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Sozialmanagement (weiterführend)

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 73224

Was ist Sosyal Yönetim (İleri Düzey/Uzmanlık)?

Fachkräfte im **Sozialmanagement (weiterführend)** in Deutschland sind für die wirtschaftliche und administrative Leitung von Einrichtungen und Organisationen im sozialen Sektor (Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Jugendzentren, Nichtregierungsorganisationen etc.) verantwortlich. Dieser Beruf vereint strategische Planungs- und Umsetzungsfähigkeiten, um sicherzustellen, dass soziale Dienstleistungen effektiv, effizient und nachhaltig erbracht werden. Ihre Aufgaben umfassen ein breites Spektrum an Tätigkeiten, darunter Budgetplanung, Kostenkontrolle, Personalmanagement, Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Fundraising. Diese Fachkräfte sind dafür zuständig, die finanzielle Nachhaltigkeit und Qualität sozialer Dienstleistungen zu gewährleisten und sich gleichzeitig an sich ändernde soziale und rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise Verwaltungsbüros, Besprechungsräume und manchmal Außendienststellen der von ihnen betreuten Einrichtungen; Datenanalyseprogramme, Projektmanagement-Software und Kommunikationstools werden häufig eingesetzt.

Um diesen Beruf auszuüben, ist in der Regel ein weiterführendes Studium oder ein Masterstudium nach einem Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder einem verwandten Bereich erforderlich. Diese weiterführenden Programme bieten typischerweise eine vertiefte Spezialisierung in Bereichen wie Sozialmanagement, Gesundheitsökonomie oder Management von Non-Profit-Organisationen. Die Dauer dieser Masterstudiengänge beträgt in der Regel 2 bis 4 Semester (1-2 Jahre) und erfordert einen multidisziplinären Hintergrund, einschließlich betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Rechtskenntnisse und eines Verständnisses der Sozialpolitik. Für türkische Studierende, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, die Anerkennung (Denklik) ihrer bestehenden Bachelorabschlüsse in Deutschland zu recherchieren und ihre Deutschkenntnisse (im Allgemeinen C1-Niveau) zu verbessern.

Obwohl das Jobpotenzial aufgrund des steigenden Bedarfs im sozialen Sektor hoch ist, besteht auch Wettbewerb. Die Gehaltserwartungen können je nach Position, Erfahrung und Größe der Einrichtung variieren.

Beschreibung (Deutsch)

Fachkräfte im **Sozialmanagement (weiterführend)** in Deutschland sind für die wirtschaftliche und administrative Leitung von Einrichtungen und Organisationen im sozialen Sektor (Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Jugendzentren, Nichtregierungsorganisationen etc.) verantwortlich. Dieser Beruf vereint strategische Planungs- und Umsetzungsfähigkeiten, um sicherzustellen, dass soziale Dienstleistungen effektiv, effizient und nachhaltig erbracht werden. Ihre Aufgaben umfassen ein breites Spektrum an Tätigkeiten, darunter Budgetplanung, Kostenkontrolle, Personalmanagement, Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Fundraising. Diese Fachkräfte sind dafür zuständig, die finanzielle Nachhaltigkeit und Qualität sozialer Dienstleistungen zu gewährleisten und sich gleichzeitig an sich ändernde soziale und rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise Verwaltungsbüros, Besprechungsräume und manchmal Außendienststellen der von ihnen betreuten Einrichtungen; Datenanalyseprogramme, Projektmanagement-Software und Kommunikationstools werden häufig eingesetzt. Um diesen Beruf auszuüben, ist in der Regel ein weiterführendes Studium oder ein Masterstudium nach einem Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder einem verwandten Bereich erforderlich. Diese weiterführenden Programme bieten typischerweise eine vertiefte Spezialisierung in Bereichen wie Sozialmanagement, Gesundheitsökonomie oder Management von Non-Profit-Organisationen. Die Dauer dieser Masterstudiengänge beträgt in der Regel 2 bis 4 Semester (1-2 Jahre) und erfordert einen multidisziplinären Hintergrund, einschließlich betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Rechtskenntnisse und eines Verständnisses der Sozialpolitik. Für türkische Studierende, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, die Anerkennung (Denklik) ihrer bestehenden Bachelorabschlüsse in Deutschland zu recherchieren und ihre Deutschkenntnisse (im Allgemeinen C1-Niveau) zu verbessern. Obwohl das Jobpotenzial aufgrund des steigenden Bedarfs im sozialen Sektor hoch ist, besteht auch Wettbewerb. Die Gehaltserwartungen können je nach Position, Erfahrung und Größe der Einrichtung variieren.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Sozialmanagement (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Gesundheit-studieren.com - Der Wegweiser zu deinem StudiumMWonline - Managementwissen onlineneue praxis - Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und SozialpolitikSoziale WeltSozial ExtraSozialwirtschaft

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:BetriebswirtschaftslehreControllingFundraising, SponsoringGesundheitsökonomieKalkulationKosten- und LeistungsrechnungManagementMarketingPersonalwesenSozialmanagementStatistikWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:Aufsicht, LeitungBerichtswesen, InformationBuchführung, BuchhaltungChange-ManagementFachpublikationen erstellenFinanzierungFinanzwirtschaftForschungLehrtätigkeit (Hochschule)Öffentlichkeitsarbeit, Public RelationsOrganisationsentwicklungProjektmanagementQualitätsmanagementSozialpädagogikSozialpolitik, SozialplanungSozialrechtSteuerrechtWirtschaftlichkeitsberechnung

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Sozialmanagement gibt es berufsintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Beteiligung – Grundlagen und Herausforderungen in Planungs- und KoordinationsprozesseEmpirische SozialforschungFinanzmanagementMarketing, Presse und ÖffentlichkeitsarbeitOrganisationsentwicklung und strategisches ManagementPersonalmanagementRecht in der SozialwirtschaftSoziale Innovationen fördern und Netzwerke gestaltenWohlfahrtstaat und Sozialer WandelWahlmodule, z.B.:Digitalisierung in der Sozialen Arbeit, Trends und EntwicklungenGovernance sozial(wirtschaftlich)er OrganisationenInnovative soziale DienstleistungenOrganisationsentwicklung und Gestaltung digitaler TransformationUnternehmensführung sozial(wirtschaftlich)er OrganisationenVielfalt und Differenz in der Migrationsgesellschaft und "interkulturelle Kompetenz" im DiskursPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule ggf. Praktika (z.B. in Versorgungseinrichtungen), Praxismodule, Praxissemester

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Versorgungseinrichtungen), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Verschiedene LänderEuropaweites Joint-Degree-Programm Social Work and Social Economics Hochschulen: Hochschule für angewandte Wissenschaften München und Partnerhochschulen in Frankreich, Österreich, Polen, Rumänien, Ungarn sowie in der Schweiz, der Slowakei und der Tschechischen RepublikAbschluss: Master of Arts (M.A.), Joint-Degree-UrkundeWeitere Informationen: Hochschule für angewandte Wissenschaften München: Master Sozialmanagement mit europäischer Ausrichtung

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Sozialmanagement (weiterführend) sein:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementSoziale Arbeit (weiterführend)Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)Pflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)Sozialökonomie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in den Bereichen empirische Sozialwissenschaft, Arbeitsrecht, Finanzmanagement, Pflege und soziale Sicherungssysteme erwerbenBereich Recht und VerwaltungVerwaltungsmanagement, Public Management (weiterführend)Gemeinsamkeit:Aufgaben im Bereich der Sozialverwaltung übernehmen, z.B. bei der Wohnungsvermittlung oder bei Beratungsangeboten für Migranten

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Sozialmanagement (grundständig)Gesundheitsmanagement, -ökonomie (grundständig)Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig)Sozialwissenschaften (grundständig)Soziale Arbeit (grundständig)Sozialökonomie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:InformationsverarbeitungInterkulturelle KompetenzZeitmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema innovative soziale Dienstleistungen, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in Versorgungseinrichtungen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das kann z.B. der Themenbereich Versorgungsmanagement sein. Daneben gibt es auch Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum des Sozialmanagements abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Sozialmanagement gibt es auch als dualen, Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleGovernance Sozialer Arbeit (Master)Management in Nonprofit-Organisationen (Master)Management in sozialwirtschaftlichen und diakonischen Organisationen (Master)Management Sozialer Dienstleistungen (Master)Social Protection (Master)Soziale Arbeit - Bildung und Organisation (Master)Sozialmanagement (Master)Sozial- und Gesundheitsmanagement (Master)Suchttherapie und Sozialmanagement (Master)Versorgungswissenschaft (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen des Sozialmanagements bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft an, z.B. Sozial-, Gesundheitsmanagement, Marketing, Werbung oder Personalwesen.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAnfang des 21. Jahrhunderts:Etablierung des eigenständigen Studiengangs Sozialmanagement; Fokus: Vermittlung von Managementkompetenzen im spezifischen Zusammenhang mit Sozialer Arbeit

Verbände und Organisationen

Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit e.V. (bbs)Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. - DBSH

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Business Administration (MBA)Master of Science (M.Sc.)Master of Social Management (M.S.M.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sozialmanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sosyal Yönetim (İleri Düzey/Uzmanlık)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Sozialmanagement (weiterführend) in Deutschland?

Fachkräfte im Sozialmanagement (weiterführend) in Deutschland sind für die wirtschaftliche und administrative Leitung von Einrichtungen und Organisationen im sozialen Sektor (Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Jugendzentren, Nichtregierungsorganisationen etc.) verantwortlich. Dieser Beruf vereint strategische Planungs- und Umsetzungsfähigkeiten, um sicherzustellen, dass soziale Dienstleistungen effektiv, effizient und nachhaltig erbracht werden. Ihre Aufgaben umfassen ein breites Spektrum an Tätigkeiten, darunter Budgetplanung, Kostenkontrolle, Personalmanagement, Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Fundraising. Diese Fachkräfte sind dafür zuständig, die finanzielle Nachhaltigkeit und Qualität sozialer Dienstleistungen zu gewährleisten und sich gleichzeitig an sich ändernde soziale und rechtliche Rahmenbedingungen anzupassen. Ihre Arbeitsumfelder umfassen typischerweise Verwaltungsbüros, Besprechungsräume und manchmal Außendienststellen der von ihnen betreuten Einrichtungen; Datenanalyseprogramme, Projektmanagement-Software und Kommunikationstools werden häufig eingesetzt.

Um diesen Beruf auszuüben, ist in der Regel ein weiterführendes Studium oder ein Masterstudium nach einem Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder einem verwandten Bereich erforderlich. Diese weiterführenden Programme bieten typischerweise eine vertiefte Spezialisierung in Bereichen wie Sozialmanagement, Gesundheitsökonomie oder Management von Non-Profit-Organisationen. Die Dauer dieser Masterstudiengänge beträgt in der Regel 2 bis 4 Semester (1-2 Jahre) und erfordert einen multidisziplinären Hintergrund, einschließlich betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Rechtskenntnisse und eines Verständnisses der Sozialpolitik. Für türkische Studierende, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, die Anerkennung (Denklik) ihrer bestehenden Bachelorabschlüsse in Deutschland zu recherchieren und ihre Deutschkenntnisse (im Allgemeinen C1-Niveau) zu verbessern.

Obwohl das Jobpotenzial aufgrund des steigenden Bedarfs im sozialen Sektor hoch ist, besteht auch Wettbewerb. Die Gehaltserwartungen können je nach Position, Erfahrung und Größe der Einrichtung variieren.

Ist Sozialmanagement (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Sozialmanagement (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Sozialmanagement (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Sozialmanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.

Wo arbeiten Sozialmanagement (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Sozialmanagement (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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