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Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager

Verfahrenstechnologe/-technologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 29212

Was ist Tarım Depolama Proses Teknoloğu?

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte entgegen. Sie kontrollieren die Chargen auf Fremdkörper oder Verunreinigungen, nehmen Proben und prüfen die Qualität. Nach einer maschinellen Reinigung befördern sie die Rohstoffe z.B. mittels Schütteinrichtungen oder Rohren in die jeweiligen Lagerbehälter bzw. -räume. Sie nehmen auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel an und lagern diese sachgerecht. Zur Gesunderhaltung der Rohstoffe sorgen sie für Hygiene in Silos und Lagerhallen sowie für die geeignete Durchlüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit baulichen Abwehrmaßnahmen und ggf. durch Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln schützen sie das Lagergut vor Insekten, Vögeln oder Nagetieren. Des Weiteren stellen sie Körner-, Saatgut- oder Düngermischungen her, verpacken Produkte versandfertig und geben Versandeinheiten an Privat- oder Firmenkunden ab.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung im Rohstoffhandel, z.B. für Getreide, Ölsaatenin Agrarlagerunternehmenin Vermarktungsbetrieben für landwirtschaftliche Betriebsmittelin MühlenbetriebenArbeitsorte:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager arbeiten in erster Linie in Lagerräumen und Siloanlagenan Leitständenim FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim produktspezifischen Lagern von Getreide, Mais, Ölsaaten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Maschinen und Anlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Lagern von Pflanzenschutzmitteln) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Berechnungen zur Belüftung und Trocknung von Rohstoffpartien durchzuführen)Biologie/Chemie (z.B. um Rohstoffe zu prüfen, zu behandeln und zu lagern)Technik (z.B. um Förder- und Reinigungsanlagen zu bedienen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.080 € bis 1.125 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.275 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.300 € bis 1.375 € (Industrie)

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Beschreibung (Deutsch)

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte entgegen. Sie kontrollieren die Chargen auf Fremdkörper oder Verunreinigungen, nehmen Proben und prüfen die Qualität. Nach einer maschinellen Reinigung befördern sie die Rohstoffe z.B. mittels Schütteinrichtungen oder Rohren in die jeweiligen Lagerbehälter bzw. -räume. Sie nehmen auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel an und lagern diese sachgerecht. Zur Gesunderhaltung der Rohstoffe sorgen sie für Hygiene in Silos und Lagerhallen sowie für die geeignete Durchlüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit baulichen Abwehrmaßnahmen und ggf. durch Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln schützen sie das Lagergut vor Insekten, Vögeln oder Nagetieren. Des Weiteren stellen sie Körner-, Saatgut- oder Düngermischungen her, verpacken Produkte versandfertig und geben Versandeinheiten an Privat- oder Firmenkunden ab.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung im Rohstoffhandel, z.B. für Getreide, Ölsaatenin Agrarlagerunternehmenin Vermarktungsbetrieben für landwirtschaftliche Betriebsmittelin MühlenbetriebenArbeitsorte:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager arbeiten in erster Linie in Lagerräumen und Siloanlagenan Leitständenim FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim produktspezifischen Lagern von Getreide, Mais, Ölsaaten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Maschinen und Anlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Lagern von Pflanzenschutzmitteln) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Berechnungen zur Belüftung und Trocknung von Rohstoffpartien durchzuführen)Biologie/Chemie (z.B. um Rohstoffe zu prüfen, zu behandeln und zu lagern)Technik (z.B. um Förder- und Reinigungsanlagen zu bedienen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.080 € bis 1.125 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.275 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.300 € bis 1.375 € (Industrie)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerks- und Industriebetriebe der Mühlen- und Getreidewirtschaft): Produktionsräume, Lager, Speichereinrichtungen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen in Stuttgart (Baden-Württemberg): Gewerbliche Schule Im Hoppenlau Stuttgart für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Gifhorn (Niedersachsen): Berufsbildende Schulen II des Landkreises Gifhorn, Europaschule in NiedersachsenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte entgegen. Sie kontrollieren die Chargen auf Fremdkörper oder Verunreinigungen, nehmen Proben und prüfen die Qualität. Nach einer maschinellen Reinigung befördern sie die Rohstoffe z.B. mittels Schütteinrichtungen oder Rohren in die jeweiligen Lagerbehälter bzw. -räume. Sie nehmen auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel an und lagern diese sachgerecht. Zur Gesunderhaltung der Rohstoffe sorgen sie für Hygiene in Silos und Lagerhallen sowie für die geeignete Durchlüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit baulichen Abwehrmaßnahmen und ggf. durch Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln schützen sie das Lagergut vor Insekten, Vögeln oder Nagetieren. Des Weiteren stellen sie Körner-, Saatgut- oder Düngermischungen her, verpacken Produkte versandfertig und geben Versandeinheiten an Privat- oder Firmenkunden ab.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung im Rohstoffhandel, z.B. für Getreide, Ölsaatenin Agrarlagerunternehmenin Vermarktungs...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungVerfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung AgrarlagerWas macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte entgegen. Sie kontrollieren die Chargen auf Fremdkörper oder Verunreinigungen, nehmen Proben und prüfen die Qualität. Nach einer maschinellen Reinigung befördern sie die Rohstoffe z.B. mittels Schütteinrichtungen oder Rohren in die jeweiligen Lagerbehälter bzw. -räume. Sie nehmen auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel an und lagern diese sachgerecht. Zur Gesunderhaltung der Rohstoffe sorgen sie für Hygiene in Silos und Lagerhallen sowie für die geeignete Durchlüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit baulichen Abwehrmaßnahmen und ggf. durch Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln schützen sie das Lagergut vor Insekten, Vögeln oder Nagetieren. Des Weiteren stellen sie Körner-, Saatgut- oder Düngermischungen her, verpacken Produkte versandfertig und geben Versandeinheiten an Privat- oder Firmenkunden ab.Wo arbeitet man?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung im Rohstoffhandel, z.B. für Getreide, Ölsaatenin Agrarlagerunternehmenin Vermarktungsbetrieben für landwirtschaftliche Betriebsmittelin MühlenbetriebenWeitereBerufe mit Lebensmitteln

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:qualitätssichernde Maßnahmen anwendenRohstoffe annehmen und untersuchenRohstoffe lagernRohstoffe reinigen und für die Verarbeitung vorbereitenGeräte, Maschinen und Anlagen bedienenGeräte, Maschinen und Anlagen reinigen und warten1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Beruf und Betrieb präsentierenRohstoffe beurteilenRohstoffe lagernRohstoffe und Mühlenprodukte fördern und dosieren2. Ausbildungsjahr:Rohstoffe reinigenRohstoffe und Mühlenprodukte für die Verarbeitung vorbereitenGeräte, Maschinen und Anlagen reinigenGeräte, Maschinen und Anlagen instand haltenTeil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung zur Mitte des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenRohstoffpartien gesund erhaltenSchädlinge abwehren und bekämpfenDüngemittel annehmen, lagern, mischen und abgebenQualität von Braugetreide, Mais, Ölsaaten und Leguminosen beurteilenPflanzenschutzmittel annehmen, lagern, anwenden und abgebenSaatgut annehmen, bearbeiten, lagern und abgeben3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschu...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man bei der Rohstoffannahme Warenbegleitpapiere kontrolliert und das Liefergut auf Gewicht und Menge prüftwie man zur Qualitätssicherung Muster nimmt und die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und Produkten sicherstelltwie Lagereinrichtungen vorbereitet werden, wie man Rohstoffe lagerfähig macht und das Schädlingsmonitoring durchführtwie man Rohstoffe reinigt, der weiteren Verwertung zuführt und ausgelesene Stoffe verwertet bzw. entsorgtwie man Geräte, Maschinen und Anlagen einrichtet, in Betrieb nimmt, reinigt, pflegt, wartet und Verschleißteile austauschtwie Rohstoffpartien, z.B. Getreide, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, durch Belüften, Kühlen, Trocknen gesund erhalten werden und wie man Lagerprozesse steuert und überwachtwelche Maßnahmen zur Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen wie Insekten, Vögeln und Schadnagetieren durchzuführen sind und wie sie dokumentiert werdenwas bei der Annahme, Lagerung, Mischung, Qualitätsprüfung und Konservierung von Düngemitteln zu beachten istwie man sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Untersuchungen z.B. von Braugetreide, Mais, Ölsaaten und Hülsenfrüchten durchführtwelche (gefahrgutrechtlichen) Regelungen und Vorschriften bei der Anwendung, Abgabe und Lagerung von Pflanzenschutzmitteln zu beachten sind wie die Sortenreinheit bei der Annahme, Bearbeitung und Lagerung von Saatgut gewährleistet wird, wie man Proben nimmt und Untersuchungen durchführtwie Produkte...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Rohstoffe annehmen und maschinell reinigen, Lagergut regelmäßig kontrollieren, Düngemittel nach vorgegebenen Rezepten mischenUmgebung: Maschinenlärm beim Reinigen und Transport von Rohstoffen, Kälte, ggf. Zugluft und Staub in LagerräumenKleidung: Arbeits- bzw. Schutzkleidung (Arbeitskittel, Kopfbedeckung, Handschuhe, Mundschutz)Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim produktspezifischen Lagern von Getreide, Mais, Ölsaaten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Maschinen und Anlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Lagern von Pflanzenschutzmitteln) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Mühlenwirtschaft (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.080 € bis 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.275 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 € bis 1.375 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Berechnungen zur Belüftung und Trocknung von Rohstoffpartien durchzuführenBiologie/Chemie: z.B. um Rohstoffe zu prüfen, zu behandeln und zu lagernTechnik: z.B. um Förder- und Reinigungsanlagen zu bedienen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager an:Bereich LebensmittelVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - MüllereiGemeinsamkeit:Maschinen und technische Anlagen bedienen und überwachen, Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte lagern, behandeln und verarbeitenBereich Transport, Lager und LogistikFachlagerist/FachlageristinGemeinsamkeit:Waren annehmen, zum Lagerort befördern, produktspezifisch lagern, versandfertig verpacken und ggf. verladenBereich Sauberkeit und HygieneSchädlingsbekämpfer/SchädlingsbekämpferinGemeinsamkeit:Schädlingsbefall vorbeugen, Schädlinge abwehren und bekämpfen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1953:Staatliche Anerkennung des Berufs Müller/in für den Ausbildungsbereich Industrie und Handel 1956:Änderung des Berufsbilds 1982:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Müller/in tritt in Kraft2006:Neuordnung der AusbildungErgänzung der Berufsbezeichnung um den Klammerzusatz "Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft"Verstärkte Berücksichtigung von Verfahrens- und Prozesstechnik, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, KundenorientierungAufhebung des Vorläuferberufs Müller/in2017:Neue, modernisierte AusbildungsverordnungUmbenennung des Berufs in Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft. Die Ausbildung erfolgt in den zwei Fachrichtungen "Agrarlager" und "Müllerei"Verstärkte Berücksichtigung der besonderen Anforderungen im Bereich Agrarlager, z.B. in Hinblick auf Herstellung und Behandlung von Saatgut, den Vorratsschutz oder den Umgang mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln Aufhebung des Vorläuferberufs Müller - Verfahrenstechnologe/Müllerin - Verfahrenstechnologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen...

Die Ausbildung im Überblick

Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungVerfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft/Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft - Fachrichtung Agrarlager

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Mühlenwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.275 €3. Ausbildungsjahr: 1.375 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager im Rohstoffhandel, in Agrarlagerunternehmen oder in Mühlenbetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lager und Logistik bis hin zu Maschinenbedienung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Müllermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Agrarlager- oder Getreidehandelsbetrieb.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Alle verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft und zur Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft (MühGetreiWiTechAusbV) vom 03.05.2017 (BGBl. I S. 1002)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft und Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.03.2017)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Mühlenwirtschaft (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.185 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2024Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Tarım Depolama Proses Teknoloğu

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager nehmen landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte entgegen. Sie kontrollieren die Chargen auf Fremdkörper oder Verunreinigungen, nehmen Proben und prüfen die Qualität. Nach einer maschinellen Reinigung befördern sie die Rohstoffe z.B. mittels Schütteinrichtungen oder Rohren in die jeweiligen Lagerbehälter bzw. -räume. Sie nehmen auch Dünge- und Pflanzenschutzmittel an und lagern diese sachgerecht. Zur Gesunderhaltung der Rohstoffe sorgen sie für Hygiene in Silos und Lagerhallen sowie für die geeignete Durchlüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Mit baulichen Abwehrmaßnahmen und ggf. durch Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln schützen sie das Lagergut vor Insekten, Vögeln oder Nagetieren. Des Weiteren stellen sie Körner-, Saatgut- oder Düngermischungen her, verpacken Produkte versandfertig und geben Versandeinheiten an Privat- oder Firmenkunden ab.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager finden Beschäftigung im Rohstoffhandel, z.B. für Getreide, Ölsaatenin Agrarlagerunternehmenin Vermarktungsbetrieben für landwirtschaftliche Betriebsmittelin MühlenbetriebenArbeitsorte:Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager arbeiten in erster Linie in Lagerräumen und Siloanlagenan Leitständenim FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim produktspezifischen Lagern von Getreide, Mais, Ölsaaten)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Maschinen und Anlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Lagern von Pflanzenschutzmitteln) Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Berechnungen zur Belüftung und Trocknung von Rohstoffpartien durchzuführen)Biologie/Chemie (z.B. um Rohstoffe zu prüfen, zu behandeln und zu lagern)Technik (z.B. um Förder- und Reinigungsanlagen zu bedienen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.080 € bis 1.125 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.275 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.300 € bis 1.375 € (Industrie)

Ist Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager in Deutschland typischerweise?

Verfahrenstechnologen/-technologinnen in der Mühlen- und Getreidewirtschaft der Fachrichtung Agrarlager werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerks- und Industriebetriebe der Mühlen- und Getreidewirtschaft): Produktionsräume, Lager, Speichereinrichtungen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen in Stuttgart (Baden-Württemberg): Gewerbliche Schule Im Hoppenlau Stuttgart für die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Gifhorn (Niedersachsen): Berufsbildende Schulen II des Landkreises Gifhorn, Europaschule in NiedersachsenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - Agrarlager in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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