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Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)

Tourismuskaufmann/-frau (Privat- und Geschäftsreisen)

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 63112

Was ist Turizm Ticaret Uzmanı (Bireysel ve Kurumsal Seyahatler)?

Was macht man in diesem Beruf?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen erfragen in Reisebüros die Urlaubswünsche ihrer Kunden und vermitteln entsprechende Angebote von Reiseveranstaltern und Verkehrsbetrieben. In Geschäftsreisebüros nehmen sie die Wünsche von Geschäftsreisenden vorwiegend am Telefon oder über digitale Medien entgegen, ermitteln Reiseverbindungen, geeignete Verkehrsbetriebe und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und führen die Buchungen durch. Bei Reiseveranstaltern kaufen sie Reiseleistungen ein, bündeln sie zu Pauschalangeboten und verkaufen sie per Telefon, Website, oder über Reisebüros. In allen Bereichen erledigen sie kaufmännische und verwaltende Aufgaben, kalkulieren Preise, erstellen Angebote, überwachen Zahlungseingänge, bearbeiten Stornierungen und Reklamationen. Darüber hinaus entwickeln und planen sie Marketingmaßnahmen und setzen sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen finden Beschäftigung in Reise- bzw. Geschäftsreisebüros, bei Reiseveranstalternbei Incoming-Agenturen (Zielgebietsagenturen)bei Kultur- und Austauschorganisationenbei Reedereien oder Bus(reise)unternehmenArbeitsorte:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten in erster Linie in Büroräumen bzw. am Kundenschalter.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden umfassend über touristische Leistungen beraten)Kontaktbereitschaft, Aufgeschlossenheit und interkulturelle Kompetenz (z.B. auf neue Kunden eingehen und diese beraten)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen organisieren)Sorgfalt (z.B. beim Kalkulieren von Preisen)Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. Reisedienstleistungen mit Fluggesellschaften verhandeln und an Kunden verkaufen)Schulfächer:Erdkunde/Geografie (z.B. um Auskünfte über das Klima oder Naturgegebenheiten zu geben)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Beherbergungsunternehmen zu kommunizieren)Mathematik (z.B. um Individual- und Pauschalreisen zu kalkulieren sowie Rabatte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Reiseangebote zu entwickeln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 934 €2. Ausbildungsjahr: 1.053 €3. Ausbildungsjahr: 1.207 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Reisebranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen erfragen in Reisebüros die Urlaubswünsche ihrer Kunden und vermitteln entsprechende Angebote von Reiseveranstaltern und Verkehrsbetrieben. In Geschäftsreisebüros nehmen sie die Wünsche von Geschäftsreisenden vorwiegend am Telefon oder über digitale Medien entgegen, ermitteln Reiseverbindungen, geeignete Verkehrsbetriebe und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und führen die Buchungen durch. Bei Reiseveranstaltern kaufen sie Reiseleistungen ein, bündeln sie zu Pauschalangeboten und verkaufen sie per Telefon, Website, oder über Reisebüros. In allen Bereichen erledigen sie kaufmännische und verwaltende Aufgaben, kalkulieren Preise, erstellen Angebote, überwachen Zahlungseingänge, bearbeiten Stornierungen und Reklamationen. Darüber hinaus entwickeln und planen sie Marketingmaßnahmen und setzen sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen finden Beschäftigung in Reise- bzw. Geschäftsreisebüros, bei Reiseveranstalternbei Incoming-Agenturen (Zielgebietsagenturen)bei Kultur- und Austauschorganisationenbei Reedereien oder Bus(reise)unternehmenArbeitsorte:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten in erster Linie in Büroräumen bzw. am Kundenschalter.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden umfassend über touristische Leistungen beraten)Kontaktbereitschaft, Aufgeschlossenheit und interkulturelle Kompetenz (z.B. auf neue Kunden eingehen und diese beraten)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen organisieren)Sorgfalt (z.B. beim Kalkulieren von Preisen)Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. Reisedienstleistungen mit Fluggesellschaften verhandeln und an Kunden verkaufen)Schulfächer:Erdkunde/Geografie (z.B. um Auskünfte über das Klima oder Naturgegebenheiten zu geben)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Beherbergungsunternehmen zu kommunizieren)Mathematik (z.B. um Individual- und Pauschalreisen zu kalkulieren sowie Rabatte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Reiseangebote zu entwickeln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 934 €2. Ausbildungsjahr: 1.053 €3. Ausbildungsjahr: 1.207 €

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. in Unternehmen der Reisebranche): Büroräume, KundenschalterBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Reisebranche (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen erfragen in Reisebüros die Urlaubswünsche ihrer Kunden und vermitteln entsprechende Angebote von Reiseveranstaltern und Verkehrsbetrieben. In Geschäftsreisebüros nehmen sie die Wünsche von Geschäftsreisenden vorwiegend am Telefon oder über digitale Medien entgegen, ermitteln Reiseverbindungen, geeignete Verkehrsbetriebe und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und führen die Buchungen durch. Bei Reiseveranstaltern kaufen sie Reiseleistungen ein, bündeln sie zu Pauschalangeboten und verkaufen sie per Telefon, Website, oder über Reisebüros. In allen Bereichen erledigen sie kaufmännische und verwaltende Aufgaben, kalkulieren Preise, erstellen Angebote, überwachen Zahlungseingänge, bearbeiten Stornierungen und Reklamationen. Darüber hinaus entwickeln und planen sie Marketingmaßnahmen und setzen sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen finden Beschäftigung in Reise- bzw. Geschäftsreisebüros, bei Reiseveranstalternbei Incoming-Agenturen (Zielgebietsagenturen)bei Kultur- und Austauschorganisationenbei Reedereien oder Bus(reise)unternehmenArbeitsorte:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten in erster Lini...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungTourismuskaufmann/-frau für Privat- und GeschäftsreisenBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen erfragen in Reisebüros die Urlaubswünsche ihrer Kunden und vermitteln entsprechende Angebote von Reiseveranstaltern und Verkehrsbetrieben. In Geschäftsreisebüros nehmen sie die Wünsche von Geschäftsreisenden vorwiegend am Telefon oder über digitale Medien entgegen, ermitteln Reiseverbindungen, geeignete Verkehrsbetriebe und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und führen die Buchungen durch. Bei Reiseveranstaltern kaufen sie Reiseleistungen ein, bündeln sie zu Pauschalangeboten und verkaufen sie per Telefon, Website, oder über Reisebüros. In allen Bereichen erledigen sie kaufmännische und verwaltende Aufgaben, kalkulieren Preise, erstellen Angebote, überwachen Zahlungseingänge, bearbeiten Stornierungen und Reklamationen. Darüber hinaus entwickeln und planen sie Marketingmaßnahmen und setzen sie um.Wo arbeitet man?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen finden Beschäftigung in Reise- bzw. Geschäftsreisebüros, bei Reiseveranstalternbei Incoming-Agenturen (Zielgebietsagenturen)bei Kultur- und Austauschorganisationenbei Reedereien oder Bus(reise)unternehmenWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe im Tourismus und in der FreizeitwirtschaftBerufe rund um Vertrieb und Verkauf

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:PflichtqualifikationseinheitenGestaltung von Produkten und Leistungentouristisches MarketingService und QualitätKommunikation, Kundenberatung und Verkaufrechtliche Grundlagen des Tourismuskaufmännische Steuerung und KontrolleAusbildung in der Berufsschule in folgenden Lernfeldern:die eigene Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitgestaltenArbeitsplatz einrichten und Abläufe organisierenRahmenbedingungen touristischer Dienstleistungen analysierenVerkaufsgespräche zielorientiert führen Geschäftsprozesse erfassen und analysierenGeschäftsprozesse erfolgsorientiert steuernVeranstalterreisen vermittelnReiseleistungen für Privat- und Geschäftsreisende vermitteln und organisierenEigenveranstaltungen entwickelnZwischenprüfung in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Pflichtqualifikationseinheiten: Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrWahlqualifikationseinheiten entsprechend Ausbildungsrahmenplan, von denen eine zu wählen istAusbildung in der Berufsschule in folgenden Lernfeldern:Eigenveranstaltungen vermarkten und auswertenden Jahresabschluss vorbereiten...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man branchenspezifische Informations-, Produktions- und Buchungssysteme nutzt und Buchungen durchführtInformations-, Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Kunden zu planen, durchzuführen und nachzubereitenrechtliche Rahmenbedingungen zu beachten, z.B. das allgemeine Vertragsrecht oder Beförderungs- und Beherbergungsbestimmungen wie man Rechnungen erstellt und Belege für die Finanzbuchhaltung erfasstwie Destinationen zielgruppenorientiert geprüft und ausgewählt, Reisen ausgearbeitet und deren Ablauf organisiert wirdwie Daten zur Qualitätsmessung aufbereitet, analysiert und die Ergebnisse zielgerichtet angewendet werdenwie man Beschwerden und Reklamationen entgegennimmt und bearbeitetwie man Kosten erbrachter Leistungen ermittelt, erfasst und bewertetwie man Marketing- und Werbeaktionen zielgruppenorientiert plant, kalkuliert und durchführtwie man Vertriebs- und Absatzkanäle recherchiert, vergleicht und an der Zielgruppe ausrichtetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Rahmenbedingungen touristischer Dienstleistungen analysieren, Verkaufsgespräche zielorientiert führen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Gruppen- sowie Veranstalterreisen planen und verkaufen, Kunden beraten, Preise kalkulierenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, am Kundenschalter in Verkaufsräumen Arbeitszeit: i.d.R. Samstagsarbeit üblichAnforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden umfassend über touristische Leistungen beraten)Kontaktbereitschaft, Aufgeschlossenheit und interkulturelle Kompetenz (z.B. auf neue Kunden eingehen und diese beraten, kulturelle Besonderheiten bei der Zusammenarbeit mit Hotels im Ausland berücksichtigen)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen organisieren)Sorgfalt (z.B. beim Kalkulieren von Preisen)Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. Reisedienstleistungen mit Fluggesellschaften verhandeln und an Kunden verkaufen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Großbritannien, IrlandIntensivkurs "Professional Development Programme (PDP)", ggf. mit Erwerb der Zusatzqualifikation "Kaufmann/-frau International Certificate"Ort: European College of Business and Management (ECBM), London und DublinDauer: 3 WochenWeitere Informationen zum Intensivkurs Professional Development Programme (PDP)Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Reisebüros und Reiseveranstalter (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 934 €2. Ausbildungsjahr: 1.053 €3. Ausbildungsjahr: 1.207 €Quelle:ver.di, Stand März 2026Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Erdkunde/Geografie: z.B. um Auskünfte über das Klima oder Naturgegebenheiten zu gebenDeutsch: z.B. um Kunden/Kundinnen zu beratenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um mit ausländischen Beherbergungsunternehmen zu kommunizierenMathematik: z.B. um Individual- und Pauschalreisen zu kalkulieren sowie Rabatte zu berechnenWirtschaft: z.B. um Reiseangebote zu entwickeln

Zusatzqualifikationen

Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung nicht gewählte Wahlqualifikationseinheiten (Reisevermittlung, Reiseveranstaltung oder Geschäftsreisen) als Zusatzqualifikationen erworben werden können. Diese sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen ermöglichen es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu bilden.Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Tourismuskaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen an:Bereich Tourismus und FreizeitwirtschaftKaufmann/Kauffrau für Tourismus und FreizeitServicekaufmann/Servicekauffrau im LuftverkehrStaatlich geprüfter Touristikassistent/Staatlich geprüfte TouristikassistentinGemeinsamkeit:Kunden im Hinblick auf Reisen bzw. Freizeitaktivitäten beraten, organisatorisch-kaufmännische Aufgaben durchführenBereich Büro und SekretariatKaufmann/Kauffrau für HotelmanagementKaufmann/Kauffrau für VerkehrsserviceKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrLuftverkehrskaufmann/LuftverkehrskauffrauKaufmann/Kauffrau für Mobilität und VerkehrsserviceGemeinsamkeit:organisatorisch-kaufmännische sowie beratende Tätigkeiten im Bereich Verkehr, Hotellerie bzw. Veranstaltungen durchführenBereich Vertrieb und VerkaufKaufmann/Kauffrau im E-CommerceGemeinsamkeit:Dienstleistungen anbieten und verkaufen, Kunden beraten, kaufmännisch-organisatorische Tätigkeiten durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1940:Entstehung des Berufs Reisebürogehilfe 1962:Entstehung des Berufs Reisebürokaufmann1974: Anerkennung des Ausbildungsberufs Reiseverkehrskaufmann/-frau nach dem Berufsbildungsgesetz1979: Neue Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz mit den zwei Fachrichtungen Reisevermittlung und Reiseveranstaltung sowie Kur- und Fremdenverkehr tritt in Kraft1998:Reform der Ausbildungsordnung: Fachrichtungen heißen nun Touristik sowie Kuren und Fremdenverkehr2005: Mit der neuen Ausbildungsordnung wird der Ausbildungsberuf zum Monoberuf2011:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung: neue Abschluss- bzw. Berufsbezeichnung lautet Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen)Aufhebung des Vorläuferberufs Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Tourismuskaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Reisebranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungTourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen)/Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben. Insbesondere kommen in der Ausbildung nicht gewählte Wahlqualifikationseinheiten als kodifizierte Zusatzqualifikationen infrage.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen vor allem in Reisebüros, Geschäftsreisebüros oder bei Reiseveranstaltern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Tourismus bis hin zu Kundenservice.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Tourismusfachwirt/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Tourismusmanagement erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Reisebüro, einem Geschäftsreisebüro oder als Reiseveranstalter.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 942 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 44 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 4 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationseinheiten vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:ReisevermittlungReiseveranstaltungGeschäftsreisen

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Tourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen) und zur Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) (ReiseKfmAusbV) vom 19.05.2011 (BGBl. I S. 953)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Tourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen)/Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 04.02.2011)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Turizm Ticaret Uzmanı (Bireysel ve Kurumsal Seyahatler)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen erfragen in Reisebüros die Urlaubswünsche ihrer Kunden und vermitteln entsprechende Angebote von Reiseveranstaltern und Verkehrsbetrieben. In Geschäftsreisebüros nehmen sie die Wünsche von Geschäftsreisenden vorwiegend am Telefon oder über digitale Medien entgegen, ermitteln Reiseverbindungen, geeignete Verkehrsbetriebe und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und führen die Buchungen durch. Bei Reiseveranstaltern kaufen sie Reiseleistungen ein, bündeln sie zu Pauschalangeboten und verkaufen sie per Telefon, Website, oder über Reisebüros. In allen Bereichen erledigen sie kaufmännische und verwaltende Aufgaben, kalkulieren Preise, erstellen Angebote, überwachen Zahlungseingänge, bearbeiten Stornierungen und Reklamationen. Darüber hinaus entwickeln und planen sie Marketingmaßnahmen und setzen sie um.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen finden Beschäftigung in Reise- bzw. Geschäftsreisebüros, bei Reiseveranstalternbei Incoming-Agenturen (Zielgebietsagenturen)bei Kultur- und Austauschorganisationenbei Reedereien oder Bus(reise)unternehmenArbeitsorte:Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen arbeiten in erster Linie in Büroräumen bzw. am Kundenschalter.Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Homeoffice bzw. mobil.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden umfassend über touristische Leistungen beraten)Kontaktbereitschaft, Aufgeschlossenheit und interkulturelle Kompetenz (z.B. auf neue Kunden eingehen und diese beraten)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen organisieren)Sorgfalt (z.B. beim Kalkulieren von Preisen)Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. Reisedienstleistungen mit Fluggesellschaften verhandeln und an Kunden verkaufen)Schulfächer:Erdkunde/Geografie (z.B. um Auskünfte über das Klima oder Naturgegebenheiten zu geben)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Beherbergungsunternehmen zu kommunizieren)Mathematik (z.B. um Individual- und Pauschalreisen zu kalkulieren sowie Rabatte zu berechnen)Wirtschaft (z.B. um Reiseangebote zu entwickeln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 934 €2. Ausbildungsjahr: 1.053 €3. Ausbildungsjahr: 1.207 €

Ist Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) in Deutschland typischerweise?

Tourismuskaufleute für Privat- und Geschäftsreisen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. in Unternehmen der Reisebranche): Büroräume, KundenschalterBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Tourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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