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Profesyonel Hemşire (Üniversite Mezunu)

Pflegefachmann/-frau (Hochschule)

Grundberuf Tıp & Sağlık KldB B 81313

Profesyonel Hemşire (Üniversite Mezunu) Nedir?

Almanya'da Profesyonel Hemşireler (Pflegefachleute), hasta, çocuk hasta ve yaşlı bakımı dahil olmak üzere tüm hemşirelik uygulama alanlarında insanlara süreç odaklı, kapsamlı bakım hizmeti sunar. Bu profes

Beschreibung (Almanca)

Almanya'da Profesyonel Hemşireler (Pflegefachleute), hasta, çocuk hasta ve yaşlı bakımı dahil olmak üzere tüm hemşirelik uygulama alanlarında insanlara süreç odaklı, kapsamlı bakım hizmeti sunar. Bu profes

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Detaylı Bilgiler

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitPflegepraxis (grundständig)Weitere InformationsangeboteBibliomedPflegeDie Schwester - Der PflegerDigitalisierung in der Pflege. Wie intelligente Technologien die Arbeit professionell Pflegender verändernFlyer Pflegeausbildung aktuell: Informationen zu den PflegeausbildungenFlyer Pflegeausbildung aktuell (duales Studium): Informationen zur hochschulischen Pflegeausbildung nach dem PflegeberufegesetzHeilberufeScienceJuKiP - Fachmagazin für Gesundheits- und KinderkrankenpflegeOnline-Ratgeber PflegePflege-Report 2024 - Ankunft der Babyboomer: Herausforderungen für die PflegePflegezeitschriftPodcast AzubiView: Pflegefachfrau/PflegefachmannProCareReformen in Ausbildungen der Gesundheitsfachberufe: Akademisierung – Modernisierung – Neue Berufewir-sind-bund.de

Trends

Soft Robotik in der MedizinSoft Robotik ist ein Forschungsgebiet, das sich mit der Entwicklung von Robotern aus weichen, flexiblen Materialien befasst. Weiche Roboter bestehen z.B. aus Gummi oder Silikon. Sie stehen im starken Gegensatz zu anderen Robotern aus starren Materialien. Forscherteams konnten bereits biologisch abbaubare, künstliche Muskeln erzeugen, die sich ausdehnen und zusammenziehen. In der Medizin kann Soft Robotik eingesetzt werden, um Medikamente präzise zu verabreichen. In der Pflege und im Bereich der Rehabilitation können weiche Serviceroboter Menschen im Alltag unterstützen. Beschäftigte aus den Bereichen Medizintechnik, Pflege und Rehabilitation werden sich mit diesem Trend auseinandersetzen.Digitalisierung in der PflegeDie stationäre und ambulante Pflege wird immer digitaler und verwendet zunehmend intelligente Technik, wie z.B. E-Health, technische Assistenzsysteme und Telematik. In Pilotstudien testen Pflegeeinrichtungen Pflegeroboter, die Pflegekräfte unterstützen sowie Serviceroboter, die betreuungsbedürftige Menschen z.B. durchs Gebäude begleiten. Der vermehrte Technikeinsatz verändert auch die Arbeits-, Kommunikations- und Entscheidungsprozesse. Pflegekräfte müssen sich daher kontinuierlich weiterbilden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Anleiten von Angehörigen und anderen Bezugspersonen in Pflege- und Betreuungsaufgabenz.B. pflegerisches Beraten von Eltern und anderen Bezugspersonenz.B. einfühlsames Umgehen mit PatientenInteresse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeitenz.B. Organisieren, Dokumentieren und Abrechnen von Pflegemaßnahmenz.B. Schreiben von Handlungsempfehlungen und Leitfäden; Evaluieren der Qualitätsentwicklung in der PflegeInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Patienten beim Waschen oder Baden, beim Haarewaschen, beim Aufstehen und Gehen helfenz.B. Versorgen von Wunden; Anlegen von Verbänden und SchienenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Übertragen gesicherter Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Forschung in die alltägliche Pflegepraxis

Arbeitsorte

Pflegefachleute arbeiten in erster Liniein Patientenzimmern von Krankenstationen in Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegeräumenin Patientenwohnungen (bei ambulanter Pflege)in Büroräumen oder StationszimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Seminarräumen und Hörsälen

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:AngehörigenberatungBehandlungspflegeGeriatrie, Gerontologie (Pflege, Assistenz)Gesundheitsvorsorge (Prävention)GrundpflegeInnere Medizin (Pflege, Assistenz)Kinderheilkunde (Pflege, Assistenz)Krankenhaus-, PraxishygieneKrankenpflegeOperationsdienst (Assistenz)PatientenbetreuungPflegeberatungPflegedokumentationPflegeorganisationQualitätsmanagementRehabilitation (Pflege, Assistenz)Rettungsmaßnahmen, Erste HilfeStationsdienstSterbebegleitungTherapie- und PflegeroboterWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Ambulante/mobile PflegeChirurgie (Pflege, Assistenz)EntlassmanagementExoskeletteGesundheitsplanung, -managementGesundheitswissenschaftenGynäkologie (Pflege, Assistenz)Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (Pflege, Assistenz)Haut-, Geschlechtskrankheiten (Pflege, Assistenz)ImpfenIndirekte PflegeIntensivmedizin (Pflege, Assistenz)Kardiologie, Kardiochirurgie (Pflege, Assistenz)Krankenhausinformationssysteme - KISLehrtätigkeit (Hochschule)Nephrologie (Pflege, Assistenz)Neurologie (Pflege, Assistenz)Notfall-Informations- und Dokumentations-Assistent - NIDAOnkologie (Pflege, Assistenz)Orthopädie (Pflege, Assistenz)Pflegebegutachtung (Pflegegrade 1-5)PharmakologieSäuglingspflegeUrologie (Pflege, Assistenz)

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Pflegefachleute ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Ambient Assisted Living - AAL (z.B. Patienten/Patientinnen über Assistenzsysteme informieren, die die Lebensqualität erhöhen)Elektronische Patientenakte - ePA (z.B. Patientendaten für pflegerische Maßnahmen elektronisch ermitteln und dokumentieren)Exoskelette (z.B. den Einsatz von Exoskeletten zum Heben und Bewegen von Patienten/Patientinnen planen)Intelligente Implantate und Prothesen (z.B. sich mit digitalen Herzschrittmachern oder künstlichen Schließmuskeln auskennen)Krankenhausinformationssysteme - KIS (z.B. mit Krankenhausinformationssystemen medizinische und administrative Daten erfassen, bearbeiten und verteilen)Notfall-Informations- und Dokumentations-Assistent - NIDA (z.B. Aufnahme der per NIDA angekündigten Patienten/Patientinnen vorbereiten)Telecare (z.B. Patienten/Patientinnen und Angehörige per Videotelefonie über durchzuführende pflegerische Maßnahmen informieren)Therapie- und Pflegeroboter (z.B. Patienten/Patientinnen über Roboter zur Einnahme von Medikamenten anhalten)Vernetzte Tourenplanung und Leistungserfassung - vTL (z.B. Leistungsdokumentation und Abrechnungen für die ambulante Pflege softwaregestützt erstellen)Wearable Technology (z.B. sich mit externen digitalen Blasenschrittmachern auskennen, die bei Funktionsstöru...

Arbeitssituation

Pflegefachleute sind für Planung, Organisation und Qualität der Pflege verantwortlich, betreuen und versorgen auf Grundlage ärztlicher Vorgaben Patienten eigenständig. Dabei gehen sie mit medizintechnischen Geräten um, z.B. Blutdruckmessgeräte, Überwachungsmonitore oder Beatmungsgeräte. Von Hand versorgen sie z.B. Wunden und legen Verbände an. Sie beachten die Arbeits- und Hygienevorschriften genau und tragen je nach Aufgabenbereich Schutzkleidung wie Kittel, Mundschutz und Handschuhe. Bei der Grundpflege haben sie unmittelbaren körperlichen Kontakt zu Patienten, teilweise besteht Infektionsgefahr. Sie sind in wechselnden Diensten - auch nachts und am Wochenende - tätig und leisten Bereitschaftsdienste. Im Umgang mit Patienten und deren Angehörigen benötigen Pflegefachleute Kontaktbereitschaft, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, Beherrschtheit sowie psychische Belastbarkeit. Die Konfrontation mit Patientenschicksalen verlangt eine hohe psychische Stabilität. Rasch und sicher entscheiden sie über notwendige Pflegemaßnahmen. Verantwortungsbewusst entwickeln sie die Pflegequalität und befolgen ärztliche Anweisungen, z.B. bei der Ausgabe von Medikamenten. Verwaltungs- und Organisationsaufgaben wie das Erstellen von Dienstplänen, Leistungsabrechnungen oder Leitfäden erledigen sie sorgfältig. Über Patientendaten bewahren sie Verschwiegenheit. Das Umbetten, Heben oder Stützen der Patienten ist körperlich anstrengend.

Existenzgründung

Pflegefachleute können freiberuflich arbeiten. Möglich ist dies z.B.: mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienstals Franchiseunternehmer/inInformationen zur Existenzgründung z.B. durchDeutscher Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK Bundesverband e.V.Katholischer Pflegeverband e.V.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.039 € bis 5.181 €

Branchen im Einzelnen

GesundheitswesenKrankenhäuser, z.B. Hochschulkliniken, Kinderkliniken, Vorsorge-, Pflege-, und RehabilitationsklinikenFacharztpraxenRettungs- und Krankentransportdienste, z.B. Krankentransport- und RettungsdiensteSonstiges Gesundheitswesen a. n. g., z.B. TagespflegediensteSozialwesenPflegeheimeSeniorenwohnheime und Wohnheime für Menschen mit BehinderungSonstige Heime a. n. g., z.B. Kinderheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, HospizeSonstiges Sozialwesen a. n. g., z.B. PflegestützpunkteAuch denkbar:Hochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, Verwaltungsfachhochschulen

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium in der Pflegepraxis.

Zugangsstudienfächer

Pflegepraxis (grundständig)

Arbeitsbereiche/Branchen

Pflegefachleute finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentrenin Altenwohn- und -pflegeheimenbei ambulanten Pflegedienstenin Einrichtungen der Kurzzeitpflegein Hospizenin Wohnheimen für Menschen mit BehinderungenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungan Hochschulen

Tätigkeitsbezeichnungen

Pflegefachmann/-frau (Hochschule)Vergleichbare Berufsbezeichnungen im deutschsprachigen AuslandSchweizPflegefachmann/-frauÖsterreichGesundheits- und Krankenpfleger/-schwesterBerufsbezeichnungen in englischer SpracheRegistered general nurse (m/f)Registered nurse (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheInfirmier/Infirmière

Sonstige Zugangsbedingungen

Wer als "Pflegefachmann" oder "Pflegefachfrau" mit dem akademischen Grad arbeiten will, benötigt die Erlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz. Die Erlaubnis wird bei der zuständigen Landesbehörde beantragt.Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können. Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. ausdauerndes, engagiertes und bereitwilliges Planen, Organisieren und Durchführen von Pflegemaßnahmen) Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Organisieren des Pflegeprozesses; genaues, fehlerfreies Arbeiten bei der Dokumentation medizinischer Daten) Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege) Entscheidungsfähigkeit (z.B. rasches Entscheiden über angemessene pflegerische Maßnahmen bei Patienten) Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen und Koordinieren von Pflegemaßnahmen) Verschwiegenheit (z.B. Stillschweigen über persönliche und medizinische Daten der Patienten wahren) Psychische Belastbarkeit (z.B. leistungsfähig und freundlich bleiben bei Einsatz in der Notfallambulanz) Psychische Stabilität (z.B. zugewandtes Verhalten und gleichzeitige professionelle Distanz bei der Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen im Trauerprozess) Kommunikationsfähigkeit (z.B. Informieren von Angehörigen und Patienten über den Behandlungsverlauf, Eingehen auf deren Rückfragen) Kontaktbereitschaft (z.B. rasches und...

Die Tätigkeit im Überblick

Pflegefachleute übernehmen die prozessorientierte Pflege von Menschen in allen Bereichen der Pflegepraxis (Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege). Sie erheben den individuellen Pflegebedarf, organisieren den Pflegeprozess und bewerten die Entwicklung der Pflegequalität.

Stellen- und Bewerberbörsen

BibliomedPflegebpa - Jobs & AusbildungCareLoungeConnectoor StellenbörseDeutsche PflegejobsDiakonie Deutschland KarriereportalEKD-StellenbörseGesundheit.Jobskliniken.dekrankenhaus-stellen.demedicaltopjobs.deMedidooMedi-KarriereMedizinischer-Stellenmarkt.dePflegejob.dePflegekarriere.desozialeberufe.deSpringer Medizinvalmedi.de

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP)AVG e.V. - AnbieterVerband qualitätsorientierter GesundheitspflegeeinrichtungenBerufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) e.V.Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) e.V.Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V. (DBVA)Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK Bundesverband e.V.Deutscher Pflegerat e.V. - DPRDeutscher Pflegeverband e.V. (DPV)IG Krikra e.V. freiberufl./präventiv tätige KinderkrankenschwesternZentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. gewissenhaftes Organisieren des Pflegeprozesses, um Pflegebedürftige optimal zu versorgen)Umgang mit kranken und verletzten MenschenUmgang mit alten MenschenUmgang mit Kindern und JugendlichenUmgang mit Menschen mit BehinderungenUmgang mit problembelasteten Menschen (z.B. einsamen alten Menschen neuen Lebensmut geben)gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (z.B. Sterbende betreuen und Angehörige im Trauerprozess begleiten)häufig wechselnde Aufgaben und Arbeitssituationen (z.B. zwischen Körperpflegemaßnahmen, der Dokumentation von Pflegemaßnahmen und Tätigkeiten in der Qualitätssicherung wechseln)schweres Heben und Tragen (z.B. bettlägerige Patienten umbetten)Arbeit unter Zwangshaltungen (häufig in vornüber gebeugter oder gebückter Haltung arbeiten)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Beatmungs- und Absauggeräte)Handarbeit (z.B. Wunden versorgen, Verbände und Schienen anlegen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe, Schutzkittel und Mundschutz)Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (z.B. in Patientenzimmern der Krankenstationen, in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Operationssälen von Krankenhäusern)enger Körperkontakt mit Menschen (z.B. Patienten bei der Körperpflege helfen oder diese ganz übernehmen)Umgang mit Körpergeruch, AusscheidungenInfektionsgefahrSchichtarbeit (z.B. Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenenddienste)Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Lehrtätigkeit an beruflichen/berufsbildenden SchulenLeiter/Leiterin einer PflegeschuleGesundheitsberatung, -förderungDiabetesassistent/DiabetesassistentinSozial-, GesundheitsmanagementHeimleiter/HeimleiterinLeiter/Leiterin einer AltenpflegeeinrichtungSozialberatung, -arbeitFachberater/Fachberaterin für Altenhilfe

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit von Pflegefachleuten ist das Betreuen und Versorgen kranker und pflegebedürftiger Menschen. Dabei gehen sie mit folgenden Arbeitsmitteln um:Medizinische Geräte, Medizinprodukte und Medikamente, z.B.: Beatmungs-, Absaug- und Inhalationsgeräte, Überwachungsmonitore, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer, Sterilisatoren, Waagen, Rollbetten, Rollstühle, Anti-Dekubitus-Produkte, Verbandsmaterialien, Katheter, Stomabeutel, Desinfektionsmittel, Salben, Infusionen, Spritzen, Tabletten, ZäpfchenPflegehilfsmittel und Zubehör, z.B.: Körperpflegemittel, Waschutensilien, Geschirr, Besteck, Tabletts, Bettwäsche, Bettschüsseln, UrinflaschenUnterlagen, z.B.: Pflegedokumentationen, Patientenakten, Krankenblätter, Dienstpläne, Pflegepläne, medizinische Klassifikationssysteme, Kodierrichtlinien, Arbeits- und HygienevorschriftenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, digitale Pflegedokumentations- und -assistenzsysteme

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Pflegefachleute unterstützen und versorgen Menschen, die krank sind oder Pflege benötigen. Sie erheben z.B. den Pflegebedarf oder helfen bei der Grundpflege der Patienten und Patientinnen. Sie messen bspw. auch Vitalzeichen, assistieren bei Untersuchungen und beraten Angehörige. Pflegefachleute beteiligen sich auch an der Qualitätsentwicklung der Pflege und überliefern Erkenntnisse aus der Forschung in die Pflegepraxis.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Pflegedokumentation und -planung oder Gesundheitsmanagement).Darüber hinaus kann sich der Trend zur Digitalisierung der Pflege zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Pflegefachleute entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als Qualitätsbeauftragte/r im Gesundheits- und Sozialwesen).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaft, Gesundheitsmanagement, -ökonomie oder Gerontologie.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Pflegemaßnahmen regelnindividuellen Pflegebedarf der Patienten und Patientinnen ermitteln, u.a. auch bei schwierigen FallsituationenBedürfnisse berücksichtigen und Risikofaktoren beurteilenmit Ärzten und Ärztinnen Diagnosen besprechen, Pflegemaßnahmen ableiten und durchführen die Pflegeplanung und -organisation umsetzen und Pflegemaßnahmen dokumentieren, z.B. in PflegeprotokollenPflege durchführenbei der Körperpflege helfen, z.B. beim WaschenBewegungs- und Atemübungen anleitenPatientendaten ermitteln, Temperatur, Blutdruck, Puls, Körpergewicht messenärztliche Verordnungen ausführen, z.B. Wunden versorgenPatienten und Patientinnen auf Maßnahmen vorbereiten und währenddessen betreuen, z.B. bei RöntgenuntersuchungenSterbende begleiten und pflegen, Verstorbene versorgenBeraten und informierenPatienten und Patientinnen beobachten und psychosozial betreuen, z.B. bei Angst beruhigenbei Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation mitwirken oder über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und Selbsthilfe informierenFür die Praxis forschenEvaluationen durchführen und Erkenntnisse für Pflegestandards ableitenmedizinische Versorgungsstrukturen und fächerübergreifende Zusammenarbeit reflektierenHandlungsempfehlungen und Leitfäden entwickeln sowie die Pflegequalität verbessern

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternative bietet sich für den Beruf Pflegefachmann/-frau an:Tätigkeitsfeld Sozial-, GesundheitsmanagementPflegewissenschaftler/PflegewissenschaftlerinGemeinsamkeiten:in Einrichtungen des Gesundheits- oder Pflegewesens Organisationsaufgaben übernehmenFachkompetenz im Bereich Pflegeforschung und Qualitätssicherung einsetzenHinweis: Die genannte Jobalternative erfordert ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Pflegefachleute übernehmen die prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen in allen Bereichen der Pflegepraxis (Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege). Sie erheben dabei den individuellen Pflegebedarf, organisieren den Pflegeprozess und evaluieren die Entwicklung der Qualität der Pflege.Ganzheitlicher PflegeprozessPflegefachleute sind für die Planung und Gestaltung von Pflegeprozessen in Kliniken, Pflegeeinrichtungen oder bei ambulanten Pflegediensten zuständig. Sie erheben den jeweiligen Pflegebedarf und organisieren die Umsetzung, insbesondere auch bei komplexen Fallsituationen. Dabei berücksichtigen sie die körperlichen, seelischen und sozialen Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen, beurteilen Risikofaktoren und eruieren Präventionsmaßnahmen. Im Rahmen der Grundpflege unterstützen Pflegefachleute z.B. bei der Körperpflege, bei der Einnahme von Mahlzeiten oder bei der richtigen Lagerung von bettlägerigen Patienten und Patientinnen. In der Behandlungspflege überwachen und messen sie Vitalzeichen, wie Körpertemperatur, Blutdruck und Puls, werten die Daten aus und dokumentieren sie. Außerdem verabreichen sie nach ärztlicher Verordnung Medikamente, versorgen Wunden, legen Verbände an und assistieren bei Untersuchungen und Diagnosen. Des Weiteren unterstützen Pflegefachleute hilfsbedürftige Menschen bei der Alltagsbewältigung, fördern die Entwicklung der Autonomie und beraten...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.FähigkeitenBeobachtungsgenauigkeit (z.B. frühzeitiges Erkennen von Krankheitssymptomen)Merkfähigkeit (z.B. Gedächtnis für medizinische Versorgungsstrukturen, Namen und individuelle Besonderheiten der zu betreuenden Personen trotz häufigem Wechsel)Umstellungsfähigkeit (z.B. schnelles Wechseln zwischen Tätigkeiten, etwa in Notfallsituationen)Handgeschick (z.B. Durchführen von physikalischen Maßnahmen, etwa Inhalationen oder Bestrahlungen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Organisieren des Pflegeprozesses; Evaluieren der Qualitätsentwicklung in der Pflege)Pädagogisches Geschick (z.B. Anleiten und Beschäftigen von kranken Kindern beim Spiel)Kenntnisse und FertigkeitenVerständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von z.T. undeutlich geäußerten Wünschen kranker Menschen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Patienten/Patientinnen und Angehörigen über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen)Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen ärztlicher Anweisungen)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Schreiben von Handlungsempfehlungen, Leitfäden und Pflegeberichten)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Patienten umbetten)Körperkraft (z.B. Bettlägerige anheben; verschiedene Hilfsmittel wie Rollbetten bewegen)Körperliche Ausdauer (z.B. lang andauernde Belastung beim Versorgen von Patienten)Robuste Gesundheit (z.B. Infektionsgefahr bei infektiösen Patienten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Verbände und Schienen anlegen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Spritzen aufziehen; Blut entnehmen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Patienten und Angehörige über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen beraten)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Wunden säubern und versorgen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Anweisungen im Zusammenhang mit Untersuchungen oder operativen Eingriffen verstehen)Intakter Tastsinn, intaktes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur, Hautveränderungen oder Verletzungen erfühlen und erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. ständiger Kontakt mit Einreibe-, Wasch-, Pflege- und Desinfektionsmitteln sowie verschiedenen allergieauslösenden Substanzen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. mit Mundschutz arbeiten; Desinfektionsmitteldämpfe einatmen)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. körperlich z.T. schwere und anstrengende Arbeit)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. Sterbende begl...

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Pflegefachmann/-frau an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Fachberater/Fachberaterin für AltenhilfeLeiter/Leiterin einer Altenpflegeeinrichtungin angrenzenden Berufen:Staatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder Kinderkrankenpflegemit niedrigerem Qualifikationsniveau:Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Pflegefachmann/-frau ist reglementiert. Gemäß Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz - PflBG) vom 17.07.2017 (BGBl. I S. 2581), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 22.12.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 371) erfordert die Ausübung der Tätigkeit und das Führen der Berufsbezeichnung eine staatliche Erlaubnis.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist eine berufliche Anerkennung notwendig.Informationen zum Anerkennungsverfahren bietet das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: www.anerkennung-in-deutschland.deFalls nicht sämtliche Anforderungen an die vorliegende Qualifikation zur Ausübung des Berufs erfüllt sind, besteht ggf. die Möglichkeit, den Beruf partiell auszuüben. Hierfür bedarf es einer entsprechenden Genehmigung.Zuständige Stellen sind Behörden wie z.B. Landesämter, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Ar...

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Patienten umbetten)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Bettlägerige anheben; verschiedene Hilfsmittel wie Rollbetten bewegen)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. lang andauernde Belastung beim Versorgen von Patienten)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. Infektionsgefahr bei infektiösen Patienten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Verbände und Schienen anlegen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Spritzen aufziehen; Blut entnehmen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Patienten und Angehörige über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen beraten)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Wunden säubern und versorgen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Anweisungen im Zusammenhang mit Untersuchungen oder operativen Eingriffen verstehen)Gestörter Tastsinn, gestörtes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur, Hautveränderungen oder Verletzungen erfühlen und erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (...

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Pflegefachmann/-frau an:Tätigkeitsfeld Sozial-, GesundheitsmanagementPflegewissenschaftler/PflegewissenschaftlerinGemeinsamkeiten:in Einrichtungen des Gesundheits- oder Pflegewesens Organisationsaufgaben übernehmenFachkompetenz im Bereich Pflegeforschung und Qualitätssicherung einsetzenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Kaynak: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Profesyonel Hemşire (Üniversite Mezunu) Hakkında Sıkça Sorulan Sorular

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