Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin
Heilerziehungspflegeassistent/in
Was ist Devlet Onaylı Engelli Bireyler Bakım ve Eğitim Asistanı?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 1-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Lernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen unterstützen Heilerziehungspfleger/innen bei der Pflege, Förderung und Anleitung von Menschen aller Altersgruppen mit geistigen, körperlichen, seelischen oder mehrfachen Behinderungen. Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen z.B. bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder hauswirtschaftlichen Arbeiten. Gegebenenfalls begleiten sie Personen zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen, zu Arzt- oder Behördenterminen. Bei kranken und bettlägerigen Menschen übernehmen sie auch die Grundpflege.Auch beim Aufstellen individueller Förderpläne sind sie beteiligt und bringen z.B. ihre Kenntnis der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der betreuten Menschen ein. Im Rahmen der Umsetzung von Fördermaßnahmen regen sie z.B. Menschen mit Behinderungen zu kreativ-musischen und künstlerischen Beschäftigungen an, unterstützen sie beim Entwickeln von Arbeitsfertigkeiten oder organisieren Freizeitaktivitäten. Zudem wirken sie bei therapeutischen Maßnahmen mit, etwa im Bereich der Beschäftigungs- oder Arbeitstherapie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderungenin Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Kindergärtenbei ambulanten sozialen DienstenArbeitsorte: Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen arbeiten in erster Liniein Aufenthalts-, Wohn-, Schlaf- und Küchenräumenin Werkstättenin Sporträumen, z.B. Turn- und SchwimmhallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen therapeutischer Maßnahmen)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit depressiven oder aggressiven Menschen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt (z.B. Erkennen von Verhaltensänderungen der zu betreuenden Personen)Psychische Stabilität (z.B. zum Wahren einer professionellen Distanz im Umgang mit Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen)Schulfächer:Deutsch (z.B. um beim Erarbeiten von Förderplänen mitzuarbeiten)Kunst/Musik/Werken (z.B. um mit Kindern oder Erwachsenen zu basteln oder zu musizieren)Ethik (z.B. um ein gutes Gespür für ethische Fragestellungen zu entwickeln)Hauswirtschaftslehre (z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten)Was verdient man in der Ausbildung?Es kann ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung bestehen. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sozialwissenschaften →Der Beruf Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:
- Arabistik/Islamwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Christianity in Global Transformations
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Geschichte
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Psychologie
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Sprechwissenschaft
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Wissenschaft vom Christlichen Orient
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule bzw. Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Praktikumsbetriebe: Räumlichkeiten z.B. von Wohn- und Pflegeheimen, Tagesstätten, betreuten Werkstätten, Fachkrankenhäusern, Rehabilitationskliniken
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer1-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen unterstützen Heilerziehungspfleger/innen bei der Pflege, Förderung und Anleitung von Menschen aller Altersgruppen mit geistigen, körperlichen, seelischen oder mehrfachen Behinderungen. Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen z.B. bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder hauswirtschaftlichen Arbeiten. Gegebenenfalls begleiten sie Personen zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen, zu Arzt- oder Behördenterminen. Bei kranken und bettlägerigen Menschen übernehmen sie auch die Grundpflege.Auch beim Aufstellen individueller Förderpläne sind sie beteiligt und bringen z.B. ihre Kenntnis der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der betreuten Menschen ein. Im Rahmen der Umsetzung von Fördermaßnahmen regen sie z.B. Menschen mit Behinderungen zu kreativ-musischen und künstlerischen Beschäftigungen an, unterstützen sie beim Entwickeln von Arbeitsfertigkeiten oder organisieren Freizeitaktivitäten. Zudem wirken sie bei therapeutischen Maßnahmen mit, etwa im Bereich der Beschäftigungs- oder Arbeitstherapie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Men...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungHeilerziehungspflegeassistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer1-3 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)ZugangsvoraussetzungI.d.R. HauptschulabschlussWas macht man in diesem Beruf?Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen unterstützen Heilerziehungspfleger/innen bei der Pflege, Förderung und Anleitung von Menschen aller Altersgruppen mit geistigen, körperlichen, seelischen oder mehrfachen Behinderungen. Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen z.B. bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder hauswirtschaftlichen Arbeiten. Gegebenenfalls begleiten sie Personen zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen, zu Arzt- oder Behördenterminen. Bei kranken und bettlägerigen Menschen übernehmen sie auch die Grundpflege.Auch beim Aufstellen individueller Förderpläne sind sie beteiligt und bringen z.B. ihre Kenntnis der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der betreuten Menschen ein. Im Rahmen der Umsetzung von Fördermaßnahmen regen sie z.B. Menschen mit Behinderungen zu kreativ-musischen und künstlerischen Beschäftigungen an, unterstützen sie beim Entwickeln von Arbeitsfertigkeiten oder organisieren Freizeitaktivitäten. Zudem wirken sie bei therapeutischen Maßnahmen mit, etwa im Bereich der Beschäftigungs- oder Arbeitstherapie.Wo arbeitet man? Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderungenin Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Kindergärtenbei am...
▶ Ausbildungsdauer
Vollzeit: 1-3 JahreTeilzeit: 3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Beispiel für die StundenverteilungBerufsübergreifender Lernbereich:Deutsch: 240 UnterrichtsstundenPolitik: 160 UnterrichtsstundenEnglisch: 240 UnterrichtsstundenMathematik: 240 UnterrichtsstundenSport: 160 UnterrichtsstundenBerufsübergreifender Lernbereich insgesamt: 1.040 UnterrichtsstundenBerufsbezogener Lernbereich:Theoretische Grundlagen in die Pflege einbeziehen: 400 UnterrichtsstundenMenschen bei der Lebensgestaltung unterstützen: 240 UnterrichtsstundenBerufliches Selbstverständnis entwickeln: 240 UnterrichtsstundenPersonen- und situationsbezogen pflegen und begleiten: 360 UnterrichtsstundenHauswirtschaftliche Versorgungsleistungen personenbezogen ausführen: 120 UnterrichtsstundenAngebote entwickeln, planen und durchführen: 240 UnterrichtsstundenWahlpflichtbereich: 80 UnterrichtsstundenBerufsbezogener Lernbereich insgesamt: 1.680 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl:2.720 Unterrichtsstunden
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise:welche geistigen und körperlichen Behinderungen bzw. psychischen Krankheiten es gibtwie man beeinträchtigten Menschen helfen kann, ihr Lebensumfeld zu strukturieren, soziale Kontakte aufzunehmen bzw. zu pflegen und ein möglichst eigenständiges Leben zu führenwie man Fachkräfte dabei unterstützt, Menschen mit Behinderungen sowohl in der häuslichen Umgebung als auch in Krankenhäusern oder Heimen zu pflegen (einschließlich Gesundheitsvorsorge und Ausführung ärztlicher Verordnungen)wie Kompetenzen, Entwicklungsmöglichkeiten und Bedürfnisse der anvertrauten Personen erkannt und entsprechende heilerziehungspflegerische Angebote für Einzelpersonen sowie Gruppen geplant, durchgeführt, dokumentiert und ausgewertet werdenwie musisch-kreative Fertigkeiten, die auf den Alltag, auf (Freizeit-)Beschäftigung und Arbeit bezogen sind, ausgebildet oder gefördert werden können wie man Menschen verschiedener Altersstufen mit Behinderungen zu Spiel und Bewegung anleitet und ihnen (spielerisch) Wissen vermitteltwie man die zu betreuenden Menschen in persönlichen und sozialen Angelegenheiten unter Einbeziehung der Angehörigen berät und in Konfliktsituationen Unterstützung leistetwie sozial- bzw. heilpädagogische Medien in die Arbeit einzubeziehen sindwelche administrativen Aufgaben in der Heilerziehungspflege zu erledigen sindWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Soz...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn der Praktikumseinrichtung:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Menschen mit Behinderungen betreuen und unterstützen, Freizeitaktivitäten planen und durchführen, beim Erstellen von Entwicklungsberichten mitwirkenUmgebung: Wechsel zwischen Aufenthalts-, Ess- und Schlafräumen, Turnhallen, Werkstätten, Freiflächen Kleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Einweghandschuhe, Mundschutz)Arbeitszeit: z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten, SchichtarbeitAnforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen therapeutischer Maßnahmen)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit depressiven oder aggressiven Menschen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt (z.B. Erkennen von Verhaltensänderungen der zu betreuenden Personen)Psychische Stabilität (z.B. zum Wahren einer professionellen Distanz im Umgang mit Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen)
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildung in der Heilerziehungspflegeassistenz ist durch Gesetze und Verordnungen der Länder geregelt. Es kann ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung bestehen.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch: z.B. um beim Erarbeiten von Förderplänen mitzuarbeitenKunst/Musik/Werken: z.B. um mit Kindern oder Erwachsenen zu basteln oder zu musizierenEthik z.B. um ein gutes Gespür für ethische Fragestellungen zu entwickelnPädagogik/Psychologie: z.B. um die Bedürfnisse anvertrauter Personen zu erkennenHauswirtschaftslehre: z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Heilerziehungspflegeassistent/in an:Bereich Menschen mit BehinderungenStaatlich anerkannter Heilerziehungspfleger/Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegerinGemeinsamkeit:Menschen mit Behinderungen betreuen und unterstützenBereich PflegeSozialpädagogischer Assistent/Kinderpfleger / Sozialpädagogische Assistentin/KinderpflegerinAltenpflegehelfer/AltenpflegehelferinGesundheits- und Krankenpflegehelfer/Gesundheits- und KrankenpflegehelferinPflegeassistent/PflegeassistentinGemeinsamkeit:hilfsbedürftige Menschen pflegen und betreuen
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
Vollzeit: 1 Jahr
▶ Ausbildungsdauer (Bremen)
Vollzeit: 2 Jahre
▶ Ausbildungsdauer (Saarland)
Vollzeit: 3 Jahre (davon 2 Jahre schulische Ausbildung und 1 Jahr berufspraktische Ausbildung bzw. 3 Jahre in praxisintegrierter Form)
▶ Ausbildungsinhalte (Bayern)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtfächerDeutschPolitik und GesellschaftEnglischPädagogik, Heilpädagogik und PsychologieAnatomie, Physiologie und KrankheitslehreBerufs- und RechtskundeÜbungen zur ReligionspädagogikPraxis- und Methodenlehre mit KommunikationLebensraumgestaltungPflegePraxis der Heilerziehungspflege
▶ Ausbildungsinhalte (Bremen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutschPolitikEnglischMathematikSportBerufsbezogener LernbereichFachtheoretischer Bereichtheoretische Grundlagen in die Pflege einbeziehenMenschen bei der Lebensgestaltung unterstützenberufliches Selbstverständnis entwickeln Fachpraktischer Bereichpersonen- und situationsbezogen pflegen und begleitenhauswirtschaftliche Versorgungsleistungen personenbezogen ausführenAngebote entwickeln, planen und durchführenPraktikaDie schulische Ausbildung wird durch unterrichtsbegleitende Praktika in geeigneten Betrieben oder Einrichtungen (Praktikumsstellen) ergänzt.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Heilerziehungspflegeassistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen bzw. Berufskollegs. Sie dauert in Vollzeit 1-3 Jahre, in Teilzeit 3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Ausbildungsinhalte (Saarland)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationMathematikFremdspracheWirtschafts- und SozialkundeReligionslehre/allgemeine EthikSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichBerufliche Kompetenz I + II (im Bereich Pflege, Erziehung und Betreuung von Kindern, kranken oder alten Menschen sowie Menschen mit Behinderungen)Berufspraktische AusbildungDie praktische Ausbildung erfolgt in geeigneten Praxiseinrichtungen, z.B. in stationären und ambulanten Einrichtungen der Familien-, Alten- und Behindertenhilfe.PraktikaDie schulische Ausbildung wird durch Fachpraktika in geeigneten Einrichtungen ergänzt. Bei der Ausbildung in praxisintegrierter Form ist kein Fachpraktikum vorgesehen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich anerkannter Heilerziehungsassistent/Staatlich anerkannte HeilerziehungsassistentinBayern:Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegehelfer/Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegehelferinBremen:Staatlich geprüfter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich geprüfte HeilerziehungspflegeassistentinNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Sozialassistent/Staatlich geprüfte Sozialassistentin, Schwerpunkt HeilerziehungSaarland:Staatlich geprüfter Sozialassistent/Staatlich geprüfte Sozialassistentin, Schwerpunkt Heilerziehungspflege
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachoberschulreife.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen z.B. in Tagesstätten, Kindergärten, Wohn- und Pflegeheimen oder in der ambulanten Pflege.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Heilpädagogik bis hin zu Hauswirtschaft.Beruflich weiterkommenNach erfolgreicher Abschlussprüfung können Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen eine verkürzte Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in absolvieren.Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Heilpädagogik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. in der privaten Betreuung von Menschen mit Behinderungen oder als freiberufliche Tagespflegeperson.
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
Vollzeit: 2 Jahre (einschließlich fachpraktischer Ausbildung)Teilzeit: 3 Jahre (einschließlich fachpraktischer Ausbildung)
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
Vollzeit: 2 Jahre
▶ Ausbildungsinhalte (Baden-Württemberg)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:ModuleMenschen in Inklusionsprozessen verstehen und sie individuell und situationsbezogen begleitenLebenswelten von Menschen mit Assistenz- und beziehungsweise oder Unterstützungsbedarf erkennen und mitgestaltenpersönliche und berufliche Identität entwickelnKommunikation und Kooperation mit Einzelnen, Teams und Organisationen gestaltenfachpraktische Kompetenzen erwerbenallgemeinbildende Kompetenzen erwerbenFachpraktische AusbildungDie fachpraktische Ausbildung wird schwerpunktmäßig in Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Sozialpsychiatrie sowie in Pflegeeinrichtungen absolviert.
▶ Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Lernbereichbereichsspezifische Fächer (inkl. Praktika)Heilerziehung und SozialesGesundheitsförderung und PflegeArbeitsorganisation und RechtMathematikEnglischBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/Kommunikationggf. ReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneGesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz - JArbSchG) vom 12.04.1976 (BGBl. I S. 965), zuletzt geändert durch Artikel 53 des Gesetzes vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 323)Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Ausbildung und Prüfung in der Heilerziehungsassistenz (Ausbildungs- und Prüfungsverordnung Heilerziehungsassistenz - APrOHeilErzAss), verkündet als Artikel 13 der Verordnung vom 18.07.2017 (BW.GBl. S. 381, 404, 536), geändert durch Artikel 58 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Schulordnung für die Fachschulen (Fachschulordnung - FSO) vom 15.05.2017 (Bay.GVBl. S. 186), zuletzt geändert durch § 10 der Verordnung vom 04.07.2025 (Bay.GVBl. S. 298)Verordnung über die Berufsfachschule für Pflegeassistenz vom 24.10.2016 (Brem.GBl. S. 867), geändert durch Geschäftsverteilung des Senats vom 02.09.2025 (Brem.GBl. S. 674)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung - über die Ausbildung und Prüfung an der Berufsfachschule der Fachrichtung Heilerziehungspflege (APO-BFS-HEP) vom 14.06.2023 (Saar. Amtsbl. I S. 437), geändert durch Art...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
In der Regel ist ein Hauptschulabschluss erforderlich.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen. Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische und berufliche Vorbildung bzw. Berufspraxis:Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder allgemeine Hochschulreife (Abitur) und jeweils der Nachweis über eine sozialpädagogische, heilerziehungspflegerische oder pflegerische Tätigkeit im Umfang von mindestens 200 StundenoderAbschluss der Mittelschule und Nachweis einer beruflichen Vorbildung durch:eine abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung in einem (sozial)pädagogischen, (sozial)pflegerischen oder rehabilitativen Berufodereine abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung und eine sozialpädagogische oder (heilerziehungs)pflegerische Tätigkeit im Umfang von mindestens 200 Stundenoderein erfolgreich abgeschlossenes sozialpädagogisches Seminar, ein erfolgreich abgeschlossenes sozialpädagogisches oder heilerziehungspflegerisches Einführungsjahrodereine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 2 JahrenWeitere Voraussetzungen:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)Führungszeugnis
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bremen)
Schulische Vorbildung:Berufsbildungsreife (mindestens der Note befriedigend in Deutsch, Englisch und Mathematik)oder erweiterte Berufsbildungsreife (mindestens der Note ausreichend in Deutsch, Englisch und Mathematik)Weitere Voraussetzungen:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)FührungszeugnisNachweis über die Teilnahme an einem mehrtägigen Eingangspraktikum im Handlungsfeld vor Beginn der Ausbildung
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Saarland)
Schulische Vorbildung:HauptschulabschlussWeitere Voraussetzungen:gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)erweitertes Führungszeugnis
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Schulische Vorbildung:HauptschulabschlussWeitere Voraussetzungen:Ausbildungsvertrag mit einer geeigneten Einrichtung der Heilerziehungspflegegesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische Vorbildung:Erster SchulabschlussWeitere Voraussetzung:persönliche Eignung (erweitertes Führungszeugnis)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Devlet Onaylı Engelli Bireyler Bakım ve Eğitim Asistanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen unterstützen Heilerziehungspfleger/innen bei der Pflege, Förderung und Anleitung von Menschen aller Altersgruppen mit geistigen, körperlichen, seelischen oder mehrfachen Behinderungen. Sie helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen z.B. bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder hauswirtschaftlichen Arbeiten. Gegebenenfalls begleiten sie Personen zur Schule, zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen, zu Arzt- oder Behördenterminen. Bei kranken und bettlägerigen Menschen übernehmen sie auch die Grundpflege.Auch beim Aufstellen individueller Förderpläne sind sie beteiligt und bringen z.B. ihre Kenntnis der Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der betreuten Menschen ein. Im Rahmen der Umsetzung von Fördermaßnahmen regen sie z.B. Menschen mit Behinderungen zu kreativ-musischen und künstlerischen Beschäftigungen an, unterstützen sie beim Entwickeln von Arbeitsfertigkeiten oder organisieren Freizeitaktivitäten. Zudem wirken sie bei therapeutischen Maßnahmen mit, etwa im Bereich der Beschäftigungs- oder Arbeitstherapie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigungin Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheimen für Menschen mit Behinderungenin Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Kindergärtenbei ambulanten sozialen DienstenArbeitsorte: Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen arbeiten in erster Liniein Aufenthalts-, Wohn-, Schlaf- und Küchenräumenin Werkstättenin Sporträumen, z.B. Turn- und SchwimmhallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim FreienWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen therapeutischer Maßnahmen)Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit depressiven oder aggressiven Menschen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen, Teambesprechungen)Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt (z.B. Erkennen von Verhaltensänderungen der zu betreuenden Personen)Psychische Stabilität (z.B. zum Wahren einer professionellen Distanz im Umgang mit Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen)Schulfächer:Deutsch (z.B. um beim Erarbeiten von Förderplänen mitzuarbeiten)Kunst/Musik/Werken (z.B. um mit Kindern oder Erwachsenen zu basteln oder zu musizieren)Ethik (z.B. um ein gutes Gespür für ethische Fragestellungen zu entwickeln)Hauswirtschaftslehre (z.B. um Mahlzeiten zuzubereiten)Was verdient man in der Ausbildung?Es kann ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung bestehen. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Heilerziehungspflegeassistenten und -assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule bzw. Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband)Praktikumsbetriebe: Räumlichkeiten z.B. von Wohn- und Pflegeheimen, Tagesstätten, betreuten Werkstätten, Fachkrankenhäusern, Rehabilitationskliniken
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegeassistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.