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Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau

Investmentfondskaufmann/-frau

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 72122

Was ist Yatırım Fonu Uzmanı?

Was macht man in diesem Beruf?Investmentfondskaufleute analysieren Wertpapiere, Geld- und Kapitalmärkte im In- und Ausland und unterstützen damit Fondsmanager/innen bei Fondsaufbau und -verwaltung. Sie verwalten Kundendepots und wickeln Kundenaufträge ab, berechnen Inventarwerte und Anteilspreise für Sondervermögen sowie Steuern für Fonds und Depots. In der Fondsbuchhaltung setzen sie die Entscheidungen des Fondsmanagements, bei deren Vorbereitung sie mitgewirkt haben, um. Für interne und externe Stellen fertigen sie Berichte an und legen ihren Kunden z.B. die Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten dar. Sie wickeln Handelsaufträge ab, pflegen und betreuen Vertriebskanäle und organisieren Marketingmaßnahmen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Investmentfondskaufleute finden Beschäftigungin Kreditinstitutenbei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften an Börsen im VersicherungsgewerbeArbeitsorte:Investmentfondskaufleute arbeiten in erster Liniein Büroräumen/Großraumbürosin BesprechungszimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung, für den Verkauf von Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder Wertpapieren)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim exakten Berechnen von Inventarwerten und Anteilspreisen von Sondervermögen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Beobachten von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten, beim Aushandeln von Anlagekonditionen)Psychische Belastbarkeit (z.B. beim Arbeiten unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Inventarwerte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren)Deutsch (z.B. um Berichte und Meldungen zu erstellen)Englisch (z.B. um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.496 €2. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.558 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 € bis 1.620 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Investmentfondskaufleute analysieren Wertpapiere, Geld- und Kapitalmärkte im In- und Ausland und unterstützen damit Fondsmanager/innen bei Fondsaufbau und -verwaltung. Sie verwalten Kundendepots und wickeln Kundenaufträge ab, berechnen Inventarwerte und Anteilspreise für Sondervermögen sowie Steuern für Fonds und Depots. In der Fondsbuchhaltung setzen sie die Entscheidungen des Fondsmanagements, bei deren Vorbereitung sie mitgewirkt haben, um. Für interne und externe Stellen fertigen sie Berichte an und legen ihren Kunden z.B. die Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten dar. Sie wickeln Handelsaufträge ab, pflegen und betreuen Vertriebskanäle und organisieren Marketingmaßnahmen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Investmentfondskaufleute finden Beschäftigungin Kreditinstitutenbei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften an Börsen im VersicherungsgewerbeArbeitsorte:Investmentfondskaufleute arbeiten in erster Liniein Büroräumen/Großraumbürosin BesprechungszimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung, für den Verkauf von Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder Wertpapieren)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim exakten Berechnen von Inventarwerten und Anteilspreisen von Sondervermögen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Beobachten von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten, beim Aushandeln von Anlagekonditionen)Psychische Belastbarkeit (z.B. beim Arbeiten unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Inventarwerte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren)Deutsch (z.B. um Berichte und Meldungen zu erstellen)Englisch (z.B. um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.496 €2. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.558 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 € bis 1.620 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Investmentfondskaufleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Kreditinstitute, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Versicherungsgesellschaften): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern und Hessen in Frankfurt (Hessen):Bethmannschule (BMS)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Investmentfondskaufleute analysieren Wertpapiere, Geld- und Kapitalmärkte im In- und Ausland und unterstützen damit Fondsmanager/innen bei Fondsaufbau und -verwaltung. Sie verwalten Kundendepots und wickeln Kundenaufträge ab, berechnen Inventarwerte und Anteilspreise für Sondervermögen sowie Steuern für Fonds und Depots. In der Fondsbuchhaltung setzen sie die Entscheidungen des Fondsmanagements, bei deren Vorbereitung sie mitgewirkt haben, um. Für interne und externe Stellen fertigen sie Berichte an und legen ihren Kunden z.B. die Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten dar. Sie wickeln Handelsaufträge ab, pflegen und betreuen Vertriebskanäle und organisieren Marketingmaßnahmen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Investmentfondskaufleute finden Beschäftigungin Kreditinstitutenbei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften an Börsen im VersicherungsgewerbeArbeitsorte:Investmentfondskaufleute arbeiten in erster Liniein Büroräumen/Großraumbürosin BesprechungszimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenbera...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungInvestmentfondskaufmann/-frauBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Investmentfondskaufleute analysieren Wertpapiere, Geld- und Kapitalmärkte im In- und Ausland und unterstützen damit Fondsmanager/innen bei Fondsaufbau und -verwaltung. Sie verwalten Kundendepots und wickeln Kundenaufträge ab, berechnen Inventarwerte und Anteilspreise für Sondervermögen sowie Steuern für Fonds und Depots. In der Fondsbuchhaltung setzen sie die Entscheidungen des Fondsmanagements, bei deren Vorbereitung sie mitgewirkt haben, um. Für interne und externe Stellen fertigen sie Berichte an und legen ihren Kunden z.B. die Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten dar. Sie wickeln Handelsaufträge ab, pflegen und betreuen Vertriebskanäle und organisieren Marketingmaßnahmen.Wo arbeitet man?Investmentfondskaufleute finden Beschäftigungin Kreditinstitutenbei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften an Börsen im VersicherungsgewerbeWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe rund um Geld, Versicherungen und Immobilien

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Kommunikation und KooperationMarketing und Vertriebkaufmännische Steuerung und Kontrolle, Fondsbezogenes RechnungswesenInvestmentprozessDepotgeschäftAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:in Ausbildung und Arbeitswelt orientierenFondsinhalte beurteilen und auswählenmarktorientierte Geschäftsprozesse einer Kapitalverwaltungsgesellschaft erfassenInvestmentfondskunden beraten und betreuenFondsbewegungen auf verschiedenen Märkten ausführenbesondere Fondsbewegungen erfassen, dokumentieren und analysieren Fondsentwicklung zielgruppenorientiert aufbereitenEinflüsse der Ordnungspolitik auf Anlageentscheidungen analysierenZwischenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Einflüsse der Wirtschaftspolitik auf Anlageentscheidungen analysierenUnternehmen und ihr Umfeld unter Anlagegesichtspunkten analysierenbei Wertpapierfondsauflegungen mitwirkenImmobilienfonds anbieten, verwalten und kontrollierenAbschlussprüfung am Ende des 3. Ausbildungsjahres

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Depotkonten eröffnet, führt, abschließt und kontrolliertwas es bei der Bearbeitung der Geldeingänge und -ausgänge zu beachten gibtwie Meldungen für das Depotgeschäft zu erstellen sind und wie man interne und externe Statistiken anfertigtwie der Anlegerschutz im Vertrieb funktioniert, z.B. die Klassifizierung der Fondsprodukte nach Risikogruppen und der zielorientierte Vertriebwie man Investmentfonds mit konkurrierenden Finanzprodukten vergleichtwie die Wertentwicklungsberechnung funktioniertwie Wertpapiertypen identifiziert und wertpapierspezifische Risiken aufgezeigt werdenwie die Auflegung und Verwaltung von Fonds funktioniert und wie man bei der Neuauflegung und Auflösung von Fonds mitwirktwie man Immobilienmärkte und -standorte analysiertwelche operativen Risiken bei Handel und Lieferung berücksichtigt werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Einflüsse der Wirtschaftspolitik auf Anlageentscheidungen analysieren, Unternehmen und ihr Umfeld unter Anlagegesichtspunkten analysieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Kunden beraten, Aufträge abwickeln, Steuern für Depots und Fonds berechnenUmgebung: Bildschirmarbeit in BüroräumenArbeitszeit: ggf. unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. im Direkt-, Telefon- oder Onlinebanking)Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung, für den Verkauf von Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder Wertpapieren)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim exakten Berechnen von Inventarwerten und Anteilspreisen von Sondervermögen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Beobachten von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten, beim Aushandeln von Anlagekonditionen)Psychische Belastbarkeit (z.B. beim Arbeiten unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Großbritannien, IrlandIntensivkurs "Professional Development Programme (PDP)", ggf. mit Erwerb der Zusatzqualifikation "Kaufmann/-frau International Certificate"Ort: European College of Business and Management (ECBM), London und DublinDauer: 3 WochenWeitere Informationen zum Intensivkurs Professional Development Programme (PDP)Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Bankgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.496 €2. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.558 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 € bis 1.620 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand November 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Inventarwerte zu berechnenWirtschaft: z.B. um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysierenDeutsch: z.B. um Berichte und Meldungen zu erstellenEnglisch: z.B. um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" befähigt angehende Kaufleute, Telefonate und Schriftverkehr in einer Fremdsprache wie Englisch zu führen. Auszubildende absolvieren eine schriftliche und mündliche Prüfung. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Köln - Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Investmentfondskaufmann/-frau an:Bereich Geld, Versicherungen und ImmobilienBankkaufmann/BankkauffrauImmobilienkaufmann/ImmobilienkauffrauKaufmann/Kauffrau für Versicherungen und FinanzanlagenGemeinsamkeit:Geld- und Vermögensanlagen, Versicherungen und Immobilien anbieten und vermarkten

Entwicklung der Ausbildung

2003:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Investmentfondskaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Kreditgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungInvestmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Investmentfondskaufleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. Fremdsprachenkenntnisse für kaufmännische Auszubildende.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Investmentfondskaufleute in Kreditinstituten, Kapitalverwaltungsgesellschaften und an Börsen, aber auch im Versicherungsgewerbe.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Anlage- und Vermögensberatung bis hin zu Rechnungswesen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in für Finanzen und Investment abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Investmentberater/in, Finanzdienstleistungsberater/in oder Börsenmakler/in.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 15 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über die Hochschulreife. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Investmentfondskaufmann/zur Investmentfondskauffrau (InvestAusbV) vom 21.05.2003 (BGBl. I S. 718), geändert durch Artikel 27 Absatz 3 des Gesetzes vom 04.07.2013 (BGBl. I S. 1981)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.03.2003)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Yatırım Fonu Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Investmentfondskaufleute analysieren Wertpapiere, Geld- und Kapitalmärkte im In- und Ausland und unterstützen damit Fondsmanager/innen bei Fondsaufbau und -verwaltung. Sie verwalten Kundendepots und wickeln Kundenaufträge ab, berechnen Inventarwerte und Anteilspreise für Sondervermögen sowie Steuern für Fonds und Depots. In der Fondsbuchhaltung setzen sie die Entscheidungen des Fondsmanagements, bei deren Vorbereitung sie mitgewirkt haben, um. Für interne und externe Stellen fertigen sie Berichte an und legen ihren Kunden z.B. die Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten dar. Sie wickeln Handelsaufträge ab, pflegen und betreuen Vertriebskanäle und organisieren Marketingmaßnahmen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Investmentfondskaufleute finden Beschäftigungin Kreditinstitutenbei Investment- und Kapitalverwaltungsgesellschaften an Börsen im VersicherungsgewerbeArbeitsorte:Investmentfondskaufleute arbeiten in erster Liniein Büroräumen/Großraumbürosin BesprechungszimmernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung, für den Verkauf von Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder Wertpapieren)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim exakten Berechnen von Inventarwerten und Anteilspreisen von Sondervermögen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. beim Beobachten von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten, beim Aushandeln von Anlagekonditionen)Psychische Belastbarkeit (z.B. beim Arbeiten unter Zeitdruck und mit hoher Verantwortung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Inventarwerte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Bilanzkennzahlen von Unternehmen zu analysieren)Deutsch (z.B. um Berichte und Meldungen zu erstellen)Englisch (z.B. um internationale Informationsquellen zum Kapitalmarkt auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.496 €2. Ausbildungsjahr: 1.420 € bis 1.558 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 € bis 1.620 €

Ist Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau in Deutschland typischerweise?

Investmentfondskaufleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Kreditinstitute, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Versicherungsgesellschaften): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern und Hessen in Frankfurt (Hessen):Bethmannschule (BMS)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Investmentfondskaufmann/Investmentfondskauffrau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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