Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft
Betriebswirt/in (Fachschule) - Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft
Was ist İnsan Kaynakları İşletme Uzmanı (Bachelor Professional)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenBetriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft koordinieren alle Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft. Dazu stimmen sie betriebliche Planungen und personelle Maßnahmen aufeinander ab. Sie planen den Personaleinsatz, stellen Mitarbeitende ein oder bauen Stellen ab und fördern die Weiterentwicklung der Belegschaft. Dabei berücksichtigen sie arbeitsrechtliche Vorgaben sowie betriebswirtschaftliche und soziale Aspekte. Sie verwalten zudem Mitarbeiterdaten sowie Abrechnungssysteme. Außerdem erstellen sie Verträge, Stellenbeschreibungen und Zeugnisse und sind Ansprechperson bei Themen wie Arbeitszeiten oder Mutterschutz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft sind beschäftigt in größeren Betrieben nahezu aller Wirtschaftsbereichein öffentlichen VerwaltungenArbeitsorte:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft arbeiten meistin Büroräumenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.: Projektmanagement(Inter)nationale Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozesse planen, finanzieren, steuern und kontrollierenPersonal beschaffen, einstellen, führen, entwickeln, betreuen und entlohnenBetriebswirtschaftslehreRechnungswesen, SteuerwesenWirtschaftsmathematikArbeitsrecht, VertragsrechtDigitale Wertschöpfungsprozesse in einem Unternehmen gestalten, bearbeiten und kontrollierenFachrichtungsübergreifend z.B.: Deutsch/KommunikationEnglischVolkswirtschaftslehreWirtschaftsrecht
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Computerräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume, Computerräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenBetriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft koordinieren alle Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft. Dazu stimmen sie betriebliche Planungen und personelle Maßnahmen aufeinander ab. Sie planen den Personaleinsatz, stellen Mitarbeitende ein oder bauen Stellen ab und fördern die Weiterentwicklung der Belegschaft. Dabei berücksichtigen sie arbeitsrechtliche Vorgaben sowie betriebswirtschaftliche und soziale Aspekte. Sie verwalten zudem Mitarbeiterdaten sowie Abrechnungssysteme. Außerdem erstellen sie Verträge, Stellenbeschreibungen und Zeugnisse und sind Ansprechperson bei Themen wie Arbeitszeiten oder Mutterschutz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft sind beschäftigt in größeren Betrieben nahezu aller Wirtschaftsbereichein öffentlichen VerwaltungenArbeitsorte:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft arbeiten meistin Büroräumenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreic...
▶ Weiterbildungsdauer
Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: 3-4 Jahre
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:Deutsch/Kommunikation: 120 UnterrichtsstundenFremdsprache/Englisch: 120 UnterrichtsstundenVolkswirtschaftslehre: 120 UnterrichtsstundenWirtschafts- und Arbeitsrecht: 120 UnterrichtsstundenSumme fachrichtungsübergreifender Lernbereich: 480 UnterrichtsstundenFachrichtungsbezogener Lernbereich:Betriebswirtschaftslehre: 480 UnterrichtsstundenRechnungswesen: 240 UnterrichtsstundenWirtschaftsinformatik: 120 UnterrichtsstundenWirtschaftsmathematik/Statistik: 120 UnterrichtsstundenSchwerpunktfach Personalwirtschaft: 520 UnterrichtsstundenZusatzfach Absatzwirtschaft: 360 UnterrichtsstundenSumme fachrichtungsbezogener Lernbereich: 1.920 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl2.400 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei. Private Fachschulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenBetriebswirtschaftliche Weiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Lernbereiche:Fachrichtungsbezogen z.B.: Projektmanagement(Inter)nationale Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozesse planen, finanzieren, steuern und kontrollierenPersonal beschaffen, einstellen, führen, entwickeln, betreuen und entlohnenBetriebswirtschaftslehreRechnungswesen, SteuerwesenWirtschaftsmathematikArbeitsrecht, VertragsrechtDigitale Wertschöpfungsprozesse in einem Unternehmen gestalten, bearbeiten und kontrollierenFachrichtungsübergreifend z.B.: Deutsch/KommunikationEnglischVolkswirtschaftslehreWirtschaftsrechtZusatzkenntnisse:Schulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Fachhochschulreife ermöglichen.
▶ Zusatzqualifikationen
Fachschulen bieten ggf. Zusatzqualifikationen an, z.B.Wirtschaftsfachwirt/in"Euroqualifications" (IHK London)
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Wirtschaft/Recht: z.B. um verfügbares Budget zu verwaltenMathematik: z.B. um Personalkosten zu kalkulieren
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen bzw. Online-Unterricht über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Betriebswirt/in für Personalwirtschaft an:Bereich Personalwesen und PersonaldienstleistungGeprüfter Personalfachkaufmann/Geprüfte PersonalfachkauffrauGeprüfter Personaldienstleistungsfachwirt/Geprüfte PersonaldienstleistungsfachwirtinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Personalwesen übernehmenBereich Büro und SekretariatBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Kommunikation und Büromanagement/Bachelor Professional in WirtschaftGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Büro- und ProjektorganisationGemeinsamkeit:qualifizierte Sachbearbeitungsaufgaben im Büromanagement übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Die Schul- bzw. Fachschulordnungen der Bundesländer regeln Dauer, Verkürzungs- und Verlängerungsmöglichkeiten.VerkürzungTeilnehmende mit einem Abschluss in einer anderen Fachrichtung des Fachbereichs Wirtschaft oder in einem zweiten Schwerpunkt einer Fachrichtung können die Weiterbildung verkürzen.VerlängerungTeilnehmende können fehlende Berufspraxis z.T. während der Weiterbildung nachholen. Dadurch verlängert sich ggf. die Weiterbildung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Hessen:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin, Fachrichtung Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Personalwirtschaft (Bachelor Professional in Wirtschaft)Mecklenburg-Vorpommern:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin (Bachelor Professional in Wirtschaft) - Schwerpunkt PersonalwirtschaftNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin - Schwerpunkt Personalwirtschaft (Bachelor Professional in Wirtschaft)Sachsen-Anhalt:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin (Bachelor Professional in Wirtschaft)Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin (Bachelor Professional im Fachbereich Wirtschaft)Thüringen:Staatlich geprüfter Betriebswirt/Staatlich geprüfte Betriebswirtin - Fachrichtung Betriebswirtschaft, Schwerpunkt PersonalwirtschaftBei intern geregelten Weiterbildungen:Betriebswirt (VWA)/Betriebswirtin (VWA) - Studienschwerpunkt PersonalmanagementPersonalbetriebswirt (VWA)/Personalbetriebswirtin (VWA)Personal-Ökonom (VWA)/Personal-Ökonomin (VWA)
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Staatlich geprüfter Betriebswirt bzw. staatlich geprüfte Betriebswirtin für Personalwirtschaft ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt.Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre.Es gibt auch Bildungsangebote nach internen Regelungen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. den Abschluss Wirtschaftsfachwirt/in.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft in größeren Betrieben nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in öffentlichen Verwaltungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Personalwesen bis hin zu Lohn- und Gehaltsbuchführung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach dem Berufsbildungsgesetz abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Betriebswirte und Betriebswirtinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Personalmanagement, -dienstleistung erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Unternehmen für Personaldienstleistungen.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an Ein- und Zweijährigen Fachschulen (FS-APrVO) vom 05.07.2011 (Hess.ABl. S. 323), zuletzt geändert durch Artikel 28 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen (Fachschulverordnung - FSVO M-V) vom 24.02.1998 (GVOBl. M.-V. S. 341), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.05.2025 (Mittl.bl. BM M-V S. 58)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.07.2015 (GVBl. LSA S. 322, S. 652), zuletzt geändert durch Verordnung vom 17.06.2022 (GVBl. LSA S. 137)Landesverordnung über die Fachschule (Fachschulverordnung - FSVO) vom 10.05.2021 (NBI.MBWK.Schl.-H. S. 174, ber. S. 221), zuletzt geändert durch Artikel 7 der Verordnung vom 03.02.2023 (NBl.MBWFK.Schl.-H. S. 36)Thüringer Fachschulordnung für die Fachbereiche Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Medizinpädagogik (ThürFSO-TWGM) vom 29.01.2016 (Thü.GVBl. S. 76), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 21.03.2017 (Thü.GVBl. S. 107, 113)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlic...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu İnsan Kaynakları İşletme Uzmanı (Bachelor Professional)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenBetriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft koordinieren alle Aktivitäten der betrieblichen Personalwirtschaft. Dazu stimmen sie betriebliche Planungen und personelle Maßnahmen aufeinander ab. Sie planen den Personaleinsatz, stellen Mitarbeitende ein oder bauen Stellen ab und fördern die Weiterentwicklung der Belegschaft. Dabei berücksichtigen sie arbeitsrechtliche Vorgaben sowie betriebswirtschaftliche und soziale Aspekte. Sie verwalten zudem Mitarbeiterdaten sowie Abrechnungssysteme. Außerdem erstellen sie Verträge, Stellenbeschreibungen und Zeugnisse und sind Ansprechperson bei Themen wie Arbeitszeiten oder Mutterschutz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft sind beschäftigt in größeren Betrieben nahezu aller Wirtschaftsbereichein öffentlichen VerwaltungenArbeitsorte:Betriebswirte und Betriebswirtinnen für Personalwirtschaft arbeiten meistin Büroräumenin BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.: Projektmanagement(Inter)nationale Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozesse planen, finanzieren, steuern und kontrollierenPersonal beschaffen, einstellen, führen, entwickeln, betreuen und entlohnenBetriebswirtschaftslehreRechnungswesen, SteuerwesenWirtschaftsmathematikArbeitsrecht, VertragsrechtDigitale Wertschöpfungsprozesse in einem Unternehmen gestalten, bearbeiten und kontrollierenFachrichtungsübergreifend z.B.: Deutsch/KommunikationEnglischVolkswirtschaftslehreWirtschaftsrecht
Ist Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft qualifiziert werden? ▼
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Wo arbeiten Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Computerräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume, Computerräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in Wirtschaft in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.