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Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr)

Fahrbetriebsregler/in (Straßenverkehr)

Grundberuf Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51512

Was ist Fahrbetriebsregler (Karayolu Trafik Düzenleyicisi)?

Der Beruf des Fahrbetriebsreglers ist eine der Schlüsselpositionen in Deutschland, der den reibungslosen, sicheren und effizienten Betrieb des Straßenverkehrs gewährleistet. Diese Fachkräfte tragen zur reibungslosen Funktion des Verkehrssystems bei, indem sie den Verkehrsfluss steuern, potenzielle Störungen verhindern und in Notfällen schnelle Lösungen bereitstellen. Ihre Verantwortungsbereiche sind recht breit gefächert; sie können in Verkehrsleitzentralen, Autobahnmeistereien oder bei kommunalen Verkehrsbetrieben tätig sein. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Überwachung der Verkehrsdichte, die Anpassung von Ampelanlagen und Leitsystemen sowie die Minimierung der Auswirkungen von Straßenbau- und Wartungsarbeiten auf den Verkehr. Darüber hinaus koordinieren sie die Behebung von Verkehrsbehinderungen, die durch Unfälle, Pannen oder andere unerwartete Ereignisse entstehen.

Beschreibung (Deutsch)

Der Beruf des Fahrbetriebsreglers ist eine der Schlüsselpositionen in Deutschland, der den reibungslosen, sicheren und effizienten Betrieb des Straßenverkehrs gewährleistet. Diese Fachkräfte tragen zur reibungslosen Funktion des Verkehrssystems bei, indem sie den Verkehrsfluss steuern, potenzielle Störungen verhindern und in Notfällen schnelle Lösungen bereitstellen. Ihre Verantwortungsbereiche sind recht breit gefächert; sie können in Verkehrsleitzentralen, Autobahnmeistereien oder bei kommunalen Verkehrsbetrieben tätig sein. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Überwachung der Verkehrsdichte, die Anpassung von Ampelanlagen und Leitsystemen sowie die Minimierung der Auswirkungen von Straßenbau- und Wartungsarbeiten auf den Verkehr. Darüber hinaus koordinieren sie die Behebung von Verkehrsbehinderungen, die durch Unfälle, Pannen oder andere unerwartete Ereignisse entstehen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

DVZ Deutsche Verkehrs-ZeitungGefahr/gutgefahrgut.de - Das Gefahrgut-PortalGefahrgut Profigefahrstoffe.euStraßenverkehrstechnikV + T Verkehr und Technik

Trends

Nachhaltigkeit in der Transport- und LogistikbrancheDie Transport- und Logistikbranche verfolgt ganzheitliche Strategien, um Energieverbrauch und Emissionen langfristig zu reduzieren. Unternehmen bewirtschaften Lager nachhaltig. Sie verlagern Transporte auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie Bahn und Binnenschiff. Alternative Antriebe wie Wasserstoff-Lkws und Hybridfahrzeuge gewinnen an Bedeutung. Onlinebasierte Netzwerke vermeiden Leerfahrten, verkürzen Standzeiten und schaffen Transparenz entlang der gesamten Lieferkette - von der Abholung bis zur Zustellung. Fach- und Führungskräfte passen ihre Arbeitsweise laufend an, erweitern ihr Wissen und treiben Innovationen aktiv voran.

Arbeitsorte

Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen für den Straßenverkehr arbeiten meistin Büroräumenin Verkehrsleitstellen bzw. -steuerungszentralenSie arbeiten ggf. auchim Fuhrpark

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Disposition (Güterverkehr)Disposition (Personenverkehr)FahrplangestaltungFahrplanprogrammeLogistikTourenplanungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Betriebssicherheit von Transportmitteln kontrollierenKalkulationKosten- und LeistungsrechnungÖffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)PersonalplanungSpeditions-, LieferverkehrStraßen- und VerkehrsrechtZollvorschriften, Zollabwicklung

Arbeitssituation

Fahrbetriebsregler/innen für den Straßenverkehr arbeiten überwiegend in Büros von Speditionen und Verkehrsunternehmen, wo sie am Computer z.B. Fahr- und Personaleinsatzpläne konzipieren. Für Kontrollzwecke sind sie auch im Fuhrparkbereich und in den Fahrzeugen tätig, etwa um die Funktionstüchtigkeit der einzusetzenden Fahrzeuge zu beurteilen. Je nach betrieblichen Erfordernissen arbeiten Fahrbetriebsregler/innen für den Straßenverkehr auch nachts oder an Sonn- und Feiertagen.Konzentriert und sorgfältig arbeiten sie auch über einen längeren Zeitraum am Bildschirm. Bei der Umsetzung von Aufträgen achten Fahrbetriebsregler/innen nicht nur auf Effizienz, sondern auch auf Sicherheitsfragen, und halten die gültigen Vorschriften stets ein. Bei Kundenberatungen treten sie freundlich und serviceorientiert auf.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.230 € bis 3.665 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Post-, Kurier-, LieferdienstePostdienste von UniversaldienstleistungsanbieternStraßen-, SchienenverkehrPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße, z.B. Verkehrsbetriebe des öffentlichen NahverkehrsGüterbeförderung im StraßenverkehrSpedition, LogistikSpeditionen, z.B. Verkehrsplanung, Kundenberatung, MarketingTourismus, sonstige ReisedienstleistungenReiseveranstalter, hier: mit eigenem Fahrbetrieb

Zugang zur Tätigkeit

Arbeitgebende erwarten häufig eine Aus- oder Weiterbildung im Verkehrswesen.

Arbeitsbereiche/Branchen

Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen für den Straßenverkehr finden Beschäftigung in Betrieben des Güter- und Personenverkehrs.

Tätigkeitsbezeichnungen

Fahrbetriebsregler/in (Straßenverkehr)Berufsbezeichnung in englischer SpracheTransport coordinator (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheCoordinateur/Coordinatrice transport

Die Tätigkeit im Überblick

Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen für den Straßenverkehr planen, regeln und überwachen Verkehrsflüsse im Personen- und Güterverkehr.

Stellen- und Bewerberbörsen

Ich fahr gut!logistic peoplelogistik-jobs.deTransportbranche.de

Verbände und Organisationen

BG VerkehrBundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

BildschirmarbeitArbeit in Büroräumen (in Büros von Speditionen und Verkehrsunternehmen Fahr-, Tour- und Personaleinsatzpläne konzipieren, den Betriebsablauf regeln und überwachen)unregelmäßige Arbeitszeiten (je nach den betrieblichen Erfordernissen ggf. Nachtarbeit oder Arbeit an Sonn- und Feiertagen)Kundenkontakt (z.B. Kunden beraten, Aufträge annehmen, Rücksprachen mit Kunden halten)

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Fahr- und Personaleinsatzpläne, Auftragsunterlagen, Formulare für Zollabwicklungen, Transportversicherungen, Betriebsleistungsprotokolle, Leistungsabrechnungen, Ladungssicherungs- und Lenkzeitbeschränkungsvorschriften, Sicherheits- und UnfallverhütungsvorschriftenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Logistiksoftware, Verkehrsleitsysteme

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen für den Straßenverkehr planen Touren sowie Fahr- und Personaleinsatzpläne für einen schnellen, kostengünstigen und sicheren Transport. Dazu prüfen sie Aufträge und stellen die Verfügbarkeit geeigneter Transportmittel und des erforderlichen Personals sicher. Zudem organisieren sie die Fahrzeugbeladung und berücksichtigen Lade- und Standzeiten. Sie bereiten Transport- und Zollpapiere vor und prüfen Transportversicherungen. Mit den Auftraggebenden rechnen sie die erbrachten Betriebsleistungen ab. Weiterhin beraten sie Kunden und Kundinnen, koordinieren Werkstatt- und Prüftermine und überwachen die Einhaltung gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Fachkraft im FahrbetriebGeprüfter Fachwirt für Güterverkehr und Logistik/Geprüfte Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik - Bachelor Professional in Transport Management and LogisticsGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Personenverkehr und MobilitätKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrKaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen/Kauffrau für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenGeprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kraftverkehr

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Straßenverkehr, Transportlogistik oder Verkehrswesen). Darüber hinaus kann sich der Trend zur Nachhaltigkeit in der Transport- und Logistikbranche zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Fahrer/innen für Personenbeförderung entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Fachwirt/in für Personenverkehr und Mobilität) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Verkehrsbetriebswirtschaft).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Fahr- und Personaleinsatzpläne planen und überwachen, z.B. im öffentlichen Nahverkehr, bei Gefahrgut-, Schwer- und internationalen Transporten effiziente Transportvorgänge sicherstellenKundenkorrespondenz und -beratung erledigen, z.B. Anfragen zu Transportdienstleistungen entgegennehmenAufträge vorbereitenAuslastung und vorliegende Aufträge prüfenFahrzeugbeladung disponieren Lade- und Standzeiten berücksichtigenFahrwege prüfen, Transporte absichernEinsatzbereitschaft der Transportmittel sowie des Fahr- und Begleitpersonals kontrollierenAnforderungen des Auftrags beachten, z.B. Zollunterlagen vorbereiten, Transportversicherungen prüfenPersonal anweisen, z.B. Leitungen der Verladestationen, Fahrer/Fahrerinnen Eingangskontrollen angelieferter und ausgehender Waren kontrollieren laufenden Betrieb überwachen und optimierenAuftragslage und Kundenrückmeldungen auswerten, Einsatzplanung anpassenFahrer/Fahrerinnen und Fahrzeuge zu den Einsatzorten bestellenBetriebsleistungen dokumentieren, Transportvorgänge abschließenTransportdaten weiterleiten bzw. mit Kunden/Kundinnen abrechnenEinhaltung gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben überwachen (z.B. Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten), Werkstatt- und Prüftermine koordinieren

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Fahrbetriebsregler/in für den Straßenverkehr an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. ohne Einarbeitung):Geprüfter Kraftverkehrsmeister/Geprüfter Industriemeister/ Geprüfte Kraftverkehrsmeisterin/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung KraftverkehrGeprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kraftverkehrfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Fachkraft im FahrbetriebGeprüfter Fachwirt für Güterverkehr und Logistik/Geprüfte Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik - Bachelor Professional in Transport Management and LogisticsGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin für Personenverkehr und MobilitätGeprüfter Verkehrsfachwirt/Geprüfte VerkehrsfachwirtinKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrKaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen/Kauffrau für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenStaatlich geprüfter Verkehrsassistent/Staatich geprüfte VerkehrsassistentinEine Auf...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fahrbetriebsregler (Karayolu Trafik Düzenleyicisi)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) in Deutschland?

Der Beruf des Fahrbetriebsreglers ist eine der Schlüsselpositionen in Deutschland, der den reibungslosen, sicheren und effizienten Betrieb des Straßenverkehrs gewährleistet. Diese Fachkräfte tragen zur reibungslosen Funktion des Verkehrssystems bei, indem sie den Verkehrsfluss steuern, potenzielle Störungen verhindern und in Notfällen schnelle Lösungen bereitstellen. Ihre Verantwortungsbereiche sind recht breit gefächert; sie können in Verkehrsleitzentralen, Autobahnmeistereien oder bei kommunalen Verkehrsbetrieben tätig sein. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Überwachung der Verkehrsdichte, die Anpassung von Ampelanlagen und Leitsystemen sowie die Minimierung der Auswirkungen von Straßenbau- und Wartungsarbeiten auf den Verkehr. Darüber hinaus koordinieren sie die Behebung von Verkehrsbehinderungen, die durch Unfälle, Pannen oder andere unerwartete Ereignisse entstehen.

Ist Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr)" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) qualifiziert werden?

Arbeitgebende erwarten häufig eine Aus- oder Weiterbildung im Verkehrswesen.

Wo arbeiten Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) in Deutschland typischerweise?

Fahrbetriebsregler und Fahrbetriebsreglerinnen für den Straßenverkehr arbeiten meistin Büroräumenin Verkehrsleitstellen bzw. -steuerungszentralenSie arbeiten ggf. auchim Fuhrpark

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fahrbetriebsregler/Fahrbetriebsreglerin (Straßenverkehr) in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.230 € bis 3.665 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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