Zum Inhalt springen

Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen

Heilpädagoge/-pädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83134

Was ist Devlet Onaylı Özel Eğitim Pedagoğu (Heilpädagoge/in)?

Aufgaben und TätigkeitenHeilpädagogen und -pädagoginnen unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen oder chronischen Erkrankungen, um ihnen die soziale und berufliche Eingliederung zu erleichtern. Kinder und Jugendliche mit emotionalen, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen sind ebenfalls im Blickpunkt der Heilpädagogik. Heilpädagogen und -pädagoginnen diagnostizieren zunächst vorliegende Probleme bzw. Störungen und ermitteln vorhandene Ressourcen sowie Fähigkeiten der zu betreuenden Personen. Daraufhin erstellen sie individuelle Behandlungspläne und stärken durch geeignete pädagogische Maßnahmen die Persönlichkeit und die Kompetenzen der zu betreuenden Menschen. Heilpädagogen und -pädagoginnen übernehmen insbesondere bei Menschen mit schwersten Behinderungen auch pflegerische Aufgaben.Wenn sie heilpädagogische Einrichtungen leiten, untersuchen und optimieren sie deren organisatorische, pflegerische und pädagogische Prozesse, entwickeln und realisieren heilpädagogische Konzepte sowie Supervisionen für Mitarbeitende.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Heilpädagogen und -pädagoginnen sind in erster Linie beschäftigt in Wohn- und Pflegeheimen in Tagesstätten für Menschen mit Behinderungenin Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfein Kliniken und Therapiezentrenin Gemeinschaftspraxenin Kindergärten und -horten bzw. integrativen EinrichtungenArbeitsorte:Heilpädagogen und -pädagoginnen arbeiten meistin Behandlungsräumenin Aufenthalts-, Werk- und Wohnräumenin Büro- und BesprechungsräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/inodereine im jeweiligen Bundesland als gleichwertig anerkannte sozialpädagogische oder sozialpflegerische Ausbildung ggf. in Verbindung mit einer mindestens 1-jährigen hauptberuflichen Berufspraxis in sozial- oder sonderpädagogischen Einrichtungenoderder Abschluss einer Fachschule für Sozialwesen im Fachbereich Sozialpädagogik oder der Abschluss als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/inSchulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungLernbereicheAllgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik, z.B. Psychologie, MedizinHeilpädagogische Konzepte, z.B. Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Familien und InstitutionenHandlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis. z.B. Musik und RhythmikOrganisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit, z.B. Anleitung und OrganisationWahlpflichtunterricht, z.B.:Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten Fachpraktische Ausbildungerworbene Kenntnisse in stationären, teilstationären und ambulanten heilpädagogischen Einrichtungen anwenden

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen und Fachakademien (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter Form Weiterbildungsdauer: 1,5-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenHeilpädagogen und -pädagoginnen unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen oder chronischen Erkrankungen, um ihnen die soziale und berufliche Eingliederung zu erleichtern. Kinder und Jugendliche mit emotionalen, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen sind ebenfalls im Blickpunkt der Heilpädagogik. Heilpädagogen und -pädagoginnen diagnostizieren zunächst vorliegende Probleme bzw. Störungen und ermitteln vorhandene Ressourcen sowie Fähigkeiten der zu betreuenden Personen. Daraufhin erstellen sie individuelle Behandlungspläne und stärken durch geeignete pädagogische Maßnahmen die Persönlichkeit und die Kompetenzen der zu betreuenden Menschen. Heilpädagogen und -pädagoginnen übernehmen insbesondere bei Menschen mit schwersten Behinderungen auch pflegerische Aufgaben.Wenn sie heilpädagogische Einrichtungen leiten, untersuchen und optimieren sie deren organisatorische, pflegerische und pädagogische Prozesse, entwickeln und realisieren heilpädagogische Konzepte sowie Supervisionen für Mitarbeitende.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Heilpädagogen und -pädagoginnen sind in erster Linie beschäftigt in Wohn- und Pflegeheimen in Tagesstätten für Menschen mit Behinderungenin Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfein Kliniken und Therapiezentrenin Gemeinschaftspraxenin Kindergärten und -horten bzw. integrativen EinrichtungenArbeitsorte:Heilpädagogen und -pädagoginnen arbeiten meistin Behandlungsräumenin Aufenthalts-, Werk- und Wohnräumenin Büro- und BesprechungsräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/inodereine im jeweiligen Bundesland als gleichwertig anerkannte sozialpädagogische oder sozialpflegerische Ausbildung ggf. in Verbindung mit einer mindestens 1-jährigen hauptberuflichen Berufspraxis in sozial- oder sonderpädagogischen Einrichtungenoderder Abschluss einer Fachschule für Sozialwesen im Fachbereich Sozialpädagogik oder der Abschluss als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/inSchulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungLernbereicheAllgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik, z.B. Psychologie, MedizinHeilpädagogische Konzepte, z.B. Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Familien und InstitutionenHandlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis. z.B. Musik und RhythmikOrganisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit, z.B. Anleitung und OrganisationWahlpflichtunterricht, z.B.:Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten Fachpraktische Ausbildungerworbene Kenntnisse in stationären, teilstationären und ambulanten heilpädagogischen Einrichtungen anwenden

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen oder Fachakademien statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Räume von heilpädagogischen Einrichtungen (bei Praktika und Hospitationen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume und Räume von heilpädagogischen Einrichtungen bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen und Fachakademien (landesrechtlich geregelt), ggf. in praxisintegrierter FormWeiterbildungsdauer 1,5-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit) Aufgaben und TätigkeitenHeilpädagogen und -pädagoginnen unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen oder chronischen Erkrankungen, um ihnen die soziale und berufliche Eingliederung zu erleichtern. Kinder und Jugendliche mit emotionalen, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen sind ebenfalls im Blickpunkt der Heilpädagogik. Heilpädagogen und -pädagoginnen diagnostizieren zunächst vorliegende Probleme bzw. Störungen und ermitteln vorhandene Ressourcen sowie Fähigkeiten der zu betreuenden Personen. Daraufhin erstellen sie individuelle Behandlungspläne und stärken durch geeignete pädagogische Maßnahmen die Persönlichkeit und die Kompetenzen der zu betreuenden Menschen. Heilpädagogen und -pädagoginnen übernehmen insbesondere bei Menschen mit schwersten Behinderungen auch pflegerische Aufgaben.Wenn sie heilpädagogische Einrichtungen leiten, untersuchen und optimieren sie deren organisatorische, pflegerische und pädagogische Prozesse, entwickeln und realisieren heilpädagogische Konzepte sowie Supervisionen für Mitarbeitende.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Heilpädagogen und -pädagoginnen sind in erster Linie beschäftigt in Wohn- und Pflegeheimen in Tagesstätten für Menschen mit Behinderungenin Einrichtungen...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 1,5-2,5 JahreTeilzeit: 2-4 Jahre

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichHeilpädagogisches Handeln als wissenschaftlich begründete und ethisch reflektierte Tätigkeit: 120 UnterrichtsstundenMedizinische Grundlagen heilpädagogischen Handelns: 100 UnterrichtsstundenPsychologisch-psychiatrische und soziologische Grundlagen heilpädagogischen Handelns: 260 UnterrichtsstundenGrundlagen der Diagnostik und Förderung von Menschen mit Entwicklungsbesonderheiten: 400 UnterrichtsstundenSozial- und Qualitätsmanagement in der Heilpädagogik: 40 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich Sehen inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich Hören inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich Sprache und Kommunikation inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich der körperlichen und motorischen Entwicklung inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich Lernen inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenMenschen mit Entwicklungsbesonderheiten im Bereich der geistigen Entwicklung inklusiv erziehen, fördern und begleiten: 60 UnterrichtsstundenHeilpädagogische Spielbe...

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen und Fachakademien ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

LernbereicheAllgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik, z.B. Psychologie, MedizinHeilpädagogische Konzepte, z.B. Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Familien und InstitutionenHandlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis. z.B. Musik und RhythmikOrganisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit, z.B. Anleitung und OrganisationWahlpflichtunterricht, z.B.:Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten Fachpraktische Ausbildungerworbene Kenntnisse in stationären, teilstationären und ambulanten heilpädagogischen Einrichtungen anwendenZusatzkenntnisseSchulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.

Zusatzqualifikationen

Fachschulen bzw. Fachakademien bieten ggf. Zusatzqualifikationen an, z.B.Erwerb der Lehrbefähigung für den katholischen Religionsunterricht

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Psychologie/Pädagogik: z.B. um Menschen mit sozial-emotionalem Verhalten empathisch zu betreuenKreativität: z.B. um Kinder mit Behinderungen zu fördern

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Der berufspraktische Teil der Weiterbildung kann vergütet werden.Wird die Weiterbildung in einer praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) absolviert, erhalten Auszubildende an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.491 €2. Ausbildungsjahr: 1.552 €Quelle:Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Heilpädagoge/-pädagogin an:Bereich Therapie (nichtärztlich)Altentherapeut/AltentherapeutinStaatlich anerkannter Motopäde/Staatlich anerkannte MotopädinPflegeexperte/Pflegeexpertin für Stoma, Kontinenz und WundeGemeinsamkeit:heilpädagogische, rehabilitative bzw. therapeutische Maßnahmen planen und durchführenBereich Menschen mit BehinderungenFachlehrkraft (staatlich geprüft) an FörderschulenFachpflegekraft für PsychiatrieStaatlich geprüfte Fachkraft für Blinden- und SehbehindertenrehabilitationGemeinsamkeit:Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen oder andere Menschen mit besonderen Bedürfnissen betreuen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

VerkürzungWeiterbildungsverkürzungen sind in den Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen für Heilpädagogen und -pädagoginnen der Bundesländer geregelt. Die gängigsten Bestimmungen sind (Abweichungen möglich):Für Bewerber bzw. Bewerberinnen, die bereits einen Bildungsgang der Fachschule erfolgreich abgeschlossen haben und einen weiteren Abschluss in einer anderen Fachrichtung (oder in einem anderen Schwerpunkt) erwerben wollen, kann die Weiterbildungsdauer verkürzt werden.Für Bewerber bzw. Bewerberinnen mit Hochschulreife oder Fachhochschulreife kann die Weiterbildung um bis zu ein halbes Jahr in der Vollzeitform oder bis zu ein Jahr in der Teilzeitform verkürzt werden.In einigen Bundesländern sind keine Verkürzungsmöglichkeiten vorgesehen.VerlängerungWurde die Versetzung in den nächstfolgenden Schuljahrgang nicht erreicht, ist je nach Bundesland die ein- bis zweimalige Wiederholung möglich. Teilweise ist eine Höchstausbildungsdauer festgelegt, zum Beispiel in Bayern 4 Jahre bei Vollzeit-, 8 Jahre bei Teilzeitunterricht, jeweils einschließlich möglicher Unterbrechungen. Es gelten jeweils die Bestimmungen der Bundesländer (Fachschulordnungen, zum Teil auch allgemeine Schulordnungen).In den meisten Schulordnungen sind Verlängerungen der Weiterbildung für besondere Fälle vorgesehen, z.B. bei Mutterschaft.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg, Thüringen:Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte HeilpädagoginBayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt:Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin (Bachelor Professional in Sozialwesen)Berlin:Staatlich geprüfter Heilpädagoge/Staatlich geprüfte Heilpädagogin (Bachelor Professional in Sozialwesen)Nach erfolgreichem Abschluss erhält man in Berlin die Qualifikation Facherzieher/Facherzieherin für Integration. Nordrhein-Westfalen:Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin (Bachelor Professional im Sozialwesen)Schleswig-Holstein:Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin (Bachelor Professional im Fachbereich Sozialwesen)

Die Weiterbildung im Überblick

Heilpädagoge bzw. Heilpädagogin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen und Fachakademien statt.Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 1,5-2 Jahre, in Teilzeit 2-4 Jahre.Je nach Bundesland kann die Weiterbildung auch in einer praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) durchgeführt werden.Daneben besteht die Möglichkeit, Heilpädagogik an Hochschulen zu studieren.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Heilpädagogen und -pädagoginnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Lehrbefähigung für den Religionsunterricht.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Heilpädagogen und -pädagoginnen z.B. in Wohn- und Pflegeheimen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder in Rehabilitationskliniken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Frühförderung bis hin zu Supervision.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Heilpädagogen und -pädagoginnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Heilpädagogik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit der Gründung oder Übernahme einer eigenen heilpädagogischen Praxis. Auch als Gutachter/innen oder Berater/innen für heilpädagogische Einrichtungen, Einrichtungen der Altenhilfe, der Frühförderung, Rehabilitation oder Sonderpädagogik können sie auf selbstständiger Basis tätig sein.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

BundesebeneRahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002 i.d.F. der Bildungsministerkonferenz vom 12.12.2025)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Weiterbildung an Fachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Weiterbildung in ihren Schul- bzw. Fachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung. LandesebeneSchul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung der Landesregierung über die Fachschulen des Fachbereichs Sozialwesen der Fachrichtungen Sozialpädagogik, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik (Sozialwesenfachschulverordnung) vom 30.03.2004 (BW.GBl. S. 180), geändert durch Verordnung vom 19.05.2009 (BW.GBl. S. 221)Verordnung des Sozialministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen für Sozialwesen der Fachrichtung Heilpädagogik (Heilpädagogenverordnung - APrOHeilPäd) vom 13.07.2004 (BW.GBl. S. 636), zuletzt geändert durch Artikel 60 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Schulordnung für die Fachakademien (Fachakademieordnung - FakO) vom 09.05.2017 (Bay.GVBl. S. 118), zuletzt geändert durch § 13 der Verordnung vom 04.07.2025 (Bay.GVBl. S. 298)Verordnung über die Studiengänge an den staatlichen Fachschulen für Heilpädagogik im Land Berlin (Heilpädagogikverordnung - HeilpädVO) vom 02.02.2015 (Ber.GVBl. S. 11, 39), zuletzt geändert durch Art...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/inodereine im jeweiligen Bundesland als gleichwertig anerkannte sozialpädagogische oder sozialpflegerische Ausbildung ggf. in Verbindung mit einer mindestens 1-jährigen hauptberuflichen Berufspraxis in sozial- oder sonderpädagogischen Einrichtungenoderder Abschluss einer Fachschule für Sozialwesen im Fachbereich Sozialpädagogik oder der Abschluss als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/inSchulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Zusätzlich ist erforderlich: ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs ggf. ein Führungszeugnisggf. entsprechende Religionszugehörigkeit an konfessionell gebundenen, privaten Schulen für Heilpädagogik Für Teilzeit-Bildungsgänge und bei praxisintegrierten Ausbildungsformen (PiA):Nachweis über eine berufsbegleitende Tätigkeit in einer einschlägigen Einrichtung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Devlet Onaylı Özel Eğitim Pedagoğu (Heilpädagoge/in)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenHeilpädagogen und -pädagoginnen unterstützen Menschen mit geistigen, körperlichen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen oder chronischen Erkrankungen, um ihnen die soziale und berufliche Eingliederung zu erleichtern. Kinder und Jugendliche mit emotionalen, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen sind ebenfalls im Blickpunkt der Heilpädagogik. Heilpädagogen und -pädagoginnen diagnostizieren zunächst vorliegende Probleme bzw. Störungen und ermitteln vorhandene Ressourcen sowie Fähigkeiten der zu betreuenden Personen. Daraufhin erstellen sie individuelle Behandlungspläne und stärken durch geeignete pädagogische Maßnahmen die Persönlichkeit und die Kompetenzen der zu betreuenden Menschen. Heilpädagogen und -pädagoginnen übernehmen insbesondere bei Menschen mit schwersten Behinderungen auch pflegerische Aufgaben.Wenn sie heilpädagogische Einrichtungen leiten, untersuchen und optimieren sie deren organisatorische, pflegerische und pädagogische Prozesse, entwickeln und realisieren heilpädagogische Konzepte sowie Supervisionen für Mitarbeitende.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Heilpädagogen und -pädagoginnen sind in erster Linie beschäftigt in Wohn- und Pflegeheimen in Tagesstätten für Menschen mit Behinderungenin Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfein Kliniken und Therapiezentrenin Gemeinschaftspraxenin Kindergärten und -horten bzw. integrativen EinrichtungenArbeitsorte:Heilpädagogen und -pädagoginnen arbeiten meistin Behandlungsräumenin Aufenthalts-, Werk- und Wohnräumenin Büro- und BesprechungsräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/inodereine im jeweiligen Bundesland als gleichwertig anerkannte sozialpädagogische oder sozialpflegerische Ausbildung ggf. in Verbindung mit einer mindestens 1-jährigen hauptberuflichen Berufspraxis in sozial- oder sonderpädagogischen Einrichtungenoderder Abschluss einer Fachschule für Sozialwesen im Fachbereich Sozialpädagogik oder der Abschluss als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/inSchulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungLernbereicheAllgemeine und spezielle Grundlagen der Heilpädagogik, z.B. Psychologie, MedizinHeilpädagogische Konzepte, z.B. Beziehungsgestaltung, Zusammenarbeit mit Familien und InstitutionenHandlungsformen und Methoden in der heilpädagogischen Praxis. z.B. Musik und RhythmikOrganisation und Qualitätsmanagement in der heilpädagogischen Arbeit, z.B. Anleitung und OrganisationWahlpflichtunterricht, z.B.:Pflege, Basale Stimulation, Gebärdensprache (DGS), Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten Fachpraktische Ausbildungerworbene Kenntnisse in stationären, teilstationären und ambulanten heilpädagogischen Einrichtungen anwenden

Ist Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in bzw. Heilerziehungspfleger/inodereine im jeweiligen Bundesland als gleichwertig anerkannte sozialpädagogische oder sozialpflegerische Ausbildung ggf. in Verbindung mit einer mindestens 1-jährigen hauptberuflichen Berufspraxis in sozial- oder sonderpädagogischen Einrichtungenoderder Abschluss einer Fachschule für Sozialwesen im Fachbereich Sozialpädagogik oder der Abschluss als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter/inSchulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Zusätzlich ist erforderlich: ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs ggf. ein Führungszeugnisggf. entsprechende Religionszugehörigkeit an konfessionell gebundenen, privaten Schulen für Heilpädagogik Für Teilzeit-Bildungsgänge und bei praxisintegrierten Ausbildungsformen (PiA):Nachweis über eine berufsbegleitende Tätigkeit in einer einschlägigen Einrichtung

Wo arbeiten Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Fachschulen oder Fachakademien statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Räume von heilpädagogischen Einrichtungen (bei Praktika und Hospitationen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume und Räume von heilpädagogischen Einrichtungen bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich anerkannter Heilpädagoge/Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Bachelor Professional in Sozialwesen in Deutschland?

Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Der berufspraktische Teil der Weiterbildung kann vergütet werden.Wird die Weiterbildung in einer praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) absolviert, erhalten Auszubildende an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.491 €2. Ausbildungsjahr: 1.552 €Quelle:Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege)

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.