Tourismusmanagement (weiterführend)
Was ist Turizm Yönetimi (İleri Seviye)?
Beschreibung (Deutsch)
Das Berufsfeld des Tourismusmanagements (auf fortgeschrittenem Niveau) in Deutschland umfasst Fachkräfte, die komplexe und strategische Managementaufgaben im Tourismussektor übernehmen. Experten in diesem Bereich sind verantwortlich für die Entwicklung von Tourismusprodukten und -dienstleistungen sowie für das Marketing
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Tourismusmanagement (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Duales Studium
Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Tourismusmanagement gibt es praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:DestinationsmanagementEmpirische Sozialforschung/StatistikForschungsmethoden für Freizeit und TourismusGlobale Trends/TrendforschungGrundlagen betriebswirtschaftlichen Handels im TourismusKlimawandel und TourismusKultur und FreizeitgeografieLeitungskompetenz und TeambildungNachhaltigkeitsbilanzierung im TourismusStrategisches Management und RegionalplanungTourismusmanagementWahlpflichtmodule, z.B.:Business Intelligence and Data Mining in TourismSmart Tourism: Research and Application TrendsTourism in Developing CountriesWellness- und GesundheitstourismusPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Unternehmen der Tourismusbranche, ggf. auch im Ausland), Forschungsprojekte
▶ Auswahlverfahren
Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Sprachlabors Übungen zur Phonetik durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika (z.B. in touristischen Unternehmen) absolvieren, Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Verschiedene LänderMasterstudiengang "International Tourism Management"Hochschulen: Fachhochschule Westküste, Hochschule für Wirtschaft und Technik (Heide) und Partnerhochschulen, z.B. in Argentinien, China oder NeuseelandAbschluss: Master of Arts (M.A.), Doppelabschluss möglichWeitere Informationen: Fachhochschule Westküste: Masterstudiengang International Tourism Management
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Tourismusmanagement (weiterführend) sein:Bereich Management und UnternehmensführungHotelmanagement (weiterführend)Dienstleistungs-, Servicemanagement (weiterführend)Regionalmanagement (weiterführend)Unternehmensführung, Management (weiterführend)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Unternehmensberatung (weiterführend)Wirtschaftswissenschaften (weiterführend)Gemeinsamkeiten:betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwerbenunternehmerische Entscheidungen planen, organisieren, berechnen und umsetzenBereich Messe- und VeranstaltungsmanagementKulturmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen planen und organisieren
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Tourismusmanagement (grundständig)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundständig)Event-Management (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:InformationsverarbeitungSelbstmarketingZeitmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie z.B. Smart Tourism können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in touristischen Unternehmen bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft die im grundständigen Studienfach und ggf. während einer Berufstätigkeit erworbenen Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Management und Marketing.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Tourismusmanagement gibt es auch als dualen oder Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleAviation and Tourism Management (Master)Freizeit-, Sport-, Tourismus-Management (Master)International Tourism Management (Master)Nachhaltige Freizeit- und Tourismusentwicklung (Master)Nachhaltiges Tourismusmanagement (Master)Strategie und Innovation im Tourismus (Master)Tourism and Destination Management (Master)Tourism Development Strategies (Master)Tourismus (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Tourismusmanagement bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Tourismus, Fremdenverkehr oder Animation.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1950er-Jahre:zunehmende Bedeutung von Reisen als WirtschaftsfaktorEntstehung von Studiengänge mit Schwerpunkt Tourismus, im Fokus: Abläufe und Prozesse in Unternehmen touristischer Branchen1980er-Jahre:Etablierung des Begriffs TourismusErweiterung der Studieninhalte um das Konzept des sanften Tourismus als Gegenentwurf zum Massentourismus1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAb den 2000er-Jahren:Erweiterung der Tourismuswissenschaft um Bereiche, wie Geografie, Politik, Recht oder Biologieverstärkter Fokus auf: Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Event- und Kulturtourismus
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Business Administration (MBA)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Tourismusmanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Turizm Yönetimi (İleri Seviye)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Tourismusmanagement (weiterführend) in Deutschland? ▼
Das Berufsfeld des Tourismusmanagements (auf fortgeschrittenem Niveau) in Deutschland umfasst Fachkräfte, die komplexe und strategische Managementaufgaben im Tourismussektor übernehmen. Experten in diesem Bereich sind verantwortlich für die Entwicklung von Tourismusprodukten und -dienstleistungen sowie für das Marketing
Ist Tourismusmanagement (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Tourismusmanagement (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Tourismusmanagement (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Tourismusmanagement vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.
Wo arbeiten Tourismusmanagement (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Tourismusmanagement (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.