Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung
Verwaltungsfachangestellte/r - Bundesverwaltung
Was ist Federal Yönetim İdari Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Beschreibung (Deutsch)
Was macht man in diesem Beruf?Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung ermitteln Sachverhalte, erarbeiten Verwaltungsentscheidungen und unterrichten die Beteiligten. Bezogen auf den jeweiligen Einzelfall wenden sie Rechtsvorschriften an. Oft sind sie Ansprechpartner für Organisationen und Rat suchende Bürger. Im Rahmen der Personalverwaltung führen sie Personalakten und berechnen Bezüge und Gehälter. Sie erledigen auch administrative Aufgaben bei Personalgewinnung, -einsatz und -entwicklung. Im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind sie z.B. an der Erstellung und Ausführung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen beteiligt. Dabei führen sie Haushaltsüberwachungslisten und bearbeiten Zahlungsvorgänge. Darüber hinaus wirken sie bei der Materialbeschaffung und -verwaltung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung finden Beschäftigung bei Bundesbehörden, z.B. beim Bundesministerium der Finanzen, beim Kraftfahrt-Bundesamt, der Bundesagentur für Arbeit oder beim Bundesrechnungshof.Arbeitsorte:Verwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung Bundesverwaltung arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [50.0%]50Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Führen von Akten, beim Umgang mit personenbezogenen oder internen Informationen)Lernbereitschaft (z.B. bei Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften)Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Beantworten von Bürgeranfragen, für das Erklären von Verwaltungsentscheidungen)Schulfächer:Wirtschaft/Recht (z.B. um sich mit rechtlichen Regelungen auseinanderzusetzen) Deutsch (z.B. um Schriftverkehr zu erledigen und Berichte zu erstellen)Mathematik (z.B. um Dienstbezüge und Löhne des Behördenpersonals zu berechnen)Politik/Sozialkunde (z.B. um Zusammenhänge des Sozialsystems zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Behörden und Institutionen des Bundes): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung ermitteln Sachverhalte, erarbeiten Verwaltungsentscheidungen und unterrichten die Beteiligten. Bezogen auf den jeweiligen Einzelfall wenden sie Rechtsvorschriften an. Oft sind sie Ansprechpartner für Organisationen und Rat suchende Bürger. Im Rahmen der Personalverwaltung führen sie Personalakten und berechnen Bezüge und Gehälter. Sie erledigen auch administrative Aufgaben bei Personalgewinnung, -einsatz und -entwicklung. Im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind sie z.B. an der Erstellung und Ausführung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen beteiligt. Dabei führen sie Haushaltsüberwachungslisten und bearbeiten Zahlungsvorgänge. Darüber hinaus wirken sie bei der Materialbeschaffung und -verwaltung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung finden Beschäftigung bei Bundesbehörden, z.B. beim Bundesministerium der Finanzen, beim Kraftfahrt-Bundesamt, der Bundesagentur für Arbeit oder beim Bundesrechnungshof.Arbeitsorte:Verwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung Bundesverwaltung arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungVerwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung BundesverwaltungWas macht man in diesem Beruf?Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung ermitteln Sachverhalte, erarbeiten Verwaltungsentscheidungen und unterrichten die Beteiligten. Bezogen auf den jeweiligen Einzelfall wenden sie Rechtsvorschriften an. Oft sind sie Ansprechpartner für Organisationen und Rat suchende Bürger. Im Rahmen der Personalverwaltung führen sie Personalakten und berechnen Bezüge und Gehälter. Sie erledigen auch administrative Aufgaben bei Personalgewinnung, -einsatz und -entwicklung. Im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind sie z.B. an der Erstellung und Ausführung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen beteiligt. Dabei führen sie Haushaltsüberwachungslisten und bearbeiten Zahlungsvorgänge. Darüber hinaus wirken sie bei der Materialbeschaffung und -verwaltung mit.Wo arbeitet man?Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung finden Beschäftigung bei Bundesbehörden, z.B. beim Bundesministerium der Finanzen, beim Kraftfahrt-Bundesamt, der Bundesagentur für Arbeit oder beim Bundesrechnungshof.WeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe rund um Recht und Verwaltung
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Struktur, Stellung und Aufgaben des AusbildungsbetriebesBerufsbildungHaushaltswesenbetriebliche OrganisationRechnungswesenBeschaffungPersonalwesenallgemeines Verwaltungsrecht und VerwaltungsverfahrenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:die eigene Berufsausbildung mitgestaltendie Verwaltung in das staatliche Gesamtgefüge einordnenGüterbeschaffung rechnergestützt vorbereitenVerträge zur Güterbeschaffung schließen und erfüllenPersonalvorgänge zielorientiert mitgestaltenRechtsgrundlagen zur Ermittlung von Einkommen im öffentlichen Dienst anwenden und Arbeitsentgelte berechnenBestände und Wertströme im System der doppelten Buchführung erfassen und dokumentierenVerwaltungsleistungen wirtschaftlich erstellen und kundenorientiert anbietenVerwaltungsverfahren bürgerfreundlich durchführenRechtseingriffe verwaltungsmäßig vorbereiten, durchführen und überprüfenZwischenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (fachrichtungsspezifisch) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. Ausbildungsjahrfallbezogene RechtsanwendungVerwaltungshandeln in Arbeitsgebieten des Aus...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Bürger und Organisationen berät und Verwaltungsaufgaben dienstleistungs-, kundenorientiert und wirtschaftlich erledigtwie man Personalangelegenheiten bearbeitet und Entgelte berechnetwie man bei der Aufstellung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen mitwirkt und Zahlungsvorgänge bearbeitetwie man Material und langlebige Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten beschafftwie man Arbeitsprozesse im eigenen Aufgabenbereich plant und organisiertwie man Vorgänge unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationssysteme bearbeitetwie man Rechtsvorschriften in Aufgabenbereichen der Bundesverwaltung einzelfallbezogen anwendetwie man Leistungsumfang und Kosten des Verwaltungshandelns ermitteltwie man Verwaltungsentscheidungen erarbeitet und die Beteiligten unterrichtetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. die Verwaltung in das staatliche Gesamtgefüge einordnen, öffentliche Leistungen finanzwirtschaftlich kontrollieren und steuern)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Telefongespräche entgegennehmen, Briefe und E-Mails schreiben, am Computer Tabellen und Formulare ausfüllen, Berichte erstellen, bei der Bearbeitung von Verwaltungsvorgängen mitwirkenUmgebung: Bildschirmarbeit in BüroräumenAnforderungen:Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Führen von Akten, beim Umgang mit personenbezogenen oder internen Informationen)Lernbereitschaft (z.B. bei Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften)Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Beantworten von Bürgeranfragen, für das Erklären von Verwaltungsentscheidungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Wirtschaft/Recht: z.B. um sich mit rechtlichen Regelungen auseinanderzusetzenDeutsch: z.B. um Schriftverkehr zu erledigen und Berichte zu erstellen,Mathematik: z.B. um Dienstbezüge und Löhne des Behördenpersonals zu berechnenPolitik/Sozialkunde: z.B. um Zusammenhänge des Sozialsystems zu verstehen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Verwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung Bundesverwaltung an:Bereich Recht und VerwaltungVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung LandesverwaltungVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in DeutschlandVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Handwerksorganisation und Industrie- und HandelskammernVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung KommunalverwaltungJustizfachangestellter/JustizfachangestellteFachangestellter/Fachangestellte für ArbeitsmarktdienstleistungenGemeinsamkeit:kaufmännische, organisatorische und beratende Aufgaben im Bereich Verwaltung übernehmenBereich Gesundheits- und SozialmanagementSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung allgemeine KrankenversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche RentenversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung gesetzliche UnfallversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung knappschaftliche SozialversicherungSozialversicherungsfachangestellter/Sozialversicherungsfachangestellte Fachrichtung landwirtschaftliche SozialversicherungGemeinsamkeit:kaufmännische, organisatorische und beratende Aufgaben im Ges...
▶ Entwicklung der Ausbildung
1979:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft1999:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit fünf Fachrichtungen (Bundesverwaltung, Landesverwaltung, Kommunalverwaltung, Handwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern, Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland). Die Ausbildungsordnung berücksichtigt u.a. den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken sowie die gestiegenen Anforderungen an eine bürgerfreundliche und dienstleistungsorientierte Verwaltung.2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Verwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung Bundesverwaltung ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungVerwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte - Fachrichtung Bundesverwaltung
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung bei verschiedenen Bundesbehörden, z.B. beim Bundesministerium der Finanzen, beim Kraftfahrt-Bundesamt, bei der Bundesagentur für Arbeit oder beim Bundesrechnungshof.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Verwaltungsrecht bis hin zu Bürokommunikation.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Verwaltungsfachwirt/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Staats-, Verwaltungswissenschaft erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 399 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 44 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 5 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [50.0%]50Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten/zur Verwaltungsfachangestellten (VwFAngAusbV) vom 19.05.1999 (BGBl. I S. 1029)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.02.1999)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung wird in der Regel die Teilnahme an einem Auswahlverfahren gefordert.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Federal Yönetim İdari Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung ermitteln Sachverhalte, erarbeiten Verwaltungsentscheidungen und unterrichten die Beteiligten. Bezogen auf den jeweiligen Einzelfall wenden sie Rechtsvorschriften an. Oft sind sie Ansprechpartner für Organisationen und Rat suchende Bürger. Im Rahmen der Personalverwaltung führen sie Personalakten und berechnen Bezüge und Gehälter. Sie erledigen auch administrative Aufgaben bei Personalgewinnung, -einsatz und -entwicklung. Im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sind sie z.B. an der Erstellung und Ausführung von Haushalts- und Wirtschaftsplänen beteiligt. Dabei führen sie Haushaltsüberwachungslisten und bearbeiten Zahlungsvorgänge. Darüber hinaus wirken sie bei der Materialbeschaffung und -verwaltung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung finden Beschäftigung bei Bundesbehörden, z.B. beim Bundesministerium der Finanzen, beim Kraftfahrt-Bundesamt, der Bundesagentur für Arbeit oder beim Bundesrechnungshof.Arbeitsorte:Verwaltungsfachangestellte/r der Fachrichtung Bundesverwaltung arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [50.0%]50Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt und Verschwiegenheit (z.B. beim Führen von Akten, beim Umgang mit personenbezogenen oder internen Informationen)Lernbereitschaft (z.B. bei Änderungen von Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften)Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Beantworten von Bürgeranfragen, für das Erklären von Verwaltungsentscheidungen)Schulfächer:Wirtschaft/Recht (z.B. um sich mit rechtlichen Regelungen auseinanderzusetzen) Deutsch (z.B. um Schriftverkehr zu erledigen und Berichte zu erstellen)Mathematik (z.B. um Dienstbezüge und Löhne des Behördenpersonals zu berechnen)Politik/Sozialkunde (z.B. um Zusammenhänge des Sozialsystems zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €
Ist Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung in Deutschland typischerweise? ▼
Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Bundesverwaltung werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Behörden und Institutionen des Bundes): BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Verwaltungsfachangestellter/Verwaltungsfachangestellte Fachrichtung Bundesverwaltung in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.