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Peer-Berater/Peer-Beraterin

Peer-Berater/in

Grundberuf Social Sciences KldB B 83122

What is Akran Danışmanı (Peer-Berater/in)?

Peer-Berater und Peer-Beraterin is a profession in the field of social sciences in Germany that offers comprehensive information and support to individuals with disabilities and their relatives, based on their own personal experiences, on topics such as independent living, social inclusion (Inklusion), and participation (Teilhabe).

Beschreibung (German)

Peer-Berater und Peer-Beraterin is a profession in the field of social sciences in Germany that offers comprehensive information and support to individuals with disabilities and their relatives, based on their own personal experiences, on topics such as independent living, social inclusion (Inklusion), and participation (Teilhabe).

Programs that lead to this profession

Social Sciences field →

The profession Peer-Berater/Peer-Beraterin in Germany is generally reached through programs in the Social Sciences field:

Detailed Information

Medien

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit BehinderungenBehindertenpädagogikBehindertenrecht (br)Enable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.Fachportal Inklusion - Aktion Menschklischee-frei - Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahltalentplus. Das Portal zu Arbeitsleben und BehinderungZB Zeitschrift: Behinderung & Beruf

Arbeitsorte

Peer-Berater und Peer-Beraterinnen arbeiten meistin Büro- und Besprechungsräumen in Räumen der zu beratenden Einrichtung (z.B. Unternehmen, Schulen)Sie arbeiten ggf. auch in Privaträumen bei Hausbesuchenim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:AntidiskriminierungsberatungEinzelbetreuungGesundheitspädagogik, -beratungInklusionKundenberatung, -betreuungMenschen mit Behinderungen (Betreuung, Beratung etc.)Netzwerkarbeit (Soziale Arbeit)Öffentlichkeitsarbeit, Public RelationsOpfer- und BetroffenenberatungRehabilitationSoziale GruppenarbeitWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AngehörigenberatungBehindertenpsychologieBetreuung nach BtG (Betreuungsgesetz)BetreuungsrechtBüro- und VerwaltungsarbeitenDatenschutzrechtExtremismuspräventionFreizeitgestaltungGesundheitsvorsorge (Prävention)KommunikationspsychologieKorrespondenzRecherche, InformationsbeschaffungRecht der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen, SchwerbehindertenrechtSozialmanagementSozialpsychologieSozialrechtWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Personengruppen"

Arbeitssituation

Peer-Berater und Peer-Beraterinnen erstellen am Computer Verwaltungsunterlagen wie z.B. Gesprächsprotokolle. Im Rahmen der Beratung beantworten sie unterschiedliche Fragen, etwa zu medizinischen Dokumentationen und Gutachten, oder unterstützen beim Ausfüllen von Anträgen. Die Einzel- und Gruppentermine finden in den Büro- oder Besprechungsräumen von Beratungsstellen statt. Ggf. organisieren Peer-Berater und Peer-Beraterinnen in Schulen oder Unternehmen Informations- und Begegnungsveranstaltungen. Sie arbeiten unter Umständen etwas länger bzw. unregelmäßig, wenn sie sich bei einem Termin mehr Zeit als geplant nehmen müssen, um angemessen auf Sorgen und Fragen eingehen zu können. Auf der Grundlage eigener Erfahrungen planen bzw. gestalten Peer-Berater und Peer-Beraterinnen die Beratung weitgehend eigenständig. Im Umgang mit Ratsuchenden benötigen sie Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Mit Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft ermutigen sie Menschen mit Behinderungen, eigene Wünsche zu äußern und ihre Rechte durchzusetzen. Gleichzeitig gehen sie geduldig auf individuelle Anliegen und Ängste ein. Obwohl Peer-Berater und Peer-Beraterinnen bei ihrer Tätigkeit häufig mit schweren Schicksalen bzw. gefühlsmäßig belastenden Situationen konfrontiert werden, bleiben sie psychisch stabil. Organisatorische und verwaltende Aufgaben erledigen sie sorgfältig und genau.

Verdienst/Einkommen

Konkrete Aussagen zu den Verdienstmöglichkeiten können nicht getroffen werden, da die Höhe der Vergütung vom Beschäftigungsstatus und -umfang abhängt. Nebenberuflich und ehrenamtlich Beschäftigte erhalten i.d.R. eine Aufwandsentschädigung.

Branchen im Einzelnen

SozialwesenSonstiges Sozialwesen a. n. g. (ohne Jugendarbeit und soziale Beratungsdienste), z.B. Beratungsstellen von Sozialen ZentrenSonstige soziale Beratungsdienste, z.B. Beratungsstellen von Organisationen für Menschen mit Behinderungen

Zugang zur Tätigkeit

Voraussetzungen sind eigene Erfahrungen mit Behinderungen sowie i.d.R. die Teilnahme an einem einschlägigen Lehrgang. Arbeitgebende erwarten zudem teilweise ein Studium in Sozialer Arbeit, Pädagogik oder Psychologie.

Zugangsstudienfächer

Soziale Arbeit (grundständig)Soziale Arbeit (weiterführend)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (grundständig)Gesundheits-, Rehabilitationspsychologie (weiterführend)Heilpädagogik (grundständig)Heilpädagogik (weiterführend)Kommunikationspsychologie (grundständig)Kommunikationspsychologie (weiterführend)Pädagogische Psychologie (grundständig)Pädagogische Psychologie (weiterführend)Psychologie (grundständig)Psychologie (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Peer-Berater und Peer-Beraterinnen finden Beschäftigung bei Beratungsstellen gemeinnütziger Organisationen.

Tätigkeitsbezeichnungen

Peer-Berater/inAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymePeer-Counselor/inTeilhabeberater/in

Sonstige Zugangsbedingungen

Teilweise ist eine Fahrerlaubnis der Klasse B erforderlich.

Die Tätigkeit im Überblick

Peer-Berater und Peer-Beraterinnen informieren Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige auf Basis eigener Erfahrungen zu selbstbestimmter Lebensführung, Inklusion und Teilhabe.

Stellen- und Bewerberbörsen

Diakonie Deutschland KarriereportalINFO SOZIAL Stellenmarktsozialberufe.chsozialeberufe.deStaffSanté.fr

Verbände und Organisationen

BDH Bundesverband RehabilitationBerufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)Bildungs-u. Forschungsinstitut zum selbstbest. Leben Behinderter e.V.Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. - DBSHDeutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Bildschirmarbeit (z.B. Gesprächsprotokolle erstellen)Arbeit in Büroräumen (z.B. Einzelgespräche mit Ratsuchenden führen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. notfalls auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten für Fragen bereitstehen)Verantwortung für Personen (z.B. Ratsuchende bei schwierigen Entscheidungsprozessen mit Auswirkungen auf deren zukünftige Lebenssituation unterstützen)Umgang mit Menschen mit Behinderungen (z.B. bei der Durchsetzung von Leistungsansprüchen unterstützen)Umgang mit kranken und verletzten Menschen (z.B. über Ansprüche auf Rehabilitations- und Wiedereingliederungsmaßnahmen informieren)Umgang mit Kindern und Jugendlichen (z.B. in Schulen Informationsveranstaltungen zum Thema Inklusion durchführen)Umgang mit alten Menschen (z.B. zu Pflegeangeboten beraten)Umgang mit problembelasteten Menschen (z.B. Angehörigen in seelischen Krisen beistehen)gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (z.B. Personen mit schweren persönlichen Schicksalen beraten)

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: medizinische Befunde und Berichte, Anträge, Gutachten, Gesprächsprotokolle, Informations- und Beratungsmaterialien, Datenschutzvorschriften, SozialgesetzbücherBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Videokonferenztools

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Peer-Berater und Peer-Beraterinnen stärken Menschen mit Behinderungen darin, möglichst selbstbestimmt zu leben. Da sie selbst Erfahrungen mit Behinderungen haben, können sie sich gut in die Situation einfühlen. In Einzel- und Gruppengesprächen motivieren sie Ratsuchende zu Reflexion und Veränderung. Zudem beraten sie zu Teilhabe, Inklusion sowie Rehabilitation und binden Angehörige ein. In der Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit setzen sie sich für gleichberechtigte Teilhabe im beruflichen sowie privaten Umfeld ein. Darüber hinaus informieren Peer-Berater und Peer-Beraterinnen Institutionen zum Thema Barrierefreiheit und organisieren Bildungs-, Freizeit- und Begegnungsmaßnahmen.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Soziale Beratungsarbeit, Konfliktmanagement, Sozialrecht).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Fachwirt/in - Gesundheits- und Sozialwesen) oder ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Soziale Arbeit).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Menschen mit (drohenden) Behinderungen sowie deren Angehörige beraten und unterstützenaufgrund vergleichbarer Erfahrungen eine gemeinsame Basis etablierenGruppen- und Einzelberatungen durchführen (z.B. Fragen zu Teilhabe und Rehabilitation beantworten)Ratsuchende ermutigen, ihren eigenen Willen zu äußern und ihre Rechte durchzusetzenÖffentlichkeits- und Netzwerkarbeit betreiben zum Thema Behinderungen und Barrierefreiheit beraten Arbeitgebenden, Schulen, Institutionen, Organisationen sowie Angehörigen die Patientenperspektive vermittelndie Öffentlichkeit für die Belange von Menschen mit Behinderungen sensibilisierenNetzwerkarbeit innerhalb und außerhalb der Behindertenhilfe leisten Bildungs-, Freizeit- und Begegnungsmaßnahmen organisieren und durchführenggf. ehrenamtliche Helfer/innen begleiten und unterstützen

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Peer-Berater/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Sozialarbeiter/Sozialpädagoge / Sozialarbeiterin/Sozialpädagoginin angrenzenden Berufen:EUTB-Berater/EUTB-BeraterinGenesungsbegleiter/GenesungsbegleiterinIntegrationsfachkraft/InklusionsfachkraftRechtlicher Betreuer/Rechtliche BetreuerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Source: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Frequently Asked Questions about Akran Danışmanı (Peer-Berater/in)

Education path, salary, recognition, and entry routes for foreigners

What does a Peer-Berater/Peer-Beraterin do in Germany?

Peer-Berater und Peer-Beraterin is a profession in the field of social sciences in Germany that offers comprehensive information and support to individuals with disabilities and their relatives, based on their own personal experiences, on topics such as independent living, social inclusion (Inklusion), and participation (Teilhabe).

Is Peer-Berater/Peer-Beraterin an Ausbildung or a degree path?

In Germany, "Peer-Berater/Peer-Beraterin" follows a Grundberuf — an entry-level occupation that requires no formal vocational training or specific degree.

How can I qualify as Peer-Berater/Peer-Beraterin in Germany?

In Germany, "Peer-Berater/Peer-Beraterin" follows a Grundberuf — an entry-level occupation that requires no formal vocational training or specific degree. Foreign applicants should additionally verify diploma recognition via anabin.kmk.org before applying.

Where do Peer-Berater/Peer-Beraterin typically work in Germany?

Workplace varies by employer. Check the official BERUFENET listing for the current breakdown of typical work environments for Peer-Berater/Peer-Beraterin.

What is the typical salary for Peer-Berater/Peer-Beraterin in Germany?

Salaries vary by region, employer size, and experience. Consult BERUFENET for current figures, or salary aggregators like gehalt.de and stepstone.de Gehaltsreport.

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