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Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik

Schiffsbetriebstechniker/in/Bachelor Professional in Technik

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51133

Was ist Devlet Onaylı Gemi İşletme Teknolojisi Uzmanı (Bachelor Professional in Technik)?

Aufgaben und TätigkeitenSchiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen können als Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen, als Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen oder als Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlagen tätig sein.Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen überwachen die Anlagen an Bord und achten auf die Sicherheitsvorschriften. Sie prüfen Motoren sowie Kühl- und Schmierölsysteme, finden Fehler und veranlassen Reparaturen und Wartungen. Im Wachdienst beobachten sie Messgeräte im Maschinenraum oder in der Steuerzentrale und greifen bei Störungen ein. Sie protokollieren alle Abläufe und Messwerte sorgfältig. Außerdem verteilen sie Aufgaben im Maschinendienst und leiten andere Besatzungsmitglieder an. Zusätzlich übernehmen sie Aufgaben für die Schiffssicherheit, etwa bei der Brandbekämpfung oder im Rettungsdienst.Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen vertreten die Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage als direkte Vorgesetzte des Maschinenpersonals. Sie sind verantwortlich für die Organisation der Arbeit, überwachen die Maschinenanlagen und sorgen für die regelmäßige Wartung. Anlagen und Systeme nehmen sie in Betrieb, kontrollieren ihre Funktion und beseitigen ggf. Störungen und Fehler. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Verwaltung und Bereitstellung der Werkzeuge und Ersatzteile. Sie kontrollieren Trimm, Stabilität und Belastung und überwachen die Einhaltung rechtlicher Vorschriften. Zudem haben sie Aufgaben in der Schiffssicherheit, z.B. in der Brandbekämpfung oder im Rettungsbootsdienst, und sorgen für den Arbeitsschutz sowie die Ausbildung des Maschinenpersonals.Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage (auch Leitende Ingenieurinnen und Ingenieure oder "Chiefs") organisieren die Abläufe im Maschinenbetrieb auf Schiffen in enger Absprache mit dem Kapitän oder der Kapitänin. Sie überwachen den Maschinenbetrieb und achten darauf, dass alle rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Sie legen den technischen Wachdienst fest und unterstützen bei Bedarf die Wachingenieurinnen und -ingenieure. Außerdem kontrollieren sie wichtige technische Daten wie Trimm, Stabilität und Belastung. Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage sorgen dafür, dass Wartungen und Reparaturen durchgeführt werden und dass ausreichend Betriebsmittel und Ersatzteile vorhanden sind. Zusätzlich tragen sie Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge, die Sicherung der Fracht und das ordnungsgemäße Schließen der Ladepforten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen sind in erster Linie beschäftigtauf Kauffahrteischiffen in der See- und Küstenschifffahrt sowie in der Meeresfischereibei Reedereien der SeeschifffahrtArbeitsorte:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen arbeiten meist an Bord von Schiffen.VoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. eine Berufsausbildung als Schiffsmechaniker bzw. Schiffsmechanikerin, eine Ausbildung in einem Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und eine Seefahrtzeit im Maschinendienst von 6-12 Monaten oder eine Weiterbildung als Technischer Offiziersassistent bzw. Technische Offiziersassistentin voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.Für die Zulassung zum verkürzten Bildungsgang wird ein gültiges Befähigungszeugnis "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO", "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", oder "Kapitän NK" vorausgesetzt.Die Seediensttauglichkeit ist nachzuweisen.Inhalte der WeiterbildungGesellschaft und Kommunikation, z.B. Englisch/Deutsch, EDV, RechtswesenSeefahrtbezogene Naturwissenschaften, z.B. Mathematik, Physik, ChemieSchiffsbetriebstechnik, z.B. Schiffsmotoren und Propulsion, Arbeitsmaschinen und AnlagenElektrotechnik, z.B. elektrische SteuerungenWartung und InstandsetzungÜberwachung und Fürsorge, z.B. Arbeitsschutz, Personalführung, Rettung/BrandbekämpfungProjekte

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: 2 Jahre (Vollzeit)

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenSchiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen können als Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen, als Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen oder als Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlagen tätig sein.Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen überwachen die Anlagen an Bord und achten auf die Sicherheitsvorschriften. Sie prüfen Motoren sowie Kühl- und Schmierölsysteme, finden Fehler und veranlassen Reparaturen und Wartungen. Im Wachdienst beobachten sie Messgeräte im Maschinenraum oder in der Steuerzentrale und greifen bei Störungen ein. Sie protokollieren alle Abläufe und Messwerte sorgfältig. Außerdem verteilen sie Aufgaben im Maschinendienst und leiten andere Besatzungsmitglieder an. Zusätzlich übernehmen sie Aufgaben für die Schiffssicherheit, etwa bei der Brandbekämpfung oder im Rettungsdienst.Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen vertreten die Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage als direkte Vorgesetzte des Maschinenpersonals. Sie sind verantwortlich für die Organisation der Arbeit, überwachen die Maschinenanlagen und sorgen für die regelmäßige Wartung. Anlagen und Systeme nehmen sie in Betrieb, kontrollieren ihre Funktion und beseitigen ggf. Störungen und Fehler. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Verwaltung und Bereitstellung der Werkzeuge und Ersatzteile. Sie kontrollieren Trimm, Stabilität und Belastung und überwachen die Einhaltung rechtlicher Vorschriften. Zudem haben sie Aufgaben in der Schiffssicherheit, z.B. in der Brandbekämpfung oder im Rettungsbootsdienst, und sorgen für den Arbeitsschutz sowie die Ausbildung des Maschinenpersonals.Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage (auch Leitende Ingenieurinnen und Ingenieure oder "Chiefs") organisieren die Abläufe im Maschinenbetrieb auf Schiffen in enger Absprache mit dem Kapitän oder der Kapitänin. Sie überwachen den Maschinenbetrieb und achten darauf, dass alle rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Sie legen den technischen Wachdienst fest und unterstützen bei Bedarf die Wachingenieurinnen und -ingenieure. Außerdem kontrollieren sie wichtige technische Daten wie Trimm, Stabilität und Belastung. Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage sorgen dafür, dass Wartungen und Reparaturen durchgeführt werden und dass ausreichend Betriebsmittel und Ersatzteile vorhanden sind. Zusätzlich tragen sie Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge, die Sicherung der Fracht und das ordnungsgemäße Schließen der Ladepforten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen sind in erster Linie beschäftigtauf Kauffahrteischiffen in der See- und Küstenschifffahrt sowie in der Meeresfischereibei Reedereien der SeeschifffahrtArbeitsorte:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen arbeiten meist an Bord von Schiffen.VoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. eine Berufsausbildung als Schiffsmechaniker bzw. Schiffsmechanikerin, eine Ausbildung in einem Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und eine Seefahrtzeit im Maschinendienst von 6-12 Monaten oder eine Weiterbildung als Technischer Offiziersassistent bzw. Technische Offiziersassistentin voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.Für die Zulassung zum verkürzten Bildungsgang wird ein gültiges Befähigungszeugnis "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO", "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", oder "Kapitän NK" vorausgesetzt.Die Seediensttauglichkeit ist nachzuweisen.Inhalte der WeiterbildungGesellschaft und Kommunikation, z.B. Englisch/Deutsch, EDV, RechtswesenSeefahrtbezogene Naturwissenschaften, z.B. Mathematik, Physik, ChemieSchiffsbetriebstechnik, z.B. Schiffsmotoren und Propulsion, Arbeitsmaschinen und AnlagenElektrotechnik, z.B. elektrische SteuerungenWartung und InstandsetzungÜberwachung und Fürsorge, z.B. Arbeitsschutz, Personalführung, Rettung/BrandbekämpfungProjekte

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitFilm SchiffsbetriebstechnikWeitere InformationsangeboteDeutsche SeeschifffahrtHANSAMarineForumNachrichten für Seefahrer (NfS)Schiff & HafenSchiffbau Industrie

Lernorte

Die Weiterbildung findet in Fachschulen statt.Lernorte sindUnterrichtsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer2 Jahre (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenSchiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen können als Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen, als Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen oder als Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlagen tätig sein.Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen überwachen die Anlagen an Bord und achten auf die Sicherheitsvorschriften. Sie prüfen Motoren sowie Kühl- und Schmierölsysteme, finden Fehler und veranlassen Reparaturen und Wartungen. Im Wachdienst beobachten sie Messgeräte im Maschinenraum oder in der Steuerzentrale und greifen bei Störungen ein. Sie protokollieren alle Abläufe und Messwerte sorgfältig. Außerdem verteilen sie Aufgaben im Maschinendienst und leiten andere Besatzungsmitglieder an. Zusätzlich übernehmen sie Aufgaben für die Schiffssicherheit, etwa bei der Brandbekämpfung oder im Rettungsdienst.Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen vertreten die Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage als direkte Vorgesetzte des Maschinenpersonals. Sie sind verantwortlich für die Organisation der Arbeit, überwachen die Maschinenanlagen und sorgen für die regelmäßige Wartung. Anlagen und Systeme nehmen sie in Betrieb, kontrollieren ihre Funktion und beseitigen ggf. Störungen und Fehler. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Verwaltung und Be...

Kompetenzen

Kernkompetenzen:ElektronikElektrotechnikLadungs- und UmschlagtechnikMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMaschinentechnikSchiffsbetriebstechnikTechnischer WachoffizierWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere Kompetenzen:Arbeitsschutz, UnfallverhütungChemieDokumentation (technisch)EnglischGutachter-, SachverständigentätigkeitHydraulikMathematikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)PhysikPneumatikRettungsmaßnahmen, Erste HilfeSchifffahrtsrechtSeediensttauglichkeitSicherheitstechnikTLM - Leiter der MaschinenanlageTWO - Technischer WachoffizierTZO - Zweiter technischer SchiffsoffizierWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Funkzeugnisse"Kompetenzgruppe "Patente, Schifffahrtslizenzen - Seeverkehr"Kompetenzgruppe "Schiffstypen"

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 2 Jahre

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Gesellschaft und Kommunikation: 360 UnterrichtsstundenSeefahrtsbezogene Naturwissenschaften: 440 UnterrichtsstundenSchiffsbetriebstechnik: 740 UnterrichtsstundenElektrotechnik, Elektronik und Leittechnik: 480 UnterrichtsstundenWartung und Instandsetzung: 160 UnterrichtsstundenÜberwachung des technischen Schiffsbetriebs und Fürsorge für Personen an Bord: 240 UnterrichtsstundenProjekte: 220 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 2.640 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Gesellschaft und Kommunikation, z.B.: Englisch/Deutsch, EDV, RechtswesenSeefahrtbezogene Naturwissenschaften, z.B.: Mathematik, Physik, ChemieSchiffsbetriebstechnik, z.B.: Schiffsmotoren und Propulsion, Arbeitsmaschinen und AnlagenElektrotechnik, z.B.: elektrische SteuerungenWartung und InstandsetzungÜberwachung und Fürsorge, z.B.: Arbeitsschutz, Personalführung, Rettung/BrandbekämpfungProjekte

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Chemie: z.B. um angemessen mit Gefahrstoffen umzugehenPhysik: z.B. um die Gesetzmäßigkeiten der Mechanik optimal zu nutzenEnglisch: z.B. um englischsprachiges Seefahrtsstandardvokabular anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Auf folgende Bedingungen sollte man sich einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schiffsbetriebstechniker/in an:Bereich Schiff und SchifffahrtKapitän/Kapitänin - KüstenfischereiNautiker/Nautikerin (Fachschule)/Bachelor Professional in TechnikNautischer Schiffsoffizier/Kapitän/Nautische Schiffsoffizierin/Kapitänin in der Großen Hochseefischerei/Bachelor Professional in TechnikNautischer Schiffsoffizier/Kapitän / Nautische Schiffsoffizierin/Kapitänin in der Kleinen HochseefischereiSchiffsmaschinist/SchiffsmaschinistinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Schifffahrt und Schifffahrtstechnik übernehmen

Verbände und Organisationen

Berufsbildungsstelle Seeschiffahrt e.V. (BBS)Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband Deutscher Reeder (VDR)Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM)Zentrale Heuerstelle Hamburg (ZHH)

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Verkürzungen/Verlängerungen

Verkürzung der DauerMit einem der Befähigungszeugnisse "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", "Kapitän NK" oder "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO" kann die Ausbildungsdauer um 1 Jahr verkürzt werden.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Mecklenburg-Vorpommern:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik)Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional im Fachbereich Technik)Mit dem Abschluss erfolgt zugleich der Erwerb des Befähigungszeugnis: "Technischer Wachoffizier bzw. Technische Wachoffizierin TWO" Nach einer Seefahrtszeit von 12 Monaten als Technischer Wachoffizier bzw. Technische Wachoffizierin kann das Befähigungszeugnis "Zweiter technischer Schiffsoffizier bzw. Zweite technische Schiffsoffizierin TZO" erworben werden.Nach einer Seefahrtszeit von weiteren 12 Monaten als Zweiter technischer Schiffsoffizier bzw. Zweite technische Schiffsoffizierin oder 24 Monaten als Technischer Wachoffizier bzw. Technische Wachoffizierin kann das Befähigungszeugnis "Leiter bzw. Leiterin der Maschinenanlage TLM" erworben werden.

Die Weiterbildung im Überblick

Schiffsbetriebstechniker bzw. Schiffsbetriebstechnikerin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre.Die bundeseinheitliche Seeleute-Befähigungsverordnung verleiht damit das Befähigungszeugnis "Technischer Wachoffizier TWO". Nach einer Seefahrtszeit von 12 Monaten als Technischer Wachoffizier bzw. Technische Wachoffizierin kann das Befähigungszeugnis "Zweiter technischer Schiffsoffizier TZO" erworben werden.Nach einer Seefahrtszeit von weiteren 12 Monaten als Zweiter technischer Schiffsoffizier bzw. Zweite technische Schiffsoffizierin oder 24 Monaten als Technischer Wachoffizier bzw. Technische Wachoffizierin kann das Befähigungszeugnis "Leiter bzw. Leiterin der Maschinenanlage TLM" erworben werden.Daneben besteht die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung zum Schiffsbetriebstechnischen Assistenten bzw. zur Schiffsbetriebstechnischen Assistentin zu absolvieren.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Schiffsbetriebstechniker/innen in der See- und Küstenschifffahrt.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Schiffstechnik bis hin zu elektrischer Energie- und Anlagentechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Schiffsbetriebstechniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Schiffsbetriebstechnik erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Schul- bzw. Fachschulordnungen Die Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung über die Zulassung, Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen für Nautik und für Schiffsbetriebstechnik im Land Mecklenburg-Vorpommern (Seeschifffahrtausbildungs- und Prüfungsverordnung - SeeschAPVO M-V) vom 06.05.2008 (GVOBl. M-V S. 200), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 22.04.2022 (Mittl.bl. BM M-V S. 50)Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.05.2025 (Nds. GVBl. Nr. 34)Landesverordnung über die Fachschule für die Seeschifffahrt (Fachschulverordnung Seeschifffahrt - FSVO-Seeschifffahrt) vom 28.05.2020 (NBl.MBWK.Schl.-H. S. 189), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23.11.2021 (NBl.MBWK.Schl.-H. S. 370)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBayernBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltThüringenÜbergreifend für Weiterbildung und TätigkeitVerordnung über die Befähigungen der Seeleute in der Seeschifffahrt (Seeleute-Befähigungsverordnung - See-BV) vom 08.05.2014 (BGBl. I S. 460), zuletzt geändert durch Artikel 4 Verordnung vom 25.03.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 100)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Fachschulen setzen i.d.R. eine Berufsausbildung als Schiffsmechaniker bzw. Schiffsmechanikerin, eine Ausbildung in einem Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und eine Seefahrtzeit im Maschinendienst von 6-12 Monaten oder eine Weiterbildung als Technischer Offiziersassistent bzw. Technische Offiziersassistentin voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.Für die Zulassung zum verkürzten Bildungsgang wird ein gültiges Befähigungszeugnis "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO", "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", oder "Kapitän NK" vorausgesetzt.Die Seediensttauglichkeit ist nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Devlet Onaylı Gemi İşletme Teknolojisi Uzmanı (Bachelor Professional in Technik)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenSchiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen können als Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen, als Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen oder als Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlagen tätig sein.Technische Wachoffiziere und Wachoffizierinnen überwachen die Anlagen an Bord und achten auf die Sicherheitsvorschriften. Sie prüfen Motoren sowie Kühl- und Schmierölsysteme, finden Fehler und veranlassen Reparaturen und Wartungen. Im Wachdienst beobachten sie Messgeräte im Maschinenraum oder in der Steuerzentrale und greifen bei Störungen ein. Sie protokollieren alle Abläufe und Messwerte sorgfältig. Außerdem verteilen sie Aufgaben im Maschinendienst und leiten andere Besatzungsmitglieder an. Zusätzlich übernehmen sie Aufgaben für die Schiffssicherheit, etwa bei der Brandbekämpfung oder im Rettungsdienst.Zweite Technische Schiffsoffiziere und Schiffsoffizierinnen vertreten die Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage als direkte Vorgesetzte des Maschinenpersonals. Sie sind verantwortlich für die Organisation der Arbeit, überwachen die Maschinenanlagen und sorgen für die regelmäßige Wartung. Anlagen und Systeme nehmen sie in Betrieb, kontrollieren ihre Funktion und beseitigen ggf. Störungen und Fehler. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Verwaltung und Bereitstellung der Werkzeuge und Ersatzteile. Sie kontrollieren Trimm, Stabilität und Belastung und überwachen die Einhaltung rechtlicher Vorschriften. Zudem haben sie Aufgaben in der Schiffssicherheit, z.B. in der Brandbekämpfung oder im Rettungsbootsdienst, und sorgen für den Arbeitsschutz sowie die Ausbildung des Maschinenpersonals.Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage (auch Leitende Ingenieurinnen und Ingenieure oder "Chiefs") organisieren die Abläufe im Maschinenbetrieb auf Schiffen in enger Absprache mit dem Kapitän oder der Kapitänin. Sie überwachen den Maschinenbetrieb und achten darauf, dass alle rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Sie legen den technischen Wachdienst fest und unterstützen bei Bedarf die Wachingenieurinnen und -ingenieure. Außerdem kontrollieren sie wichtige technische Daten wie Trimm, Stabilität und Belastung. Leiter und Leiterinnen der Maschinenanlage sorgen dafür, dass Wartungen und Reparaturen durchgeführt werden und dass ausreichend Betriebsmittel und Ersatzteile vorhanden sind. Zusätzlich tragen sie Mitverantwortung für Lade- und Löschvorgänge, die Sicherung der Fracht und das ordnungsgemäße Schließen der Ladepforten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen sind in erster Linie beschäftigtauf Kauffahrteischiffen in der See- und Küstenschifffahrt sowie in der Meeresfischereibei Reedereien der SeeschifffahrtArbeitsorte:Schiffsbetriebstechniker und Schiffsbetriebstechnikerinnen arbeiten meist an Bord von Schiffen.VoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. eine Berufsausbildung als Schiffsmechaniker bzw. Schiffsmechanikerin, eine Ausbildung in einem Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und eine Seefahrtzeit im Maschinendienst von 6-12 Monaten oder eine Weiterbildung als Technischer Offiziersassistent bzw. Technische Offiziersassistentin voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.Für die Zulassung zum verkürzten Bildungsgang wird ein gültiges Befähigungszeugnis "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO", "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", oder "Kapitän NK" vorausgesetzt.Die Seediensttauglichkeit ist nachzuweisen.Inhalte der WeiterbildungGesellschaft und Kommunikation, z.B. Englisch/Deutsch, EDV, RechtswesenSeefahrtbezogene Naturwissenschaften, z.B. Mathematik, Physik, ChemieSchiffsbetriebstechnik, z.B. Schiffsmotoren und Propulsion, Arbeitsmaschinen und AnlagenElektrotechnik, z.B. elektrische SteuerungenWartung und InstandsetzungÜberwachung und Fürsorge, z.B. Arbeitsschutz, Personalführung, Rettung/BrandbekämpfungProjekte

Ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik qualifiziert werden?

Fachschulen setzen i.d.R. eine Berufsausbildung als Schiffsmechaniker bzw. Schiffsmechanikerin, eine Ausbildung in einem Beruf der Metall- oder Elektrotechnik und eine Seefahrtzeit im Maschinendienst von 6-12 Monaten oder eine Weiterbildung als Technischer Offiziersassistent bzw. Technische Offiziersassistentin voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss.Für die Zulassung zum verkürzten Bildungsgang wird ein gültiges Befähigungszeugnis "Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO", "Nautischer Wachoffizier NWO", "Erster Offizier NEO", oder "Kapitän NK" vorausgesetzt.Die Seediensttauglichkeit ist nachzuweisen.

Wo arbeiten Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet in Fachschulen statt.Lernorte sindUnterrichtsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schiffsbetriebstechnik/Bachelor Professional in Technik in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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