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Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau

Maßschuhmacher/in - Schaftbau

Ausbildung Mathematics & Natural Sciences KldB B 28332

What is Ismarlama Ayakkabı Saya Ustası?

In Germany, Bespoke Shoe Upper Makers (Maßschuhmacher/innen Fachrichtung Schaftbau) produce the upper parts of shoes, known as uppers, according to customers' special requests and measurements.

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (German)

In Germany, Bespoke Shoe Upper Makers (Maßschuhmacher/innen Fachrichtung Schaftbau) produce the upper parts of shoes, known as uppers, according to customers' special requests and measurements.

Programs that lead to this profession

Mathematics & Natural Sciences field →

The profession Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau in Germany is generally reached through programs in the Mathematics & Natural Sciences field:

Detailed Information

Lernorte

Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Schuhmacherhandwerks): Werkstätten, VerkaufsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg und Bayern in München (Bayern):Städtische Berufsschule für Orthopädietechnikfür die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in Lübeck (Schleswig-Holstein):Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck in der Hansestadt Lübeckfür die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Hessen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Gotha (Thüringen):Staatliches Berufsschulzentrum "Hugo Mairich"Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau stellen hauptsächlich Schuhschäfte in Maßanfertigung und nach den Wünschen ihrer Kunden her. Für die Gestaltung und Ausarbeitung eines Schaftmodells ziehen sie den individuellen Leisten heran. Sie erstellen Skizzen, Schnittmuster und Schablonen von Obermaterial und Futter und schneiden anschließend die Schaftteile aus dem gewählten Material. Die Schaftflächen gestalten sie u.a. mit Ziernähten, durch Punzieren und Perforieren. Für die Montage schärfen und buggen sie die Schaftteile und kleben Schaftverstärkungen auf. Anschließend nähen sie die Schaft- und Futterteile zusammen und bringen z.B. Schnallen, Schleifen, Reiß- oder Klettverschlüsse an. Schließlich beschneiden sie das Futter, versäubern die Nähte und färben ggf. die Schaftkanten ein. Daneben führen sie auch Reparaturarbeiten an Maß- und Konfektionsschuhen durch und nähen z.B. neue Reißverschlüsse ein, bessern Nähte und Futter aus oder bringen Lederflicken (Riester) ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau finden Beschäftigung in Betrieben des Schuhmacherhandwerks (insbesondere Schäftemachereien), bei Schuhschnellreparaturdiensten, in handwerklichen Lederwerkstätten oder in Werkstätten von Orth...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMaßschuhmacher/in der Fachrichtung SchaftbauWas macht man in diesem Beruf?Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau stellen hauptsächlich Schuhschäfte in Maßanfertigung und nach den Wünschen ihrer Kunden her. Für die Gestaltung und Ausarbeitung eines Schaftmodells ziehen sie den individuellen Leisten heran. Sie erstellen Skizzen, Schnittmuster und Schablonen von Obermaterial und Futter und schneiden anschließend die Schaftteile aus dem gewählten Material. Die Schaftflächen gestalten sie u.a. mit Ziernähten, durch Punzieren und Perforieren. Für die Montage schärfen und buggen sie die Schaftteile und kleben Schaftverstärkungen auf. Anschließend nähen sie die Schaft- und Futterteile zusammen und bringen z.B. Schnallen, Schleifen, Reiß- oder Klettverschlüsse an. Schließlich beschneiden sie das Futter, versäubern die Nähte und färben ggf. die Schaftkanten ein. Daneben führen sie auch Reparaturarbeiten an Maß- und Konfektionsschuhen durch und nähen z.B. neue Reißverschlüsse ein, bessern Nähte und Futter aus oder bringen Lederflicken (Riester) ein.Wo arbeitet man?Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau finden Beschäftigung in Betrieben des Schuhmacherhandwerks (insbesondere Schäftemachereien), bei Schuhschnellreparaturdiensten, in handwerklichen Lederwerkstätten oder in Werkstätten von Orthopädie- und Sanitätsfachgeschäften.WeitereBerufe mit BekleidungBerufe mit Leder

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Einsetzen und Warten von Werkzeugen, Maschinen und ZusatzeinrichtungenBeurteilen und Einsetzen von Werk- und HilfsstoffenAnfertigen und Anwenden von technischen UnterlagenBeurteilen und Anwenden von FertigungstechnikenBeurteilen von Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und BewegungsorganeAusführen von Reparatur- und ÄnderungsarbeitenDurchführen von kundenorientierten MaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Beruf und Betrieb präsentierenSchuhe reparieren und aushändigenSchuhzurichtungen anbringenGrundmodelle entwerfen2. Ausbildungsjahr:Einbauelemente und Bodenteile herstellenSchaftmodelle entwickelnSchaftteile herstellenKunden beratenTeil 1 der Gesellenprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres19. bis 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenEntwerfen von GrundmodellenGestalten und Ausarbeiten von SchaftmodellenHerstellen von Schablonen und Schnittmustern sowie Zuschneiden von SchaftteilenVorrichten von SchaftteilenMontieren von Schaftteilen3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den L...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Werkzeuge, Maschinen und Zusatzeinrichtungen eingesetzt, bedient, gepflegt und gewartet werdenwie man Werk- und Hilfsstoffe, u.a. Leder, Kleb- und Kunststoffe, je nach Verwendungszweck auswählt, prüft, vorbereitet und zuschneidetwie man Kunden berät und was beim Maßnehmen an Fuß und Bein sowie beim Abnehmen von Trittspuren zu beachten istSchnittmuster und Schablonen anzufertigen, Werkstoffe zuzuschneiden sowie die Qualität und Paarigkeit von Zuschnittteilen zu kontrollierenwie Werk- und Hilfsstoffe mit Techniken wie Formen, Schleifen, Buggen, Schärfen, Fräsen und Ausputzen bearbeitet werdenwie Reparatur- und Änderungsarbeiten an Schuhböden und -schäften durchgeführt werdenwie man funktionelle Beeinträchtigungen durch Fußfehlbildungen oder Beinlängendifferenzen beurteilt und bei der Schuhherstellung berücksichtigtwie man Schaftmodelle gestaltet, ausarbeitet und optimiert und dafür Leistenkopien herstelltwie man Schablonen und Schnittmuster von Obermaterial und Futter herstellt und Schaftteile zuschneidet, kennzeichnet und für die Montage zusammenstelltwie Schaftflächen mit Ziernähten, durch Punzieren und Perforieren oder das Aufbringen von Applikationen gestaltet werdenwie man Schaftverstärkungen klebt und kaschiert und Schaftteile für die Montage schärft und buggtwie man Schaft- und Futterteile durch Hand- und Maschinennähte zusammenfügt und funktionelle oder schmückende Elemente anfertigt und anbringt, z.B. R...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Fußmaße übertragen, Schaft- und Futterteile zuschneiden, Reißverschlüsse einnähenUmgebung: in Werkstätten unter Geruchseinfluss, in Verkaufsräumen mit KundenkontaktArbeitszeit: z.T. SamstagsarbeitAnforderungen: Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Reparieren von Verschlüssen oder Schuhen, beim Zuschneiden, Vorrichten und Montieren von Schaftteilen)Sorgfalt (z.B. bei der Prüfung der Maßhaltigkeit, beim Anfertigen von Leistenkopien) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Fertigen und Reparieren von Schuhen nach Vorstellungen der Kunden)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Schuhmacherhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 740 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Tarifregister Saarland, Stand Januar 2026Aktuell besteht nur im Bundesland Saarland eine tarifvertragliche Regelung für das Handwerk.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Schuhmaße und benötigtes Material zu berechnenWerken/Technik: z.B. um mit Werkzeugen und Maschinen bei der Schuhherstellung umzugehenBiologie: z.B. um Wissen über Anatomie, Physiologie und Pathologie bei der Schuhherstellung einzusetzen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Betriebsassistent/in im Handwerk" richtet sich an Auszubildende mit Fachoberschul- oder Hochschulreife. Die Auszubildenden erwerben parallel zur handwerklichen Ausbildung kaufmännische Kenntnisse. Sie besuchen zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. in Rechnungswesen oder Wirtschaftslehre. Zudem legen sie die Prüfung zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) ab und weisen den erfolgreichen Besuch des Fremdsprachenunterrichts nach. Die zuständige Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:HWK Düsseldorf – Betriebsassistent/in im HandwerkDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Maßschuhmacher/in der Fachrichtung Schaftbau an:Bereich LederMaßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung MaßschuheOrthopädieschuhmacher/OrthopädieschuhmacherinSchuhfertiger/SchuhfertigerinSattler/Sattlerin Fachrichtung FeintäschnereiSattler/Sattlerin Fachrichtung ReitsportsattlereiSattler/Sattlerin Fachrichtung FahrzeugsattlereiGemeinsamkeit:Lederwaren herstellen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag des Berufs Schuhmacher/in im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1975:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Schuhmacher/in tritt in Kraft2004:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Schuhmacher/in tritt in KraftNeue, modernisierte Ausbildungsinhalte, u.a. mit Berücksichtigung wirtschaftlichen Denkens, verstärkter Kundenorientierung, Einsatz des PCs2018:Neue, modernisierte AusbildungsverordnungUmbenennung des Berufs in Maßschuhmacher/in; Ausbildung in den Fachrichtungen Maßschuhe und SchaftbauNeue Ausbildungsinhalte u.a. zu den Themen Modellgestaltung, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und KundenorientierungAufhebung des Vorläuferberufs Schuhmacher/Schuhmacherin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; E...

Die Ausbildung im Überblick

Maßschuhmacher/in der Fachrichtung Schaftbau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMaßschuhmacher/Maßschuhmacherin - Fachrichtung Schaftbau

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Schuhmacherhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 740 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Tarifregister Saarland, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Betriebsassistent/in im Handwerk oder im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Maßschuhmacher/innen der Fachrichtung Schaftbau in Betrieben des Schuhmacherhandwerks, in handwerklichen Lederwerkstätten oder bei Schnellreparaturdiensten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lederverarbeitung bis hin zu Verkaufstraining.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Schuhmachermeister/in abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Textil-, Bekleidungstechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Schuhmacherwerkstatt, einer Schäftemacherei, ggf. auch einem Schuhfachgeschäft mit integrierter Werkstatt.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 3 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Zur schulischen Vorbildung liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Maßschuhmacher und zur Maßschuhmacherin (Maßschuhmacherausbildungsverordnung - MaßschuhmAusV) vom 17.05.2018 (BGBl. I S. 622)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Maßschuhmacherin und Maßschuhmacher (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 23.02.2018)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung kann auf die Ausbildung als Maßschuhmacher/in der Fachrichtung Schaftbau angerechnet werden.

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Ismarlama Ayakkabı Saya Ustası

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau do in Germany?

In Germany, Bespoke Shoe Upper Makers (Maßschuhmacher/innen Fachrichtung Schaftbau) produce the upper parts of shoes, known as uppers, according to customers' special requests and measurements.

Is Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required.

How can I qualify as Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau in Germany?

In Germany, "Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau" follows a 3-year dual Ausbildung — combining a vocational school (Berufsschule) with paid on-the-job training at a company. No university degree required. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau.

What is the typical salary for Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung Schaftbau in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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