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Modedesigner/Modedesignerin

Modedesigner/in

Grundberuf Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28214

Was ist Moda Tasarımcısı (Modedesigner/Modedesignerin)?

Modedesigner (Modedesigner/Modedesignerin) sind Professionelle, die in Deutschland Kleidungs- und Modekollektionen entwerfen und gestalten. Diese Fachleute arbeiten in ihren eigenen Ateliers oder

Beschreibung (Deutsch)

Modedesigner (Modedesigner/Modedesignerin) sind Professionelle, die in Deutschland Kleidungs- und Modekollektionen entwerfen und gestalten. Diese Fachleute arbeiten in ihren eigenen Ateliers oder

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Modedesigner/Modedesignerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitFilm Textil-, Mode- und KostümdesignWeitere InformationsangeboteDESIGNER IN ACTION - InfoSite für Kreativeformftt - forward textile technologiesGo Textile! #RunYourFutureInitiative Kultur- und Kreativwirtschaft der BundesregierungModepilotMode-studieren.de - Der Wegweiser zu Deinem Studiumndion Design - Brand - Innovationtextile networkTextilWirtschaft - Business / Fashion

Trends

Fashion on DemandMit Fashion on Demand (Mode auf Anfrage) stimmen Modeunternehmen Angebot und Nachfrage präzise aufeinander ab. Bei Fashion on Demand wird Mode erst nach dem Verkauf produziert. Ein automatisierter Produktionsablauf steuert Design, Materialeingang, Zuschnitt und Näherei auftragsbasiert. Die genau benötigte Stückzahl wird flexibel, zeitlich überschaubar und ressourcenschonend produziert. Neue Maßschneidertechnologien erfassen und visualisieren Körpermaße automatisch und leiten die Daten direkt an die Fertigung. So kann die hohe Retourenquote im Onlinehandel gesenkt werden. Fach- und Führungskräfte aus der Mode- und Textilbranche werden sich mit diesen neuen Produktionsmöglichkeiten auseinandersetzen.Nachhaltige Mode, nachhaltige TextilienIn der Bekleidungsbranche steigt die Nachfrage nach Produkten, die umweltfreundlich und nachhaltig produziert werden. Hersteller reagieren darauf mit innovativen Materialien wie recyceltem Kunststoff, regenerativen Textilien oder Naturfasern aus Kaffee, Pilzen oder Algen. Führungskräfte der Textilindustrie setzen auf neue Rohstoffe und effizientere Verfahren wie z.B. Ultraschalltechnologie zur Reduktion von Chemikalien, Wasser und Energie. Im Design und Handel geht es darum, Kollektionen stärker an Kundenwünsche anzupassen.

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an kreativ-gestaltenden Tätigkeitenz.B. Anfertigen von Modeskizzen für eine Kollektionz.B. Erstellen von stimmigen Stoff- und FarbkonzeptenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Durchführen von Näharbeiten bei schwierigen Modellen

Arbeitsorte

Modedesigner und Modedesignerinnen arbeiten in erster Liniein Musterateliersin Büroräumenin Ausstellungsräumenin MessehallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen sowie Seminarräumen (bei Lehrtätigkeit)im Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Bild- und VideogeneratorenEntwurfGestaltung, DesignKollektionserstellung, -entwicklungKundenberatung, -betreuungModedesign, BekleidungsgestaltungModelle, Musterstücke anfertigenNähenSchnitttechnikTextil - MaterialkundeZeichnenWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BekleidungsfertigungBekleidungstechnikCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenFarbdesign, FarbgestaltungFertigungs-, AuftragssteuerungKalkulationKostümbildnerei, Kostüm-DesignLehrtätigkeit (Hochschule)MarketingProduktkonfiguratorenProjektmanagementTextilgestaltung, TextildesignZuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.Ä.)Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"Kompetenzgruppe "Grafik-, Bildbearbeitungs-, DTP-, Multimediasoftware"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Modedesigner/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. mit einem 3-D-Drucker Funktions- und Dekorationsobjekte für neue Kleidungsstücke herstellen)3-D-Laserscanning (z.B. für eine Einzelanfertigung die Maße von Kunden/Kundinnen mit einem 3-D-Bodyscanner ausmessen)3-D-Simulation (z.B. Kleidungsstücke virtuell anhand dreidimensionaler Simulationen entwickeln und anpassen)Bild- und Videogeneratoren (z.B. Vorlagen für Entwurfszeichnungen von Bildgeneratoren erstellen lassen)Digital-Asset-Management - DAM (z.B. grafische Musterelemente zur Gestaltung von neuen Kleidungsstücken aus DAM-Systemen abrufen)Produktkonfiguratoren (z.B. Musterentwürfe als Grundlage für die digitale Darstellung von Modeprodukten erstellen)Smarte Textilien (z.B. neue Kleidungsstücke entwerfen, die per App programmierbare Technik wie Herzrhythmussensoren oder LED-Lichter integrieren)Virtuelle Messen (z.B. eine neue Modekollektion auf einer virtuellen Messe vorstellen)

Arbeitssituation

Modedesigner/innen benötigen Kreativität und gute Materialkenntnisse, um Modelle bzw. Kollektionen zu entwerfen. Auch analytische Fähigkeiten sind erforderlich, um funktionale, produktionstechnische und wirtschaftliche Gesichtspunkte sowie den aktuellen Geschmack der jeweiligen Zielgruppe zu berücksichtigen. Im Beratungsgespräch mit Kunden und Auftraggebern sind Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungsgeschick gefragt. Beim Erstellen von Entwürfen, Zeichnungen und Ausführungsunterlagen für die Fertigung sind Genauigkeit und Sorgfalt unerlässlich. Führen sie als Projektleiter/in ein Team, so gehören Organisation, Planung und Personalführung zu ihren Aufgaben. Bei international operierenden Firmen ist die Arbeitssprache häufig Englisch. Sind sie in der Lehre an Hochschulen tätig, brauchen sie zudem aktuelle pädagogische sowie fachdidaktische Kenntnisse und sie tragen Verantwortung für ihre Schüler und Studenten.In Büroräumen planen und gestalten Modedesigner/innen neue Entwürfe von Hand oder am Computer mit CAD-Programmen. Im Musteratelier leiten sie die Anfertigung von Modellen, in Fertigungshallen überwachen sie z.B. Zuschneide- und Näharbeiten. Verwaltende und organisatorische Arbeiten erledigen sie am Bildschirm. Auf Messen, Modeschauen oder vor Ort bei den Kunden präsentieren sie Modelle und Kollektionen. Wenn ein Fertigstellungstermin eingehalten werden muss, arbeiten Modedesigner/innen auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.

Existenzgründung

Modedesigner bzw. Modedesignerinnen können z.B. ein eigenes Design-Studio gründen oder als freiberuflich Tätige auf der Basis zeitlich befristeter Einzelaufträge für die Bekleidungsindustrie arbeiten. Auch eine freiberufliche Tätigkeit als Moderedakteur bzw. Moderedakteurin ist möglich. Sie können sich auch mit einem Betrieb im zulassungsfreien Schneiderhandwerk selbstständig machen.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.328 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

BekleidungHerstellung von sonstiger Bekleidung und BekleidungszubehörHerstellung von Bekleidung aus gewirktem und gestricktem StoffDesign, GestaltungModedesign, insbesondere ModeateliersEinzelhandelEinzelhandel mit Bekleidung, z.B. Hausmarken großer Modehausketten, Modelabels von VersandhäusernEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, ohne Nahrungsmittel, z.B. Hausmarken großer WarenhauskettenVerlageVerlegen von Zeitschriften, z.B. ModemagazineHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, Verwaltungsfachhochschulen

Zugang zur Tätigkeit

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Modedesign oder Produkt- und Industriedesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Modedesign (grundständig)Modedesign (weiterführend)Produkt-, Industriedesign (grundständig)Produkt-, Industriedesign (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Modedesigner und Modedesignerinnen finden Beschäftigung z.B.bei Bekleidungsherstellern in Ateliers für Modedesignim Einzel- und Versandhandelbei Mode-/Fachverlagenan Hochschulen

Tätigkeitsbezeichnungen

Modedesigner/inAbweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplomformgestalter/Diplomformgestalterin (Uni) - ModegestaltungBerufsbezeichnung in englischer SpracheFashion designer (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheDesigner (m/f) de modeStyliste (m/f) de mode

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Übernehmen und engagiertes Führen von fachlich besonders schwierigen Kundenberatungen bei der Gestaltung von Abendbekleidung)Sorgfalt (z.B. maßgenaues Anfertigen von Schnittmustern)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen und Steuern der einzelnen Arbeitsschritte bei der Herstellung von Damen- und Herrenoberbekleidung)Kreativität (z.B. Entwerfen und Skizzieren von Einzelmodellen und Musterkollektionen nach eigenen Ideen und aktuellen Modetrends)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. ausführliches, individuell zugeschnittenes Beraten von Kunden/Kundinnen zu Gestaltungsvarianten von Modellen und Kollektionen)Verhandlungsgeschick (z.B. Verhandeln mit Zulieferbetrieben sowie mit Einkäufern/Einkäuferinnen)Durchsetzungsvermögen (z.B. argumentatives Überzeugen der Geschäftsführung von den Mustermodellen)

Die Tätigkeit im Überblick

Modedesigner bzw. Modedesignerinnen entwerfen und gestalten Kleidung und Modekollektionen.

Stellen- und Bewerberbörsen

dasaugeFashionjobs.comFashionUnitedFashionUnited.dejobboerse.TEXTILSCHULE.deTW JOBS

Verbände und Organisationen

Allianz deutscher Designer e.V. (AGD)Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMGesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (Gesamtverband textil+mode)VDMD Verband Deutscher Mode- und Textildesigner e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Studierende unterrichten und betreuen)Kundenkontakt (z.B. mit Einkäufern über die Kollektion und die Modelle auf Modemessen verhandeln)Bildschirmarbeit (Modellschnitte und Schnittkonstruktionen aus- und umarbeiten)Handarbeit (Entwurfsskizzen und Werkzeichnungen per Hand anfertigen)Arbeit in Ateliers/StudiosArbeit in BüroräumenArbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Lehrveranstaltungen in Hörsälen oder Seminarräumen vor einer Gruppe durchführen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Lehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Erzeugnisse, z.B.: Musterteile und -kollektionen, PrototypenMaterialien und Zubehör, z.B.: Stoffe, Garne, AccessoiresGeräte und Hilfsmittel, z.B.: Nähmaschinen, Nadeln, Scheren, MaßbänderZeichengeräte, -materialien und Software, z.B.: Zeichenblöcke, Stifte, Lineale, CAD-Software, 3D-Simulationsprogramme Unterlagen, z.B.: Stoff- und Farbkonzepte, Markt- und Trendanalysen, Entwurfsskizzen, Fertigungsunterlagen, FotografienBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Modedesigner und Modedesignerinnen können in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. In Entwurfsabteilungen oder eigenen Ateliers halten sie ihre Ideen als Skizzen fest, die sie dann am Computer ausarbeiten. Dabei berücksichtigen sie die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit, den späteren Verwendungszweck sowie Geschmack und Kaufkraft ihrer Zielgruppe. Sie veranlassen und überwachen die Fertigung von Mustern oder Testserien, präsentieren sie ihren Auftraggebern und setzen eventuelle Änderungswünsche um. Schließlich bereiten sie die technischen Unterlagen für die Fertigung vor und überwachen ggf. die Produktion. Sie können auch Aufgaben in Bereichen wie Einkauf oder Marketing übernehmen oder als Selbstständige ein eigenes Atelier leiten.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Textil-, Bekleidungsdesign, Produktgestaltung oder CAD).Darüber hinaus können sich die Trends zu individualisierter Mode mittels Fashion on Demand sowie zu nachhaltiger Mode zu wichtigen Weiterbildungsthemen für Modedesigner und -designerinnen entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Modedesign oder Textildesign.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwürfe erstellen, weiterentwickeln und detailliert ausarbeiten, dabei materialbedingte, herstellungstechnische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigenModellschnitte anfertigen, bereits erprobte Grundschnitte abändern oder variierenmit der Fertigung über Art, Qualität usw. der zu fertigenden Kleidungsstücke verhandeln und Fertigungstermine festlegenEntwurf und Entwicklungaktuelle Bekleidungsmode mitentwickelnIdeen und Einfälle in Skizzen und Entwürfen festhaltenMarkt- und Trendanalysen erstellen, dafür z.B. gesellschaftliche und soziale Entwicklungen recherchieren; neue Bekleidungsbedürfnisse aufspürenStoffmessen besuchen, z.B. um sich zu informieren und inspirieren sowie neue Stoffe, Muster und Farbgebungen zu begutachtenEntwürfe mit allen an der Herstellung beteiligten Stellen (Fertigung, Marketing, Betriebsleitung) bzw. dem Auftraggeber absprechenProduktionsunterlagen erstellenArbeitsabläufe in der Musternäherei beaufsichtigen und lenken; bei schwierigen Modellen auch selbstständig Näharbeiten ausführenAnproben mit Models durchführen; falls nötig die Modelle anpassenEntwurfsschnitte an die Produktions-/Fertigungsabteilung weiterleiten, die den Modellschnitt zum produktionsreifen Schnitt umarbeitet Marketing und BeratungFertigung von Modellkollektionen für Mode-/Verkaufsmessen veranlassenMitarbeiter/innen in der Fertigung, Umsetzung und Gradierung des Modellschnittes anweisenauf Modemessen mit Einkäufer/innen über die Kollektionen und Modelle verhandeln, ggf. Bestellun...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternative bietet sich für den Beruf Modedesigner/in an:Tätigkeitsfeld Produkt-, IndustriedesignIndustrie-, Produktdesigner/Industrie-, ProduktdesignerinGemeinsamkeiten:gestalterische Aufgaben übernehmenDesignideen zeichnerisch darstellentechnische Realisierbarkeit überprüfen, Produktionskosten berechnenHinweis: Die genannte Jobalternative erfordert ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Modedesigner/innen entwerfen und gestalten Kleidung bzw. Modekollektionen.Markenwelten gestaltenZusammen mit Marketing- und Kommunikationsexperten und -expertinnen gestalten sie Markenwelten. Ihre Bekleidungskollektionen und Einzelmodelle umfassen Damen-, Herren-, Kinder-, Berufs-, Sport-, Bade- und Lederbekleidung, Wäsche und Miederwaren. Sie berücksichtigen die Wünsche ihrer Auftraggeber, den Geschmack und die Kaufkraft ihrer Zielgruppe, lassen aber auch ihre eigene Handschrift in ihre Entwürfe einfließen.Entwurf und ProduktionZunächst fertigen sie von Hand Entwurfsskizzen und -zeichnungen an. Ihre Anregungen kommen von überall her - aus dem täglichen Leben, der Umwelt, den Medien. Sie beobachten und berücksichtigen Modeströmungen, Trends und die Vorlieben der Zielgruppe. Aber auch wirtschaftliche Entwicklungen, technologische Veränderungen sowie Umwelt- und Gesundheitsaspekte bei Produktion und Material sind zu berücksichtigen: Welcher Kundenkreis ist bereit, für UV- und salzwasserbeständige oder selbstreinigende Stoffe mehr Geld auszugeben? Können neue Materialien den Preis senken? Kann man umweltschonende Färbemittel einsetzen? Ihre Entwürfe entwickeln Modedesigner/innen schließlich am Computer weiter. Dabei berücksichtigen sie bereits, ob ihre Gestaltungsideen auch technisch umsetzbar und wirtschaftlich zu produzieren sind. Sie veranlassen und überwachen die Anfertigung von Modellen oder Musterkollektionen, die sie den Auftraggebern präsentieren oder auf M...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Umsetzen von Gestaltungsideen mit CAD-Programmen am Computer; Übertragen zweidimensionaler Zeichnungen von Kleidern in dreidimensionale Modelle)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Begutachten von Stoffneuheiten, neuen Mustern und Farbgebungen; Erkennen von Korrekturbedarf an Modellen bei Anproben; Überwachen der Anfertigung von Musterkollektionen)Fingergeschick (z.B. Handhaben von Nadel und feinem Faden für Näharbeiten)Handgeschick (z.B. Bedienen von Stofflegemaschinen; Handhaben von Schablonen)Auge-Hand-Koordination (z.B. manuelles Nähen oder Schneiden bei Anproben; Ausführen von Näharbeiten bei schwierigen Modellen)Handwerkliches Geschick (z.B. Manuelles Nähen oder Schneiden bei Anproben; Ausführen von Näharbeiten bei schwierigen Modellen)Zeichnerische Befähigung (z.B. Anfertigen von Schnittmodellen und Modeskizzen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Festlegen von Fertigungsterminen; Koordinieren von Arbeitsabläufen in der Musternäherei)Sinn und Gespür für Ästhetik (z.B. Anfertigen von Entwürfen für Modekollektionen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Schnittmodelle und Modeskizzen von Hand anfertigen; bei Anproben Stoffe manuell schneiden)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Entwurfszeichnungen am Computer erstellen; Nadel und feinen Faden für manuelle Näharbeiten handhaben)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. mit Einkäufern und Einkäuferinnen auf Stoffmessen über Kollektionen und Modelle verhandeln)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Modellschnitte und Schnittkonstruktionen am Bildschirm aus- und umarbeiten)Farbsehvermögen (z.B. neue Farbgebungen begutachten; Entwürfe für Modekollektionen anfertigen)Räumliches Sehvermögen (z.B. Modellschnitte anfertigen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Wünsche von Auftraggebern hinsichtlich zu verwendender Materialien verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Modedesigner/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Bekleidung, Mode/Bachelor Professional in GestaltungStaatlich geprüfter Produktentwickler/Staatlich geprüfte Produktentwicklerin (Mode)Schnitt-, Entwurfs- und Fertigungsmodelleur/Schnitt-, Entwurfs- und Fertigungsdirektricein angrenzenden Berufen:Textildesigner/Textildesignerinmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Modedesigner/Staatlich geprüfte ModedesignerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Modedesigner/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Schnittmodelle und Modeskizzen von Hand anfertigen; bei Anproben Stoffe manuell schneiden)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Entwurfszeichnungen am Computer erstellen; Nadel und feinen Faden für manuelle Näharbeiten handhaben)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. mit Einkäufern und Einkäuferinnen auf Stoffmessen über Kollektionen und Modelle verhandeln)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Modellschnitte und Schnittkonstruktionen am Bildschirm aus- und umarbeiten)Farbsinnstörungen (z.B. neue Farbgebungen begutachten; Entwürfe für Modekollektionen anfertigen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Modellschnitte anfertigen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Wünsche von Auftraggebern hinsichtlich zu verwendender Materialien verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener V...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Moda Tasarımcısı (Modedesigner/Modedesignerin)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Modedesigner/Modedesignerin in Deutschland?

Modedesigner (Modedesigner/Modedesignerin) sind Professionelle, die in Deutschland Kleidungs- und Modekollektionen entwerfen und gestalten. Diese Fachleute arbeiten in ihren eigenen Ateliers oder

Ist Modedesigner/Modedesignerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Modedesigner/Modedesignerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Modedesigner/Modedesignerin qualifiziert werden?

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Modedesign oder Produkt- und Industriedesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Modedesigner/Modedesignerin in Deutschland typischerweise?

Modedesigner und Modedesignerinnen arbeiten in erster Liniein Musterateliersin Büroräumenin Ausstellungsräumenin MessehallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen sowie Seminarräumen (bei Lehrtätigkeit)im Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Modedesigner/Modedesignerin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.328 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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