Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk
Orthopädieschuhmachermeister/in/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk
Was ist Ortopedik Ayakkabı Yapım Ustası (Bachelor Professional)?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Beschreibung (Deutsch)
Aufgaben und TätigkeitenOrthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Produkte und Dienstleistungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermessen z.B. Füße und Beine, führen Laufanalysen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerksin Sanitätshäusern mit Orthopädieschuhtechnikabteilungin Kliniken und RehabilitationseinrichtungenArbeitsorte:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten oder in Werkhallenin Verkaufs- oder Mess- und Anprobierräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Praxis- und Behandlungsräumen, z.B. bei interdisziplinärer Zusammenarbeit im Bereich Diabetesim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder als Orthopädietechnik-Mechaniker/in (verwandtes Handwerk)odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Orthopädieschuhmacher-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):auf Grundlage ärztlicher Verordnungen orthopädische Schuhe anfertigen und anpassen, hierbei Aspekte der Biomechanik, Lotaufbau und Bodentechnik berücksichtigen Sondereinlagen nach Gipsabdruck anfertigen Vorfußersatz anfertigenVersorgungsvorschläge, Konstruktionszeichnungen sowie Kalkulationen erstellen Unterschenkel- und Fußorthesen planen, konstruieren und anfertigenfußpflegerische Maßnahmen durchführenFachtheorie (Teil II):podologische Befunde in orthopädieschuhtechnische Versorgungsvorschläge umsetzenden anatomischen, physiologischen und pathologischen Zustand der Stütz- und Bewegungsorgane für die orthopädieschuhtechnische Versorgung bewerten, Maßnahmen vorschlagen orthopädieschuhtechnische Maßsysteme, insbesondere Tritt- und Spurmessung sowie elektronische Druckmessung beschreiben, unterschiedlichen Zwecken zuordnen und die Zuordnung begründen Beinlängen- und Fußlängendifferenzen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Bewegungsorgane ermittelnBedeutung der Biomechanik bei der orthopädieschuhtechnischen Versorgung beschreibenberufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen anwenden auftragsbezogenen Einsatz von Material, Maschinen und Geräten sowie von Arbeits- und Schutzgerüsten bestimmen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen Marketingmaßnahmen erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenAufgaben der Personalverwaltung wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenOrthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Produkte und Dienstleistungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermessen z.B. Füße und Beine, führen Laufanalysen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerksin Sanitätshäusern mit Orthopädieschuhtechnikabteilungin Kliniken und RehabilitationseinrichtungenArbeitsorte:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten oder in Werkhallenin Verkaufs- oder Mess- und Anprobierräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Praxis- und Behandlungsräumen, z.B. bei interdisziplinärer Zusammenarbeit im Bereich Diabetesim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder als Orthopädietechni...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Teil I - Fachpraktischer Teil und Teil II - Fachtheoretischer Teil (werden häufig zusammen angeboten): ca. 1.240 StundenTeil III - Betriebswirtschaftlicher, kaufmännischer und rechtlicher Teil: ca. 240 StundenTeil IV - Berufs- und arbeitspädagogischer Teil: ca. 115 StundenGesamtstundenzahl: ca. 1595 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen für das Meisterprüfungsprojekt sowie ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachpraxis (Teil I):auf Grundlage ärztlicher Verordnungen orthopädische Schuhe anfertigen und anpassen, hierbei Aspekte der Biomechanik, Lotaufbau und Bodentechnik berücksichtigen Sondereinlagen nach Gipsabdruck anfertigen Vorfußersatz anfertigenVersorgungsvorschläge, Konstruktionszeichnungen sowie Kalkulationen erstellen Unterschenkel- und Fußorthesen planen, konstruieren und anfertigenfußpflegerische Maßnahmen durchführenFachtheorie (Teil II):podologische Befunde in orthopädieschuhtechnische Versorgungsvorschläge umsetzenden anatomischen, physiologischen und pathologischen Zustand der Stütz- und Bewegungsorgane für die orthopädieschuhtechnische Versorgung bewerten, Maßnahmen vorschlagen orthopädieschuhtechnische Maßsysteme, insbesondere Tritt- und Spurmessung sowie elektronische Druckmessung beschreiben, unterschiedlichen Zwecken zuordnen und die Zuordnung begründen Beinlängen- und Fußlängendifferenzen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Bewegungsorgane ermittelnBedeutung der Biomechanik bei der orthopädieschuhtechnischen Versorgung beschreibenberufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen anwenden auftragsbezogenen Einsatz von Material, Maschinen und Geräten sowie von Arbeits- und Schutzgerüsten bestimmen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen Marketingmaßnahmen erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenAufgaben der Personalverwaltung wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grun...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Werkstoffmengen zu berechnen und Abrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um einen Betrieb zu führenTechnik: z.B. um Schaftgrundmodelle anzufertigenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Feedback einzusetzen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Orthopädieschuhmachermeister/in an:Bereich LederIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung SchuhfertigungStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Schuhtechnik/Bachelor Professional in TechnikSchuhmachermeister/Schuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Schuhmacher-HandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Schuhfertigung übernehmenBereich Medizin- und RehatechnikOrthopädietechnikermeister/Orthopädietechnikermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädietechniker-HandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Orthopädietechnik übernehmenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der HandwerksordnungGemeinsamkeit:Betriebswirtschaftliche, kaufmännische und technische Aufgaben übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1984:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Orthopädieschuhmacher-Handwerk tritt in Kraft2008:neue Verordnung: Betriebsführung sowie technische Modernisierungsprozesse werden stärker berücksichtigt2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungOrthopädieschuhmachermeister/OrthopädieschuhmachermeisterinInhabende eines Meistertitels dürfen zusätzlich die Bezeichnung "Bachelor Professional in" unter Angabe des Handwerks führen.
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Orthopädieschuhmachermeister bzw. -meisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Orthopädieschuhmachermeister/innen in Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerks, in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen sowie in Sanitätshäusern mit schuhorthopädischer Abteilung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Orthopädietechnik bis hin zu Fußpflege.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach der Handwerksordnung abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Orthopädie- und Rehatechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Orthopädieschuhmacher-Handwerks oder des verwandten Orthopädietechniker-Handwerks mit der Spezialisierung auf diabetesadaptierte Fußbettungen. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Meisterprüfung im HandwerkVerordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung im Orthopädieschuhmacher-Handwerk (Orthopädieschuhmachermeisterverordnung - OrthSchMstrV) vom 24.06.2008 (BGBl. I S. 1096), zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 67 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rechtsvorschriften und Empfehlungen zu Prüfung und WeiterbildungGrundlagen für alle Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Meisterprüfungsverfahrensverordnung - MPVerfV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Weitere Grundlagen für die Teile III und IV der Handwerksmeisterprüfungen:Verordnung über die Meisterprüfung in den Teilen III und IV im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben (Allgemeine Meisterprüfungsverordnung - AMVO) vom 26.10.2011 (BGBl. I S. 2149), geändert durch Artikel 2 Abs. 97 der Verordnung vom 18.01.2022 (BGBl. I S. 39)Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, Stand 2011 (Ludwig-Fröhler-Institut, Forschungsinstitut im Deutschen Handwerksinstitut (DHI))Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil IV der Meisterprüfung im Handwerk, erstellt durch den Arbeitskreis Rahmenlehrplan Teil IV der Meisterprüfung, Hrsg. Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, Forschungsinstitut im Deuts...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder als Orthopädietechnik-Mechaniker/in (verwandtes Handwerk)odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Orthopädieschuhmacher-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ortopedik Ayakkabı Yapım Ustası (Bachelor Professional)
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Was macht ein Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenOrthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Produkte und Dienstleistungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermessen z.B. Füße und Beine, führen Laufanalysen durch und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Fachbetrieben des Orthopädieschuhmacher-Handwerksin Sanitätshäusern mit Orthopädieschuhtechnikabteilungin Kliniken und RehabilitationseinrichtungenArbeitsorte:Orthopädieschuhmachermeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten oder in Werkhallenin Verkaufs- oder Mess- und Anprobierräumenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Praxis- und Behandlungsräumen, z.B. bei interdisziplinärer Zusammenarbeit im Bereich Diabetesim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder als Orthopädietechnik-Mechaniker/in (verwandtes Handwerk)odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Orthopädieschuhmacher-HandwerkInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Fachpraxis (Teil I):auf Grundlage ärztlicher Verordnungen orthopädische Schuhe anfertigen und anpassen, hierbei Aspekte der Biomechanik, Lotaufbau und Bodentechnik berücksichtigen Sondereinlagen nach Gipsabdruck anfertigen Vorfußersatz anfertigenVersorgungsvorschläge, Konstruktionszeichnungen sowie Kalkulationen erstellen Unterschenkel- und Fußorthesen planen, konstruieren und anfertigenfußpflegerische Maßnahmen durchführenFachtheorie (Teil II):podologische Befunde in orthopädieschuhtechnische Versorgungsvorschläge umsetzenden anatomischen, physiologischen und pathologischen Zustand der Stütz- und Bewegungsorgane für die orthopädieschuhtechnische Versorgung bewerten, Maßnahmen vorschlagen orthopädieschuhtechnische Maßsysteme, insbesondere Tritt- und Spurmessung sowie elektronische Druckmessung beschreiben, unterschiedlichen Zwecken zuordnen und die Zuordnung begründen Beinlängen- und Fußlängendifferenzen unter Berücksichtigung der aktiven und passiven Bewegungsorgane ermittelnBedeutung der Biomechanik bei der orthopädieschuhtechnischen Versorgung beschreibenberufsbezogene rechtliche Vorschriften und technische Normen anwenden auftragsbezogenen Einsatz von Material, Maschinen und Geräten sowie von Arbeits- und Schutzgerüsten bestimmen betriebliche Kosten und Kennzahlen ermitteln, Kostenstrukturen überprüfen Marketingmaßnahmen erarbeitendas betriebliche Qualitätsmanagement planenAufgaben der Personalverwaltung wahrnehmenBetriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen (Teil III)Berufs- und arbeitspädagogische Grundlagen (Teil IV)
Ist Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: die Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher/in oder als Orthopädietechnik-Mechaniker/in (verwandtes Handwerk)odereine Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufstätigkeit im Orthopädieschuhmacher-HandwerkEin Validierungsverfahren ermöglicht den Nachweis beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, wenn ein entsprechender Bildungsabschluss fehlt.
Wo arbeiten Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Orthopädieschuhmachermeister/Orthopädieschuhmachermeisterin/Bachelor Professional im Orthopädieschuhmacher-Handwerk in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.