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Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen)

Studienberuf Sozialwissenschaften KldB B 84134

Was ist Özel Eğitim Öğretmeni (Almanya)?

Studienfach Lehramt Förderschulen/SonderpädagogikDas grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Kenntnisse in ein bis zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (z.B. Schwerpunkt Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung) sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung.Es führt je nach Bundesland entweder zum Abschluss Staatsexamen oder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master.Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.Mögliche grundständige StudiengängeLehramt an FörderschulenLehramt für SonderpädagogikZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis der Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. StudienwahlInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:DiagnostikErziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie)Förderunterricht Deutsch/MathematikInklusive Erziehung und BildungMedizinische Grundlagen und Fertigkeiten für den SchulalltagSonderpädagogische PsychologieUnterrichtsfach (z.B. Arbeitslehre, Chemie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Religionslehre, Sport)Sonderpädagogische Schwerpunkte (z.B. Sehen, Hören, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung)Nach dem StudiumWer ein Studium zum Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen, Bildungs-, Berufsberatung oder Lehrerausbildung ins Berufsleben einsteigen.Wer als Lehrer/in tätig werden möchte, muss den erfolgreichen Abschluss der Zweiten Staatsprüfung nachweisen. Sie wird nach dem Vorbereitungsdienst abgelegt. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist im Anschluss an das Studium meist eine Promotion erforderlich.

Steckbrief

Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität Abschluss: Erste und Zweite Staatsprüfung Regelstudienzeit: 4-5 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Studienfach Lehramt Förderschulen/SonderpädagogikDas grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Kenntnisse in ein bis zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (z.B. Schwerpunkt Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung) sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung.Es führt je nach Bundesland entweder zum Abschluss Staatsexamen oder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master.Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.Mögliche grundständige StudiengängeLehramt an FörderschulenLehramt für SonderpädagogikZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis der Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. StudienwahlInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:DiagnostikErziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie)Förderunterricht Deutsch/MathematikInklusive Erziehung und BildungMedizinische Grundlagen und Fertigkeiten für den SchulalltagSonderpädagogische PsychologieUnterrichtsfach (z.B. Arbeitslehre, Chemie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Religionslehre, Sport)Sonderpädagogische Schwerpunkte (z.B. Sehen, Hören, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung)Nach dem StudiumWer ein Studium zum Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen, Bildungs-, Berufsberatung oder Lehrerausbildung ins Berufsleben einsteigen.Wer als Lehrer/in tätig werden möchte, muss den erfolgreichen Abschluss der Zweiten Staatsprüfung nachweisen. Sie wird nach dem Vorbereitungsdienst abgelegt. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist im Anschluss an das Studium meist eine Promotion erforderlich.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Sprachlabors, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Steckbrief

StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversitätAbschlussErste und Zweite StaatsprüfungRegelstudienzeit4-5 JahreStudienfach Lehramt Förderschulen/SonderpädagogikDas grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Kenntnisse in ein bis zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (z.B. Schwerpunkt Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung) sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung.Es führt je nach Bundesland entweder zum Abschluss Staatsexamen oder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master.Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.Mögliche grundständige StudiengängeLehramt an FörderschulenLehramt für SonderpädagogikZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis der Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. StudienwahlInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:DiagnostikErziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie)Förderunterricht Deutsch/MathematikInklusive Erziehung und BildungMedizinische Grundlagen und Ferti...

Studiendauer

Regelstudiendauer: 9-10 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 7,5 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024Der Vorbereitungsdienst, der sich an das Studium anschließt, erstreckt sich - je nach Unterrichtsform - über 12 bis 24 Monate.

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studentenwerk, die verfasste Studentenschaft, ein Semesterticket des öffentlichen Nahverkehrs) Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten StudienguthabensAufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Bücher, Kopien, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:DiagnostikErziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie)Förderunterricht Deutsch/MathematikInklusive Erziehung und BildungMedizinische Grundlagen und Fertigkeiten für den SchulalltagSonderpädagogische PsychologieUnterrichtsfach (z.B. Arbeitslehre, Chemie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Religionslehre, Sport)Sonderpädagogische Schwerpunkte (z.B. Sehen, Hören, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung)Praktische Studieninhalte: Praktika (v.a. in Förderschulen)Erweiterungsmöglichkeiten:Zusätzlich zur angestrebten Fächerkombination können weitere Fächer studiert werden, z.B. Deutsch als Zweit-/FremdspracheMedienpädagogikVorbereitungsdienst:Nach der Ersten Staatsprüfung erfolgt ein Vorbereitungsdienst. Die angehenden Lehrer und Lehrerinnen unterrichten dann in einer Förderschule. Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab.

Auswahlverfahren

Es gelten ggf. fachspezifische Studienvoraussetzungen.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in Seminarräumen Übungen in den Fachdidaktiken durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: Praktika in Schulen, Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) sein:Bereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungLehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (grundständig außer Staatsexamen)Lehramt an Grundschulen (grundständig außer Staatsexamen)Lehramt an Grundschulen (Staatsexamen)Lehramt für Schularten der Sekundarstufe I (grundständig außer Staatsexamen)Lehramt für Schularten der Sekundarstufe I (Staatsexamen)Lehramt an Gymnasien (grundständig außer Staatsexamen)Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen)Lehramt an berufsbildenden/beruflichen Schulen/Berufskollegs (Staatsexamen)Lehramt an berufsbildenden/beruflichen Schulen/Berufskollegs (grundständig außer Staatsexamen)Rehabilitations-, Sonderpädagogik (grundständig)Kindheitspädagogik (grundständig)Erziehungs-, Bildungswissenschaft (grundständig)Gemeinsamkeiten:Methoden der Wissensvermittlung und Pädagogik einüben und anwendenpädagogische, fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse erwerben

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Deutsch: z.B. um während der praktischen Studienanteile die Lerninhalte auf Kinder mit speziellem Förderbedarf abgestimmt zu präsentierenPädagogik/Psychologie: z.B. um pädagogische und lernpsychologische Studieninhalte zu verstehen und anzuwendenMathematik, Informatik: z.B. um empirische Studien der Erziehungs- und Sozialwissenschaften zu verstehen und statistische Methoden anzuwendenBiologie, Chemie, Physik: z.B. um für naturwissenschaftliche Unterrichtsfächer Kenntnisse z.B. über Funktionen des menschlichen Körpers, chemische Elemente oder Elektrizität zu besitzenGeschichte, Politik/Sozialkunde, Wirtschaft/Recht: z.B. um ökonomische, politische und kulturelle Entwicklungen in Geschichte und Gegenwart zu verstehenEnglisch: z.B. um englische Fachliteratur zu lesen und zu verstehenSport: um die nötige sportliche Leistungsfähigkeit für ein Studium dieses Unterrichtsfachs zu besitzen und Trainingsmethoden, Gerätekunde oder Bewegungsanalyse zu verstehenEthik/Philosophie: z.B. um die Wurzeln der Pädagogik als wissenschaftliche Disziplin nachzuvollziehen

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Neue Medien in der LehrerbildungKommunikations- und MedienpraxisAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Inklusive Erziehung und Bildung können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in Förderschulen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Kenntnisse in ein bis zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (z.B. Schwerpunkt Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung) sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung.Es führt je nach Bundesland entweder zum Abschluss Staatsexamen oder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master. Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleLehramt an Förderschulen (Staatsexamen)Lehramt für Sonderpädagogik (Staatsexamen)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Absolventen eines Lehramtstudiums beitet sich insbesondere das Tätigkeitsfeld Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen an.

Entwicklung des Studienfachs

Um 1800:Einrichtung erster sogenannter Not- oder Hilfsschulen: Ursprung von schulischen Einrichtungen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf aufgrund einer geistigen, körperlichen oder Lernbehinderung1950er- und 1960er-Jahre:systematischer Aufbau des Sonderschulwesensspezifische Ausbildung der Lehrkräfte an Universitäten, in Baden-Württemberg auch unter der Beteiligung von Pädagogischen Hochschulen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussErste und Zweite Staatsprüfung

Alternativen nach Studienabbruch

Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Erziehung, Schule, Aus- und WeiterbildungStaatlich anerkannter Erzieher/Staatlich anerkannte ErzieherinErzieher/Erzieherin Fachrichtung Jugend- und HeimerziehungFachlehrer/Fachlehrerin (staatlich geprüft) für musisch-technische FächerFörderlehrer/FörderlehrerinLehrer/Lehrerin an Waldorfschulen (Ausbildung)Sozialpädagogischer Assistent/Kinderpfleger / Sozialpädagogische Assistentin/KinderpflegerinGemeinsamkeiten:Pädagogik, Didaktik, Kinder und Jugendliche betreuen und fördernJe nach Unterrichtsfächern bieten sich darüber hinaus ggf. weitere Alternativen an.Der Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Der Vorbereitungsdienst wird vergütet.

Spezialisierung während des Studiums

Je nach Hochschule und Studiengang kann eine Spezialisierung erfolgen, z.B.:SehenHörenemotionale und soziale Entwicklungkörperliche und motorische Entwicklung

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein sonderpädagogisches Lehramt (Lehramtstyp 6) (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.05.1994 i. d. F. vom 13.09.2018)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit VerwaltungsvorschriftenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenLändergemeinsame Anforderungen für die Ausgestaltung des Vorbereitungsdienstes und die abschließende Staatsprüfung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.12.2012)HochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. Studienwahl (z.B. durch einen Selbsttest) nachzuweisen.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Mögliche weiterführende Studienfächer

Absolventen eines Staatsexamensstudiums im Bereich Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik können sich in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Bildungsmanagement, weiterqualifizieren und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Bildungsmanagement (weiterführend)Rehabilitations-, Sonderpädagogik (weiterführend)

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

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Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) in Deutschland?

Studienfach Lehramt Förderschulen/SonderpädagogikDas grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Kenntnisse in ein bis zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (z.B. Schwerpunkt Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung) sowie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Kenntnisse in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung.Es führt je nach Bundesland entweder zum Abschluss Staatsexamen oder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master.Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.Mögliche grundständige StudiengängeLehramt an FörderschulenLehramt für SonderpädagogikZugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis der Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. StudienwahlInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:DiagnostikErziehungs- und Gesellschaftswissenschaften (Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie)Förderunterricht Deutsch/MathematikInklusive Erziehung und BildungMedizinische Grundlagen und Fertigkeiten für den SchulalltagSonderpädagogische PsychologieUnterrichtsfach (z.B. Arbeitslehre, Chemie, Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaft, Religionslehre, Sport)Sonderpädagogische Schwerpunkte (z.B. Sehen, Hören, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung)Nach dem StudiumWer ein Studium zum Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Lehrtätigkeit an allgemeinbildenden Schulen, Bildungs-, Berufsberatung oder Lehrerausbildung ins Berufsleben einsteigen.Wer als Lehrer/in tätig werden möchte, muss den erfolgreichen Abschluss der Zweiten Staatsprüfung nachweisen. Sie wird nach dem Vorbereitungsdienst abgelegt. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist im Anschluss an das Studium meist eine Promotion erforderlich.

Ist Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.

Wie kann ich in Deutschland als Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls ist die Teilnahme an einem Verfahren zur Studienorientierung bzw. Studienwahl (z.B. durch einen Selbsttest) nachzuweisen.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Sprachlabors, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (Staatsexamen) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Der Vorbereitungsdienst wird vergütet.

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