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Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel

Industriemeister/in - Polsterei/Polstermöbel

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28293

Was ist Endüstriyel Usta (Döşemecilik/Döşemeli Mobilya)?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie stellen sicher, dass Produktionsmaschinen betriebsbereit sind und steuern Herstellung und Bezug von Polstermöbeln. Zudem fertigen sie Schnittzeichnungen an und kontrollieren Roh-, Halb- und Endprodukte. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel sind in erster Linie beschäftigt in Betrieben der Polstermöbelindustrie oder in Polstermöbelwerkstättenin der Matratzen- und PolsterbettenherstellungArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel arbeiten meistin Produktionshallen und Werkstättenin Lagerräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit entsprechender Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachrichtungsspezifischer Teil:mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen, z.B.: Berechnung von Kräften, Leistung, Maßänderungen und technischen Größen, fachspezifische Mathematiktechnische Kommunikation, z.B.: Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigung von Werkstattskizzen, Erstellen von Tabellen, Statistiken und DiagrammenTechnologie der Werk- und Hilfsstoffe, z.B.: Aufbau, Eigenschaften und Verwendung der Spinnstoffe, Naturfasern, Chemiefasern und Kunststoffe, Faser- und Gewebeprüfungen, Vorschriften und internationale Kennzeichen für Textilpflege, FüllstoffeBetriebstechnik, z.B.: Bedienung von Geräten, Maschinen, Anlagen und Werkzeugen der Polsterherstellung, Energieversorgung im Betrieb, Steuer- und RegeltechnikFertigungstechnik, z.B.: industrielle Fertigungsverfahren, Arbeitssicherheit im Betrieb, Qualitätssicherung und -kontrolleFachrichtungsübergreifender Teil:kostenbewusstes Handeln: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehrerechtsbewusstes Handeln: Grundgesetz, Arbeits-, Sozial- und UmweltrechtZusammenarbeit im Betrieb: Sozialverhalten der Menschen, Einflüsse des Betriebes auf das Sozialverhalten, Einflüsse der Industriemeister/innen auf die Zusammenarbeit im BetriebBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Industriemeister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 8-31 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie stellen sicher, dass Produktionsmaschinen betriebsbereit sind und steuern Herstellung und Bezug von Polstermöbeln. Zudem fertigen sie Schnittzeichnungen an und kontrollieren Roh-, Halb- und Endprodukte. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel sind in erster Linie beschäftigt in Betrieben der Polstermöbelindustrie oder in Polstermöbelwerkstättenin der Matratzen- und PolsterbettenherstellungArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel arbeiten meistin Produktionshallen und Werkstättenin Lagerräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit entsprechender Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachrichtungsspezifischer Teil:mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen, z.B.: Berechnung von Kräften, Leistung, Maßänderungen und technischen Größen, fachspezifische Mathematiktechnische Kommunikation, z.B.: Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigung von Werkstattskizzen, Erstellen von Tabellen, Statistiken und DiagrammenTechnologie der Werk- und Hilfsstoffe, z.B.: Aufbau, Eigenschaften und Verwendung der Spinnstoffe, Naturfasern, Chemiefasern und Kunststoffe, Faser- und Gewebeprüfungen, Vorschriften und internationale Kennzeichen für Textilpflege, FüllstoffeBetriebstechnik, z.B.: Bedienung von Geräten, Maschinen, Anlagen und Werkzeugen der Polsterherstellung, Energieversorgung im Betrieb, Steuer- und RegeltechnikFertigungstechnik, z.B.: industrielle Fertigungsverfahren, Arbeitssicherheit im Betrieb, Qualitätssicherung und -kontrolleFachrichtungsübergreifender Teil:kostenbewusstes Handeln: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehrerechtsbewusstes Handeln: Grundgesetz, Arbeits-, Sozial- und UmweltrechtZusammenarbeit im Betrieb: Sozialverhalten der Menschen, Einflüsse des Betriebes auf das Sozialverhalten, Einflüsse der Industriemeister/innen auf die Zusammenarbeit im BetriebBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an privaten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Industriemeister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach Rechtsvorschriften der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, 8-31 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie stellen sicher, dass Produktionsmaschinen betriebsbereit sind und steuern Herstellung und Bezug von Polstermöbeln. Zudem fertigen sie Schnittzeichnungen an und kontrollieren Roh-, Halb- und Endprodukte. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel sind in erster Linie beschäftigt in Betrieben der Polstermöbelindustrie oder in Polstermöbelwerkstättenin der Matratzen- und PolsterbettenherstellungArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel arbeiten meistin Produktionshallen und Werkstättenin Lagerräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit e...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: ca. 8 MonateTeilzeit: ca. 31 Monate

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Fachrichtungsspezifischer und fachrichtungsübergreifender Teil: 900 Unterrichtsstundenggf. berufs- und arbeitspädagogische Eignung (nach AEVO): 80 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 980 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachrichtungsspezifischer Teil:mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen, z.B.: Berechnung von Kräften, Leistung, Maßänderungen und technischen Größen, fachspezifische Mathematiktechnische Kommunikation, z.B.: Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigung von Werkstattskizzen, Erstellen von Tabellen, Statistiken und DiagrammenTechnologie der Werk- und Hilfsstoffe, z.B.: Aufbau, Eigenschaften und Verwendung der Spinnstoffe, Naturfasern, Chemiefasern und Kunststoffe, Faser- und Gewebeprüfungen, Vorschriften und internationale Kennzeichen für Textilpflege, FüllstoffeBetriebstechnik, z.B.: Bedienung von Geräten, Maschinen, Anlagen und Werkzeugen der Polsterherstellung, Energieversorgung im Betrieb, Steuer- und RegeltechnikFertigungstechnik, z.B.: industrielle Fertigungsverfahren, Arbeitssicherheit im Betrieb, Qualitätssicherung und -kontrolleFachrichtungsübergreifender Teil:kostenbewusstes Handeln: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehrerechtsbewusstes Handeln: Grundgesetz, Arbeits-, Sozial- und UmweltrechtZusammenarbeit im Betrieb: Sozialverhalten der Menschen, Einflüsse des Betriebes auf das Sozialverhalten, Einflüsse der Industriemeister/innen auf die Zusammenarbeit im BetriebBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Zeitpläne und Abrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. in den Bereichen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht sowie UmweltschutzrechtTechnisches Zeichnen: z.B. um Gestell- und Werkzeichnungen von Polstermöbeln anzufertigenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriemeister/in im Bereich Polsterei/Polstermöbel an:Bereich Vertrieb und VerkaufBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Möbelhandel/Bachelor Professional in WirtschaftGeprüfter Technischer Fachwirt/Geprüfte Technische FachwirtinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Betriebssteuerung übernehmen (Polstermöbelindustrie/-werkstätten)

Entwicklung der Weiterbildung

1989:erste Rechtsvorschriften über die Prüfungsanforderungen für Industriemeister/Industriemeisterinnen der Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel treten in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach zuständiger Kammer z.B.Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Polsterei Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Polstermöbel

Die Weiterbildung im Überblick

Industriemeister bzw. Industriemeisterin im Bereich Polsterei/Polstermöbel ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist durch Rechtsvorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriemeister/innen der Fachrichtung Polsterei und Polstermöbel z.B. in Betrieben der Polstermöbelindustrie oder in Polstermöbelwerkstätten sowie bei Herstellern von Matratzen- und Polsterbetten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Polsterei bis hin zu Fertigungstechnik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Textil-, Bekleidungstechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Polsterservice oder einer Fachpolsterei beispielsweise für den Fahrzeug-, Jacht- oder Wohnbereich.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften. Beispiel für die Regelung einer Industrie- und Handelskammer:Fachliche Prüfungsbestimmungen für die Prüfung zum Abschluss Geprüfter Industriemeister/Geprüfte Industriemeisterin - Fachrichtung Polsterei vom 11.11.2010 (IHK Niederbayern in Passau)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)Die zuständigen Stellen bieten unterschiedliche Abschlüsse an. Übersicht der zuständigen Industrie- und Handelskammern:Industriemeister/Industriemeisterin - Fachrichtung Polstermöbel, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungIndustriemeister (Geprüfter)/Industriemeisterin (Geprüfte) - Fachrichtung Polsterei, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit entsprechender Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Endüstriyel Usta (Döşemecilik/Döşemeli Mobilya)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und überwachen Fertigungsprozesse. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie stellen sicher, dass Produktionsmaschinen betriebsbereit sind und steuern Herstellung und Bezug von Polstermöbeln. Zudem fertigen sie Schnittzeichnungen an und kontrollieren Roh-, Halb- und Endprodukte. Sie optimieren den Einsatz von Betriebsmitteln und kontrollieren die Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel sind in erster Linie beschäftigt in Betrieben der Polstermöbelindustrie oder in Polstermöbelwerkstättenin der Matratzen- und PolsterbettenherstellungArbeitsorte:Industriemeister und -meisterinnen im Bereich Polsterei/Polstermöbel arbeiten meistin Produktionshallen und Werkstättenin Lagerräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit entsprechender Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachrichtungsspezifischer Teil:mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen, z.B.: Berechnung von Kräften, Leistung, Maßänderungen und technischen Größen, fachspezifische Mathematiktechnische Kommunikation, z.B.: Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigung von Werkstattskizzen, Erstellen von Tabellen, Statistiken und DiagrammenTechnologie der Werk- und Hilfsstoffe, z.B.: Aufbau, Eigenschaften und Verwendung der Spinnstoffe, Naturfasern, Chemiefasern und Kunststoffe, Faser- und Gewebeprüfungen, Vorschriften und internationale Kennzeichen für Textilpflege, FüllstoffeBetriebstechnik, z.B.: Bedienung von Geräten, Maschinen, Anlagen und Werkzeugen der Polsterherstellung, Energieversorgung im Betrieb, Steuer- und RegeltechnikFertigungstechnik, z.B.: industrielle Fertigungsverfahren, Arbeitssicherheit im Betrieb, Qualitätssicherung und -kontrolleFachrichtungsübergreifender Teil:kostenbewusstes Handeln: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehrerechtsbewusstes Handeln: Grundgesetz, Arbeits-, Sozial- und UmweltrechtZusammenarbeit im Betrieb: Sozialverhalten der Menschen, Einflüsse des Betriebes auf das Sozialverhalten, Einflüsse der Industriemeister/innen auf die Zusammenarbeit im BetriebBerufs- und arbeitspädagogischer Teil

Ist Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Fachrichtung Polsterei mit entsprechender Berufspraxisodereine mindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit

Wo arbeiten Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an privaten und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Polsterei/Polstermöbel in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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