Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein
Industriemeister/in - Naturwerkstein
What is Endüstri Ustası (Doğal Taş Uzmanlık Alanı)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Industriemeister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Ca. 33-36 Monate (Teilzeit)
Beschreibung (German)
In Germany, professionals working as Industriemeister (Fachrichtung Naturstein) play an important role in the processes of processing natural stones and transforming them into final products. These specialists
Programs that lead to this profession
Engineering field →The profession Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein in Germany is generally reached through programs in the Engineering field:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detailed Information
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Industriemeister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerCa. 33-36 Monate (Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Naturwerkstein planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie stellen die Qualität der Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen z.B. zu Fliesen oder Skulpturen sicher. Auf Baustellen steuern sie die Montage von Bauelementen und das Verlegen von Natursteinplatten und -fliesen. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Naturwerkstein sind in erster Linie beschäftigtin der Be- und Verarbeitung sowie der Veredlung von NatursteinenArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen der Fachrichtung Naturwerkstein arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Naturwerkstein und Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige TätigkeitInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsang...
▶ Weiterbildungsdauer
Teilzeit: ca. 33-36 Monate
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Handlungsspezifische Qualifikationen: ca. 700 StundenFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: ca. 240 StundenGesamtstundenzahl: ca. 940 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Technik: Betriebstechnik, Fertigungstechnik, MontagetechnikHandlungsbereich Organisation: betriebliches Kostenwesen, Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme, Arbeits-, Umwelt- und GesundheitsschutzHandlungsbereich Führung und Personal: Personalführung, Personalentwicklung, QualitätsmanagementFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen:rechtsbewusstes Handeln, z.B.: Arbeits- und Sozialrecht, Umweltrecht, wirtschaftsrechtliche Vorschriften, insbesondere Produktverantwortung, Datenschutzbetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Volkswirtschaft, Organisationsentwicklung, Methoden der Entgeltfindung, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, KalkulationsverfahrenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Analyse von Prozess- und Produktionsdaten, Planungstechniken, Präsentationsmethoden, Projektmanagement, Informations- und KommunikationsformenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: individuelle Personalentwicklung, Arbeitsorganisation, Gruppenstruktur, Führungsmethoden und -techniken, Lösung betrieblicher Probleme und sozialer KonflikteBerücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten, z.B.: Auswirkungen auf Materialien, Maschinen und Prozesse, Energieformen und deren Einsatz, betriebs- und fertigungstechnische Größen bei Belastungen und Bewegungen, statistische VerfahrenBerufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Technik: z.B. um Arbeitsschritte von Herstellung bis Verarbeitung von Naturwerksteinen zu überwachenMathematik/Naturwissenschaften: z.B. um Abrechnungen nach Plänen und Leistungsunterlagen zu erstellen Wirtschaft/Recht: z.B. um Arbeitsschutzbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten Mitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Mitarbeiteranleitung anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeit i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformPräsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemeister/in der Fachrichtung Naturwerkstein an:Bereich Baustoffe und NatursteineStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Steintechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Ähnliche Baustoffe verarbeiten und herstellenBereich QualitätssicherungGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Technische Prozesse kaufmännisch-betriebswirtschaftlich steuern
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1997:Rechtsvorschrift über die Prüfungsanforderungen für Industriemeister/Industriemeisterinnen der Fachrichtung Naturwerkstein tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungGeprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Naturwerkstein
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Industriemeister bzw. Industriemeisterin der Fachrichtung Naturwerkstein ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Naturwerkstein in der Be- und Verarbeitung sowie der Veredelung von Natursteinen oder in Steinbruchunternehmen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Natursteinverarbeitung bis hin zu Produktionstechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb zur Bearbeitung und Veredelung von Naturwerkstein.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiel für die Regelung einer Industrie- und Handelskammer:Besondere Rechtsvorschriften für die Durchführung der Prüfung zum/zur Geprüften Industriemeister/in - Fachrichtung Naturwerkstein vom 20.07.2011 (IHK Nürnberg für Mittelfranken)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresRahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Naturwerkstein und Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit
Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Frequently Asked Questions about Endüstri Ustası (Doğal Taş Uzmanlık Alanı)
Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners
What does a Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein do in Germany? ▼
In Germany, professionals working as Industriemeister (Fachrichtung Naturstein) play an important role in the processes of processing natural stones and transforming them into final products. These specialists
Is Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein an Ausbildung or a degree path? ▼
In Germany, "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).
How can I qualify as Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein in Germany? ▼
In Germany, "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.
Where do Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein typically work in Germany? ▼
Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein.
What is the typical salary for Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Naturwerkstein in Germany? ▼
Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.