Zum Inhalt springen

Fachlagerist/Fachlageristin

Fachlagerist/in

🛠️ Ausbildung ⚖️ Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51312

Was ist Depo Uzmanı (Fachlagerist/Fachlageristin)?

Was macht man in diesem Beruf?Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachlageristen und -lageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachlageristen und -lageristinnen arbeiten in erster Liniein Lagerhallenin Kühlhäusernauf Lagerplätzen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [57.0%]57mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [4.0%]Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [69.0%]69mittlerer Bildungsabschluss [23.0%]23Hochschulreife [8.0%]8*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit; schwere Gegenstände heben)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren) Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen) Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern zu ermitteln)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Fachkräften kommunizieren zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 € (Handel*), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachlageristen und -lageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachlageristen und -lageristinnen arbeiten in erster Liniein Lagerhallenin Kühlhäusernauf Lagerplätzen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [57.0%]57mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [4.0%]Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [69.0%]69mittlerer Bildungsabschluss [23.0%]23Hochschulreife [8.0%]8*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit; schwere Gegenstände heben)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren) Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen) Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern zu ermitteln)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Fachkräften kommunizieren zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 € (Handel*), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

🎓 Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fachlagerist/Fachlageristin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachlageristen und -lageristinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industrie-, Handels- und Speditionsbetriebe): Lagerhallen, KühlhäuserBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland in Hagen (Nordrhein-Westfalen): Kaufmannsschule 1 Berufskolleg der Stadt HagenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 2 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachlageristen und -lageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachlageristen und -lageristinnen arbeiten in erster Liniein Lagerhallenin Kühlhäusernauf Lagerplätzen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxi...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachlagerist/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer2 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.Wo arbeitet man?Fachlageristen und -lageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.WeitereBerufe rund um Transport, Lager und Logistik

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Arbeitsorganisation; Information und KommunikationGüterkontrolle und qualitätssichernde MaßnahmenEinsatz von ArbeitsmittelnAnnahme von GüternLagerung von GüternKommissionierung und Verpackung von GüternVersand von GüternAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Güter annehmen und kontrollierenGüter lagernGüter bearbeitenGüter im Betrieb transportierenGüter kommissionierenGüter verpackenGüter verladenGüter versendenZwischenprüfung am Ende des 1. AusbildungsjahresAbschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Güter auszeichnet und sortiert, Lager- und Verkaufseinheiten bildet und Güter zur Lagerung vorbereitetwelche Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten zu beachten sindwie man gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung anwendetwie man arbeitsplatzbezogene Software anwendetwie man Lagerbestände kontrolliert und Abweichungen meldetwie man Lagerkennzahlen unterscheidetwie insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Waren unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen zu handhaben sind wie man bei der Bearbeitung von Reklamationen mitwirktwelche Arbeitsmittel man zum Wiegen, Messen und Zählen benutztwie Güter unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der Auslagerungsprinzipien dem Lager entnommen werdenwie zusammengestellte Sendungen und Begleitpapiere auf Vollständigkeit zu prüfen, Transportgüter zu kennzeichnen, zu beschriften und zu sichern sindDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Güter lagern, Güter verpacken, Güter kommissionieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Waren annehmen und lagern, Lieferungen für den Versand zusammenstellen, Güter weiterleiten Umgebung: Arbeit in Lagerhallen, in Kühlhäusern und auf Lagerflächen im Freien bei wechselnden Witterungsverhältnissen Kleidung: z.T. Arbeits- und Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe)Arbeitszeit: z.T. Schicht- oder NachtarbeitAnforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit; schwere Gegenstände heben) Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren) Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen) Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 €Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 885 € bis 1.333 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern zu ermittelnEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um mit ausländischen Fachkräften kommunizieren zu können

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachlagerist/in an:Bereich Transport, Lager und LogistikFachkraft für LagerlogistikFachkraft für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenServicefahrer/ServicefahrerinGemeinsamkeit:Versand, Transport, Umschlag oder Lagerung von Gütern organisieren und durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1943:Anerkennung des Berufs Handelsfachpacker/in 2004:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Fachlagerist/in tritt in KraftBerücksichtigung von Qualifikationsanforderungen für die Erfordernisse diverser Branchen Aufhebung des Vorläuferberufs Handelsfachpacker/Handelsfachpackerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): Einführung einer Mindestausbildungsvergütung, Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei erfolgreichem Abschluss eines zweijährigen Ausbildungsberufs vom ersten Teil der Abschluss-/Gesellen- bzw. Zwischenprüfung eines darauf aufbauenden Ausbildungsberufs befreit sind.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fachlagerist/in ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Fachlagerist/Fachlageristin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.234 €2. Ausbildungsjahr: 1.279 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 1.333 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.297 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.103 €2. Ausbildungsjahr: 1.175 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.317 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.236 €2. Ausbildungsjahr: 1.311 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.015 €2. Ausbildungsjahr: 1.065 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.165 €2. Ausbildungsjahr: 1.258 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 990 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.233 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 921 € bis 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 € bis 1.200 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 730 €2. Ausbildungsjahr: 854 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 850 €2. Ausbildungsjahr: 890 € bis 900 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachlageristen und -lageristinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachlageristen und -lageristinnen in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die über eine Lagerhaltung verfügen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lagerwirtschaft bis hin zu Transportlogistik.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschlussprüfung können Fachlageristen und -lageristinnen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Fachkraft für Lagerlogistik ablegen.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Logistikmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.222 €2. Ausbildungsjahr: 1.277 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 € bis 1.175 €2. Ausbildungsjahr: 1.158 € bis 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 973 € bis 1.184 €2. Ausbildungsjahr: 1.031 € bis 1.279 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 5.112 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 57 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 27 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 8 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 4 Prozent verfügten über die Hochschulreife. 8 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [57.0%]57mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [4.0%]Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 39 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 69 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 23 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 8 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Jeweils 8 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen oder ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [69.0%]69mittlerer Bildungsabschluss [23.0%]23Hochschulreife [8.0%]8*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreich...

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.103 €2. Ausbildungsjahr: 1.175 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.164 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 882 €2. Ausbildungsjahr: 1.001 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.162 € bis 1.207 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 € bis 1.291 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 €2. Ausbildungsjahr: 885 €Quelle:ver.di, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Lagerbereich in den Ausbildungsberufen Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik (LWLogAusbV) vom 26.07.2004 (BGBl. I S. 1887)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachlagerist/Fachlageristin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2004)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.320 €2. Ausbildungsjahr: 1.373 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.295 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.116 €2. Ausbildungsjahr: 1.267 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 935 € bis 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.008 € bis 1.011 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Nach bestandener Abschlussprüfung im Beruf Fachlagerist/in kann die Berufsausbildung ggf. in dem darauf aufbauenden Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik fortgesetzt werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.231 €2. Ausbildungsjahr: 1.311 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.102 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

❓ Häufig gestellte Fragen zu Depo Uzmanı (Fachlagerist/Fachlageristin)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachlagerist/Fachlageristin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachlageristen und -lageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachlageristen und -lageristinnen arbeiten in erster Liniein Lagerhallenin Kühlhäusernauf Lagerplätzen im FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [57.0%]57mittlerer Bildungsabschluss [27.0%]27Hochschulreife [4.0%]Sonstige [4.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss [69.0%]69mittlerer Bildungsabschluss [23.0%]23Hochschulreife [8.0%]8je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit; schwere Gegenstände heben)Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren) Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen) Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern zu ermitteln)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Fachkräften kommunizieren zu können)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 € (Handel), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fachlagerist/Fachlageristin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachlagerist/Fachlageristin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachlagerist/Fachlageristin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachlagerist/Fachlageristin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachlagerist/Fachlageristin in Deutschland typischerweise?

Fachlageristen und -lageristinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industrie-, Handels- und Speditionsbetriebe): Lagerhallen, KühlhäuserBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland in Hagen (Nordrhein-Westfalen): Kaufmannsschule 1 Berufskolleg der Stadt HagenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachlagerist/Fachlageristin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.