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Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk

Vergoldermeister/in/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk

Weiterbildung Arts & Design KldB B 93393

What is Altın Yaldız Ustası / Bachelor Professional (Yaldızcılık Zanaatı)?

In Germany, a **Master Gilder (Vergoldermeister/in)** is a specialized advanced training (Weiterbildung) profession in the field of art and design, typically responsible for the planning, management, and execution of gilding, silvering, and restoration work. These specialists personally carry out practical tasks such as applying decorations, restoring old gilding, and advising clients. Furthermore, they plan work processes, direct skilled personnel, negotiate with suppliers, calculate offers, handle correspondence, and ensure product quality and marketing. Their work environments typically include workshops, studios, and office rooms, but they may also work in various locations such as churches, historical buildings, construction sites, or home offices.

To pursue this profession in Germany, you generally need to have completed an apprenticeship as a **Gilder (Vergolder/in)** or another recognized vocational training (Ausbildung) program, followed by passing the journeyman's examination (Gesellenprüfung) or final examination. After this basic training, the Master Gilder

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (German)

In Germany, a **Master Gilder (Vergoldermeister/in)** is a specialized advanced training (Weiterbildung) profession in the field of art and design, typically responsible for the planning, management, and execution of gilding, silvering, and restoration work. These specialists personally carry out practical tasks such as applying decorations, restoring old gilding, and advising clients. Furthermore, they plan work processes, direct skilled personnel, negotiate with suppliers, calculate offers, handle correspondence, and ensure product quality and marketing. Their work environments typically include workshops, studios, and office rooms, but they may also work in various locations such as churches, historical buildings, construction sites, or home offices. To pursue this profession in Germany, you generally need to have completed an apprenticeship as a **Gilder (Vergolder/in)** or another recognized vocational training (Ausbildung) program, followed by passing the journeyman's examination (Gesellenprüfung) or final examination. After this basic training, the Master Gilder

Programs that lead to this profession

Arts & Design field →

The profession Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk in Germany is generally reached through programs in the Arts & Design field:

Detailed Information

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenVergoldermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, tragen z.B. Ornamente auf, restaurieren Vergoldungen und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Vergoldermeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Restaurierungsbetriebenin Schreinereienin Rahmenateliersin MuseenArbeitsorte:Vergoldermeister und -meisterinnen arbeiten meist in Ateliers oder Werkstättenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin und an Kirchen und historischen Gebäuden oder auf Baustellenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung als Vergolder bzw. Vergolderin oder in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Vergoldungen, Versilberungen sowie Farb- und Weißfassungen ausführen und restauri...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1.089 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtdauer: ca. 1.444 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Vergoldungen, Versilberungen sowie Farb- und Weißfassungen ausführen und restaurieren (z.B. von Figuren, Altären, architekturbezogenen Objekten und Bauteilen)Bilderrahmen und Einrahmungen gestalten und herstellenSilber und Gold patinieren und tönenIntarsien lasieren, maserieren und malenFachtheorie (Teil II):Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung von Werk- und Hilfsstoffen kennenlernenberufsbezogene Werkzeuge, Geräte, Restaurierungstechniken kennenlernenStilepochen der Architektur, Skulptur und Malerei sowie berufsbezogene Handwerks- und Kunstgeschichte kennenlernenStilzeichnungen anfertigenKalkulationen durchführen (Kosten unter Einbeziehung aller relevanten Faktoren für die Preisbildung ermitteln)Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Rohstoffmengen zu berechnen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Vergoldermeister/in an:Bereich ArbeitsvorbereitungGalvaniseurmeister/Galvaniseurmeisterin/Bachelor Professional im Galvaniseur-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Galvanotechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in der (Edel-)Metallverarbeitung sowie Oberflächenbeschichtung leitenBereich KunsthandwerkMetallbildnermeister/Metallbildnermeisterin/Bachelor Professional im Metallbildner-HandwerkGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in der (Edel-)Metallverarbeitung sowie Oberflächenbeschichtung leitenBereich Rechnungswesen und ControllingGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGemeinsamkeit:Handwerksbetriebe kaufmännisch steuern

Entwicklung der Weiterbildung

1990:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Vergolder-Handwerk tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungVergoldermeister/VergoldermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Vergoldermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Vergoldermeister/innen in Restaurierungsbetrieben, Schreinereien, Rahmenateliers oder in Museen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Beschichtung bis hin zu Restaurierung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Restaurierung erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Vergolderbetrieb.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Berufsbild und über die Prüfungsanforderungen im praktischen und im fachtheoretischen Teil der Meisterprüfung für das Vergolder-Handwerk (Vergoldermeisterverordnung - VergMstrV) vom 12.02.1990 (BGBl. I S. 283), geändert durch Artikel 2 Abs. 9 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (D...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung als Vergolder bzw. Vergolderin oder in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Altın Yaldız Ustası / Bachelor Professional (Yaldızcılık Zanaatı)

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk do in Germany?

In Germany, a Master Gilder (Vergoldermeister/in) is a specialized advanced training (Weiterbildung) profession in the field of art and design, typically responsible for the planning, management, and execution of gilding, silvering, and restoration work. These specialists personally carry out practical tasks such as applying decorations, restoring old gilding, and advising clients. Furthermore, they plan work processes, direct skilled personnel, negotiate with suppliers, calculate offers, handle correspondence, and ensure product quality and marketing. Their work environments typically include workshops, studios, and office rooms, but they may also work in various locations such as churches, historical buildings, construction sites, or home offices.

To pursue this profession in Germany, you generally need to have completed an apprenticeship as a Gilder (Vergolder/in) or another recognized vocational training (Ausbildung) program, followed by passing the journeyman's examination (Gesellenprüfung) or final examination. After this basic training, the Master Gilder

Is Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course).

How can I qualify as Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk in Germany?

In Germany, "Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk" follows a Weiterbildung path — advanced specialisation that builds on an existing Ausbildung or degree (e.g. Meister, Fachwirt, certified course). Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk.

What is the typical salary for Vergoldermeister/Vergoldermeisterin/Bachelor Professional im Vergolder-Handwerk in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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