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Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin

Dorfhelfer/in

Weiterbildung Sozialwissenschaften KldB B 83143

Was ist Dorfhelfer (Devlet Onaylı Kırsal Aile Destek Uzmanı)?

Aufgaben und TätigkeitenDorfhelfer und Dorfhelferinnen unterstützen vorübergehend hilfsbedürftige Familien, indem sie den ländlichen Haushalt weiterführen, wenn die haushaltsführende Person durch Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Kuraufenthalt ausfällt. Ihre tägliche Arbeit kann sehr unterschiedlich sein und hängt von den Bedürfnissen der Einsatzfamilie ab. Sie versorgen und betreuen z.B. die Kinder, helfen bei den Hausaufgaben oder pflegen kranke und ältere Familienangehörige. Außerdem organisieren sie u.a. den Tagesablauf, kochen und halten das Haus sauber und ordentlich. Bei Bedarf arbeiten sie auch im Garten, helfen im landwirtschaftlichen Betrieb mit und versorgen Haus- und Nutztiere. Ihre Tätigkeit in der Familie ist zeitlich begrenzt, daher informieren und beraten sie diese ggf. auch über weitere Hilfsmöglichkeiten für die Zeit nach ihrem Einsatz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen sind in erster Linie beschäftigtbei ambulanten sozialen Dienstenin Sozialstationen und anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe in DorfhelferwerkenArbeitsorte:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen arbeiten meistin Küchen, Wohn- und Wirtschaftsräumenin Ställen im Freien, z.B. in Obst- und GemüsegärtenSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Hof oder in Hoflädenin Lebensmittelgeschäften und auf Märktenin BüroräumenVoraussetzungenDie Abschlussprüfung in einem anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf, z.B. als Hauswirtschafter bzw. Hauswirtschafterin, sowie entsprechende Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:hauswirtschaftliches ManagementVersorgungsleistungenErnährungslehrePädagogik und PsychologieBetreuungsleistungen, SozialwesenGesundheitslehre und häusliche PflegeBerufs- und RechtskundeUnternehmensführung in der LandwirtschaftHausgartenbauInformationstechnikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche KommunikationBetriebswirtschaftslehreWahlpflichtbereich: Ethik oder Religionslehre sowie Kunst- oder WerkerziehungGelenktes Praktikum z.B.:ambulante und stationäre PflegeAltenbetreuung und -pflegeKindergartenpädagogiklandwirtschaftliche Tierhaltung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 1-2 Jahre - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenDorfhelfer und Dorfhelferinnen unterstützen vorübergehend hilfsbedürftige Familien, indem sie den ländlichen Haushalt weiterführen, wenn die haushaltsführende Person durch Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Kuraufenthalt ausfällt. Ihre tägliche Arbeit kann sehr unterschiedlich sein und hängt von den Bedürfnissen der Einsatzfamilie ab. Sie versorgen und betreuen z.B. die Kinder, helfen bei den Hausaufgaben oder pflegen kranke und ältere Familienangehörige. Außerdem organisieren sie u.a. den Tagesablauf, kochen und halten das Haus sauber und ordentlich. Bei Bedarf arbeiten sie auch im Garten, helfen im landwirtschaftlichen Betrieb mit und versorgen Haus- und Nutztiere. Ihre Tätigkeit in der Familie ist zeitlich begrenzt, daher informieren und beraten sie diese ggf. auch über weitere Hilfsmöglichkeiten für die Zeit nach ihrem Einsatz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen sind in erster Linie beschäftigtbei ambulanten sozialen Dienstenin Sozialstationen und anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe in DorfhelferwerkenArbeitsorte:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen arbeiten meistin Küchen, Wohn- und Wirtschaftsräumenin Ställen im Freien, z.B. in Obst- und GemüsegärtenSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Hof oder in Hoflädenin Lebensmittelgeschäften und auf Märktenin BüroräumenVoraussetzungenDie Abschlussprüfung in einem anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf, z.B. als Hauswirtschafter bzw. Hauswirtschafterin, sowie entsprechende Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:hauswirtschaftliches ManagementVersorgungsleistungenErnährungslehrePädagogik und PsychologieBetreuungsleistungen, SozialwesenGesundheitslehre und häusliche PflegeBerufs- und RechtskundeUnternehmensführung in der LandwirtschaftHausgartenbauInformationstechnikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche KommunikationBetriebswirtschaftslehreWahlpflichtbereich: Ethik oder Religionslehre sowie Kunst- oder WerkerziehungGelenktes Praktikum z.B.:ambulante und stationäre PflegeAltenbetreuung und -pflegeKindergartenpädagogiklandwirtschaftliche Tierhaltung

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sozialwissenschaften →

Der Beruf Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sozialwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenbei Praktika: Einrichtungen der Praktikumsbetriebe, z.B. Küchen und Hauswirtschaftsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, 1-2 Jahre - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenDorfhelfer und Dorfhelferinnen unterstützen vorübergehend hilfsbedürftige Familien, indem sie den ländlichen Haushalt weiterführen, wenn die haushaltsführende Person durch Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Kuraufenthalt ausfällt. Ihre tägliche Arbeit kann sehr unterschiedlich sein und hängt von den Bedürfnissen der Einsatzfamilie ab. Sie versorgen und betreuen z.B. die Kinder, helfen bei den Hausaufgaben oder pflegen kranke und ältere Familienangehörige. Außerdem organisieren sie u.a. den Tagesablauf, kochen und halten das Haus sauber und ordentlich. Bei Bedarf arbeiten sie auch im Garten, helfen im landwirtschaftlichen Betrieb mit und versorgen Haus- und Nutztiere. Ihre Tätigkeit in der Familie ist zeitlich begrenzt, daher informieren und beraten sie diese ggf. auch über weitere Hilfsmöglichkeiten für die Zeit nach ihrem Einsatz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen sind in erster Linie beschäftigtbei ambulanten sozialen Dienstenin Sozialstationen und anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe in DorfhelferwerkenArbeitsorte:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen arbeiten meistin Küchen, Wohn- und Wirtschaftsräumenin Ställen im Freien, z.B. in Obst- und GemüsegärtenSie arbeiten...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Vollzeit: 1-2 JahreTeilzeit: ca. 22 Monate

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichFachrichtungsübergreifender Lernbereich:betriebliche Kommunikation: Grundstufe 60 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenBetriebswirtschaftslehre: Grundstufe 60 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenFachrichtungsübergreifender Lernbereich insgesamt: Grundstufe 120 Unterrichtsstunden, Fachstufe 120 UnterrichtsstundenFachrichtungsbezogener Lernbereich:hauswirtschaftliches Management: Grundstufe 60 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenVersorgungsleistungen: Grundstufe 80 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenErnährungslehre: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenPädagogik, Psychologie: Grundstufe 60 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenBetreuungsleistungen, Sozialwesen: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 60 UnterrichtsstundenGesundheitslehre, häusliche Pflege: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenBerufs- und Rechtskunde: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenUnternehmensführung in der Landwirtschaft: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenHausgartenbau: Grundstufe 40 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenInformationstechnik: Grundstufe 20 Unterrichtsstunden, Fachstufe 20 UnterrichtsstundenFacharbeit: Grundstufe 0 Unterrichtsstunden, Fachstufe 40 UnterrichtsstundenFachrichtungsbezogener Lernbereich insgesamt: Grundstufe 460 Unterrichtsstunde...

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist i.d.R. kostenfrei. Private Fachschulen erheben meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Weitere Kosten können entstehen, z.B. für: ArbeitsmaterialienFahrten zur Weiterbildungsstätte auswärtige UnterbringungFörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen an Fachschulen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachrichtungsbezogen z.B.:hauswirtschaftliches ManagementVersorgungsleistungenErnährungslehrePädagogik und PsychologieBetreuungsleistungen, SozialwesenGesundheitslehre und häusliche PflegeBerufs- und RechtskundeUnternehmensführung in der LandwirtschaftHausgartenbauInformationstechnikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche KommunikationBetriebswirtschaftslehreWahlpflichtbereich: Ethik oder Religionslehre sowie Kunst- oder WerkerziehungGelenktes Praktikum z.B.:ambulante und stationäre PflegeAltenbetreuung und -pflegeKindergartenpädagogiklandwirtschaftliche Tierhaltung

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Hauswirtschaft: z.B. um Versorgungsleistungen für die zu betreuenden Personen zu planenPädagogik/Psychologie: z.B. um Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Der berufspraktische Teil der Weiterbildung kann vergütet werden.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Dorfhelfer/in an:Bereich HaushaltGeprüfter Fachhauswirtschafter/Geprüfte FachhauswirtschafterinStaatlich geprüfter Haus- und Familienpfleger/Staatlich geprüfte Haus- und Familienpflegerin/Bachelor Professional in SozialwesenHauswirtschaftlicher Betriebsleiter/Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin/Bachelor Professional in WirtschaftMeister/Meisterin der HauswirtschaftStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin Fachrichtung Hauswirtschaft/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftGemeinsamkeit:hauswirtschaftliche Aufgaben planen, organisieren und umsetzen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

VerlängerungEine Höchstausbildungsdauer kann festgelegt sein. Teilnehmende können je nach Bundesland die Abschlussprüfung bzw. Ausbildungsabschnitte ein- oder zweimal wiederholen.Teilnehmende können fehlende Berufspraxis z.T. während der Weiterbildung nachholen. Dadurch verlängert sich ggf. die Weiterbildung.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Staatlich geprüfter und anerkannter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte und anerkannte DorfhelferinBayern:Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin

Die Weiterbildung im Überblick

Dorfhelfer bzw. Dorfhelferin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt.Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 1-2 Jahre, in Teilzeit ca. 22 Monate.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Dorfhelfer/innen z.B. bei ambulanten sozialen Diensten oder in Sozialstationen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Familienpflege bis hin zu Kochen.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Dorfhelfer/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. freiberuflich oder als Anbieter/innen für hauswirtschaftliche Dienstleistungen.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Ministeriums Ländlicher Raum über die Ausbildung und Prüfung an landwirtschaftlichen Fachschulen (Landwirtschaftsfachschulen-Verordnung-VOFSLandw) vom 15.12.2014 (BW.GBl. 2015 S. 8), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 24.01.2023 (BW.GBl. S. 94)Prüfungsordnung für die Fachschulen für Dorfhelferinnen und Dorfhelfer (POFDH) vom 05.10.2007 (Bay.GVBl. S. 722), zuletzt geändert durch § 1 Abs. 63 der Verordnung vom 04.06.2024 (Bay.GVBl. S. 98)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringenÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitGesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.09.1984 (BGBl. I S. 1229), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19.07.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 245)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Abschlussprüfung in einem anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf, z.B. als Hauswirtschafter bzw. Hauswirtschafterin, sowie entsprechende Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Darüber ist ggf. ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung erforderlich..

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Dorfhelfer (Devlet Onaylı Kırsal Aile Destek Uzmanı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenDorfhelfer und Dorfhelferinnen unterstützen vorübergehend hilfsbedürftige Familien, indem sie den ländlichen Haushalt weiterführen, wenn die haushaltsführende Person durch Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Kuraufenthalt ausfällt. Ihre tägliche Arbeit kann sehr unterschiedlich sein und hängt von den Bedürfnissen der Einsatzfamilie ab. Sie versorgen und betreuen z.B. die Kinder, helfen bei den Hausaufgaben oder pflegen kranke und ältere Familienangehörige. Außerdem organisieren sie u.a. den Tagesablauf, kochen und halten das Haus sauber und ordentlich. Bei Bedarf arbeiten sie auch im Garten, helfen im landwirtschaftlichen Betrieb mit und versorgen Haus- und Nutztiere. Ihre Tätigkeit in der Familie ist zeitlich begrenzt, daher informieren und beraten sie diese ggf. auch über weitere Hilfsmöglichkeiten für die Zeit nach ihrem Einsatz.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen sind in erster Linie beschäftigtbei ambulanten sozialen Dienstenin Sozialstationen und anderen Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe in DorfhelferwerkenArbeitsorte:Dorfhelfer und Dorfhelferinnen arbeiten meistin Küchen, Wohn- und Wirtschaftsräumenin Ställen im Freien, z.B. in Obst- und GemüsegärtenSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Hof oder in Hoflädenin Lebensmittelgeschäften und auf Märktenin BüroräumenVoraussetzungenDie Abschlussprüfung in einem anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf, z.B. als Hauswirtschafter bzw. Hauswirtschafterin, sowie entsprechende Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.:hauswirtschaftliches ManagementVersorgungsleistungenErnährungslehrePädagogik und PsychologieBetreuungsleistungen, SozialwesenGesundheitslehre und häusliche PflegeBerufs- und RechtskundeUnternehmensführung in der LandwirtschaftHausgartenbauInformationstechnikFachrichtungsübergreifend z.B.:betriebliche KommunikationBetriebswirtschaftslehreWahlpflichtbereich: Ethik oder Religionslehre sowie Kunst- oder WerkerziehungGelenktes Praktikum z.B.:ambulante und stationäre PflegeAltenbetreuung und -pflegeKindergartenpädagogiklandwirtschaftliche Tierhaltung

Ist Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin qualifiziert werden?

Die Abschlussprüfung in einem anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf, z.B. als Hauswirtschafter bzw. Hauswirtschafterin, sowie entsprechende Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Schulische Mindestvoraussetzung ist, je nach Bundesland, der Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Darüber ist ggf. ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung erforderlich..

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenbei Praktika: Einrichtungen der Praktikumsbetriebe, z.B. Küchen und Hauswirtschaftsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Dorfhelfer/Staatlich geprüfte Dorfhelferin in Deutschland?

Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Der berufspraktische Teil der Weiterbildung kann vergütet werden.

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