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Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz

Kraftwerksmeister/in - Strahlenschutz

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 42333

Was ist Geprüfter Kraftwerksmeister (Radyasyondan Korunma Uzmanlığı)?

Aufgaben und TätigkeitenKraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und koordinieren Strahlenschutzmaßnahmen. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie überwachen Reaktoranlagen aus Leitwarten und veranlassen Messläufe, um Störungen und austretende Strahlung rechtzeitig zu erkennen. Zudem gewährleisten sie den sicheren Transport und die fachgerechte Lagerung von radioaktivem Material und sorgen für die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz sind beschäftigtin Kernkraftwerken sowie in der Lagerung, Wiederaufbereitung oder Beseitigung nuklearer Abfällein kerntechnischen Forschungseinrichtungen und -institutenbei Behörden, die für den Strahlenschutz zuständig sindArbeitsorte:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz arbeiten meistin den Betriebs- und Außenanlagen von Kernkraftwerkenin Büro- und Besprechungsräumen auf Deponien für radioaktive Abfällein LaborräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Kraftwerksmeisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine Abschlussprüfung als Staatlich anerkannte Strahlenschutzfachkraft und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine mindestens 12-jährige Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten WeiterbildungInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Strahlenschutz im Kernkraftwerk, z.B.: Anlagensysteme und Aktivitätsverteilung, Behandlung und Entsorgung von Reststoffen, DekontaminationHandlungsbereich Radiologische Überwachung und Notfallschutz, z.B.: Strahlenmesstechnik, Emissions-, Immissionsüberwachung, radiologischer NotfallschutzHandlungsbereich Organisation und Personalführung, z.B.: Betriebsführung und Betriebswirtschaft, Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: einschlägige Rechtsvorschriften berücksichtigenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung, KalkulationsverfahrenAnwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten, Erstellung von technischen Unterlagen, Entwürfen, Statistiken, Tabellen und DiagrammenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsgrundsätze und Führungstechniken

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Ca. 7 Monate (Teilzeit)

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenKraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und koordinieren Strahlenschutzmaßnahmen. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie überwachen Reaktoranlagen aus Leitwarten und veranlassen Messläufe, um Störungen und austretende Strahlung rechtzeitig zu erkennen. Zudem gewährleisten sie den sicheren Transport und die fachgerechte Lagerung von radioaktivem Material und sorgen für die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz sind beschäftigtin Kernkraftwerken sowie in der Lagerung, Wiederaufbereitung oder Beseitigung nuklearer Abfällein kerntechnischen Forschungseinrichtungen und -institutenbei Behörden, die für den Strahlenschutz zuständig sindArbeitsorte:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz arbeiten meistin den Betriebs- und Außenanlagen von Kernkraftwerkenin Büro- und Besprechungsräumen auf Deponien für radioaktive Abfällein LaborräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Kraftwerksmeisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine Abschlussprüfung als Staatlich anerkannte Strahlenschutzfachkraft und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine mindestens 12-jährige Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten WeiterbildungInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Strahlenschutz im Kernkraftwerk, z.B.: Anlagensysteme und Aktivitätsverteilung, Behandlung und Entsorgung von Reststoffen, DekontaminationHandlungsbereich Radiologische Überwachung und Notfallschutz, z.B.: Strahlenmesstechnik, Emissions-, Immissionsüberwachung, radiologischer NotfallschutzHandlungsbereich Organisation und Personalführung, z.B.: Betriebsführung und Betriebswirtschaft, Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: einschlägige Rechtsvorschriften berücksichtigenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung, KalkulationsverfahrenAnwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten, Erstellung von technischen Unterlagen, Entwürfen, Statistiken, Tabellen und DiagrammenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsgrundsätze und Führungstechniken

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an privaten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeLehrwerkstätten, Übungslabors und Kraftwerksimulatoren bei praktischer Unterweisung

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerCa. 7 Monate (Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenKraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und koordinieren Strahlenschutzmaßnahmen. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie überwachen Reaktoranlagen aus Leitwarten und veranlassen Messläufe, um Störungen und austretende Strahlung rechtzeitig zu erkennen. Zudem gewährleisten sie den sicheren Transport und die fachgerechte Lagerung von radioaktivem Material und sorgen für die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz sind beschäftigtin Kernkraftwerken sowie in der Lagerung, Wiederaufbereitung oder Beseitigung nuklearer Abfällein kerntechnischen Forschungseinrichtungen und -institutenbei Behörden, die für den Strahlenschutz zuständig sindArbeitsorte:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz arbeiten meistin den Betriebs- und Außenanlagen von Kernkraftwerkenin Büro- und Besprechungsräumen auf Deponien für radioaktive Abfällein LaborräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVorausse...

Weiterbildungsdauer

Teilzeit: ca. 7 Monate

Weiterbildungsaufbau

Lehrgangsaufbau (beispielhaft):Vorbereitung: 1 UnterrichtswocheFachrichtungsübergreifende BasisqualifikationenRechtsbewusstes HandelnBetriebswirtschaftliches HandelnAnwendung der Methoden der Information, Kommunikation und PlanungZusammenarbeit im BetriebInsgesamt: 10 Unterrichtswochen Handlungsspezifische Qualifikationen Teil 1Praktischer StrahlenschutzAnlagensysteme und AktivitätsverteilungBehandlung und Entsorgung von ReststoffenDekontaminationStrahlenmesstechnikEmissions- und ImmissionsüberwachungDosimetrieRadiologischer NotfallschutzInsgesamt: 8 UnterrichtswochenHandlungsspezifische Qualifikationen Teil 2Betriebsführung, BetriebswirtschaftPersonalführung konventionelle Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzVertiefung handlungspezifischer Qualifikationen (Strahlenschutz im Kernkraftwerk, Radiologische Überwachung und Notfallschutz, Organisation und Personalführung)Insgesamt: 9 UnterrichtswochenGesamtdauer: 27 Unterrichtswochen

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Strahlenschutz im Kernkraftwerk, z.B.: Anlagensysteme und Aktivitätsverteilung, Behandlung und Entsorgung von Reststoffen, DekontaminationHandlungsbereich Radiologische Überwachung und Notfallschutz, z.B.: Strahlenmesstechnik, Emissions-, Immissionsüberwachung, radiologischer NotfallschutzHandlungsbereich Organisation und Personalführung, z.B.: Betriebsführung und Betriebswirtschaft, Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: einschlägige Rechtsvorschriften berücksichtigenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung, KalkulationsverfahrenAnwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten, Erstellung von technischen Unterlagen, Entwürfen, Statistiken, Tabellen und DiagrammenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsgrundsätze und Führungstechniken

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik/Physik: z.B. um in Kraftwerken Messungen und Berechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um Maßnahmen des betriebswirtschaftlichen Handelns zu planen, einleiten und überwachenTechnik: z.B. um Maschinen und Anlagen in den Kraftwerken fachgerecht zu bedienenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kraftwerksmeister/in der Fachrichtung Strahlenschutz an:Bereich Schutz und SicherheitStrahlenschutzfachkraftGemeinsamkeit:Sicherheit, Umweltschutz und Entsorgung steuernBereich EnergietechnikGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Produktion Elektrotechnik/LeittechnikGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung ProduktionGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Thermische Abfallbehandlung (TAB)Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Energietechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung ElektrotechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Windenergietechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei der elektrischen Energieerzeugung übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

2010:Rechtsvorschriften für die Durchführung von Prüfungen zum Kraftwerksmeister bzw. zur Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz treten in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz

Die Weiterbildung im Überblick

Kraftwerksmeister bzw. Kraftwerksmeisterin der Fachrichtung Strahlenschutz ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Kraftwerksmeister/innen der Fachrichtung Strahlenschutz z.B. in Kernkraftwerken, in der Lagerung, Wiederaufbereitung oder Beseitigung nuklearer Abfälle sowie in kerntechnischen Forschungseinrichtungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Strahlenschutz bis hin zu Störfallvorsorge.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Energietechnik erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiel für die Regelung einer Industrie- und Handelskammer:Besondere Rechtsvorschriften für die Durchführung von Prüfungen "Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz" vom 01.12.2009 (IHK Essen)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresRahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Kraftwerksmeisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine Abschlussprüfung als Staatlich anerkannte Strahlenschutzfachkraft und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine mindestens 12-jährige Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Kraftwerksmeister (Radyasyondan Korunma Uzmanlığı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenKraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und koordinieren Strahlenschutzmaßnahmen. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie überwachen Reaktoranlagen aus Leitwarten und veranlassen Messläufe, um Störungen und austretende Strahlung rechtzeitig zu erkennen. Zudem gewährleisten sie den sicheren Transport und die fachgerechte Lagerung von radioaktivem Material und sorgen für die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz sind beschäftigtin Kernkraftwerken sowie in der Lagerung, Wiederaufbereitung oder Beseitigung nuklearer Abfällein kerntechnischen Forschungseinrichtungen und -institutenbei Behörden, die für den Strahlenschutz zuständig sindArbeitsorte:Kraftwerksmeister und -meisterinnen der Fachrichtung Strahlenschutz arbeiten meistin den Betriebs- und Außenanlagen von Kernkraftwerkenin Büro- und Besprechungsräumen auf Deponien für radioaktive Abfällein LaborräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Kraftwerksmeisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine Abschlussprüfung als Staatlich anerkannte Strahlenschutzfachkraft und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine mindestens 12-jährige Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten WeiterbildungInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Handlungsspezifische Qualifikationen:Handlungsbereich Strahlenschutz im Kernkraftwerk, z.B.: Anlagensysteme und Aktivitätsverteilung, Behandlung und Entsorgung von Reststoffen, DekontaminationHandlungsbereich Radiologische Überwachung und Notfallschutz, z.B.: Strahlenmesstechnik, Emissions-, Immissionsüberwachung, radiologischer NotfallschutzHandlungsbereich Organisation und Personalführung, z.B.: Betriebsführung und Betriebswirtschaft, Arbeitssicherheit und GesundheitsschutzFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen: Rechtsbewusstes Handeln, z.B.: einschlägige Rechtsvorschriften berücksichtigenBetriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: Grundsätze betrieblicher Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerzeitrechnung, KalkulationsverfahrenAnwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Erfassen, Analysieren und Aufbereiten von Prozess- und Produktionsdaten, Erstellung von technischen Unterlagen, Entwürfen, Statistiken, Tabellen und DiagrammenZusammenarbeit im Betrieb, z.B.: Führungsgrundsätze und Führungstechniken

Ist Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Kraftwerksmeisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine Abschlussprüfung als Staatlich anerkannte Strahlenschutzfachkraft und entsprechende Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildungodereine mindestens 12-jährige Berufspraxis im Strahlenschutz einer kerntechnischen Anlage einschließlich einer 1,5-jährigen gelenkten Weiterbildung

Wo arbeiten Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an privaten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeLehrwerkstätten, Übungslabors und Kraftwerksimulatoren bei praktischer Unterweisung

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Strahlenschutz in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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