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Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen

Kaufmann/-frau - Versicherungen und Finanzanlagen

🛠️ Ausbildung ⚖️ Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 72132

Was ist Sigorta ve Finansal Yatırım Uzmanı?

Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten im Außendienst Bestands- und Neukunden zu Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukten. Sie ermitteln den individuellen Bedarf an Versicherungen, z.B. Lebens-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherungen, oder betreuen bei Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensvermehrung und -erhaltung. Dazu analysieren sie die Finanzsituation ihrer Kunden, ermitteln Bedürfnisse und Wünsche und den damit verbundenen Finanzanlagenbedarf. Anschließend erarbeiten sie passgenaue Versicherungsangebote bzw. Konzepte zur Geld- und Vermögensanlage und unterbreiten sie den Kunden. Gegebenenfalls nehmen sie auch vor Ort Schäden in Augenschein und legen Schadenakten an.Im Innendienst betreuen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen z.B. Vertragsabschlüsse, verwalten Kundenverträge, regulieren Versicherungsfälle und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen finden Beschäftigung in erster Linie bei Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.Arbeitsorte:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen arbeiten in erster Linie in Büroräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [59.0%]59Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Ermitteln und Analysieren des Kundenbedarfs, beim Beraten und Informieren von Kunden über individuelle Versicherungs- und Finanzlösungen, für das Anbieten passgenauer Versicherungs- und Finanzverträge)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim Kontrollieren von Anträgen, beim exakten Berechnen von Entschädigungsleistungen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. bei der Kundenakquise und -bindung, beim Aushandeln von Konditionen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Vermögenswerten der Kunden)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Vertragskonditionen auszuwerten)Wirtschaft/Recht (z.B. um Verträge zu erstellen und zu prüfen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Englisch (z.B. um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.355 €2. Ausbildungsjahr: 1.432 €3. Ausbildungsjahr: 1.520 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Versicherungs- und Finanzgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten im Außendienst Bestands- und Neukunden zu Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukten. Sie ermitteln den individuellen Bedarf an Versicherungen, z.B. Lebens-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherungen, oder betreuen bei Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensvermehrung und -erhaltung. Dazu analysieren sie die Finanzsituation ihrer Kunden, ermitteln Bedürfnisse und Wünsche und den damit verbundenen Finanzanlagenbedarf. Anschließend erarbeiten sie passgenaue Versicherungsangebote bzw. Konzepte zur Geld- und Vermögensanlage und unterbreiten sie den Kunden. Gegebenenfalls nehmen sie auch vor Ort Schäden in Augenschein und legen Schadenakten an.Im Innendienst betreuen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen z.B. Vertragsabschlüsse, verwalten Kundenverträge, regulieren Versicherungsfälle und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen finden Beschäftigung in erster Linie bei Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.Arbeitsorte:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen arbeiten in erster Linie in Büroräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [59.0%]59Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Ermitteln und Analysieren des Kundenbedarfs, beim Beraten und Informieren von Kunden über individuelle Versicherungs- und Finanzlösungen, für das Anbieten passgenauer Versicherungs- und Finanzverträge)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim Kontrollieren von Anträgen, beim exakten Berechnen von Entschädigungsleistungen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. bei der Kundenakquise und -bindung, beim Aushandeln von Konditionen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Vermögenswerten der Kunden)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Vertragskonditionen auszuwerten)Wirtschaft/Recht (z.B. um Verträge zu erstellen und zu prüfen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Englisch (z.B. um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.355 €2. Ausbildungsjahr: 1.432 €3. Ausbildungsjahr: 1.520 €

🎓 Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Versicherungs- und Finanzbranche): Büroräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Versicherungs- und Finanzgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten im Außendienst Bestands- und Neukunden zu Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukten. Sie ermitteln den individuellen Bedarf an Versicherungen, z.B. Lebens-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherungen, oder betreuen bei Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensvermehrung und -erhaltung. Dazu analysieren sie die Finanzsituation ihrer Kunden, ermitteln Bedürfnisse und Wünsche und den damit verbundenen Finanzanlagenbedarf. Anschließend erarbeiten sie passgenaue Versicherungsangebote bzw. Konzepte zur Geld- und Vermögensanlage und unterbreiten sie den Kunden. Gegebenenfalls nehmen sie auch vor Ort Schäden in Augenschein und legen Schadenakten an.Im Innendienst betreuen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen z.B. Vertragsabschlüsse, verwalten Kundenverträge, regulieren Versicherungsfälle und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen finden Beschäftigung in erster Linie bei Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.Arbeitsorte:Kaufleute für Ver...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKaufmann/-frau für Versicherungen und FinanzanlagenBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten im Außendienst Bestands- und Neukunden zu Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukten. Sie ermitteln den individuellen Bedarf an Versicherungen, z.B. Lebens-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherungen, oder betreuen bei Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensvermehrung und -erhaltung. Dazu analysieren sie die Finanzsituation ihrer Kunden, ermitteln Bedürfnisse und Wünsche und den damit verbundenen Finanzanlagenbedarf. Anschließend erarbeiten sie passgenaue Versicherungsangebote bzw. Konzepte zur Geld- und Vermögensanlage und unterbreiten sie den Kunden. Gegebenenfalls nehmen sie auch vor Ort Schäden in Augenschein und legen Schadenakten an.Im Innendienst betreuen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen z.B. Vertragsabschlüsse, verwalten Kundenverträge, regulieren Versicherungsfälle und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling.Wo arbeitet man?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen finden Beschäftigung in erster Linie bei Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.WeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe rund um Geld, Versicherungen und Immobilien

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 15. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Prozesse in der Versicherungswirtschaft einschätzen und berücksichtigenrechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen einhaltenKunden ganzheitlich beraten und betreuenWohnen und Wohneigentum absichernBerufsausübung und Freizeitgestaltung absichernMobilität und Reisen absichern1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:die eigene Rolle im Betrieb und Arbeitsleben mitgestaltenKundenberatungsgespräche zu Versicherungsverträgen vorbereitenKunden über verschiedene Kommunikations- und Vertriebskanäle gewinnenKunden im Bedarfsfeld Wohnen beratenKunden im Bedarfsfeld Rechtstreitigkeiten und Ansprüche Dritter beraten2. Ausbildungsjahr: Kunden im Bedarfsfeld Mobilität und Reisen beratenKunden im Bedarfsfeld Arbeitskraft beratenKunden im Bedarfsfeld Gesundheit beratenGeschäftsprozesse erfassen und dokumentierenTeil 1 der Abschlussprüfung im 4. Ausbildungshalbjahr16. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse aus den ersten 15 Monaten Arbeit in der digitalisierten Versicherungswirtschaft gestaltenInstrumente der kaufmännischen...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Kundendaten erhoben und gepflegt werden und wie man Kontakte und Anlässe als Möglichkeit zur Bedarfsanalyse erkennt und nutztInformationen des externen Rechnungswesens als Instrument der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle zu nutzenwelche rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen bei der Versicherungsvermittlung sowie beim Zustandekommen von Versicherungs- und Finanzverträgen gelten, welche Rechtsgrundlagen bei der Antrags- und Vertragsbearbeitung einzuhalten sind und welche versicherungsrelevanten Rechtsgrundlagen darüber hinaus im jeweiligen Bedarfsfeld zu beachten sindwie man individuelle Bedarfe der Kunden analysiert und Möglichkeiten der Risikoprävention und -absicherung aufzeigtChancen und Risiken von Finanzanlageformen kundenorientiert zu beurteilen und darzustellenwie man Angebote für kundengerechte Versicherungslösungen, z.B. für die Bereiche Wohnen und Wohneigentum, Berufsausübung oder Mobilität, bzw. Lösungen zur Altersvorsorge und Vermögensbildung erstellt, ergänzende Serviceleistungen aufzeigt und die weiteren Schritte zur Vertragsschließung erläutertwie man Kunden bei der Aufnahme von Versicherungsfällen unterstützt und sie über den Bearbeitungsweg und die Serviceleistungen informiertwie die formelle und materielle Deckung bei der Regulierungsaufnahme geprüft werdenKundenbeschwerden zu prüfen und zu bearbeitenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wi...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Kunden über Finanzprodukte, Finanzierungspläne sowie Anlagestrategien informieren, Tarife und Versicherungspakete erläutern, Angebote erstellen, Anträge bearbeiten, Schaden- und Unfallberichte entgegennehmen, Versicherungsprämien berechnen, Kundendatenbanken pflegen, Schriftverkehr abwickelnUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen beim KundenAnforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Ermitteln und Analysieren des Kundenbedarfs, beim Beraten und Informieren von Kunden über individuelle Versicherungs- und Finanzlösungen, für das Anbieten passgenauer Versicherungs- und Finanzverträge)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim Kontrollieren von Anträgen, beim exakten Berechnen von Entschädigungsleistungen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. bei der Kundenakquise und -bindung, beim Aushandeln von Konditionen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Vermögenswerten der Kunden)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Großbritannien, IrlandIntensivkurs "Professional Development Programme (PDP)", ggf. mit Erwerb der Zusatzqualifikation "Kaufmann/-frau International Certificate"Ort: European College of Business and Management (ECBM), London und DublinDauer: 3 WochenWeitere Informationen zum Intensivkurs Professional Development Programme (PDP)Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel privates Versicherungsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.355 €2. Ausbildungsjahr: 1.432 €3. Ausbildungsjahr: 1.520 €Quelle:ver.di, Stand August 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Vertragskonditionen auszuwertenWirtschaft/Recht: z.B. um Verträge zu erstellen und zu prüfenDeutsch: z.B. um Kundenberatungen durchzuführenEnglisch: z.B. um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren

Zusatzqualifikationen

Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung eine nicht gewählte Wahlqualifikation als Zusatzqualifikation erworben werden kann, z.B. Im Vertrieb betriebswirtschaftlich arbeiten oder Digitalisierungsprozesse in der Versicherungswirtschaft initiieren und begleiten. Diese sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen ermöglichen es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu bilden.Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Privates Vermögensmanagement" vermittelt ergänzend zur Erstausbildung Kenntnisse in Finanzdienstleistungen und Immobilien. Die Auszubildenden besuchen zusätzlichen Berufsschulunterricht z.B. in Privatkundenberatung zu Individualversicherungen, Baufinanzierungen, Vermögensplanung und legen eine schriftliche und mündliche Prüfung ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Heilbronn-Franken - Zusatzqualifikation Privates VermögensmanagementDie Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufm...

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen an:Bereich Geld, Versicherungen und ImmobilienBankkaufmann/BankkauffrauImmobilienkaufmann/ImmobilienkauffrauInvestmentfondskaufmann/InvestmentfondskauffrauSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung allgemeine KrankenversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung knappschaftliche SozialversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung landwirtschaftliche SozialversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche RentenversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche UnfallversicherungGemeinsamkeit:Versicherungen, Geld- und Vermögensanlagen anbieten und vermarkten bzw. Versicherungsleistungen bearbeiten

Entwicklung der Ausbildung

1951:Anerkennung des Berufs Versicherungskaufmann/-frau1958:Neufassung des Berufsbildes tritt in Kraft1973 und 1977:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft1996:Neue Verordnung über die Berufsausbildung2006:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung für den Beruf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit den Fachrichtungen Versicherung und Finanzberatung. Die Ausbildungsordnung berücksichtigt u.a. verstärkt Aspekte wie Vertriebsorientierung oder kundenorientierte Beratung.Aufhebung des Vorläuferberufs Versicherungskaufmann/Versicherungskauffrau 2014:Änderungsverordnung: Einführung von Wahlqualifikationen auch in der Fachrichtung Finanzberatung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2022:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung für den Beruf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen tritt in Kraft. Ablösung der Fachrichtungen durch Wahlqualifikationen (Versicherungsfälle managen, Risikomanagement durchführen, Risiken für Nicht-Privatkunden absichern, Im Vertrieb betriebswirtschaftlich arbeiten oder Digitalisierungsprozesse in der Versicherungswirtschaft initiieren und begleiten), Berücksichtigung u.a. der voranschreitenden Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft sowie einer stärkeren Kundenorientierung, Einführung einer neuen Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei...

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Versicherungs- und Finanzgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. in den Bereichen privates Vermögensmanagement oder Fremdsprachen für kaufmännische Auszubildende. Insbesondere kommen auch in der Ausbildung nicht gewählte Wahlqualifikationen als kodifizierte Zusatzqualifikationen infrage.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen vor allem bei Versicherungsgesellschaften und Versicherungsmaklern, bei Finanzdienstleistern, Kreditinstituten sowie in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Versicherungen bis hin zu Finanzierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Bachelor Professional in Versicherungen und Finanzanlagen abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. als Generalagent/in bzw. Agenturinhaber/in, als Handelsvertreter/...

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 5.358 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 59 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 37 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 2 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [59.0%]59Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationen vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb:Versicherungsfälle managenRisikomanagement durchführenRisiken für Nicht-Privatkunden absichernIm Vertrieb betriebswirtschaftlich arbeitenDigitalisierungsprozesse in der Versicherungswirtschaft initiieren und begleiten

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen und zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen (Versicherungs-und-Finanzanlagen-Kaufleute-Ausbildungsverordnung - VersFinKflAusbV) vom 02.03.2022 (BGBl. I S. 291)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen und Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.12.2021)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

❓ Häufig gestellte Fragen zu Sigorta ve Finansal Yatırım Uzmanı

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten im Außendienst Bestands- und Neukunden zu Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukten. Sie ermitteln den individuellen Bedarf an Versicherungen, z.B. Lebens-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherungen, oder betreuen bei Fragen des Vermögensaufbaus, der Vermögensvermehrung und -erhaltung. Dazu analysieren sie die Finanzsituation ihrer Kunden, ermitteln Bedürfnisse und Wünsche und den damit verbundenen Finanzanlagenbedarf. Anschließend erarbeiten sie passgenaue Versicherungsangebote bzw. Konzepte zur Geld- und Vermögensanlage und unterbreiten sie den Kunden. Gegebenenfalls nehmen sie auch vor Ort Schäden in Augenschein und legen Schadenakten an.Im Innendienst betreuen Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen z.B. Vertragsabschlüsse, verwalten Kundenverträge, regulieren Versicherungsfälle und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen und Controlling.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen finden Beschäftigung in erster Linie bei Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern, Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsunternehmen oder in Finanzabteilungen größerer Wirtschaftsunternehmen.Arbeitsorte:Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen arbeiten in erster Linie in Büroräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [2.0%]mittlerer Bildungsabschluss [37.0%]37Hochschulreife [59.0%]59Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Ermitteln und Analysieren des Kundenbedarfs, beim Beraten und Informieren von Kunden über individuelle Versicherungs- und Finanzlösungen, für das Anbieten passgenauer Versicherungs- und Finanzverträge)Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (z.B. beim Kontrollieren von Anträgen, beim exakten Berechnen von Entschädigungsleistungen, beim Umgang mit Kundendaten)Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. bei der Kundenakquise und -bindung, beim Aushandeln von Konditionen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Vermögenswerten der Kunden)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Vertragskonditionen auszuwerten)Wirtschaft/Recht (z.B. um Verträge zu erstellen und zu prüfen)Deutsch (z.B. um Kundenberatungen durchzuführen)Englisch (z.B. um mit internationaler Kundschaft zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.355 €2. Ausbildungsjahr: 1.432 €3. Ausbildungsjahr: 1.520 €

Ist Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen in Deutschland typischerweise?

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Versicherungs- und Finanzbranche): Büroräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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