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Geophysik (weiterführend)

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 42124

Was ist Jeofizik (İleri Düzey)?

Der Beruf der Geophysik (Vertiefung) in Deutschland bezieht sich auf Spezialisten, die die physikalischen Eigenschaften und Prozesse der Erde mithilfe physikalischer Methoden untersuchen. Diese Fachleute sammeln, analysieren und interpretieren Daten, um eine Vielzahl natürlicher Phänomene und Ressourcen zu verstehen, von der inneren Struktur unseres Planeten bis zu seiner Atmosphäre. Ihre Tätigkeitsfelder sind äußerst vielfältig; Erdbebenforschung, Vulkan

Beschreibung (Deutsch)

Der Beruf der Geophysik (Vertiefung) in Deutschland bezieht sich auf Spezialisten, die die physikalischen Eigenschaften und Prozesse der Erde mithilfe physikalischer Methoden untersuchen. Diese Fachleute sammeln, analysieren und interpretieren Daten, um eine Vielzahl natürlicher Phänomene und Ressourcen zu verstehen, von der inneren Struktur unseres Planeten bis zu seiner Atmosphäre. Ihre Tätigkeitsfelder sind äußerst vielfältig; Erdbebenforschung, Vulkan

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Geophysik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Dynamik der AtmosphäreGeodynamikHydrogeophysikInverse ModellierungKlimadynamikPhysik poröser Medien Prognostische ModellierungWahlpflichtmodule, z.B.:Allgemeine HydrodynamikElektrische BildgebungKlimadynamikRadarpolarimetrieStatistische Datenanalyse in den GeowissenschaftenTektonophysikPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. bei Umweltbehörden), Forschungsprojekte

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. geophysikalische Laborübungen durchführen; an Geländepraktika teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Umweltbehörden, Forschungszentren oder Ingenieurbüros für Energie- und Umweltmanagement), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Niederlande/SchweizTrinationaler deutsch-niederländisch-schweizerischer Masterstudiengang "Applied Geophysics" Hochschulen: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (Aachen), University of Technology (Delft), Eidgenössische Technische Hochschule (Zürich)Abschluss: Master of Science (M.Sc.), DreifachabschlussWeitere Informationen: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen: Masterstudiengang Applied Geophysics

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Geophysik (weiterführend) sein:Bereich GeowissenschaftenGeografie (weiterführend)Geowissenschaften (weiterführend)Geoökologie (weiterführend)Geotechnologie (weiterführend)Meteorologie (weiterführend)Rohstoffingenieurwesen (weiterführend)Vermessungstechnik (weiterführend)Geoinformatik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse über physikalische Vorgänge der Erdoberfläche und Elemente der Geosphäre erwerbengeowissenschaftliche Daten erheben und auswertenBereich PhysikPhysik (weiterführend)Physikingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Erkenntnisse aus der Physik für die anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung nutzbar machenExperimente durchführen und Messergebnisse mit mathematischen Methoden auswerten

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Geophysik (grundständig)Geowissenschaften (grundständig)Physik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage: BetriebswirtschaftVerhandlungsfähigkeit Präsentationstechniken Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Allgemeine Hydrodynamik können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in Umweltbehörden, Forschungszentren oder Ingenieurbüros für Energie- und Umweltmanagement) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Physik der Erde oder der Ozeane sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Geophysik abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleApplied Geophysics (Master)Environmental Physics (Master)Geophysik (Master)Ocean and Climate Physics (Master)Physik der Erde und Atmosphäre (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Geophysik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im im öffentlichen Dienst an, z.B. Datenerhebung, -analyse, Rohstoffgewinnung oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1898:Einrichtung der ersten Professur für Geophysik in GöttingenGeophysik zunächst als Teil von Studiengängen der Geologie oder Meteorologie1940er-Jahre:Etablierung als eigenständiger Studiengang1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAktuell:Geophysik als interdisziplinäre Naturwissenschaft mit wichtigen Teildisziplinen wie:SeismologieGravimetrieGeomagnetikGeothermik

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Geophysik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Jeofizik (İleri Düzey)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geophysik (weiterführend) in Deutschland?

Der Beruf der Geophysik (Vertiefung) in Deutschland bezieht sich auf Spezialisten, die die physikalischen Eigenschaften und Prozesse der Erde mithilfe physikalischer Methoden untersuchen. Diese Fachleute sammeln, analysieren und interpretieren Daten, um eine Vielzahl natürlicher Phänomene und Ressourcen zu verstehen, von der inneren Struktur unseres Planeten bis zu seiner Atmosphäre. Ihre Tätigkeitsfelder sind äußerst vielfältig; Erdbebenforschung, Vulkan

Ist Geophysik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geophysik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geophysik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Geophysik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Geophysik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geophysik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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