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Modist/Modistin

Modist/in

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28222

Was ist Modist (Şapka Tasarımcısı ve Üreticisi)?

Was macht man in diesem Beruf?Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Wenn sie nicht auf vorgefertigte Rohlinge zurückgreifen, fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Modisten und Modistinnen finden Beschäftigungin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder FilmstudiosArbeitsorte:Modisten und Modistinnen arbeiten in erster Liniein Werkstätten oder Ateliersin WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. mit feinen Garniermaterialien umgehen, beim Formen von Kopfbedeckungen)Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Anfertigung von Hüten durch Formen, Bügeln, Nähen, Anbringen von Verzierungen)Zeichnerische Befähigung und Kreativität (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Musterzeichnungen)Kundenorientierung (z.B. beim Abklären von Kundenwünschen)Sorgfalt (z.B. beim exakten Zuschneiden von Materialien)Schulfächer:Werken/Textiles Gestalten (z.B. um Schnittschablonen oder Kopfbedeckungen herzustellen)Kunst (z.B. um Skizzen anzufertigen und eigene Kreationen zu entwerfen)Mathematik (z.B. um Material und Garniturstoffe zu berechnen)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten und Aufträge entgegenzunehmen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.176 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.216 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.261 € (Industrie)

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Wenn sie nicht auf vorgefertigte Rohlinge zurückgreifen, fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Modisten und Modistinnen finden Beschäftigungin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder FilmstudiosArbeitsorte:Modisten und Modistinnen arbeiten in erster Liniein Werkstätten oder Ateliersin WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. mit feinen Garniermaterialien umgehen, beim Formen von Kopfbedeckungen)Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Anfertigung von Hüten durch Formen, Bügeln, Nähen, Anbringen von Verzierungen)Zeichnerische Befähigung und Kreativität (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Musterzeichnungen)Kundenorientierung (z.B. beim Abklären von Kundenwünschen)Sorgfalt (z.B. beim exakten Zuschneiden von Materialien)Schulfächer:Werken/Textiles Gestalten (z.B. um Schnittschablonen oder Kopfbedeckungen herzustellen)Kunst (z.B. um Skizzen anzufertigen und eigene Kreationen zu entwerfen)Mathematik (z.B. um Material und Garniturstoffe zu berechnen)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten und Aufträge entgegenzunehmen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.176 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.216 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.261 € (Industrie)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Modist/Modistin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Modisten und Modistinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der handwerklichen Hutherstellung): Ateliers, Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Berlin (Berlin):Modelschule Berlin Oberstufenzentrum Bekleidung und ModeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Wenn sie nicht auf vorgefertigte Rohlinge zurückgreifen, fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Modisten und Modistinnen finden Beschäftigungin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder FilmstudiosArbeitsorte:Modisten und Modistinnen arbeiten i...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungModist/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Wenn sie nicht auf vorgefertigte Rohlinge zurückgreifen, fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um.Wo arbeitet man?Modisten und Modistinnen finden Beschäftigungin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder FilmstudiosWeitereBerufe mit BekleidungBerufe mit Textilien

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Grundbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von ArbeitsabläufenUmgang mit Informations- und KommunikationstechnikenUmgang mit KundenHandhaben und Warten von Arbeitsgeräten, Werkzeugen und MaschinenEntwickeln und Gestalten von ModellentwürfenHerstellen von Filz- und StrohhütenHerstellen von Kopfbedeckungen aus anderen MaterialienAusgestalten von KopfbedeckungenDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Auswählen eines Werkstoffes für ein einfaches BekleidungsstückNähen eines KleinteilesBügeln eines WerkstückesZuschneiden von Werk- und HilfsstoffenKonstruieren einer Bekleidungsgrundform2. und 3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (berufliche Fachbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus dem ersten AusbildungsjahrHerstellen von UnterformenKopieren von KopfbedeckungenAufarbeiten und Ändern von KopfbedeckungenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Herstellen von Kopfbedeckungen aus FilzFertigen von Kopfbedeckungen aus StrohGestalten von KopfbedeckungenAuswählen und Herstellen von UnterformenAusarbeiten von genähten Kopfbedeckungen aus textilen FlächenHe...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Zeichnungen und Skizzen erstellt und Entwürfe erarbeitetwie Filz- und Strohhüte geformt und die Ränder und Oberflächen bearbeitet werdenwas bei der Herstellung von Schnittschablonen, beim Zusammenfügen der Schnittteile und bei der Garnitur von Kopfbedeckungen zu beachten istwie man Kundenwünsche ermittelt, Entwürfe und Modelle präsentiert und mit Reklamationen umgehtwie Entwürfe nach modischen, historischen, funktionalen und technologischen Gesichtspunkten kundenbezogen ausgearbeitet werden könnenwie Kopfbedeckungen nach Bild- und Modellvorlagen angefertigt werdenwas bei der Kombination von Materialien, bei der Verarbeitung von Pelzen und Leder und bei der Abänderung von Schnittmustern wichtig istwie man Garnituren fertigt, die Hüte in Form bügelt und durch Nähen, Kleben, Schneiden und Drapieren ausgestaltetwelche Möglichkeiten es gibt, Kopfbedeckungen aufzufrischen und umzuarbeitenwas bei der Auswahl des Materials und der Arbeitstechnik und bei der Qualitätskontrolle zu beachten istDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Nähen eines Kleinteiles, Herstellen von Kopfbedeckungen aus Filz)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Schablonen herstellen, Entwurfszeichnungen anfertigen; Hutformeinrichtungen, Bügeleisen, -maschinen und Trockenanlagen bedienen; Näharbeiten ausführen, Hüte garnieren und verkaufsfertig machenUmgebung: Textilstaub, Dampf, ggf. Gerüche (z.B. durch Klebemittel) in der WerkstattAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. mit feinen Garniermaterialien umgehen, beim Formen von Kopfbedeckungen)Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Anfertigung von Hüten durch Formen, Bügeln, Nähen, Anbringen von Verzierungen)Zeichnerische Befähigung und Kreativität (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Musterzeichnungen)Kundenorientierung (z.B. beim Abklären von Kundenwünschen)Sorgfalt (z.B. beim exakten Zuschneiden von Materialien)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Hutindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.216 €3. Ausbildungsjahr: 1.261 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Aktuell besteht nur im Bundesland Bayern eine tarifvertragliche Regelung für die Industrie.Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Textiles Gestalten: z.B. um Schnittschablonen oder Kopfbedeckungen herzustellenKunst: z.B. um Skizzen anzufertigen und eigene Kreationen zu entwerfenMathematik: z.B. um Material und Garniturstoffe zu berechnenDeutsch: z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten und Aufträge entgegenzunehmen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Modist/in an:Bereich TextilienStaatlich geprüfter Modedesigner/Staatlich geprüfte ModedesignerinMaßschneider/MaßschneiderinProduktgestalter/Produktgestalterin - TextilTextil- und Modeschneider/Textil- und ModeschneiderinTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung FilzenTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung KlöppelnTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung PosamentierenTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung StickenTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung StrickenTextilgestalter/Textilgestalterin im Handwerk Fachrichtung WebenGemeinsamkeit:modische Gestaltung von Bekleidung und textilen Geweben

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag des Berufs Putzmacher/in im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können 1966:Anerkennung des Putzmacherhandwerks, Änderung der Berufsbezeichnung in Modist/in 1998:Zweites Gesetz zur Änderung der Handwerksordnung: Modisten werden mit Hut- und Mützenmachern zum Modisten-Handwerk zusammengefasst2004:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft, u.a. mit Berücksichtigung der Entwicklungen im Bereich Schnitttechnik sowie einer stärkeren KundenorientierungAufhebung des Vorläuferberufs Hut- und Mützenmacher/Hut- und Mützenmacherin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Modist/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungModist/Modistin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hutindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.216 €3. Ausbildungsjahr: 1.261 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Modisten und Modistinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Modisten und Modistinnen in Betrieben der handwerklichen Hutherstellung sowie in der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungen. Auch sind sie in den Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder Filmstudios tätig.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Bekleidungsherstellung bis hin zu Bekleidungsdesign.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Modistenmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Modedesign erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Modistenwerkstatt oder einem Hutfachgeschäft.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Jeweils 3 verfügten über einen Hauptschulabschluss bzw. einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Modisten/zur Modistin (ModistAusbV) vom 15.04.2004 (BGBl. I S. 580)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Modist/Modistin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2004)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Modist (Şapka Tasarımcısı ve Üreticisi)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Modist/Modistin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Modisten und Modistinnen fertigen z.B. Damen-, Herren- und Kinderhüte sowie Kappen oder Brautgestecke an. Sie beraten bei der Auswahl von Hüten und setzen die Wünsche ihrer Kunden in Entwürfe um. Wenn sie nicht auf vorgefertigte Rohlinge zurückgreifen, fertigen sie Schnittmuster bzw. Schablonen an und schneiden die Materialien, z.B. Stroh oder Stoff, zu. Um Hüten ihre Form zu verleihen, dämpfen Modisten bzw. Modistinnen Stroh- oder Filzrohlinge, ziehen sie über Formen, stecken sie fest und trocknen sie in Trocknungsapparaten. Für Stoffhüte nähen sie die Einzelteile zusammen und ziehen sie auf Untergestelle, die dem Hut Halt und Form geben. Durch Bügeln bringen sie Hüte in die endgültige Form. Sie nähen Einlagen und Futterstoffe ein und verzieren Hüte mit Bändern, Kordeln, Tüllschleiern, Blumen oder Federn. Modisten und Modistinnen stellen aber nicht nur neue Modelle her, sie reparieren Hüte auch oder arbeiten sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Modisten und Modistinnen finden Beschäftigungin Betrieben der handwerklichen Hutherstellungin der industriellen Serienfertigung von Hüten und Kopfbedeckungenin Kostüm- und Hutmachereien von Opern- und Schauspielhäusern oder FilmstudiosArbeitsorte:Modisten und Modistinnen arbeiten in erster Liniein Werkstätten oder Ateliersin WerkhallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. mit feinen Garniermaterialien umgehen, beim Formen von Kopfbedeckungen)Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Anfertigung von Hüten durch Formen, Bügeln, Nähen, Anbringen von Verzierungen)Zeichnerische Befähigung und Kreativität (z.B. beim Anfertigen von Entwurfsskizzen und Musterzeichnungen)Kundenorientierung (z.B. beim Abklären von Kundenwünschen)Sorgfalt (z.B. beim exakten Zuschneiden von Materialien)Schulfächer:Werken/Textiles Gestalten (z.B. um Schnittschablonen oder Kopfbedeckungen herzustellen)Kunst (z.B. um Skizzen anzufertigen und eigene Kreationen zu entwerfen)Mathematik (z.B. um Material und Garniturstoffe zu berechnen)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten und Aufträge entgegenzunehmen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.176 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.216 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.261 € (Industrie)

Ist Modist/Modistin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Modist/Modistin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Modist/Modistin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Modist/Modistin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Modist/Modistin in Deutschland typischerweise?

Modisten und Modistinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der handwerklichen Hutherstellung): Ateliers, Werkstätten, WerkhallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Berlin (Berlin):Modelschule Berlin Oberstufenzentrum Bekleidung und ModeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Modist/Modistin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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