Zum Inhalt springen

Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Digitale Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73283

Was ist Dijital Yönetim Memuru (Yüksek Dereceli Teknik Olmayan Hizmet)?

Aufgaben und Tätigkeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung nehmen Fach- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Sachgebieten wie Personalverwaltung, Haushaltswesen, Organisation und Beschaffung wahr. Als Schnittstelle zwischen IT und Verwaltung sind sie für Digitalisierungsprozesse verantwortlich. Sie analysieren Verwaltungsprozesse und machen diese etwa durch die Einführung neuer IT-Systeme und -Infrastrukturen sicherer und effizienter. Sie leiten die ihnen unterstellten Mitarbeitende an, beraten Bürger bzw. Bürgerinnen beispielsweise zu Fragen des digitalen Wandels und vertreten ihre Dienststelle zu Repräsentationszwecken nach außen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung finden Beschäftigung bei Bundes-, Landes- oder Kommunalbehörden.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenin ComputerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Besprechungsräumenan Auskunfts- bzw. Informationsschalternim Außendienst (z.B. zu Repräsentationszwecken)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss ist Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Ggf. bestehende Höchstaltersgrenzen sind einzuhalten.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Datenbanksysteme und DatennetzeE-GovernmentGrundlagen in Informationsverarbeitung, digitalen Systemen und VerwaltungsmanagementInformations- und WissensmanagementIT-Governance und -ArchitekturmanagementÖffentliche FinanzenPersonal- und QualitätsmanagementProgrammierung, Webtechnologie und InformationssicherheitQuerschnittsverwaltung: Haushalt, Personal, Organisation, BeschaffungRechtsgrundlagen des VerwaltungshandelnsSoftware Engineering und IT-ProjektmanagementWirtschaftswissenschaften und StatistikBerufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 € (bei Bundesbehörden) bzw. ca. 1.549 € (bei Länderbehörden).

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartStudium an Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung, praktische Studienabschnitte bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden Abschluss: Bachelor bzw. DiplomDauer3-3,5 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und Tätigkeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung nehmen Fach- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Sachgebieten wie Personalverwaltung, Haushaltswesen, Organisation und Beschaffung wahr. Als Schnittstelle zwischen IT und Verwaltung sind sie für Digitalisierungsprozesse verantwortlich. Sie analysieren Verwaltungsprozesse und machen diese etwa durch die Einführung neuer IT-Systeme und -Infrastrukturen sicherer und effizienter. Sie leiten die ihnen unterstellten Mitarbeitende an, beraten Bürger bzw. Bürgerinnen beispielsweise zu Fragen des digitalen Wandels und vertreten ihre Dienststelle zu Repräsentationszwecken nach außen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung finden Beschäftigung bei Bundes-, Landes- oder Kommunalbehörden.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenin ComputerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Besprechungsräumenan Auskunfts- bzw. Informationsschalternim Außendienst (z.B. zu Repräsentationszwecken)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss ist Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Ggf. bestehende Höchstaltersgrenzen sind einzuhalten.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Datenbanksysteme und DatennetzeE-GovernmentGrundlagen in Informationsverarbeitung, digitalen Systemen und VerwaltungsmanagementInformations- und WissensmanagementIT-Governance und -ArchitekturmanagementÖffentliche FinanzenPersonal- und QualitätsmanagementProgrammierung, Webtechnologie und InformationssicherheitQuerschnittsverwaltung: Haushalt, Personal, Organisation, BeschaffungRechtsgrundlagen des VerwaltungshandelnsSoftware Engineering und IT-ProjektmanagementWirtschaftswissenschaften und StatistikBerufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 € (bei Bundesbehörden) bzw. ca. 1.549 € (bei Länderbehörden).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenBundes-, Landes- und Kommunalbehörden: Büroräume, Rechenzentren, ServerräumeZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)

Aktuelles

Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartStudium an Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung, praktische Studienabschnitte bei Bundes-, Landes- und KommunalbehördenAbschlussBachelor bzw. DiplomDauer3-3,5 JahreAufgaben und Tätigkeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung nehmen Fach- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Sachgebieten wie Personalverwaltung, Haushaltswesen, Organisation und Beschaffung wahr. Als Schnittstelle zwischen IT und Verwaltung sind sie für Digitalisierungsprozesse verantwortlich. Sie analysieren Verwaltungsprozesse und machen diese etwa durch die Einführung neuer IT-Systeme und -Infrastrukturen sicherer und effizienter. Sie leiten die ihnen unterstellten Mitarbeitende an, beraten Bürger bzw. Bürgerinnen beispielsweise zu Fragen des digitalen Wandels und vertreten ihre Dienststelle zu Repräsentationszwecken nach außen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung finden Beschäftigung bei Bundes-, Landes- oder Kommunalbehörden.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenin ComputerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Besprechungsräumenan Auskunfts- bzw. Informationsschalternim Außendienst (z.B. zu Repräsentationszwecken)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhochschulreife oder die allgemeine Hoc...

Ausbildungsdauer

3 bis 3,5 Jahre

Auswahlverfahren

In der Regel wird ein Auswahlverfahren durchgeführt, das aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Es werden z.B. logisches, analytisches sowie konzeptionelles Denkvermögen, Interesse an Themen des digitalen Wandels, Ausdrucksfähigkeit und Allgemeinwissen geprüft.

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Studiums im gehobenen Dienst der Digitalen VerwaltungIm 1. StudienjahrEinführungspraktikum bei der einstellenden Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 15 WochenPraxis bei der Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 13 WochenIm 2. StudienjahrPraxis bei der Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 15 WochenPraxis bei der Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 13 WochenIm 3. StudienjahrPraxis bei der Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 15 WochenPraxis bei der Behörde: 4 WochenTheorie an der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung: 7 WochenPraxis bei der Behörde: 6 WochenLaufbahn- bzw. BachelorprüfungStudiendauer insgesamt: 3 Jahre

Ausbildungskosten

Studienbeiträge werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Erfolgt die Unterbringung an den Bildungsstätten, können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Theoretische Studienabschnitte, z.B.:Datenbanksysteme und DatennetzeE-GovernmentGrundlagen in Informationsverarbeitung, digitalen Systemen und VerwaltungsmanagementInformations- und WissensmanagementIT-Governance und -ArchitekturmanagementÖffentliche FinanzenPersonal- und QualitätsmanagementProgrammierung, Webtechnologie und InformationssicherheitQuerschnittsverwaltung: Haushalt, Personal, Organisation, BeschaffungRechtsgrundlagen des VerwaltungshandelnsSoftware Engineering und IT-ProjektmanagementWirtschaftswissenschaften und StatistikBerufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Studienabschnitte:Lehrveranstaltungen: Vorlesungen und Seminare in den Hörsälen und Seminarräumen der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung besuchenPraktische Übungen: z.B. an Projektarbeiten und -gruppen teilnehmenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der praktischen Studienabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. IT-Systeme und -Infrastrukturen der Behörde weiterentwickelnSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweiternWährend des gesamten Studiums sind Leistungsnachweise, z.B. in Form von Modulprüfungen, zu erbringen.

Ausbildungsvergütung

Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Bundesbehörden (brutto): 1.744 €Beispielhafter monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Länderbehörden (brutto): 1.549 €Quellen:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)LandesbesoldungsgesetzeHinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Informatik: z.B. um Webtechnologien oder Programmiersprachen zu verstehenWirtschaft/Recht: z.B. für Lehrveranstaltungen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungsrecht

Ausbildungsalternativen

Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Allgemeinen Inneren Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Verwaltungsdienst des Bundes im Informationstechnikzentrum Bund (gehobener technischer Dienst)Beamter/Beamtin im gehobenen VerwaltungsinformatikdienstBeamter/Beamtin in der Steuerverwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Sozialverwaltung (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin bei der Sozialversicherung (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin bei der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (gehobener nichttechnischer Dienst)Verwaltungsmanagement, Public Management (grundständig)Öffentliches Recht (grundständig)Verwaltungsinformatik (grundständig)Staats-, Verwaltungswissenschaft (grundständig)Gemeinsamkeit:Verwaltungsprozesse abwickeln bzw. analysieren und ggf. effektiver gestalten

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleDigital Administration and Cyber Security (Diplom)Digitales Verwaltungsmanagement (Bachelor)Digitale Verwaltung (Bachelor)

Entwicklung der Ausbildung

2020:Einrichtung einer neuen Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung (Bund)Erlass von Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen durch einige Bundesländer

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung erfolgt als Vorbereitungsdienst bzw. Bachelor-/Diplomstudium und dauert i.d.R. 3 bis 3,5 Jahre. Sie ist durch Verordnungen des Bundes bzw. der Bundesländer geregelt und schließt mit einer Laufbahn- bzw. Bachelor- oder Diplomprüfung ab.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Das Studium ist bundesrechtlich sowie in den genannten Bundesländern landesrechtlich geregelt und führt zu folgenden Abschluss-/Berufsbezeichnungen:Bund:Diplom-Verwaltungswirt/Diplom-Verwaltungswirtin (FH) - Digital Administration and Cyber Security (DACS)Baden-Württemberg:Bachelor of Arts - Digitales Verwaltungsmanagement (B.A. - Digitales Verwaltungsmanagement)Hessen:Bachelor of Arts - Digitale Verwaltung (B.A. - Digitale Verwaltung)Sachsen:Bachelor of Science - Digitale Verwaltung (B.Sc. - Digitale Verwaltung)LaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Digitale Verwaltung (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin - Digitale Verwaltung (Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene)Beamter/Beamtin - Digitales Verwaltungsmanagement (gehobener Dienst)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland bzw. Bundesbehörde variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen legen fest, ob die Laufbahn als Studium angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrem Studium arbeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung in Verwaltungsbehörden von Bund, Ländern und Kommunen.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von IT-Projektmanagement bis hin zu Datenschutz.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Verwaltungsmanagement, Public Management zu erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Das Studium für die Beamtenlaufbahnen wird von Bund und Ländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.BundesebeneVerordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst des Bundes - Fachrichtung digitale Verwaltung und Cyber-Sicherheit - (GntVDDVCSVDV) vom 23.09.2020 (BGBl. I S. 2021), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 26 der Verordnung vom 11.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 67)LandesebeneVerordnung des Innenministeriums über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen Dienst im digitalen Verwaltungsmanagement (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Dienst im digitalen Verwaltungsmanagement - APrODVMgD) vom 13.11.2020 (BW.GBl. S. 1076), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 02.06.2025 (BW.GBl. Nr. 46)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Studiengänge an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit für den gehobenen Dienst (APOgDHHöMS), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 20.10.2025 (Hess.GVBl. Nr. 68)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt über die Ausbildung einschließlich Prüfung im Vorbereitungsdienst für die erste Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Allgemeine Verwaltung mit den fachlichen Schwerpunkten allgemeiner Verwaltungsdienst und digitale Verwaltung sowie der Fachrichtung Gesundheit und Sozi...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bzw. ein vergleichbarer Bildungsabschluss.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Dijital Yönetim Memuru (Yüksek Dereceli Teknik Olmayan Hizmet)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) in Deutschland?

Aufgaben und Tätigkeiten Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung nehmen Fach- und Führungsaufgaben in unterschiedlichen Sachgebieten wie Personalverwaltung, Haushaltswesen, Organisation und Beschaffung wahr. Als Schnittstelle zwischen IT und Verwaltung sind sie für Digitalisierungsprozesse verantwortlich. Sie analysieren Verwaltungsprozesse und machen diese etwa durch die Einführung neuer IT-Systeme und -Infrastrukturen sicherer und effizienter. Sie leiten die ihnen unterstellten Mitarbeitende an, beraten Bürger bzw. Bürgerinnen beispielsweise zu Fragen des digitalen Wandels und vertreten ihre Dienststelle zu Repräsentationszwecken nach außen.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung finden Beschäftigung bei Bundes-, Landes- oder Kommunalbehörden.Arbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im gehobenen Dienst der Digitalen Verwaltung arbeiten in erster Liniein Büroräumenin ComputerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Besprechungsräumenan Auskunfts- bzw. Informationsschalternim Außendienst (z.B. zu Repräsentationszwecken)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenDie Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss ist Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Ggf. bestehende Höchstaltersgrenzen sind einzuhalten.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Datenbanksysteme und DatennetzeE-GovernmentGrundlagen in Informationsverarbeitung, digitalen Systemen und VerwaltungsmanagementInformations- und WissensmanagementIT-Governance und -ArchitekturmanagementÖffentliche FinanzenPersonal- und QualitätsmanagementProgrammierung, Webtechnologie und InformationssicherheitQuerschnittsverwaltung: Haushalt, Personal, Organisation, BeschaffungRechtsgrundlagen des VerwaltungshandelnsSoftware Engineering und IT-ProjektmanagementWirtschaftswissenschaften und StatistikBerufspraktische Studienabschnitte vermitteln berufliche Kenntnisse und Erfahrungen.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes 1.744 € (bei Bundesbehörden) bzw. ca. 1.549 € (bei Länderbehörden).

Ist Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenBundes-, Landes- und Kommunalbehörden: Büroräume, Rechenzentren, ServerräumeZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Digitalen Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.