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Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder

Polizeivollzugsbeamter/-beamtin (gehobener nichttechnischer Dienst)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 53213

Was ist Yüksek Dereceli Eyalet Polis Memuru (Polizeivollzugsbeamter)?

Aufgaben und TätigkeitenPolizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst wehren im Bereich der Schutzpolizei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ab. Sie verhindern kriminelles Verhalten durch Vorbeugung und Beratung, in Einsätzen verfolgen sie Straftaten bzw. klären diese auf und leiten dabei ggf. nachgeordnete Polizeikräfte an. Sie arbeiten im allgemeinen Polizeivollzugsdienst im Wach- und Streifendienst und leisten in Notsituationen Hilfe. Sie stellen dabei z.B. Personalien fest, befragen Zeugen, fertigen Anzeigen und Berichte an, leiten Fahndungen ein, verfolgen gesuchte Personen und nehmen diese ggf. fest. Sie nehmen auch Aufgaben z.B. in der Verwaltung oder der Sachbearbeitung in den Polizeidienststellen wahr. Die Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen können außerdem als Fachlehrer bzw. -lehrerinnen Nachwuchskräfte unterrichten oder nach einer zusätzlichen Ausbildung in Spezialverwendungen tätig sein, z.B. als Bootsführer bzw. -führerin bei der Wasserschutzpolizei oder als Hubschrauberpilot bzw. -pilotin.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst finden Beschäftigungin Polizeiinspektionen, -direktionen und -präsidienbei Dienststellen der Bereitschafts- oder der Wasserschutzpolizeibei Sonderdienststellen der Schutzpolizeian polizeilichen BildungseinrichtungenArbeitsorte:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Einsatzfahrzeugen (z.B. im Streifendienst)im Freien (z.B. zur Unfallstellenabsicherung)in Privatwohnungen (z.B. zur Befragung von Bezeugenden)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Unterrichtsräumen (als Fachlehrer/innen)auf Booten (z.B. als Bootsführer/innen)in Hubschraubern (z.B. als Hubschrauberpiloten/-pilotinnen)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Zulassung zum Studium wird in der Regel die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss gefordert.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die Anforderungen an die Polizeidiensttauglichkeit sowie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen (z.B. gesundheitliche Anforderungen, körperliche Mindestgröße) und ein Auswahlverfahren absolvieren. Außerdem dürfen in einzelnen Bundesländern bestehende Höchstaltersgrenzen nicht überschritten werden.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Einsatz und Führung (Einsatz- und Führungslehre, Verkehrslehre, polizeiliche Informationsverarbeitung) Gesellschafts- und Sozialwissenschaften (Fremdsprachen, Kommunikation, Psychologie, Soziologie)Kriminalwissenschaften (Kriminalistik, Kriminaltechnik, Kriminologie, Rechtsmedizin)Recht (Eingriffsrecht, Staats- und Verfassungsrecht, Strafverfahrensrecht, Straf- und OrdnungswidrigkeitenrechtPraktische Studienabschnitte vermitteln die Aufgaben und typischen Arbeitsvorgänge des gehobenen Polizeivollzugsdienstes.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes ca. 1.549 €.

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartStudium an Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung, praktische Studienabschnitte bei Polizeidienststellen Abschluss: Bachelor bzw. DiplomDauer3 Jahre

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenPolizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst wehren im Bereich der Schutzpolizei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ab. Sie verhindern kriminelles Verhalten durch Vorbeugung und Beratung, in Einsätzen verfolgen sie Straftaten bzw. klären diese auf und leiten dabei ggf. nachgeordnete Polizeikräfte an. Sie arbeiten im allgemeinen Polizeivollzugsdienst im Wach- und Streifendienst und leisten in Notsituationen Hilfe. Sie stellen dabei z.B. Personalien fest, befragen Zeugen, fertigen Anzeigen und Berichte an, leiten Fahndungen ein, verfolgen gesuchte Personen und nehmen diese ggf. fest. Sie nehmen auch Aufgaben z.B. in der Verwaltung oder der Sachbearbeitung in den Polizeidienststellen wahr. Die Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen können außerdem als Fachlehrer bzw. -lehrerinnen Nachwuchskräfte unterrichten oder nach einer zusätzlichen Ausbildung in Spezialverwendungen tätig sein, z.B. als Bootsführer bzw. -führerin bei der Wasserschutzpolizei oder als Hubschrauberpilot bzw. -pilotin.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst finden Beschäftigungin Polizeiinspektionen, -direktionen und -präsidienbei Dienststellen der Bereitschafts- oder der Wasserschutzpolizeibei Sonderdienststellen der Schutzpolizeian polizeilichen BildungseinrichtungenArbeitsorte:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Einsatzfahrzeugen (z.B. im Streifendienst)im Freien (z.B. zur Unfallstellenabsicherung)in Privatwohnungen (z.B. zur Befragung von Bezeugenden)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Unterrichtsräumen (als Fachlehrer/innen)auf Booten (z.B. als Bootsführer/innen)in Hubschraubern (z.B. als Hubschrauberpiloten/-pilotinnen)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Zulassung zum Studium wird in der Regel die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss gefordert.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die Anforderungen an die Polizeidiensttauglichkeit sowie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen (z.B. gesundheitliche Anforderungen, körperliche Mindestgröße) und ein Auswahlverfahren absolvieren. Außerdem dürfen in einzelnen Bundesländern bestehende Höchstaltersgrenzen nicht überschritten werden.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Einsatz und Führung (Einsatz- und Führungslehre, Verkehrslehre, polizeiliche Informationsverarbeitung) Gesellschafts- und Sozialwissenschaften (Fremdsprachen, Kommunikation, Psychologie, Soziologie)Kriminalwissenschaften (Kriminalistik, Kriminaltechnik, Kriminologie, Rechtsmedizin)Recht (Eingriffsrecht, Staats- und Verfassungsrecht, Strafverfahrensrecht, Straf- und OrdnungswidrigkeitenrechtPraktische Studienabschnitte vermitteln die Aufgaben und typischen Arbeitsvorgänge des gehobenen Polizeivollzugsdienstes.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes ca. 1.549 €.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenPolizeidienststellen: Büroräume, Sporteinrichtungen, SchießstandZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)

Aktuelles

Novellierung der BundeslaufbahnverordnungAm 17.03.2026 trat die neue Bundeslaufbahnverordnung in Kraft. Sie eröffnet bedarfsorientierte Sonderzugänge, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Schwerpunkt der Reform ist u.a. die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung. Im gehobenen technischen Verwaltungsdienst sowie im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst ist nun z.B. auch der Zugang für Personen mit den beruflichen Fortbildungsabschlüssen Bachelor Professional oder Master Professional möglich.

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartStudium an Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung, praktische Studienabschnitte bei PolizeidienststellenAbschlussBachelor bzw. DiplomDauer3 JahreAufgaben und TätigkeitenPolizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst wehren im Bereich der Schutzpolizei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ab. Sie verhindern kriminelles Verhalten durch Vorbeugung und Beratung, in Einsätzen verfolgen sie Straftaten bzw. klären diese auf und leiten dabei ggf. nachgeordnete Polizeikräfte an. Sie arbeiten im allgemeinen Polizeivollzugsdienst im Wach- und Streifendienst und leisten in Notsituationen Hilfe. Sie stellen dabei z.B. Personalien fest, befragen Zeugen, fertigen Anzeigen und Berichte an, leiten Fahndungen ein, verfolgen gesuchte Personen und nehmen diese ggf. fest. Sie nehmen auch Aufgaben z.B. in der Verwaltung oder der Sachbearbeitung in den Polizeidienststellen wahr. Die Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen können außerdem als Fachlehrer bzw. -lehrerinnen Nachwuchskräfte unterrichten oder nach einer zusätzlichen Ausbildung in Spezialverwendungen tätig sein, z.B. als Bootsführer bzw. -führerin bei der Wasserschutzpolizei oder als Hubschrauberpilot bzw. -pilotin.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst finden Beschäftigungin Polizeiinspektionen, -direktionen und -präsidienbei Dienstste...

Ausbildungsdauer

3 JahreMehrere Monate für ein Vorstudium kommen in einigen Bundesländern noch hinzu.

Auswahlverfahren

Ein Auswahlverfahren stellt die besondere geistige, körperliche und charakterliche Eignung für den Polizeiberuf fest. Es prüft i.d.R. folgende Anforderungsmerkmale: IntelligenzMerkfähigkeitKonzentrationBeherrschung der deutschen SpracheSportlichkeitpsychologische EignungKooperationsfähigkeitPolizeidiensttauglichkeit

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Bachelorstudienganges im gehobenen PolizeivollzugsdienstTheoretischer Studienabschnitt S I: 8 MonateGrundpraktikum P I: 4 MonateTheoretischer Studienabschnitt S II: 6,5 MonateSachbearbeitungspraktikum P II: 5 MonateTheoretischer Studienabschnitt S III (einschließlich Bachelor Thesis): 9 MonateFührungspraktikum P III: 3 MonateTheoretischer Studienabschnitt S IV (einschließlich Verteidigung der Bachelorarbeit und einer mündlichen Abschlussprüfung): 2 WochenPraxismodul P IV (Sport und einsatzbezogenes Training einschließlich Schießen): während der gesamten AusbildungStudiendauer insgesamt: 3 Jahre

Ausbildungskosten

Studienbeiträge werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Erfolgt die Unterbringung an den Bildungsstätten, können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Die Studieninhalte sind in Modulform organisiert.Theoretische Studienabschnitte, z.B.:Einsatz und FührungEinsatz- und Führungslehrepolizeiliche InformationsverarbeitungVerkehrslehre Gesellschafts- und SozialwissenschaftenFremdsprachenKommunikationPsychologie, SoziologieKriminalwissenschaftenKriminologie, Kriminalistik, KriminaltechnikRechtsmedizinRechtEingriffsrechtStrafverfahrensrecht, Straf- und OrdnungswidrigkeitenrechtStaats- und VerfassungsrechtPraktische Studienabschnitte vermitteln die Aufgaben und typischen Arbeitsvorgänge des gehobenen Polizeivollzugsdienstes.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Studienabschnitte:Lehrveranstaltungen: Vorlesungen und Seminare in den Hörsälen und Seminarräumen der Fachhochschule/Hochschule für öffentliche Verwaltung besuchenPraktische Übungen: z.B. einsatzbezogenes TrainingEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Referate und Hausarbeiten einhaltenWährend der praktischen Studienabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. an Verkehrskontrollen teilnehmen, Sachbearbeitungsaufgaben in der Dienststelle übernehmenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Kommunikationskompetenzen erweiternWährend des gesamten Studiums sind Leistungsnachweise, z.B. in Form von Modulprüfungen, zu erbringen.

Ausbildungsvergütung

Beispielhafter monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.549 €Quelle:LandesbesoldungsgesetzeHinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Recht: z.B. um sich mit Rechtswissenschaften (z.B. Staats- und Verfassungsrecht, Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht) zu beschäftigenDeutsch: z.B. um Protokolle zu verfassen und Referate zu haltenSport: z.B. für den Sporttest im Auswahlverfahren

Ausbildungsalternativen

Folgende Alternativen bieten sich für den Beruf Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen Dienst an:Bereich Recht und VerwaltungPolizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Landeskriminaldienst (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin im gehobenen nichttechnischen ZolldienstBeamter/Beamtin im Justizvollzugsdienst (gehobener nichttechnischer Dienst)Beamter/Beamtin im Verfassungsschutz (gehobener Dienst)Beamter/Beamtin beim Bundesnachrichtendienst (gehobener Dienst)Gemeinsamkeit:Aufgaben in der Kriminalitätsbekämpfung und -prävention übernehmenBereich Schutz und SicherheitSicherheitsmanagement (grundständig)Beamter/Beamtin im Bundeskriminaldienst (gehobener Dienst)Gemeinsamkeit:Sicherheitsrisiken analysieren und durch geeignete Maßnahmen verringern

Studiengangsbezeichnungen

BeispielePolizeidienst (Bachelor)Polizeivollzugsdienst/Police Service (Bachelor)Polizeivollzugsdienst - Schutzpolizei (Bachelor)

Entwicklung der Ausbildung

1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAb 2000:teilweise Umstellung von Diplomstudiengängen auf das Bachelorstudium

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im gehobenen Polizeivollzugsdienst erfolgt als Vorbereitungsdienst und dauert i.d.R. 3 Jahre. Sie ist als Bachelorstudium organisiert und durch Verordnungen der Bundesländer geregelt. Die Ausbildung schließt mit der Laufbahn- und Bachelorprüfung ab.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Das Studium ist landesrechtlich geregelt und führt zu folgenden Abschluss-/Berufsbezeichnungen:Baden-Württemberg, Brandenburg:Bachelor of Arts - Polizeivollzugsdienst/Police Service (B.A. - Polizeivollzugsdienst/Police Service)Bayern:Diplom-Verwaltungswirt/Diplom-Verwaltungswirtin (FH)Berlin:Bachelor of Arts - Gehobener PolizeivollzugsdienstBremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen:Bachelor of Arts - Polizeivollzugsdienst (B.A. - Polizeivollzugsdienst)Hamburg:Bachelor of Arts - Polizei (B.A. - Polizei) Hessen:Bachelor of Arts - Polizeivollzugsdienst (Schutzpolizei) (B.A. - Schutzpolizei)Rheinland-Pfalz:Bachelor of Arts - Polizeidienst (B.A. - Polizeidienst)Saarland:Diplom-Verwaltungswirt/Diplom-VerwaltungswirtinLaufbahnbezeichnungenPolizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin (gehobener Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin (Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin (Laufbahngruppe 2, erste Einstiegsebene)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin (dritte Qualifikationsebene)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin (drittes Einstiegsamt)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Studium angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrem Studium arbeiten Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst z.B. in Polizeipräsidien, -direktionen oder -inspektionen.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Wach- und Sicherheitsdiensten bis hin zu Verwaltungsrecht.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Auch ein weiterführendes Studium kann in Betracht gezogen werden. Naheliegend ist es z.B., einen Masterabschluss im Studienfach Sicherheitsmanagement zu erwerben.

Spezialisierung während der Ausbildung

Das Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst umfasst i.d.R. die Dienstrichtungen Schutzpolizei und Kriminalpolizei. Ggf. ist ein Schwerpunkt auf eine der beiden Dienstrichtungen während des Studiums zu legen.Ein Direkteinstieg in den gehobenen Kriminaldienst ist in einigen Bundesländern bereits zu Ausbildungsbeginn möglich.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Das Studium für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung des Innenministeriums über die Ausbildung und Prüfung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst - APrO-gPVD) vom 09.03.2021 (BW.GBl. S. 313), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 18.06.2025 (BW.GBl. Nr. 57)Verordnung des Innenministeriums über die Einrichtung von Laufbahnen des Polizeivollzugsdienstes (Laufbahnverordnung-Polizeivollzugsdienst - LVO-PVD) vom 09.03.2021 (BW.GBl. S. 307), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.03.2025 (BW.GBl. Nr. 26)Verordnung über die Fachlaufbahn Polizei und Verfassungsschutz (Fach V-Pol/VS) vom 09.12.2010 (Bay.GVBl. S. 821), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (Bay.GVBl. S. 98)Verordnung über die Ausbildung und die Prüfung für den Bachelorstudiengang gehobener Polizeivollzugsdienst (APOgDPol - B.A.) vom 16.02.2016 (Ber.GVBl. S. 62), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 05.04.2023 (Ber.GVBl. S. 182)Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten des Polizeivollzugsdienstes - Schutzpolizei, Kriminalpolizei, Gewerbeaußendienst (Polizei-Laufbahnverordnung - PolLVO) vom 03.09.2021 (Ber.GVBl. S. 1102), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 20.01.2026 (Ber.GVBl. S. 55)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahnen des Polizei...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung ist in der Regel die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bzw. ein vergleichbarer Bildungsabschluss.Manche Bundesländer nehmen auch Bewerber/innen mit einem Weiterbildungsabschluss oder einer förderlichen Berufsausbildung und einschlägiger beruflicher Tätigkeit auf.Bundesländer, die nicht im mittleren Polizeivollzugsdienst ausbilden, können auch Bewerber/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss zulassen. Diese müssen i.d.R. vor Beginn des Vorbereitungsdienstes die Fachhochschulreife erwerben, z.B. durch eine Fachoberschulausbildung als Polizeipraktikant/in oder eine Ausbildung an der höheren Berufsfachschule (Abschluss "Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Polizeidienst und Verwaltung").Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die Anforderungen an die Polizeidiensttauglichkeit erfüllen (z.B. gesundheitliche Anforderungen, körperliche Mindestgröße).

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Yüksek Dereceli Eyalet Polis Memuru (Polizeivollzugsbeamter)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenPolizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst wehren im Bereich der Schutzpolizei Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ab. Sie verhindern kriminelles Verhalten durch Vorbeugung und Beratung, in Einsätzen verfolgen sie Straftaten bzw. klären diese auf und leiten dabei ggf. nachgeordnete Polizeikräfte an. Sie arbeiten im allgemeinen Polizeivollzugsdienst im Wach- und Streifendienst und leisten in Notsituationen Hilfe. Sie stellen dabei z.B. Personalien fest, befragen Zeugen, fertigen Anzeigen und Berichte an, leiten Fahndungen ein, verfolgen gesuchte Personen und nehmen diese ggf. fest. Sie nehmen auch Aufgaben z.B. in der Verwaltung oder der Sachbearbeitung in den Polizeidienststellen wahr. Die Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen können außerdem als Fachlehrer bzw. -lehrerinnen Nachwuchskräfte unterrichten oder nach einer zusätzlichen Ausbildung in Spezialverwendungen tätig sein, z.B. als Bootsführer bzw. -führerin bei der Wasserschutzpolizei oder als Hubschrauberpilot bzw. -pilotin.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst finden Beschäftigungin Polizeiinspektionen, -direktionen und -präsidienbei Dienststellen der Bereitschafts- oder der Wasserschutzpolizeibei Sonderdienststellen der Schutzpolizeian polizeilichen BildungseinrichtungenArbeitsorte:Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im gehobenen Dienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Einsatzfahrzeugen (z.B. im Streifendienst)im Freien (z.B. zur Unfallstellenabsicherung)in Privatwohnungen (z.B. zur Befragung von Bezeugenden)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Unterrichtsräumen (als Fachlehrer/innen)auf Booten (z.B. als Bootsführer/innen)in Hubschraubern (z.B. als Hubschrauberpiloten/-pilotinnen)im Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFür die Zulassung zum Studium wird in der Regel die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss gefordert.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die Anforderungen an die Polizeidiensttauglichkeit sowie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen (z.B. gesundheitliche Anforderungen, körperliche Mindestgröße) und ein Auswahlverfahren absolvieren. Außerdem dürfen in einzelnen Bundesländern bestehende Höchstaltersgrenzen nicht überschritten werden.Inhalte des StudiumsTheoretische Studienabschnitte, z.B.:Einsatz und Führung (Einsatz- und Führungslehre, Verkehrslehre, polizeiliche Informationsverarbeitung) Gesellschafts- und Sozialwissenschaften (Fremdsprachen, Kommunikation, Psychologie, Soziologie)Kriminalwissenschaften (Kriminalistik, Kriminaltechnik, Kriminologie, Rechtsmedizin)Recht (Eingriffsrecht, Staats- und Verfassungsrecht, Strafverfahrensrecht, Straf- und OrdnungswidrigkeitenrechtPraktische Studienabschnitte vermitteln die Aufgaben und typischen Arbeitsvorgänge des gehobenen Polizeivollzugsdienstes.Was verdient man während des Studiums?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden. Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des gehobenen Dienstes ca. 1.549 €.

Ist Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Fachhochschulen/Hochschulen für öffentliche Verwaltung: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, BibliothekenPolizeidienststellen: Büroräume, Sporteinrichtungen, SchießstandZu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im gehobenen nichttechnischen Dienst der Länder in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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