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Fleischer/Fleischerin

Fleischer/in

Ausbildung Mathematics & Natural Sciences KldB B 29232

What is Kasap (Fleischer/Fleischerin)?

In Germany, butchers (Fleischer/Fleischerin) are specialists who assess meat quality, butcher animal carcasses, prepare meat for sale, or further process it into various meat and sausage products. Professionals in this field, for example, cook meats, mince them, smoke them, and produce sausages, deli meats, ready meals, and preserves by adding spices and preservatives according to recipes; they then package these products. When preparing products like roasts, schnitzels, or minced meat for sale, they meticulously arrange sausages, deli meats, and salads in display cases. They advise customers about products and handle sales transactions. Additionally, they may prepare hot and cold dishes for buffet or party services. Depending on the focus of their work, some butchers may also undertake tasks such as slaughtering animals and preparing the slaughtered carcasses for further processing.

Fleischer/Fleischerin are primarily employed in butcher shops, the meat and sausage products industry, retail stores, and meat wholesale markets, as well as in slaughtering and meat processing facilities. Their work environments typically include sausage kitchens, smoking rooms, deboning and butchering areas, and cold storage and warehousing rooms. Furthermore, they may work in sales areas and mobile sales vehicles. For success in this profession, manual dexterity

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (German)

In Germany, butchers (Fleischer/Fleischerin) are specialists who assess meat quality, butcher animal carcasses, prepare meat for sale, or further process it into various meat and sausage products. Professionals in this field, for example, cook meats, mince them, smoke them, and produce sausages, deli meats, ready meals, and preserves by adding spices and preservatives according to recipes; they then package these products. When preparing products like roasts, schnitzels, or minced meat for sale, they meticulously arrange sausages, deli meats, and salads in display cases. They advise customers about products and handle sales transactions. Additionally, they may prepare hot and cold dishes for buffet or party services. Depending on the focus of their work, some butchers may also undertake tasks such as slaughtering animals and preparing the slaughtered carcasses for further processing. Fleischer/Fleischerin are primarily employed in butcher shops, the meat and sausage products industry, retail stores, and meat wholesale markets, as well as in slaughtering and meat processing facilities. Their work environments typically include sausage kitchens, smoking rooms, deboning and butchering areas, and cold storage and warehousing rooms. Furthermore, they may work in sales areas and mobile sales vehicles. For success in this profession, manual dexterity

Programs that lead to this profession

Mathematics & Natural Sciences field →

The profession Fleischer/Fleischerin in Germany is generally reached through programs in the Mathematics & Natural Sciences field:

Detailed Information

Lernorte

Fleischer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Fleischerhandwerks oder der Fleisch- und Wurstwarenindustrie): Wurstküchen, Räucherräume, Kühlräume, Ausbein- und Zerlegeräume, Verkaufsräume, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen das Fleisch in Teile, bereiten es zum Verkauf vor oder verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise kochen, zerkleinern oder räuchern sie das Fleisch und geben je nach Rezept Würzmittel und Konservierungsstoffe dazu. Neben Wurst stellen sie auch Feinkosterzeugnisse, Fertiggerichte und Konserven her und verpacken die Fleischprodukte.Für den Verkauf bereiten Fleischer/innen zum Beispiel Braten, Schnitzel oder Hackfleisch vor und richten Wurst, Feinkost und Salate in der Verkaufstheke her. Sie beraten die Kunden und verkaufen die Waren. Für den Imbissbetrieb bzw. Partyservice bereiten sie kalte und warme Speisen zu. Abhängig vom Arbeitsschwerpunkt schlachten sie auch Tiere und bereiten die Schlachttierkörper für die weitere Verarbeitung vor.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fleischer/innen finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben des Fleischerhandwerks und in der Fleisch- und Wurstwarenindustriein Einzelhandelsgeschäften und in Fleischgroßmärkten in Schlacht- und FleischzerlegebetriebenArbeitsorte:Fleischer/innen arbeiten in erster Linie in Wurstküchen, Räucherräumen, Ausbein- und Zerlegeräumen sowie in Kühl- und Lagerräumen.Darüber hinaus arbei...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFleischer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen das Fleisch in Teile, bereiten es zum Verkauf vor oder verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise kochen, zerkleinern oder räuchern sie das Fleisch und geben je nach Rezept Würzmittel und Konservierungsstoffe dazu. Neben Wurst stellen sie auch Feinkosterzeugnisse, Fertiggerichte und Konserven her und verpacken die Fleischprodukte.Für den Verkauf bereiten Fleischer/innen zum Beispiel Braten, Schnitzel oder Hackfleisch vor und richten Wurst, Feinkost und Salate in der Verkaufstheke her. Sie beraten die Kunden und verkaufen die Waren. Für den Imbissbetrieb bzw. Partyservice bereiten sie kalte und warme Speisen zu. Abhängig vom Arbeitsschwerpunkt schlachten sie auch Tiere und bereiten die Schlachttierkörper für die weitere Verarbeitung vor.Wo arbeitet man?Fleischer/innen finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben des Fleischerhandwerks und in der Fleisch- und Wurstwarenindustriein Einzelhandelsgeschäften und in Fleischgroßmärkten in Schlacht- und FleischzerlegebetriebenWeitereBerufe mit Lebensmitteln

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgehen mit Informations- und KommunikationstechnikVorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im TeamDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenUmsetzen von lebensmittelrechtlichen VorschriftenHandhaben von Anlagen, Maschinen und GerätenKontrollieren und LagernBeurteilen, Zerlegen und Herrichten von Schlachttierkörpern und -teilenHerstellen von Koch-, Brüh- und RohwurstHerstellen von PökelwareVerpackenHerstellen von küchenfertigen Erzeugnissen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Einführen eines neuen MitarbeitersBeurteilen und Zerlegen von Schwein und LammHerstellen von HackfleischHerstellen von küchenfertigen ErzeugnissenInformieren über Fleischereiprodukte2. Ausbildungsjahr:Beurteilen und Zerlegen von RindHerstellen von Roh- und KochpökelwarenHerstellen von KochwurstHerstellen von BrühwurstZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenKundenorientierungHerstellen von HackfleischInhalte der zwei gewählten Wahlqualifikationseinheiten3. Ausbildungsjah...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Fleisch von Schweinen, Rindern oder Lämmern beurteilt, klassifiziert und zerlegt und die Teilstücke zur weiteren Verwendung vorbereitetwie man Fleischsorten und Teilstücke auswählt, Füllungen herstellt, Fleischstücke portioniert, würzt und mariniert und für den Verkauf vorbereitetwas man bei der Herstellung von Koch-, Brüh- und Rohwurst wissen musswie Rohstoffe und (Halbfertig-)Erzeugnisse fachgerecht gelagert werdenwie man die Anlagen, Maschinen und Geräte reinigt, vorbereitet und bedient welche rechtlichen Vorschriften, z.B. zur Lebensmittelhygiene, zu beachten sind und was man über die Qualitätskontrolle wissen musswie Waren verpackt, gekennzeichnet und für den Transport vorbereitet werdenwas man über das Kuttern (beim Herstellen von Brühwurst) und das Trocknen von Wurst wissen muss und wie man Pökel- und Räucherwaren, Hackfleisch und Hackfleischerzeugnisse herstelltwas bei Verkaufs- und Beratungsgesprächen mit Kunden wichtig istwie man Zeitaufwand und Personalbedarf einschätzt, die Reihenfolge der Produktherstellung festlegt und Listen zur Warenbeschaffung führtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Beraten von Kunden, Planen von Veranstaltungen und Verpacken von...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Fleisch zerlegen und zuschneiden, Wurstwaren herstellen, kalte Platten zubereitenUmgebung: kühle Temperatur in industriellen Schlacht- und Produktionshallen, in Kühl- und Lagerräumen, warme Temperatur in handwerklichen Wurstküchen und RäucherräumenKleidung: berufstypische Arbeitskleidung (z.B. Sicherheitshandschuhe, Schürze)Anforderungen: Sorgfalt (Umgehen mit leicht verderblichen Fleisch- und Wurstwaren) Handwerkliches Geschick (z.B. Zerlegen von Tierkörpern mit Messern und Spezialwerkzeugen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anrichten von Fleisch- und Wurstwaren oder beim Zerlegen, Auslösen, Zuschneiden von Fleisch)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittel- und ggf. tierschutzrechtlicher Vorschriften)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 900 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.350 €Beispiel Fleischwarenindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.230 €2. Ausbildungsjahr: 900 € bis 1.303 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.428 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um für Wurstmassen Anteile der einzelnen Zutaten zu berechnenBiologie: z.B. um Schlachttierkörper qualitativ zu beurteilenDeutsch: z.B. um Kundschaft zu beraten und Waren zu verkaufen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fleischer/in an:Bereich LebensmittelFachkraft für LebensmitteltechnikKoch/KöchinFachkraft KücheMilchtechnologe/MilchtechnologinVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - MüllereiGemeinsamkeit:Lebensmittel herstellen bzw. be- und verarbeitenBereich Vertrieb und VerkaufFachverkäufer/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt FleischereiGemeinsamkeit:Fleisch- und Wurstwaren verkaufen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1939:Anerkennung des Berufsbilds in der Industrie 1972: Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in KraftAusbildung in zwei Fachrichtungen 1983: Neuordnung in drei Fachrichtungen (Schlachten, Herstellen von Feinkost und Konserven, Verkauf) 2005:Neuordnung als Reaktion auf den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik, gestiegene Qualitätsanforderungen, Neuentwicklungen in der maschinellen Produktion Ersatz der Fachrichtungen durch sechs Wahlqualifikationseinheiten (Schlachten, Herstellen besonderer Fleisch- und Wurstwaren, Herstellen von Gerichten, Veranstaltungsservice, Kundenberatung und Verkauf, Verpacken von Produkten) Aufhebung der VorläuferberufeFleischer/Fleischerin Fachrichtung Herstellen von Feinkost und KonservenFleischer/Fleischerin Fachrichtung SchlachtenFleischer/Fleischerin Fachrichtung Verkauf2017:Änderungsverordnung für die Berufsausbildung mit Änderungen insbesondere zur Gesellenprüfung/Abschlussprüfung, u.a. Ergänzung tierschutzrechtlicher Sachverhalte2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Mögli...

Die Ausbildung im Überblick

Fleischer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFleischer/Fleischerin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2024Beispiel Fleischwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.230 €2. Ausbildungsjahr: 1.303 €3. Ausbildungsjahr: 1.428 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Oktober 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Handelskammer Hamburg, Stand August 2022Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Oktober 2022Beispiel Fleischwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Oktober 2022Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fleischer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fleischer/innen z.B. in Betrieben des Fleischerhandwerks, in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie oder in Fleischgroßmärkten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fleischerei bis hin zu Partyservice.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fleischermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Fleischer-Handwerks, in den Bereichen Partyservice oder Feinkostherstellung oder durch Übernahme eines Imbissbetriebes.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Handwerk 1.146 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 41 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 29 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 6 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [6.0%]6Hauptschulabschluss* [41.0%]41mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [10.0%]10Sonstige [14.0%]14*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkIm Ausbildungsbereich Industrie und Handel gab es 63 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 33 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 24 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 10 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 5 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [5.0%]5Hauptschulabschluss* [33.0%]33mittlerer Bildungsabschluss [24.0%]24Hochschulreife [10.0%]10Sonstige [28.0%]28*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bun...

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 1.020 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationseinheiten vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:SchlachtenHerstellen besonderer Fleisch- und WurstwarenHerstellen von GerichtenVeranstaltungsserviceKundenberatung und VerkaufVerpacken von Produkten

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Fleischer/zur Fleischerin (FleiAusbV), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 30.12.2016 (BGBl. 2017 I S. 37)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fleischer/Fleischerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)Übergreifende Rechtsvorschriften (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)Verordnung zum Schutz von Tieren im Zusammenhang mit der Schlachtung oder Tötung und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 des Rates (Tierschutz-Schlachtverordnung - TierSchlV) vom 20.12.2012 (BGBl. I S. 2982)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Fleischerhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 920 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2023Im Bereich Industrie liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Kasap (Fleischer/Fleischerin)

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Fleischer/Fleischerin do in Germany?

In Germany, butchers (Fleischer/Fleischerin) are specialists who assess meat quality, butcher animal carcasses, prepare meat for sale, or further process it into various meat and sausage products. Professionals in this field, for example, cook meats, mince them, smoke them, and produce sausages, deli meats, ready meals, and preserves by adding spices and preservatives according to recipes; they then package these products. When preparing products like roasts, schnitzels, or minced meat for sale, they meticulously arrange sausages, deli meats, and salads in display cases. They advise customers about products and handle sales transactions. Additionally, they may prepare hot and cold dishes for buffet or party services. Depending on the focus of their work, some butchers may also undertake tasks such as slaughtering animals and preparing the slaughtered carcasses for further processing.

Fleischer/Fleischerin are primarily employed in butcher shops, the meat and sausage products industry, retail stores, and meat wholesale markets, as well as in slaughtering and meat processing facilities. Their work environments typically include sausage kitchens, smoking rooms, deboning and butchering areas, and cold storage and warehousing rooms. Furthermore, they may work in sales areas and mobile sales vehicles. For success in this profession, manual dexterity

Is Fleischer/Fleischerin an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Fleischer/Fleischerin" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.

How can I qualify as Fleischer/Fleischerin in Germany?

In Germany, "Fleischer/Fleischerin" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Fleischer/Fleischerin typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Fleischer/Fleischerin.

What is the typical salary for Fleischer/Fleischerin in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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