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Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk

Modistenmeister/in/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk

Weiterbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28293

Was ist Modist Usta (Şapka ve Başlık Tasarım ve Üretim Uzmanı)?

Aufgaben und TätigkeitenModistenmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Modistenbetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. Spezialnähmaschinen ein und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Modistenmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin Hutateliers in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin den Kostüm- und Hutmachereien von Theatern, Fernsehanstalten oder FilmstudiosArbeitsorte:Modistenmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Ateliersin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin Werkhallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Hüte nach vorgegebenen Modellen, Bildvorlagen und eigenen Entwürfen anfertigenSchnittmuster für Hüte nach eigenen Entwürfen erstellen Unterformen mit handgeformter Sparterie und Drahtrand herstellenFachtheorie (Teil II):Skizzen, Schnittmuster, Schnitt- und Entwurfszeichnungen für Modelle anfertigenMaterial, Muster und Schnittanlagen berechnenberufsbezogene Farblehre, insbesondere FarbenzusammenstellungOberbekleidung, insbesondere Kostüme und TrachtenFertigungs- und BetriebskundeWerkzeug-, Geräte- und MaschinenkundeArten und Eigenschaften der Werk- und HilfsstoffeHerstellung, Lagerung, Verwendung und Verarbeitung von Werk- und HilfsstoffenKosten unter Einbeziehung aller für die Preisbildung wesentlichen Faktoren ermittelnBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenModistenmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Modistenbetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. Spezialnähmaschinen ein und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Modistenmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin Hutateliers in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin den Kostüm- und Hutmachereien von Theatern, Fernsehanstalten oder FilmstudiosArbeitsorte:Modistenmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Ateliersin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin Werkhallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Hüte nach vorgegebenen Modellen, Bildvorlagen und eigenen Entwürfen anfertigenSchnittmuster für Hüte nach eigenen Entwürfen erstellen Unterformen mit handgeformter Sparterie und Drahtrand herstellenFachtheorie (Teil II):Skizzen, Schnittmuster, Schnitt- und Entwurfszeichnungen für Modelle anfertigenMaterial, Muster und Schnittanlagen berechnenberufsbezogene Farblehre, insbesondere FarbenzusammenstellungOberbekleidung, insbesondere Kostüme und TrachtenFertigungs- und BetriebskundeWerkzeug-, Geräte- und MaschinenkundeArten und Eigenschaften der Werk- und HilfsstoffeHerstellung, Lagerung, Verwendung und Verarbeitung von Werk- und HilfsstoffenKosten unter Einbeziehung aller für die Preisbildung wesentlichen Faktoren ermittelnBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenModistenmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Modistenbetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. Spezialnähmaschinen ein und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Modistenmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin Hutateliers in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin den Kostüm- und Hutmachereien von Theatern, Fernsehanstalten oder FilmstudiosArbeitsorte:Modistenmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Ateliersin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin Werkhallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bi...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Fachpraxis (Teil I):Hüte nach vorgegebenen Modellen, Bildvorlagen und eigenen Entwürfen anfertigenSchnittmuster für Hüte nach eigenen Entwürfen erstellen Unterformen mit handgeformter Sparterie und Drahtrand herstellenFachtheorie (Teil II):Skizzen, Schnittmuster, Schnitt- und Entwurfszeichnungen für Modelle anfertigenMaterial, Muster und Schnittanlagen berechnenberufsbezogene Farblehre, insbesondere FarbenzusammenstellungOberbekleidung, insbesondere Kostüme und TrachtenFertigungs- und BetriebskundeWerkzeug-, Geräte- und MaschinenkundeArten und Eigenschaften der Werk- und HilfsstoffeHerstellung, Lagerung, Verwendung und Verarbeitung von Werk- und HilfsstoffenKosten unter Einbeziehung aller für die Preisbildung wesentlichen Faktoren ermittelnBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Materialmengen zu berechnen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um einen eigenen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Modistenmeister/in an:Bereich BekleidungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Bekleidung, Mode/Bachelor Professional in GestaltungStaatlich geprüfter Gewandmeister/Staatlich geprüfte Gewandmeisterin/Bachelor Professional in GestaltungMaßschneidermeister/Maßschneidermeisterin/Bachelor Professional im Maßschneider-HandwerkStaatlich geprüfter Produktentwickler/Staatlich geprüfte Produktentwicklerin (Mode)Schnitt-, Entwurfs- und Fertigungsmodelleur/Schnitt-, Entwurfs- und FertigungsdirektriceStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bekleidungstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Bekleidungsherstellung und -gestaltung übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der kaufmännischen Betriebssteuerung übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

1994:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Modisten-Handwerk tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungModistenmeister/ModistenmeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.

Die Weiterbildung im Überblick

Modistenmeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Modistenmeister/innen vor allem in Betrieben der handwerklichen Hutherstellung und in Hutateliers.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Bekleidungsherstellung bis hin zu Bekleidungsdesign.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Modedesign erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Modistenwerkstatt oder einem Hutfachgeschäft.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Berufsbild und die Prüfungsanforderungen im praktischen und im fachtheoretischen Teil der Meisterprüfung für das Modisten-Handwerk (Modistenmeisterverordnung - ModMstrV) vom 09.09.1994 (BGBl. I S.2312), geändert durch Artikel 2 Abs. 17 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI)Über...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Modist Usta (Şapka ve Başlık Tasarım ve Üretim Uzmanı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenModistenmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Modistenbetrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. Spezialnähmaschinen ein und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Modistenmeister und -meisterinnen sind beschäftigtin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin Hutateliers in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin den Kostüm- und Hutmachereien von Theatern, Fernsehanstalten oder FilmstudiosArbeitsorte:Modistenmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Ateliersin Ausstellungs- und Verkaufsräumenin Werkhallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):Hüte nach vorgegebenen Modellen, Bildvorlagen und eigenen Entwürfen anfertigenSchnittmuster für Hüte nach eigenen Entwürfen erstellen Unterformen mit handgeformter Sparterie und Drahtrand herstellenFachtheorie (Teil II):Skizzen, Schnittmuster, Schnitt- und Entwurfszeichnungen für Modelle anfertigenMaterial, Muster und Schnittanlagen berechnenberufsbezogene Farblehre, insbesondere FarbenzusammenstellungOberbekleidung, insbesondere Kostüme und TrachtenFertigungs- und BetriebskundeWerkzeug-, Geräte- und MaschinenkundeArten und Eigenschaften der Werk- und HilfsstoffeHerstellung, Lagerung, Verwendung und Verarbeitung von Werk- und HilfsstoffenKosten unter Einbeziehung aller für die Preisbildung wesentlichen Faktoren ermittelnBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)

Ist Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R. eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Modist bzw. Modistin.Ein Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.

Wo arbeiten Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Modistenmeister/Modistenmeisterin/Bachelor Professional im Modisten-Handwerk in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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