Hörsälenim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Digitale SozialplattformenForschungGesundheitsökonomieGesundheitspädagogik, -beratungGesundheitsplanung, -managementGesundheitsvorsorge (Prävention)GesundheitswissenschaftenÖffentliches GesundheitswesenWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Bio-Psycho-Soziales KrankheitsmodellControllingEpidemiologieErnährungsphysiologie, -wissenschaftFachpublikationen erstellenGesundheitspolitikGesundheitstourismusGutachter-, SachverständigentätigkeitICF - International Classification of Functioning, Disability and HealthKrankenhausmanagement, -ökonomieKundenberatung, -betreuungLehrtätigkeit (Hochschule)MarketingÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsPersonalwesenProjektmanagementQualitätsmanagementRehabilitationSozialmanagementVerbraucher-, HauswirtschaftsberatungVortragstätigkeit
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Gesundheitswissenschaftler/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Digitale Sozialplattformen (z.B. mithilfe von Digitalen Sozialplattformen Daten zur Inanspruchnahme von Angeboten bzw. Leistungen erfassen und auswerten)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. datenbankgestützte Dokumentationssysteme für die Erstellung und Ausarbeitung von Konzepten einsetzen)Impfmanagement-Plattformen (z.B. Konzepte für die Optimierung von Impfmanagement-Plattformen entwerfen)Open Data (z.B. Open Data für eigene Untersuchungen nutzen)Predictive Analytics (z.B. mittels Datenauswertungen die Auswirkungen von physischen, psychischen und sozialen Ursachen auf die Gesundheit verschiedener Bevölkerungsgruppen analysieren)Virtuelle Messen (z.B. auf virtuellen Messeplattformen über Angebote zur Gesundheitsförderung informieren)
▶ Arbeitssituation
Gesundheitswissenschaftler/innen entwickeln Konzepte zur Herstellung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit, setzen diese um und dokumentieren deren Erfolg. Hierzu benötigen sie medizinische Kenntnisse und analytisches Denkvermögen. Sie stellen sich flexibel auf unterschiedliche Zielgruppen ein. In ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer Aufklärungsarbeit beweisen sie Geduld und Durchhaltevermögen, um langfristig die gewünschten Ziele zu erreichen. Im Umgang mit kranken Menschen zeigen sie Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen, achten aber auch auf die Praktikabilität und Kosten der Maßnahmen. Vertretern von Krankenkassen, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen sowie der Ärzteschaft gegenüber treten sie mit Verhandlungsgeschick und Überzeugungsfähigkeit auf.Gesundheitswissenschaftler/innen arbeiten am Computer im Büro, wo sie wissenschaftliche Literatur lesen, Maßnahmen konzipieren, Artikel und Beiträge schreiben und Verwaltungs- und Organisationsarbeiten erledigen. Für Informations- und Schulungsveranstaltungen nutzen sie Besprechungszimmer oder Versammlungsräume und die üblichen Präsentationsmedien wie Flipcharts, Präsentationssoftware und Beamer.
▶ Existenzgründung
Gesundheitswissenschaftler und Gesundheitswissenschaftlerinnen können freiberuflich arbeiten, z.B. als:Gesundheitsberater/innen
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 5.106 € bis 5.874 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Öffentliche VerwaltungÖffentliche Verwaltung des Gesundheitswesens, z.B. Gesundheitsämter oder GesundheitszentrenGesundheitswesenKrankenhäuser, z.B. im ManagementSozialversicherungSozialversicherung, hier: Kranken- und Pflegekassen, RentenversicherungenHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, VerwaltungsfachhochschulenPolitische Parteien, Verbände, OrganisationenAlle anderen Interessenvertretungen und Vereinigungen a. n. g., hier: Organisationen des GesundheitswesensVerbraucherorganisationenAuch denkbar:SozialwesenPflegeheimeSeniorenwohnheime und Wohnheime für Menschen mit BehinderungNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. in der Gesundheits- und Medizinforschung
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Gesundheitswissenschaft, Public Health.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Gesundheitswissenschaft, Public Health (grundständig)Gesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Gesundheitswissenschaftler und Gesundheitswissenschaftlerinnen finden Beschäftigung in erster Liniein der öffentlichen Verwaltung, z.B. in Gesundheitsämtern oder -zentrenin Krankenhäusernbei Sozialversicherungsträgernan Hochschulenbei Organisationen des GesundheitswesensDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin Einrichtungen des Sozialwesens, z.B. in Pflegeheimenin Einrichtungen zur Gesundheits- und Medizinforschung
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. engagiertes Aufbauen des betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen und Organisationen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Planung und Durchführung gesundheitsfördernder Maßnahmen für die Bevölkerung, dabei trotz teilweise ausbleibenden Erfolgs an den Maßnahmen festhalten)Sorgfalt (z.B. genaues Analysieren und Evaluieren von Präventions-, Rehabilitations- und kurativen Strukturen)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. gewissenhaftes Umsetzen von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen, um negative Entwicklungen zu vermeiden)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Ausarbeiten und Umsetzen von Gesundheitskonzepten und -projekten)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Beraten von Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitswesens; Halten von Vorträgen und Schulungen)Kontaktbereitschaft (z.B. rasches Herstellen von Kontakten zu Vertretern und Vertreterinnen von Krankenhäusern, Kliniken, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen)Durchsetzungsvermögen (z.B. argumentatives Vertreten der eigenen Gesundheitskonz...
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Gesundheitswissenschaftler und Gesundheitswissenschaftlerinnen analysieren, welche Faktoren und Zusammenhänge der menschlichen Gesundheit zuträglich sind und welche Gesundheitsrisiken aufweisen. Sie entwickeln gesundheitsorientierte Konzepte und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen und setzen sie um.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
BMJ CareersDeutsche PflegejobsGesundheit.JobsJobbörse GesundheitswirtschaftKU-StellenmarktMedische Vacaturebankpublicjobs.chStellenblatt.de
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)BQS Institut für Qualität & Patientensicherheit GmbHDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e.V. (DGGP)Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e.V.MFT Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik DeutschlandRobert Koch-Institutver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVereinigung der Hygiene- Fachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e. V. (VHD)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen umsetzen)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (z.B. Gesetze und Verordnungen aus dem Gesundheitsbereich)Bildschirmarbeit (Konzepte, Programme bzw. Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Gesundheit bei gesundheitlichen Problemen ausarbeiten)Arbeit in BüroräumenArbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:ErwachsenenbildungBildungsreferent/BildungsreferentinLehrer/Dozent/Lehrerin/Dozentin in der ErwachsenenbildungGesundheitsberatung, -förderungGesundheitsberater/GesundheitsberaterinGesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagoginDiabetesassistent/DiabetesassistentinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsmanager/QualitätsmanagerinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungSozial-, GesundheitsmanagementBetriebsleiter/Betriebsleiterin - Gesundheitswesen/Freizeit/FitnessGesundheitsmanager/GesundheitsmanagerinWissenschaftliche ForschungEpidemiologe/EpidemiologinForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Daten und Unterlagen, z.B.: Studiendaten, Konzepte und Programme zur Gesundheitsförderung, Grundlagenanalysen über gesundheitsbezogene Fragestellungen, Statistiken, Berichte, Evaluationen, QM-Unterlagen, Beratungsmaterialien, Gesetze und Verordnungen aus dem GesundheitsbereichBüroausstattung und Präsentationsmittel, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer, Flipchart
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Gesundheitswissenschaftler und Gesundheitswissenschaftlerinnen arbeiten im öffentlichen Gesundheitswesen und optimieren gesundheitsfördernde Maßnahmen und Angebote. In der Forschung analysieren sie Ursachen, Zusammenhänge und Folgen für die Gesundheit verschiedener Bevölkerungsgruppen und deren Bedeutung für Staat und Gesellschaft. Dabei beziehen sie auch Ergebnisse aus Epidemiologie, Sozialwissenschaften, Ökonomie, Psychologie oder Statistik ein. Im Gesundheitsmanagement entwickeln sie Konzepte zur Lösung gesundheitlicher Probleme und setzen diese in Verwaltungen, Schulen, Betrieben oder Kommunen um. Eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten sind meist erst nach Master und Promotion möglich.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, -training oder Forschung und Entwicklung).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Gesundheitswissenschaft, Public Health, Gesundheitsmanagement, -ökonomie oder Gesundheitsförderung, -pädagogik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Gesundheitsanalysenden Gesundheitszustand der Bevölkerung einschließlich Risikogruppen analysierenEinflussfaktoren für den Gesundheitszustand bestimmen, z.B. Risikofaktoren und gesundheitsfördernde Faktoren identifizierenVersorgungsstrukturen analysieren und evaluieren, z.B. Präventions-, Rehabilitations- und kurative StrukturenGesundheitskonzepte und -projekteinterdisziplinäre Projekte und Kooperationen initiierenKonzepte, Programme und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Gesundheit bzw. in Bezug auf gesundheitliche Probleme ausarbeiten, die in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens, bei Kranken- und Pflegekassen, in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen angewendet werden könnenErkenntnisse und Forschungsergebnisse aus der Gesundheitswissenschaft berücksichtigen und analysierenVerlauf und Erfolg von Gesundheitsprojekten dokumentierenMethoden und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen entwickeln und einführenMarketingmaßnahmen ergreifenControllingmaßnahmen durchführenWissenschaftliche Forschung und Lehrean Forschungsvorhaben mitwirken, z.B. Ursachen für Erkrankungen erforschenVorlesungen und Seminare vorbereiten bzw. abhalten, Unterricht nachbereiten, ggf. Prüfungen abnehmenForschungsberichte verfassenmit anderen Fachdisziplinen wie Medizin, Soziologie, Pädagogik, Psychologie, Betriebswirtschaft, Ökonomie, Rechts- und Naturwissenschaften zusammenarbeiten
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheitswissenschaftler/in an:Tätigkeitsfeld Wissenschaftliche ForschungPflegewissenschaftler/PflegewissenschaftlerinGerontologe/GerontologinGemeinsamkeiten:Maßnahmen zur Gesundheitsförderung konzipierenrechtliche, finanzielle und organisatorische Grundlagen des Gesundheitswesens entwickeln und verbessernHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es? Gesundheitswissenschaftler/innen analysieren, welche Faktoren und Zusammenhänge der menschlichen Gesundheit zuträglich sind und welche Gesundheitsrisiken sie aufweisen. Sie entwickeln gesundheitsorientierte Konzepte und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Gesundheitswesen und setzen sie um.InterdisziplinaritätGesundheitswissenschaftler/innen befassen sich mit der Gesundheit der Bevölkerung insgesamt oder von Personen- und Bevölkerungsgruppen (z.B. Obdachlose, Kinder, Senioren, Rauschgiftabhängige) und nehmen Aufgaben im Rahmen der Herstellung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit wahr. Zu den an dieser Aufgabe beteiligten Fachdisziplinen gehören neben der Gesundheitswissenschaft u.a. Medizin, Soziologie, Pädagogik, Epidemiologie und Psychologie, aber auch Betriebswirtschaft, Rechts- und Naturwissenschaften. Wissenschaftliche ForschungWie können Infektionen vermieden werden? Welche gesellschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich aus einer zunehmenden Fettleibigkeit von Kindern? Welche Auswirkungen haben übermäßiger Alkohol- oder Zigarettengenuss für das Gesundheitssystem? Wie kann das Risiko von Rückenbeschwerden bei Büroangestellten vermindert werden? Gesundheitswissenschaftler/innen erforschen, wie Gesundheit entsteht, wie sie dauerhaft aufrechterhalten werden kann und welche Risikofaktoren - genetische, klinische oder soziale - gesundheitsgefährdend sein können. Gleichzeitig untersuchen sie, welche gesellschaftlich...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.FähigkeitenBeobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen und Beurteilen von Risikofaktoren für die Gesundheit spezifischer Bevölkerungsgruppen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Initiieren und Organisieren von interdisziplinären Projekten und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Gesundheit)Kenntnisse und FertigkeitenTextverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von medizinischer Fachliteratur, Gesetzestexten und Forschungspublikationen)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Schreiben von Artikeln und Beiträgen über Gesundheitsprogramme, gesundheitsorientierte Konzepte sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Gesundheitsprogramme mit Mitarbeitern diskutieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Computer Konzepte von Krankenkassen prüfen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Einschätzungen von praktisch tätigem Personal einholen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheitswissenschaftler/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Epidemiologe/Epidemiologinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Gesundheitsberater/Gesundheitsberaterinin angrenzenden Berufen:Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagoginGesundheitsmanager/GesundheitsmanagerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit als Gesundheitswissenschaftler/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Gesundheitsprogramme mit Mitarbeitern diskutieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Computer Konzepte von Krankenkassen prüfen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Einschätzungen von praktisch tätigem Personal einholen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Gesundheitswissenschaftler/in an:Tätigkeitsfeld Wissenschaftliche ForschungPflegewissenschaftler/PflegewissenschaftlerinGemeinsamkeiten:Maßnahmen und Konzepte in den Bereichen Rehabilitation und Pflege entwickeln und umsetzenMarketing- und Werbestrategien für spezielle Zielgruppen entwickelnHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Kaynak: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
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Maaşlar bölgeye, işveren büyüklüğüne ve deneyime göre değişir. Güncel rakamlar için BERUFENET'e, ya da gehalt.de ve stepstone.de Gehaltsreport gibi maaş kaynaklarına bakabilirsin.